Aus der Region


Aktuelle Informationen für Anlieger beim Rheinland-Pfalz-Tag in Worms - 14.12.2017

 

Vom 1. bis 3. Juni 2018 werden beim Rheinland-Pfalz-Tag 300.000 Besucher auf der Festmeile zwischen Bahnhof und Rheinufer erwartet. Die Planungen für das große Landesfest sind aktuell in vollem Gange.

 

Hier finden Sie die aktuellsten vorhandenen Informationen für Anlieger in dem betroffenen Gebiet.

 

Besonderheiten bei den Sondernutzungsgenehmigungen für Wormser Gastronomen und Einzelhändler 2018

 

Um sich für die anstehende Flächenplanung und das sich noch in Arbeit befindliche Sicherheitskonzept alle Optionen offen halten zu können, gibt es für Einzelhändler und Gastronomen bei den jetzt anstehenden Sondernutzungsgenehmigungen für öffentliche Flächen 2018 einiges zu beachten.

 

Genehmigung zur Sondernutzung öffentlicher Flächen – hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich eine für Gastronomen und Einzelhändler wichtige Regelung. Diese müssen nämlich, sofern sie öffentliche Außenflächen vor ihren Geschäften bzw. Betrieben nutzen, etwa für Kleiderständer, Werbetafeln oder eine gastronomische Außenbestuhlung, hierfür einmal im Jahr eine Sondernutzung beantragen. Normalerweise gewährt die Stadtverwaltung den beantragten Zeitraum, maximal jedoch ein Jahr.

 

Für 2018 jedoch müssen die Sondernutzungsgenehmigungen für die Zeit des Rheinland-Pfalz-Tages plus der Auf- und Abbauzeit ausgesetzt werden. Da momentan noch nicht final absehbar ist, welche Flächen beim Rheinland-Pfalz-Tag im Detail benötigt und welche Wege und Flächen aufgrund des Sicherheitskonzepts freigehalten werden müssen, gilt dies zunächst für alle Antragsteller in einem bestimmten Bereich. Für andere Straßenzüge sollen die Bescheide für den betroffenen Zeitraum zunächst nur unter Vorbehalt erteilt werden. Dieses Vorgehen ist notwendig, da die Genehmigungsverfahren jetzt starten, die Projektplanung für den Rheinland-Pfalz-Tag aber noch auf Hochtouren läuft.

 

„Die Ausrichtung des Rheinland-Pfalz-Tages ist uns eine große Ehre und für die Stadt Worms natürlich auch eine riesige Chance, sich der Region nachhaltig als lohnendes Ausflugsziel zu präsentieren“, so Oberbürgermeister Kissel und betont: „Natürlich sollen auch die Wormser Einzelhändler und Gastronomen auf der Festmeile entsprechend von den Besucherströmen profitieren und sich präsentieren dürfen. Wir müssen allerdings Zeit haben um in Ruhe zu prüfen, wie wir allen Anforderungen für die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf einer solchen Großveranstaltung gerecht werden können.“

 

Insbesondere wird es bei den Planungen darum gehen, trotz des immensen Besucherandrangs die Wege für die Feuerwehr und Rettungsdienste freizuhalten.

 

Einzelfalllösungen ab März

Das Projektteam plant, die konkrete Flächenplanung bis Ende Februar 2018 abgeschlossen zu haben. KVG-Projektmanagerin Lea Bork: „Einzelhändler und Gastronomen, die in den aktuell ausgenommenen Zeiträumen ebenfalls öffentliche Flächen nutzen möchten, können sich dann ab 1. März gerne noch einmal bei uns melden und wir prüfen dann gemeinsam, ob zum Beispiel eine Außenbestuhlung doch möglich ist und unter welchen Rahmenbedingungen.“ Anfragen können dann gerne an Lea Bork, Kultur und Veranstaltungs GmbH, Telefon: 06241-2000-231, E-Mail rlp-tag2018@kvg-worms.de gestellt werden.

 

Betroffene Straßenzüge

Die Haupt-Veranstaltungsfläche beim Rheinland-Pfalz-Tag wird sich vom Bahnhof bis zum Rheinufer erstrecken. Das Gebiet wird durch die folgenden Straßenzüge eingefasst: Bahnhofstraße, Siegfriedstraße, Berliner Ring, Festplatz, Kastanienalle, Rheinpromenade, Rheinstraße, Barbarossaplatz, Küchlerplatz, Kyffhäuserstraße, Herzogenstraße, Ludwigstraße, Hagenstraße, Koehlstraße, Valckenbergstraße, Willy-Brandt-Ring, Lutherring, Andreasstraße.

 

Weitere Infoveranstaltungen im Frühjahr geplant

„Im Laufe der nächsten Monate – jeweils ergänzend zu den Erkenntnissen, die wir aus der laufenden Projektplanung gewinnen – wird es noch weitere Infoveranstaltungen für verschiedene Gruppen wie Anwohner, Anlieger etc. geben“, erläutert Angelika Zezyk, Bereichsleiterin Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung. „Wir versuchen natürlich die Einschränkungen für alle Betroffenen auf dem Festgelände so gering wie möglich zu halten, müssen natürlich aber auch immer die Logistik und Sicherheit einer solchen Großveranstaltung im Blick behalten. Wir versprechen aber, immer so frühzeitig wie möglich zu informieren. Immerhin soll es ja ein Fest für alle Wormser werden, das auch die Anwohner und Anlieger in positiver Erinnerung behalten.“

 

Text: KVG Worms


Fahrzeughalter sollten im Winter darauf achten, dass Ortsdurchfahrten freigehalten werden, damit die Streufahrzeuge ihren Dienst erledigen können.
Fahrzeughalter sollten im Winter darauf achten, dass Ortsdurchfahrten freigehalten werden, damit die Streufahrzeuge ihren Dienst erledigen können.

LBM Worms ist für Winterdienst gerüstet - 14.12.2017

41 Fahrzeuge einsatzbereit / 7.750 Tonnen Streusalz und rund 450 Kubikmeter Sole auf Lager

 

Alle Jahre wieder sorgt in Rheinhessen, Wonnegau und der Region um den Donnersberg der LBM Worms mit seinen fünf Straßenmeistereien für den Winterdienst auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Rund 105 Betriebsdienstmitarbeiter in den Straßenmeistereien Bingen, Mainz, Erbes-Büdesheim, Worms und Rockenhausen sind bei Schnee und Eis im Einsatz. 41 Winterdienstfahrzeuge, davon 23 eigene Fahrzeuge des LBM inklusive 4 Miet-LKWs und 18 Unternehmerfahrzeuge, die speziell für den Winterdienst angemietet sind – stehen bereit.

In den rund 10 Salzhallen des LBM Worms lagern bis zu 7.750 Tonnen Streusalz sowie rund 450

Kubikmeter Sole. Bei Bedarf können die Salzlager rund um die Uhr aufgefüllt werden. Modernste Streutechnik garantiert einen wirtschaftlichen Einsatz von Streumitteln und gleichzeitig eine höchstmögliche Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer. Durch das Streuen eines Salz-Sole-Gemisches wird erreicht, dass das aufgebrachte Salz auf dem Straßenbelag haftet und nicht verweht wird. Das spart Salz und schont die Umwelt. Die Räumfahrzeuge brauchen Platz. In engen Ortsdurchfahrten werden in der Winterzeit teilweise Parkverbote angeordnet, um eine ausreichende Fahrbreite für die Winterdienstfahrzeuge mit Räumschild zu gewährleisten.

 

Manchmal Zentimeterarbeit für Mitarbeiter

„Fahrzeughalter sollten in der Wintersaison darauf achten, dass beim Parken gerade in den Ortsdurchfahrten eine ausreichend breite Fahrgasse verbleibt, um den Winterdienst nicht zu

beeinträchtigen“, appelliert Bernhard Knoop, der Leiter des LBM Worms, an die Bürgerinnen und Bürger. „Unsere Fahrer sind mit über 3 Meter breiten Schneepflügen unterwegs”, so Knoop. „Das ist Zentimeterarbeit für unsere Mitarbeiter, wenn parkende Autos die oft engen und schmalen Ortsdurchfahrten weiter einschränken.“ „Wenn es irgendwie möglich ist, sollte das Fahrzeug in der Winterzeit auf dem eigenen Grundstück und nicht an einer Bundes-, Landes-, oder Kreisstraße geparkt werden“, rät Knoop.

 

Keine uneingeschränkte Schnee- und Eisfreiheit garantiert

Auf die Frage, dürfen Räum- und Streufahrzeuge überholt werden, zitiert der LBM die Empfehlungen des ADAC. Dürfen ja, empfehlenswert ist es aber nicht. Überholmanöver sind gefährlich, vor allem geht es vor dem Räumfahrzeug in aller Regel nicht schneller voran als dahinter. „Hinter dem Räumfahrzeug herfahren und ausreichend Abstand halten, damit das Salz auch wirklich auf der Straße landet, wo es hin soll”, erklärt Knoop. Die beste Winterdienstorganisation garantiert jedoch keine uneingeschränkte Schnee- und Eisfreiheit der Straßen. Die Streu- und Räumfahrzeuge des LBM können nicht überall gleichzeitig sein. Die Verkehrsteilnehmer müssen im Winter mit Glätte rechnen und sowohl die Fahrweise als auch die Fahrzeugausstattung darauf einstellen.

 

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HIT RADIO FFH auf dem Hessentag in Korbach: FFH-Open Air mit CRO und Co – 14.12.2017

Mit SDP und VONA / Freitag, 1. Juni 2018 / Heute Vorverkaufsstart

 

Mit dem „FFH-Open Air mit CRO und Co“ geht es am Freitag, 1. Juni 2018, ins zweite Wochenende des Hessentages in Korbach (25. Mai bis 3. Juni 2018): CRO, Deutschlands erfolgreichster Rapper, steht auf der Bühne der Continental-Arena, ebenso das Duo SDP und der neue deutsche Pop-Stern VONA. Einen Tag danach, Samstag, 2. Juni, steigt „FFH-Just 90s! Das Neunziger-Festival“ mit „Captain Jack“, Turbo B. von „Snap!“, „2 Unlimited“ und anderen Künstlern, das HIT RADIO FFH gemeinsam mit der Stadt Korbach veranstaltet. Heute startet der Vorverkauf für das „FFH-Open Air mit CRO und Co“.

 

Carlo Waibel (27) alias CRO hat gerade mit „tru.“ sein drittes, „bisher persönlichstes“ Studio-Album

veröffentlicht – es landete direkt auf Platz 1 der Album-Charts, die Club-Tour zum neuen Album war innerhalb von 48 Stunden ausverkauft. Zum „FFH-Open Air mit CRO und Co“ kommt der Rapper mit der Panda-Maske mit seinen neuen Songs und Hits, wie „Whatever“ und „Bye Bye“. Das Markenzeichen des Duos „SDP“ („Millionen Liebeslieder“) sind verrückte Live-Shows. Vincent Stein (34) und Dag-Alexis Kopplin (34) lernten sich 1999 in Berlin-Spandau kennen, gründeten die Band SDP. Ihr Durchbruch gelang 2010 mit dem Lied „Ne Leiche“ – in dem Video, das zum Youtube-Hit wurde, spielt Rapper Sido mit. Im Frühjahr veröffentlichte das Duo ihr siebtes Album, „Die bunte Seite der Macht“, das direkt auf Platz 2 der Album-Charts einstieg. Sein erstes Album, „Alles was ich hab“, veröffentlichte er in diesem August: Dominik Vona (25), der unter seinem Nachnamen VONA („Gib mir Dein Leben“) auftritt. Als er zehn Jahre alt war, hatte er von seiner Großmutter eine Gitarre zum Geburtstag geschenkt bekommen, startete allerdings zunächst als Fußballer durch, schaffte es bis in die B-Jugend des VfB Stuttgart. Dann stoppte ihn ein Kreuzbrandriss. VONA konzentrierte sich wieder auf die Musik: Nach dem Abitur tourte er als Straßenmusiker durch Europa. Zurück in Deutschland, veröffentlichte er

seinen ersten Song, „Deine Liebe“. 2016 war er mit CRO auf dessen „MTV unplugged“-Tour.

 

Einlass in die Continental-Arena am 1. Juni 2018 ist um 18 Uhr, das „FFH-Open Air mit CRO und Co“, veranstaltet von der Stadt Korbach, beginnt um 19.30 Uhr. Stehplatz-Karten kosten im Vorverkauf 44 Euro, „Front of Stage“-Karten 55 Euro, jeweils inklusive Gebühren. Es gibt keine Sitzplätze, Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen können sich im Hessentagsbüro (05631-53-257) für einen Platz auf dem Rollstuhlfahrer-Podest anmelden. Tickets und Infos gibt es auf den Internetseiten FFH.de, der kostenlosen FFH-App und auf hessentag2018.de. Auf diesen Seiten gibt es auch Tickets und Infos zu „FFH-Just 90s! Das Neunziger-Festival“ (Eintritt 14 Euro plus Vorverkaufsgebühren).

 

Hessens Radiomarktführer HIT RADIO FFH gehört, wie das meistgehörte junge Programm des Bundeslandes, planet radio, und harmony.fm, zur Radio/Tele FFH in Bad Vilbel bei Frankfurt am Main. HIT RADIO FFH erreicht laut offizieller Media-Analyse zurzeit 2,1 Millionen Hörer pro Tag.

 

Text: HIT RADIO FFH


Interessiert diskutieren Professorinnen und Studentinnen die vielfältigen Perspektiven des Professorinnen-Berufs. Foto: Verena Ubl
Interessiert diskutieren Professorinnen und Studentinnen die vielfältigen Perspektiven des Professorinnen-Berufs. Foto: Verena Ubl

FocusFrauen Hochschulkarriere“ motiviert junge Frauen für den Professorinnen-Beruf - 14.12.2017

 

Wie in der Wirtschaft, so sind auch in der Wissenschaft Frauen in höheren Positionen deutlich unterrepräsentiert. Derzeit ist nur jede fünfte Professur in Deutschland mit einer Frau besetzt – dies, obwohl Frauen in der Regel eine gute Qualifikation vorweisen können und der Professorinnen-Beruf sich mit Kind/Familie und Karriere sehr gut vereinbaren lassen.

Unter Akademikerinnen mit einem Wirtschaftsstudium ist das Berufsbild der Professorin oft nicht präsent genug im Bewusstsein. Wenig bekannt ist auch, dass mit einer Promotion und fünf Jahren Berufserfahrung bereits eine FH-Professur besetzt werden kann.

Um mehr Frauen für den Beruf der Professorin zu gewinnen, hat die Hochschule Worms unter Leitung der Gleichstellungsbeauftragten, Professor Dr. Keiko Kirihara, in Kooperation mit der Hochschule Mainz und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz das Projekt „FocusFrauen Hochschulkarriere“ gestartet.

 

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung

Am 09. November 2017 fand im Senatssaal der Hochschule Mainz die erste FocusFrauen Lounge zum Thema „Professorin werden – Ihre Zukunftsperspektive!“ statt. Über 20 weibliche Studierende, Doktorandinnen und Promovierte waren zum Teil sogar weit angereist, um einen detaillierten Einblick über die Herausforderungen und Chancen des Hochschulbetriebes zu gewinnen. Gleich vier erfahrene Professorinnen fungierten als sachkundige Referentinnen: Professorin Susanne Reiß für Städtebau und Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Mainz; Professorin Andrea Beyer im Fachbereich Wirtschaft und Vizepräsidentin der Hochschule Mainz; Professorin Jutta Binder-Hobbach im Fachbereich Informatik und langjährige Vizepräsidentin der Hochschule Worms sowie Professorin Keiko Kirihara im Fachbereich Touristik und Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Worms. Die vier Fachfrauen stellten ihre spannenden und jeweils ganz unterschiedlichen Lebensläufe sehr persönlich vor, informierten umfassend über das Berufsbild und vermittelten fundiert die realen Hochschulanforderungen bei Professuren.

 

Kompetente 1:1-Unterstützung in Fragen der Hochschulkarriere

Die Teilnehmerinnen nutzten beim anschließenden Get-Together die Möglichkeit, gezielt Fragen an einzelne Professorinnen zu stellen, um weitere Impulse für ihre individuelle Berufs- und Lebensplanung zu gewinnen. In lockerer Atmosphäre kam man sich näher und schnell bildeten sich erste Tandems zwischen Professorinnen und jungen Frauen, die sich auch künftig persönlich treffen wollen, um erfolgreiche berufliche Strategien für eine Hochschulkarriere zu diskutieren.

 

Die Meinung der Teilnehmerinnen war eindeutig, diese Veranstaltung habe bestens dazu beigetragen, ein realistisches Bewusstsein für den Professorinnen-Beruf zu gewinnen, Orientierung durch Rollenmodelle zu bekommen und ein Netzwerk unter Gleichgesinnten zu schaffen. Schnell war man sich auch einig, dass „FocusFrauen Hochschulkarriere“ fortgesetzt und ausgebaut werden muss - zumal es inhaltlich und thematisch wenig Vergleichbares gibt. Geplant ist, im kommenden Jahr das Kooperationsprojekt auf die rheinlandpfälzischen Partnerhochschulen Ludwigshafen, Bingen und Kaiserslautern auszuweiten und das erfolgreiche Format inhaltlich zu einem Mentoring-Programm weiterzuentwickeln.


Abwechslungsreichtum im Weißen Saal - 14.12.2017

3D-Animationsfilm und weitere Objekte im Museum der Stadt Worms im Andreasstift / Kostenloser Eintritt zum Weißen Saal bis ins Frühjahr 2018

 

Ein vielfältiges Angebot für Jung und Alt, von Medien bis hin zu Ausstellungsobjekten, gibt es ab sofort im Weißen Saal des städtischen Museums im Andreasstift zu entdecken. Dazu gehört auch der 3D-Animationsfilm, der anlässlich der erfolgreichen Ausstellung „Luther in Worms 1521“ produziert wurde und im Museum Heylshof zu sehen war.

Neben Bildern der letzten Sonderausstellung „Die Wormser Bilderbäckerei“ finden sich auch verschiedene Angebote für Kinder, wie etwa eine Leseecke mit Heften der beliebten „Asterix“-Comics oder Spielstationen nach römischem Vorbild. Das abwechslungsreiche Angebot läuft voraussichtlich bis zum Frühjahr 2018. Der Eintritt zum Weißen Saal ist frei.

 

Zwischen den Jahren bleibt das Museum vom 24. Dezember bis einschließlich 1. Januar geschlossen. Weitere Informationen findet man unter www.museum-andreasstift.de

 

Kombination verschiedener Angebote
„Mit der Kombination aus verschiedenen Angeboten haben wir für jede Altersgruppe etwas dabei“, ist sich Ulrike Breitwieser, Verwaltungsleiterin des Museums der Stadt, sicher: „Gerade in der bevorstehenden Ferienzeit lockt das abwechslungsreiche Angebot mit kultureller Unterhaltung für die ganze Familie.“

Ein visuelles Highlight ist dabei der animierte 3D-Film, der das spätmittelalterliche Worms zu Luthers Zeit 1521 zeigt und bereits im Sommer zahlreiche Besucher der Ausstellung „Luther in Worms 1521“ im Museum im Heylshof begeisterte. Wer also damals die Chance verpasst hat, kann sich nun im städtischen Museum in die Reformationszeit entführen lassen.

Auch die anlässlich dieser Ausstellung hergestellten Merchandising-Produkte, darunter die beliebte Luther-Tasse, können im Museum der Stadt erworben werden. Bilder der vergangenen Sonderausstellung „Die Wormser Bilderbäcker“ mit Exponaten aus dem 15. Jahrhundert werden zudem an den Wänden präsentiert.

An insgesamt sechs Stationen dürfen sich die jungen Besucher des Museums auf Puzzle- und Wurfspiele freuen, wie sie zur Zeit der Römer verbreitet waren, und können sich darüber hinaus in einer gemütlichen Leseecke in die Geschichten der erfolgreichen Asterix-Comics vertiefen.

 

Das abwechslungsreiche Angebot können die Museumsbesucher noch bis zum Frühjahr 2018 kostenlos wahrnehmen.


WORMSER-Blütenhonig bereits ausverkauft – 13.12.2017

Bienenvölker waren von April bis August auf Dach des Wormser Theater, Kultur- und Tagungszentrums platziert

 

Beliebtes „WORMSER Gold“: Nachdem der Verkauf des Wormser Honigs am Montag, 11. Dezember, startete, war er wenige Tage später am Mittwochmittag, 13. Dezember, bereits ausverkauft. „Die Kunden waren vom Honig begeistert!“, so Jens Thiele, Prokurist der Kultur und Veranstaltungs GmbH, der Betreiberin des Wormsers: „Da es für uns eine Premiere war, freuen wir uns über dieses große Interesse besonders. Wir überlegen deshalb auch, ob wir im kommenden Jahr wieder Bienenvölker auf dem Dach platzieren.“ Zum Hintergrund: Von April bis August diesen Jahres waren auf dem Flachdach des Wormser Theater, Kultur- und Tagungszentrums zwei Bienenvölker von Imker Thomas Löcher platziert. Die rund 90.000 Tiere haben den Nektar, aus dem der Blütenhonig gewonnen wurde, im Umkreis von etwa drei Kilometern im Wormser Stadtgebiet gesammelt. Insgesamt konnten 45 Kilogramm Honig geerntet werden, die in 250-Gramm-Gläsern für je vier Euro über den TicketService im Wormser verkauft wurden.

 

Text: KVG Worms


Streichung auswärtiger Gerichtstage in der Arbeitsgerichtsbarkeit - 13.12.2017

CDA Landesvorsitzender Adolf Kessel: Minister Mertin und Bätzing erteilen Bürgernähe eine Absage / Auswärtiger Gerichtstag in Alzey fällt weg

 

Die Landesregierung plant zum 1. Januar 2018 zehn von 14 auswärtigen Gerichtstagen in der Arbeitsgerichtsbarkeit zu streichen. Künftig soll es in Zweibrücken, Cochem, Diez, Mayen, Montabaur, Sinzig, Neustadt/Weinstraße, Alzey, Idar-Oberstein, und Bernkastel-Kues keine auswärtigen Gerichtstage mehr geben. Auch die auswärtigen Gerichtstage des Landesarbeitsgerichts in Trier soll es künftig nicht mehr geben. Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Adolf Kessel, der als Wormser CDU-Landtagsabgeordneter betont, dass dann auch in direkter Nachbarschaft, in Alzey, der auswärtige Gerichtstag wegfällt:
„Die auswärtigen Gerichtstage in der Arbeitsgerichtsbarkeit bestehen in Rheinland-Pfalz seit 30 Jahren weitgehend unverändert. Sie wurden seinerzeit eingeführt, um Bürger- und Betriebsnähe sowie Chancengleichheit zu gewährleisten. Die jetzt angekündigte Streichung trifft Regionen, die sich zum Teil ohnehin schon abgehängt fühlen.
Die Landesregierung verlagert hier Kosten auf die Bürger, die Verfahren vor den Arbeitsgerichten führen. Sie mutet den Arbeitnehmern weitere Wege und größere Kosten zu, um eigene Kosten einzusparen. Dies geschieht im Übrigen mit Zustimmung der sozialdemokratischen Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler, die ihr Einvernehmen zu der geplanten Verordnung erteilt hat.
Minister Mertin versteckt sich hinter dem Rechnungshof. Er hat die Streichung der Gerichtstage in der heutigen Rechtsausschusssitzung mit fiskalischen Notwendigkeiten begründet. Die Höhe der von ihm erwarteten Einsparungen konnte der Minister aber nicht beziffern. Wir bezweifeln auch, dass die Einsparpotentiale besonders deutlich ausfallen. So werden durch die Neuregelung zwar zum Teil Fahrtkosten und Arbeitszeit der Richter eingespart werden. Demgegenüber werden aber höhere Fahrtkosten der Schöffen anfallen, die aus den einzelnen Regionen kommen. Hinzu kommt, dass viele der hier betroffenen Kläger bereits ihren Arbeitsplatz verloren haben und deshalb finanziell nicht gut aufgestellt sind. Ihre Mehrkosten trägt häufig die Prozesskostenhilfe, was wiederum der Landeskasse zur Last fällt.
Die derzeitige Struktur hat zudem dazu geführt, dass die Richter ihren Bezirk kennen. Viele Verfahren können so bereits bei Güteterminen mit Vergleichen beendet werden, weil die Richter die Hintergründe vor Ort kennen. Das wird bei größeren Einheiten mit weiteren Entfernungen erschwert.
In der Vergangenheit hatten sich bereits der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Landesvereinigung Rheinland-pfälzischer Unternehmerverbände (LVU) gegen die Reduzierung der Gerichtstage ausgesprochen und auf den erheblich steigenden Anreiseaufwand der Verfahrensbeteiligten hingewiesen. Auch die Anwaltschaft steht der Reduzierung der Gerichtstage kritisch gegenüber. Teilweise wurde auch in den betroffenen Kommunen Kritik laut – so hatte etwa der Stadtrat Zweibrücken im November eine Resolution gegen das Vorhaben der Landesregierung verabschiedet.“


AquaStep ist ein echter Allrounder. Das Workout verbrennt Kalorien, stärkt das Herz-Kreislauf-System und fördert Haltung, Balance und Koordination – ein tolles Training für den gesamten Körper!
AquaStep ist ein echter Allrounder. Das Workout verbrennt Kalorien, stärkt das Herz-Kreislauf-System und fördert Haltung, Balance und Koordination – ein tolles Training für den gesamten Körper!

Jetzt für Kurse anmelden - das neue Kursangebot der Wormser Sportbäder startet im Januar 2018 – 13.12.2017

 

Sie haben Ihre Neujahrsvorsätze bereits gefasst und wollen Ihre Freizeit sportlich verbringen, etwas für Ihre Gesundheit oder Ihre persönliche Fitness tun - oder einfach mal so richtig entspannen? Im Januar beginnt das Training in den Wormser Sportbädern, sowie im Bad der Geschwister-Scholl-Schule, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Das Programm 2018 setzt auf bewährte Aquafitness-Kurse und bietet mit den Kursen „Aqua-Yoga“, „Aqua-Step“ und verschiedenen Kraulkursen eine schöne Ergänzung. „Die enorme Nachfrage nach Kraulkursen hat uns überrascht“ freut sich Badleiterin der Wormser Sportbäder Ines Szimm. Aber auch Kraulen will gelernt sein: elegant und schnell durchs Wasser gleiten, mit langen Armzügen, der Beinschlag in kurzen Bewegungen. „Wer diese Technik als Freizeitsportler beherrschen möchte, braucht etwas Übung, muss aber nicht verzweifeln, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Dafür sind wir ja da“, weiß sie gekonnt zu motivieren.

Beim Aqua-Yoga handelt es sich um ein ganzheitliches Konzept von Körperübungen, Atem- und Entspannungstechniken und Konzentrationsübungen – alles im Wasser.
Beim Aqua-Yoga handelt es sich um ein ganzheitliches Konzept von Körperübungen, Atem- und Entspannungstechniken und Konzentrationsübungen – alles im Wasser.

Kurse im Wasser machen Spaß und halten fit

Das Spektrum an Kursen im Heinrich-Völker-Bad ist groß: Von Kursen für Eltern und Babys über gesundheitsfördernde und entspannende Angebote, und Fitnesskursen für jedes Alter, gibt es viele Möglichkeiten, etwas für sich zu tun.

 

Kurse im Wasser fördern Fitness und Gesundheit und sind für alle Altersklassen ein geeigneter Sport und Ausgleich. Den jüngeren Besucher vermitteln kompetente Trainer spielerisch den Umgang mit dem nassen Element und sorgen frühzeitig dafür, dass die Freude am Schwimmen erwacht.

 

Die Kraft des Wassers macht sich auch das Aqua-Yoga zu eigen. Hierbei handelt es sich um ein ganzheitliches Konzept von Körperübungen, Atem- und Entspannungstechniken und Konzentrationsübungen – alles im Wasser. Diese ungewöhnliche Yogalektion findet fernab des Publikumsverkehrs im Geschwister-Scholl-Schulbad statt, was ein entspanntes und ungezwungenes Ausführen der einzelnen Yogaübungen ermöglicht.

 

Und damit der Winterspeck sich erst gar nicht ansetzen kann, sorgt der neue Aqua-Step-Kurs für ausreichend Bewegung und Abwechslung und rundet das Kursangebot 2018 ab.

 

Anmeldungen zu allen Angeboten können im Heinrich-Völker-Bad, Alzeyer-Straße.111, 67549 Worms vorgenommen werden. Informationen zum Kursstart 2018 erhalten Sie unter http://www.worms.de/sportbaeder/Heinrich-Voelker-Bad/Kursangebote.php oder telefonisch unter der Rufnummer 06241-97280.

 

Fotos: Freizeitbetriebe Worms GmbH


Foto: KVG Worms
Foto: KVG Worms

Aus Sapori” wird „Hinz & Kunz“ – 13.12.2017

Pouya Aliabadi ist neuer Pächter des Bistros im Wormser/Eröffnung am 15. Januar

 

Das neue Jahr bringt auch im Wormser Theater, Kultur- und Tagungszentrum Veränderungen mit sich: Ab dem 1. Januar 2018 ist Pouya Aliabadi neuer Pächter des Bistros im Veranstaltungshaus und wird zukünftig die Küche leiten. Sein Bruder Aidin Airomlu wird unter anderem die Bereiche Service und Barkultur verantworten. Mit Beginn des neuen Jahres wird aus dem „Sapori“ dann „Hinz & Kunz“. Wie der neue Name verrät, wird es ein Angebot für „Jedermann“ geben und das heißt: eine gut bürgerliche Küche mit regionalen und saisonalen Produkten – modern interpretiert und zu guten Preisen. Nach einer kurzen Einzugsphase wird das „Hinz & Kunz“ am 15. Januar 2018 eröffnen.  Montag bis Samstag freut sich das Team ab 11 Uhr und sonntags schon ab 10 Uhr auf seine Gäste. Weitere Informationen findet man auf www.das-wormser.de und in Kürze auch auf www.hinzundkunz-worms.de.

 

„Mit unserem Angebot möchten wir bodenständig bleiben, aber dennoch Akzente setzen. Wir möchten eine Gastronomie für jeden anbieten“, erklärt Pouya Aliabadi den Namen und das Konzept des Bistros. Damit spielt er nicht nur auf das Konzept des Wormsers – „Ein Haus. Für alle. Für alles.“ – an, sondern stellt auch einen passenden kulturell-literarischen Bezug her, denn der Begriff findet unter anderem in Heinrich von Kleists Novelle „Michael Kohlhaas“ Verwendung.

 

Vielseitiges Angebot

Im „Hinz & Kunz“ soll es täglich zwischen 12 und 16 Uhr einen Mittagstisch für sieben bis zehn Euro geben, bei dem die Gäste entweder zu einer Vor- oder Nachspeise eingeladen werden. Außerdem werden dann im genannten Zeitraum auch hausgemachte Kuchen sowie Kaffee- und Teespezialitäten zu vergünstigten Preisen angeboten. Einen geselligen Abend kann man im Bistro dann bei einem guten Glas Wein mit passender kulinarischer Begleitung verbringen. Daneben sollen auch Gin-Liebhaber und Freunde der Barkultur auf ihre Kosten kommen. Besondere Events wie Sonntagsbrunch, Auftritte von Live-Acts oder Küchenpartys sollen zudem Gäste ins „Hinz & Kunz“ locken.

„Bereits ab dem 1. Januar wird das Team um Pouya Aliabadi das Catering für die Theaterbesucher übernehmen, um einen reibungslosen Wechsel zu garantieren“, ergänzt Petra Graen, Beigeordnete der Stadt Worms und Vorsitzende des Gesellschafterausschusses der Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG): „Mit kleinen Speisen und einem Glas Sekt kann man sich dann wie gewohnt auf die Vorstellung einstimmen.“ Darüber hinaus haben Besucher Gelegenheit, bei den Mitarbeitern Vorbestellungen für die Pausen zu machen, um Wartezeiten zu verringern. „Selbstverständlich lässt sich dann ab dem 15. Januar ein Theaterabend auch genussvoll im „Hinz & Kunz“ abrunden“, fügt Jens Thiele, kaufmännischer Leiter der KVG, der Betreiberin des Wormsers, hinzu.

 

Hintergrund

Pächter Pouya Aliabadi wird das „Hinz & Kunz“ gemeinsam mit seinem Bruder Aidin Airomlu betreiben. Aliabadi hat nach seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann seine Leidenschaft für das Kochen entdeckt und hat diese Begeisterung zu seinem Beruf gemacht. Bis vor Kurzem leitete Aliabadi erfolgreich die Küche im Restaurant „Burgess Golf & Genusskultur“ in Biblis-Wattenheim und arbeitete dort bereits mit Airomlu zusammen. Dieser ist gelernter Hotelfachmann und leitete früher das Restaurant „Engel` s am Theater“ in Ludwigshafen.

 

Text: KVG Worms


Offene Debatte zur Regierungsbildung - 12.12.2017

 

Die SPD in der VG Wonnegau lud zu einer öffentlichen Vorstandssitzung nach Dittelsheim-Hessloch, ins Gasthaus „Zur Eiche“ ein. Das Thema Regierungsbildung stand, neben kommunalen Themen wie beispielsweise der Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde, ganz oben auf der Agenda.

 

Durchaus hitzig und kontrovers wurde dabei über die Verantwortung rund um eine potentielle Regierungsbeteiligung der SPD diskutiert: Gisela Muth aus Westhofen sprach sich vehement gegen eine Neuauflage der Großen Koalition aus: „die Wählerinnen und Wähler haben sich durch die herben Verluste klar gegen eine weitere Koalition zwischen SPD und CDU/CSU ausgesprochen“, dies solle man nicht ignorieren. Zudem sei bewiesen, dass die SPD im Schatten der Union zu leiden hatte – sie befürchtet ein weiteres Anhalten dieses negativen Trends. Auch Angelika Unselt (Osthofen) schloss sich dieser Bewertung an. Viele Bürgerinnen und Bürger, die sie treffe, seien gegen die sog. „GroKo“, vielmehr solle man das Konzept einer Minderheitsregierung prüfen, in welcher auch dem Parlament eine größere Bedeutung zukomme als bisher. Bedenklich findet hingegen Tobias Perlick (Bechtheim) die pauschale Absage gegen eine entsprechende Regierungsbeteiligung: Es gehe in erster Linie darum, Verantwortung für das Land zu übernehmen. Die Wahlniederlage sei zwar zu analysieren, jedoch müsse man sich gerade in der aktuellen politischen Lage in Stabilisierung und nicht in Verweigerung üben. Mit Bedingungen wie beispielsweise einer Bürgerversicherung oder der Eindämmung der Leih-und Zeitarbeit, die den Arbeitsmarkt derzeit „pervertiere“, habe man die Chance, mehr soziale Gerechtigkeit umzusetzen. Eine Zuhörerin, die wie einige andere interessierte Bürger der Diskussion beiwohnte, lobte die offene Gesprächskultur und wünschte sich mehr Veranstaltungen der politischen Parteien dieses Formats. Diesem Wunsch will auch der Vorsitzende, Hans-Hermann Seelig künftig vermehrt nachkommen und kündigte ein öffentliches Diskussionsforum an, sollte die Sondierungsgespräche in Berlin grünes Licht für tiefergehende Gespräche der beiden Volksparteien geben. „Wir wollen sowohl die Mitglieder als auch die Bürger einbinden. Wenn nicht hier vor Ort, wo sonst?“, so Seelig in seinem Schlusswort.


Duokonzert in der Simultankirche Rheindürkheim am 23.12.2017 – 12.12.2017

 

Das weihnachtliche Duokonzert von Carmen Selzer (Gesang) und Peter Schnur (Klavier) ist seit vielen Jahren in Rheindürkheim fest etabliert. Auch in diesem Jahr möchten die beiden Sie mit einer Auswahl aus weihnachtlichen und stimmungsvollen Jazz- und Poptiteln auf den Heiligen Abend einstimmen. Das Konzert findet statt am Samstag, 23. Dezember, 19.30 Uhr, Simultankirche Rheindürkheim. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.


(v.li.n.re.) Johannes Dölger (Lions Club Mannheim Quadrate), Ilya Lapich (Internationales Opernstudio), Rouven Hübner (Stadtjugendfeuerwehrwart), Christine Senger (Rektorin der Kerschensteinerschule), Albrecht Puhlmann (Opernintendant des NTM) und Rainer
(v.li.n.re.) Johannes Dölger (Lions Club Mannheim Quadrate), Ilya Lapich (Internationales Opernstudio), Rouven Hübner (Stadtjugendfeuerwehrwart), Christine Senger (Rektorin der Kerschensteinerschule), Albrecht Puhlmann (Opernintendant des NTM) und Rainer

Rund 26.700 Euro Gewinn beim gemeinsamen Benefizkonzert Promis dirigieren von NTM und Lions Club Mannheim Quadrate – 12.12.2017

 

Die Benefizgala Promis dirigieren, die am Sonntag, 22. Oktober im Opernhaus des NTM stattfand, hat mit dem Ticketverkauf rund 26.700 Euro eingebracht. Das Konzert, bei dem Mannheimer Prominente am Pult des Nationaltheater-Orchesters standen, war eine Veranstaltung des NTM in Kooperation mit dem Lions Club Mannheim Quadrate anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Lions Club International, dem in Mannheim neben Lions Quadrate auch die Clubs Mannheim, Rhein-Neckar, Rosengarten und Schloss angehören.

 

Die eingespielte Summe von 26.700 Euro wurde halbiert, sodass dem Internationalen Opernstudio des NTM rund 13.350 Euro zugute kommen, dieselbe Summe teilen sich zwei weitere Projekte, mit denen die Lions Clubs die Förderung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Mannheim unterstützen: der Aufbau einer Kinderfeuerwehr sowie die Einrichtung von neuen Schulgärten an fünf Mannheimer Schulen.

 

Beim Benefizkonzert im Oktober dirigierten – für den guten Zweck – Mandy Grace Capristo, Stefan M. Dettlinger, Dario Fontanella, Karl Jung, Christian Specht, Rolf Stahlhofen, Juri Tetzlaff sowie Dr. Ronghui Wu, der ein Dirigat ersteigert hatte. Christian Chako Habekost moderierte den Abend.

 

Nationaltheater Mannheim

Mozartstraße 9

68161 Mannheim

 

Text: Nationaltheater Mannheim


Gute Nachrichten für die Schüler der Otto-Hahn-Schule – 11.12.2017

Die 16. Gemeinderatssitzung der Verbandsgemeinde Wonnegau

 

Am Montag, dem 11. Dezember, fand im Rathaus der VG Wonnegau in Osthofen die 16. Gemeinderatssitzung unter der Leitung von Verbandsgemeinde-Bürgermeister Walter Wagner statt. Der erste Punkt handelte vom Jahresabschluss des Jahres 2015. Da der Rechnungsprüfungsausschuss ein Jahr im Hintertreffen ist, möchte dieser im folgenden Jahr die Jahresabschlüsse für 2016 und 2017 durchführen. Wagner zeigte sich sehr zufrieden damit, dass eine Gemeinde mit 21.000 Einwohnern eine Bilanzsumme von knapp 50 Millionen Euro sein Eigen nennen darf. Im vierten Punkt ließ sich verzeichnen, dass Osthofen bei der Abwasserbeseitigung im Jahr 2016 und im Jahr 2017 jeweils einen Verlust von gut 46.000 Euro hinnehmen mussten. Dahingegen machte Westhofen in beiden Jahren einen Gewinn von gut 64.000 Euro. Außerdem wurde beschlossen, dass ein Auftrag für eine Kanalisation in geschlossener Bauweise in Dittelsheim-Heßloch und in Frettenheim in Höhe von 242.510 Euro verfasst wird.

 

Im siebten Punkt wurde es dann wichtig für die Otto-Hahn-Schule. Die Verbandsgemeinde bekommt für das kommunale Investitionsprogramm 465.419 Euro anteilig von Bund, Land und Landkreis gestattet. Mit diesem Geld soll ab den Osterferien 2019 bis zum Ende der Sommerferien 2019 die

Sporthalle der der Otto-Hahn-Schule, sowie die Umkleiden und Duschen der Sporthalle saniert werden. Sollte das Geld reichen, will die VG Wonnegau auch die Heizung der OHS von Öl zu Gas umstellen. Des Weiteren wird das Projekt „Live“ der Hochschule Worms, bei dem arabisch sprechende Studenten den Schülern der Otto-Hahn-Schule Deutsch beibringen, die noch nicht gutes Deutsch sprechen. Damit können sie den Lehrern der Westhofener Schule eine große Hilfe bieten. Denn 30 Prozent aller Schüler müssen an der Otto-Hahn-Schule noch alphabetisiert werden, damit sie am Unterricht teilnehmen können. Dabei haben das Problem nicht nur die Kinder mit Migrationshintergrund, sondern auch Deutsche.

 

Beim achten Tagesordnungspunkt gab es einiges zum Abstimmen. In der Zeit vom 17.07.2017 bis zum 31.08.2017 konnten die Bürgerinnen und Bürger der VG, sowie die anliegenden Unternehmen Kritik und Vorschläge zu dem öffentlich zugänglichen Flächennutzungsplan äußern. Dabei stieß die Ausweitung der Wohnflächen auf nicht viel Kritik, jedoch gab es bei der Ausweisung der Gewerbegebiete einige Hinweise und Kritiken dagegen. Nachdem über 70 Hinweise und Vorschläge von Unternehmen, Ortsgemeinden und Privatpersonen einstimmig zur Kenntnis genommen oder beschlossen wurden oder gar nicht zur Beschließung ausstanden, ging es mit der Einleitung von Zielabweichungsverfahren für die vier Gewerbegebiete „Gewerbefläche Bechtheim am Kreisverkehr“, „Gewerbefläche Osthofen an der B9“ und „in der Wonnegaustraße“ und „Gewerbefläche Westhofen gegenüber der Firma Straßburger“ weiter. Auch diese wurden durch den Verbandsgemeinderat beschlossen.

 

Zum Schluss des öffentlichen Teils gab es auch noch eine gute Nachricht für die Schüler der Seebachschule Osthofen, die weiterhin für etwa 7.000 Euro pro Jahr in der Wonnegauhalle Sport betreiben dürfen.

 

Text: Bjarne Dimmler / Presseagentur Die Knipser


Zum letzten Mal hieß es nun die „Spinnen“ krabbeln bzw. tanzen zu lassen und das Publikum mitzureißen.
Zum letzten Mal hieß es nun die „Spinnen“ krabbeln bzw. tanzen zu lassen und das Publikum mitzureißen.

Saison endet wie sie begann - 11.12.2017

Auch mit „Im Netz der schwarzen Spinne“ bleiben die „Magic Flames“ ungeschlagen

 

Am vergangenen Samstag ging es für die Tänzerinnen der „Magic Flames“ zum Winter Cup des CV Steinbockenheim nach Wöllstein. Insgesamt zehn Jugend- und fünf Kinder-Gruppen gingen an den Start. Als 12. Gruppe in der Wertung gingen die „Magic Flames“ auf die Bühne.

 

Aber nicht nur die „Spinnen“ auch eine der Tänzerinnen stand zum letzten Mal auf der Bühne. So gingen die jungen Mädels mit gemischten Gefühlen auf die Bühne. Da ihnen der Tanz aber inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen ist und auch kurzfristige Ausfälle zügig kompensiert werden können, strahlten sie wieder Spaß und Souveränität auf der Bühne aus und zeigten eine mitreißende und fehlerfreie Darbietung. Dies war an diesem Nachmittag auch nötig, da auch die „Societeens“ aus Alzey wieder eine ganz tolle Leistung zeigten.

 

Nach ihrem Auftritt verabschiedeten die „Magic Flames“ dann ihre Tänzerinnen Estelle, Laura und Sophie, die in der neuen Saison für Upthrust an den Start gehen werden und auch Sina, die leider ganz mit dem Tanzen aufhört. Nachdem die Tränen dann wieder getrocknet waren, wartete man gespannt auf die Siegerehrung, denn am liebsten wollte man die vier Tänzerinnen ja mit einem Sieg verabschieden.

 

Und wie schon die Woche davor in Gonsenheim war es wieder einmal ein enges Rennen zwischen den „Magic Flames“ und den „Societeens“ um den Tagessieg. Den Preis des Publikumslieblings holten sich die „Societeens“. Aber in der Wertung der Jury lagen die „Magic Flames“ wieder eine „Nasenspitze“ vorne. Sie holten sich mit 169 Punkten den Tagessieg, vor den „Societeens mit 158 Punkten auf Platz zwei und „Sunrise“ mit 143 Punkten auf Platz drei.

 

Die Tanzformation gratuliert allen Gruppen zu den gezeigten Leistungen an diesem Nachmittag. Jetzt heißt es mit Nachdruck an den neuen Tänzen arbeiten und die letzten Vorbereitungen für die neue Saison treffen.

 

Freunde der Tanzformation können sich bereits den 7. April 2018 merken. An diesem Tag wird das Showtanzturnier der Tanzformation in der Niederrheinhalle in Gimbsheim stattfinden.


Foto: Gernot Kirch
Foto: Gernot Kirch

Gute Leistung der Adler nicht belohnt - 11.12.2017

Die Mannheimer Kufencracks unterliegen am Sonntag bin einem tollen Eishockey-Match mit 1:4 Toren

 

Die Adler warten immer noch auf den ersten Sieg unter dem neuen Coach Bill Stewart. Am Sonntag gab es für Mannheimer eine 1:4 (0:0/1:1/0:3) Heimniederlage gegen die Berliner Eisbären. Damit stehen am Wochenende zwei verlorene Matches für die Badener zu Buche. Es mag bei zwei Pleiten merkwürdig klingen, aber bei den Mannheimern sind unter dem neuen Coach durchaus Fortschritte zu erkennen. Der Kampf und die Moral stimmten am Sonntag. Von der Leidenschaft her machten die Mannheimer ein gutes Spiel. Die Mannschaft scheint wieder ein Team zu sein. Was die Blau-Weiß-Roten wieder auf die Verliererstraße brachte, waren einige Schnitzer in der Abwehr. Auch wird man wohl keine Partie gewinnen, wenn man nur ein Tor schießt. Wobei das Ergebnis sicher um zwei Tore zu hoch ausfällt, doch insgesamt agierten die Berliner einfach cleverer und nutzten die Abspielfehler in der Mannheimer Hintermannschaft konsequent aus. Zur Ehrlichkeit gehört allerdings auch, dass die Berliner Führung nicht herausgespielt, sondern ein Eigentor der Adler war. Und so etwas ist nun mal Pech. Und erst ab diesem Treffer zum 2:1 in der 41. Minute kippte das Match auf die Seite der Berliner.

 

Zur Chronologie

 

1. Drittel

Es war ein intensives und kampfbetontes Drittel bei dem die Adler zunächst das stärkere Team waren. Da die Abwehrreihen beider Teams gut standen, blieben die ganz großen Torchancen zunächst aber noch aus. In der 17. Minute besaß dann Adler-Stürmer Chad Kolarik in Überzahl die große Gelegenheit zum 1:0, aber er verpasste. Nur eine Minute später lief der Berliner Sven Ziegler alleine auf Adler-Torsteher Dennis Endras zu, doch auch der Eisbär konnte den Puck nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Wenige Sekunden vor Schluss des Drittels besaß Adler-Offensivverteidiger Sinan Akdag noch ein große Chance, aber wieder kein Tor. So blieb es beim 0:0 unentschieden zur Pause.

 

2. Drittel

Der zweite Abschnitt war noch intensiver und sehenswerter als das erste Drittel. Die Adler legten noch eine Schippe drauf und agierten körperbetont und mit viel Zug zum Tor. In der 28. Minute war es dann soweit und Adler-Stürmer Chad Kolarik markierte in Überzahl die 1:0 Führung. Die Adler weiter stark und im Vorwärtsgang, aber durch Strafzeiten brachten sich die Mannheimer selbst in Schwierigkeiten. Mit viel Kampf und Leidenschaft überstanden die Badener zwar zwei numerischen Unterzahlsituationen. Als alle dann aber schon dachten, es ging mit der knappen Mannheimer Führung in Pausen, erzielte Jamison MacQueen der 1:1 Ausgleich.

 

3. Drittel

Der letzte Abschnitt hatte kaum begonnen, da spielte der Berliner Louis-Marc Aubry einen Pass vor das Mannheimer Gehäuse und dort fälschte Adler-Stürmer Garrett Festerling den Puck ins eigene Tor. Ein klassisches Eigentor, auch wenn es so etwas im Eishockey offiziell nicht gibt und der Eisbär den Treffer zuerkannt bekam.

Ab der 44. Minute die Mannheimer mit einem starken Powerplay, aber leider ohne Fortune und Torerfolg. Erfolgreicher die Eisbären, in der 48. Minute traf Martin Buchwieser zur 3:1 Führung. Dies war schon so etwas wie die Vorentscheidung. Im Anschluss Mannheim zwar bemüht, aber irgendwie war die Luft ein wenig raus. Dann waren noch fünf Minuten zu spielen und den Badenern rannte die Zeit davon. Drei Minuten vor dem Ende nahm Trainer Bill Stewart den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Aber es brachte nichts mehr, den Eisbären gelang sieben Sekunden vor Schluss sogar noch der Treffer ins leere Adler-Tor zum 1:4 Endstand.

 

Aufstellung:

Mannheim: Endras (Pickard) - Stuart, Reul, Johnson, Larkin, Akdag, Carle, Goc - Plachta, Raedeke, MacMurchy, Hungerecker, Kolarik, Adam, Sparre, Festerling, Setoguchi, Kink, Ullmann, Desjardins

 

Berlin: Cüpper (Franzer) - Richmond, Parlett, Müller, Dupont, Baxmann, Wissmann - Noebels, Aubry, Fischbuch, MacQueen, Olver, BUchwieser, Backman, Sheppard, Petersen, Braun, Busch, Ziehger

 

Zuschauer: 13.000

 

Strafminuten: Mannheim

 

Tore: 1:0 (28:15) Kolarik (Carle/MacMurchy) - EQ; 1:1 (38:44) MacQueen (Olver) - EQ; 1:2 (40:31) Aubry, EQ; 1:3 (47:04) Buchwieser (Busch) - EQ; 1:4 (59:53) Braun

 

Text: Gernot Kirch 


Weihnachtsmarkt Rheindürkheim - 11.12.2017

 

Liebe Rheindürkheimer, liebe Gäste,

wir dürfen Sie, auch im Namen der vielen Aussteller, recht herzlich zu unserem Weihnachtsmarkt am dritten Adventwochenende auf den Kiesplatz einladen.

Am Samstag, dem 16. Dezember, freuen sich die Marktbeschicker von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr auf Ihren Besuch.

Um 16.00 Uhr wird unser Nikolaus in Begleitung der Rheinperlenmajestäten zur Eröffnung auf dem Kiesplatz eintreffen.

Die Grundschulkinder und der Musikzug der Feuerwehr werden mit weihnachtlichen Weisen auf das kommende Fest einstimmen.

Am Sonntag, dem 17. Dezember, werden die Stände von 14.00 Uhr bis um 19.00 Uhr für Sie geöffnet sein.

Der Sack des Weihnachtsmannes wird an beiden Tagen wieder reichlich gefüllt sein. Auch das Kinderkarussell dreht für die kleinen Besucher kostenlos seine Runden.

 

Das bereits bekannte Angebot an handwerklichen und künstlerischen Geschenkideen konnte nochmals erweitert werden.

 

Das Büro des Ortsvorstehers, alle Aussteller und die Gemeinschaft der Rheindürkheimer Vereine und Verbände wünschen allen Besuchern einen angenehmen Aufenthalt auf dem Rheindürkheimer Weihnachtsmarkt.

Adolf Kessel, Ortsvorsteher

 

Adolf Beutel, stellv. Ortsvorsteher und Vorsitzender der Gemeinschaft der Rheindürkheimer Vereine und Verbände


Humorvolle Weihnachtsfeier des „Sängerbund" Rheindürkheim – 10.12.2017
Am 2.Advent lud der MGV seine Mitglieder in den Hessischen Hof ein.

 

Die Weihnachtsfeier am Sonntag, 10.12.2017 des „MGV 1862 Sängerbund Rheindürkheim" begrüßte seine Mitglieder pünktlich um 16:00 Uhr im Hessischen Hof im heimischen Rheindürkheim mit sinnlich weihnachtlichen Klassikern, gesungen vom Männer- und Frauenchor leitend mit Dirigenten Joachim Orth. Die Darbietung der einheitlich gekleideten Sängerinnen und Sängern bringt an dem ersten verschneiten Tag in Rheinhessen wunderbare Weihnachtsstimmung mit sich. Auf Kaffee und Kuchen treffen sich nicht nur Mitglieder des Vereins, sondern auch Familie und Freunde der Mitglieder. Ein vollbesetztes Unter - und Obergeschoss hat Freude an dem verspielten Mash-up der verschiedenen Weihnachtslieder, auch die Vorsitzende Beate Hartmann ist stolz auf die Besucherzahl.
Nach dem ersten Auftakt wird auch das Publikum zum Singen ermutigt und im Raum ertönt „Alle Jahre wieder" - woraufhin die Ehrung verschiedener Mitglieder auf der Bühne ausgesprochen wird. Stolze 65 Jahre sind nun Bertold Strack, Günther Reis, Adam Fischer, Herbert Dennier, Helmut Schwahl, Heinz Knecht, Dieter Scriba und Edmund Thierolf Mitglieder des Vereins. Alle Männer werden mit einer Anstecknadel und einem Präsentkorb beglückwünscht. 60 Jahre Mitgliedschaft trägt Herr Heinz Ungefähr zum Verein bei, 50 Jahre Margit Schmitt und Erwin Brehm. Für 40 Jahre im „Sängerbund" stehen in diesem Jahr Frauke Brehm, Simone Helfen und Chorverband-Mitglied von Rheinland Pfalz Ulrike Strack. Der Verein bedankt sich mit einer Urkunde und einem Präsentkorb bei den treuen Mitgliedern. 25 Jahre ist nun Gundula Lichtsteiner Mitglied im MGV. Die emotional geneigten Ehrungen werden mit kleinen Präsenten für die Chorleiter abgerundet.

Der ca. 20 Köpfige Pop- und Ghospelchor „Sing and Swing" findet sich ohne Textvorlage auf der Bühne ein und bringt heitere Weihnachtsstimmung in den Raum. Von der Englischen Liebesballade über ein jazziges „Morgen wird's was geben" bis hin zum klassischen „Brighter Day", die Gruppe bringt gute Laune.

 

Nach einer 20- minütigen Pause beginnt die letzte Darbietung des MGV's - das Theaterstück „Das Schandmaul". Gleich nach dem ersten Satz ist klar, es geht humorvoll mit perfekt gesprochenem Rhoihessisch in die Vollen. Das Stück handelt von dem „Schandmaul" Emilie, welche ein typisches Klatschmaul im Stück darstellt. Sie ist Dauergast bei Wirt Otto und wird „Emilie - schneller wie die Bildzeitung" genannt. Das Bühnenbild von Heinz Lankes zeigt die Kneipe „Zur Linde", wo sich das kleine Spektakel abspielt. An diesem Sonntag wurden die Lachmuskeln beansprucht. Das Stück in Regie von Hildegard Lankes, personenbezogen ausgewählt von der Theatergruppe, endet mit einem belehrten und vor allem nassem „Schandmaul" -„Ich redd' jo net, ich mon jo bloß!"

 

Der MGV 1862 freut sich auf ein neues Jahr mit den Highlights der Anteilnahme am Chorfestival in Wildschönau und dem Kirchenkonzert in Rheindürkheim.

 

Text: Presseagentur Die Knipser


Ausstellung  „Impressionen“ Sieglinde Schildknecht präsentiert ihre Werke im Wormser/Vernissage am 3. Januar – 11.12.2017

 

Natur in all ihrer Schönheit, von weiten Landschaften und floralen bis hin zu tierischen Motiven, fängt Sieglinde Schildknecht in ihren Bildern ein. Davon können sich die Besucher in der Ausstellung „Impressionen“ überzeugen, die vom 3. bis 30. Januar im Wormser Kulturzentrum zu sehen sein wird. Ohne realistische Bezüge aus den Augen zu verlieren, hat die Künstlerin keine Scheu, die Motive, der meist impressionistisch geprägten Werke, gelegentlich auf das Wesentliche zu reduzieren oder leicht zu abstrahieren. Alle Bilder sind so geschaffen, dass sie sich dem Betrachter wie von selbst erschließen. Bevorzugt malt und gestaltet die Malerin mit Acrylfarben, aber auch Öl- und Aquarellmalerei gehören zu ihrem Repertoire. Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 3. Januar, um 19 Uhr. Anschließend sind die Werke kostenlos bis zum 30. Januar auf der Galeriefläche, Oberes Foyer, des Wormsers zu bewundern. Begleitend erscheint ein Katalog im Worms Verlag. Mehr Informationen gibt es unter www.das-wormser.de.

 

Die Natur, insbesondere die Artenvielfalt der Tierwelt, so einzufangen, dass sich impressionistische und abstrakte Ansätze nicht ausschließen, sondern ergänzen, beschreibt die künstlerische Vision von Sieglinde Schildknecht. Frei nach dem Motto „man sieht, betrachtet und erkennt“ gelingt es der Wormser Künstlerin, ihre Motive seit jeher selbsterklärend für den Betrachter zu halten. Als reine Autodidaktin, ohne je einen Kurs oder eine Akademie besucht zu haben, entwickelte sie, nach ihrem großen Vorbild Claude Monet, eigene Techniken, welche die unterschiedlichsten Facetten der Malerei miteinander vereinen. Ob in Aquarell, in Acryl- oder in Ölfarben – Schildknecht kombiniert kontrastreich ein breites Spektrum von Maltechniken. Einmal jährlich versteigert die Künstlerin seit 2003 ein selbst geschaffenes, vom jeweiligen Ensemble signiertes, „Nibelungenbild“ der Nibelungen-Festspiele. Mit Unterstützung der Festspielgemeinschaft, der Printmedien und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Michael Kissel, kommt der Erlös immer dem Tierheim Worms zu Gute.

 

Über die Künstlerin

 

Sieglinde Schildknecht wurde 1940 in Worms geboren. In Zürich entdeckte sie, inspiriert von ihrem Onkel Franz Xaver, einem Kunstliebhaber, bereits im Kindesalter ihre Vorliebe für die Malerei. Mit regelmäßigen Besuchen der Kunsthandlung Steuer in Worms ging sie ihrer Leidenschaft weiter nach. Seit 1998 malt die Künstlerin in ihrem eigenen Atelier in Worms-Leiselheim. Der Öffentlichkeit präsentierte sie ihre Malereien erstmals mit einer Vernissage im Jahr 2000 in der Markthalle im alten Schlachthof. Darauf folgten weitere Ausstellungen.

 

Ausstellung „Impressionen“ von Sieglinde Schildknecht

 

3. – 30. Januar 2018

Wormser Kulturzentrum – Galeriefläche Oberes Foyer

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 10 – 18 Uhr, Samstag 9 – 12 Uhr

(Wir bitten um Verständnis, dass bei Veranstaltungen im Tagungsbereich die Ausstellung in Ausnahmefällen nicht zugänglich ist.)

Der Eintritt ist frei.

Vernissage: Mittwoch, 3. Januar, 19 Uhr, Eintritt frei

Parallel zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Worms Verlag


 Joachim Król & l’Orchestre du Soleil: Der erste Mensch nach Albert Camus – 11.12.2017

Gastspiel am Mittwoch, 17. Januar um 19.30 Uhr im Opernhaus

 

Mit einem Gastspiel sind Joachim Król und das Orchestre du Soleil am Mittwoch, 17. Januar um 19.30 Uhr im Opernhaus zu Gast: In einem erzählerischen Parforceritt entführt Joachim Król sein Publikum als Ich-Erzähler in Der erste Mensch in eine Welt voller Armut und Lebensfreude, Unschuld und Sehnsucht – in die Welt eines Kindes, das in einer Familie von Analphabeten aufwächst und am Ende zu einem bewunderten Intellektuellen wird.

 

Die Geschichte des Literaturnobelpreisträgers Albert Camus, der in seinem autobiographischen Roman Der erste Mensch seine Kindheit Revue passieren lässt, wurde bearbeitet, produziert, inszeniert und ausgestattet von Martin Mühleis, für Komposition und Musik ist Christoph Dangelmaier verantwortlich, das Licht gestaltete Birte Horst. Die Musik des Orchestre du Soleil liefert den Soundtrack.

 

Mit: Joachim Król (Rezitation), Maria Reiter/ Sabine Raatz (Akkordeon), Samir Mansour (Oud), Omar Plasencia (Percussion), Ekkehard Rössle (Bass-Klarinette, Saxofon)

 

Karten sind ab 11,50 Euro erhältlich.

 

Kooperationspartner der Produktion ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das mit seiner Kampagne Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung innovative Projekte unterstützt, die Beschäftigte mit Grundbildungsbedarf am Arbeitsplatz fördern.

 

Joachim Król steht für Interviews – auch zum Thema Alphabetisierung und Grundbildung – zur Verfügung.

 

Während der Vorstellung dürfen keine Fotos gemacht werden, Pressefotografen haben – nach vorheriger Absprache – die Möglichkeit, vor der Vorstellung beim Soundcheck Fotos zu machen.

 

Nationaltheather Mannheim

Mozartstraße 9

68161 Mannheim

 

Text: NTM


Das Deutschlandstipendium macht vieles leichter - 11.12.2017

 

Die besonders leistungsstarken und engagierten Studierenden der Hochschule Worms freuten sich, als am 30. November 25 Deutschlandstipendien für den Vergabezeitraum 2017/2018 an der Hochschule Worms verliehen wurden.

 

Zum siebten Mal in Folge konnte die Hochschule Worms das Deutschlandstipendium an junge, engagierte und leistungsstarke Studierende aus allen Fachbereichen übergeben. Die zusätzlichen 300 Euro monatlich erleichtern den Stipendiatinnen und Stipendiaten das Studium enorm. Chancen auf ein Deutschlandstipendium haben Studierende mit besonders guten Leistungen sowie einem besonderen gesellschaftlichen und sozialen Engagement.

 

Ohne Förderer kein Stipendium

 

Ohne die engagierten Förderer der Region würde das Deutschlandstipendium aber nicht möglich sein. Das Deutschlandstipendium ist das größte öffentlich-private Gemeinschaftsprojekt im Bildungsbereich, das es je gab. Rund 6.000 Förderer in der gesamten Bundesrepublik machen bereits mit. Sie alle gemeinsam leben eineStipendienkultur, die Deutschlands Spitzenposition langfristig sichert. Die eine Hälfte der Fördergelder wird vom Bund und die andere von den privaten Förderern, meist Unternehmen, aber auch gemeinnützige Stiftungen und Vereine, übernommen.

 

Der direkte Kontakt zwischen Förderer und Stipendiat ist eine gute Chance voneinander zu partizipieren, hier kommen Jung und Alt, Praktiker und Theoretiker zusammen. Es geht eben längst nicht nur um die finanzielle Unterstützung, es geht auch um den Austausch. So können sich potenzielle Fachkräfte kennenlernen und wichtige Kontakte zur Hochschule können geschlossen werden. Das wiederum stärkt die Region. Mit dem Deutschlandstipendium vernetzen sich Wirtschaft und Wissenschaft zum beiderseitigen Nutzen.

 

Feierliche Vergabe

 

Die Vergabefeier ist für die Hochschulleitung eine Möglichkeit, sich bei den Förderern, Unternehmen und sonstigen Institutionen zu bedanken, die – zum großen Teil zum wiederholten Mal – die Förderung von jungen Menschen auf diese Weise ermöglichen. Ohne dieses Engagement wäre das Deutschlandstipendium nicht denkbar. Der Dank gilt aber ebenso den erfolgreichen Studierenden, die diese hervorragenden Leistungen erbringen.

 

Förderer in alphabetischer Reihenfolge: Adolf Schuch GmbH Lichttechnische Spezialfabrik, Aktiengesellschaft für Kind und Familie, Alumniclub Worms e.V., EWR AG, Fiege Logistik Stiftung & Co. KG, Förderkreis der Hochschule Worms e.V., Grace Europe Holding GmbH, Institute for Business Travel Studies IBTS e.V., Lions Club Worms, Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung, Mainzer Volksbank eG, Massoth e.K. Internationale Spedition, MLP Finanzdienstleistungen AG, PPI AG Informationstechnologie, Renolit SE, Rhenania Worms AG, Schmidt Systemtechnik GmbH, SHE Informationstechnologie AG, Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Volksbank Alzey-Worms eG, VSK-Technik Kübler GmbH, WIGOL Stache GmbH

Stipendiatinnen und Stipendiaten und Förderer bei der Vergabefeier des Deutschlandstipendiums 2017. Foto:Hochschule Worms
Stipendiatinnen und Stipendiaten und Förderer bei der Vergabefeier des Deutschlandstipendiums 2017. Foto:Hochschule Worms

Gemeinsam einstimmen auf das Weihnachtsfest – 10.12.2017

Traditionelles Turmblasen am 17. Dezember ab 18 Uhr zwischen Dom und Magnuskirche/Liedtexte vorab bereits online

 

Wenn hoch oben in luftiger Höhe auf dem Dom und der Magnuskirche wieder feierliche Trompeten und Posaunen erklingen, versammeln sich Besucher von Nah und Fern in altbewährter Tradition zum Turmblasen. In diesem Jahr am dritten Advent, 17. Dezember, ab 18 Uhr schaffen besinnliche Weihnachtsmelodien und ein leuchtendes Kerzenmeer wieder ein Ambiente, das einlädt, sich gemeinsam auf die bevorstehenden Festtage einzustimmen. Rund 30 Musiker des Wormser Barockbläserensembles spielen knapp eine Stunde abwechselnd von den beiden Kirchtürmen. Bekannte Stücke wie „Vom Himmel hoch“, „Stille Nacht“ oder „O du fröhliche“ laden zum Mitsingen ein. Lohnenswert ist rund um die Veranstaltung auch ein Blick in das Innere der Gotteshäuser. Während des Turmblasens kann man sich auf dem Domvorplatz, der Andreasstraße bis hin zum Weckerlingplatz mit Glühwein und Kinderpunsch aufwärmen. Für alle Besucher werden vor Ort Kerzen und Liedtexte verteilt. Wer sich im Vorfeld schon vorbereiten will, findet letztere bereits zum Ausdruck oder Download online unter www.worms-im-advent.de.

 

Programm in den Kirchen

 

Am dritten Advent empfiehlt sich neben dem Turmblasen auch ein Besuch in den Kirchen selbst. In der Magnuskirche sind die Besucher vor und nach der Veranstaltung, ab 17 Uhr und bis 19.30 Uhr, eingeladen, die Ruhe zu genießen. Zum „Stille werden im Advent“ ist die sogenannte Lichterkirche mit Hilfe vieler Kerzen stimmungsvoll beleuchtet. In einem Meer von 1000 Lichtern erstrahlt auch der Dom im Anschluss an das Turmblasen bis 20 Uhr. 

Hintergrund:

Seit den 1990er Jahren ist das Turmblasen fester Bestandteil des Wormser Veranstaltungskalenders. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung von Trompeter und Diakon Heinz Knodt und dem ehemaligen Wormser Verkehrsdirektor Willi Schnee. Heute ist es eine Veranstaltung der Kultur und Veranstaltungs GmbH, die seit 2013 für das Rahmenprogramm bei „Worms im Advent“ zuständig ist.

Die Straßensperrungen auf einen Blick

Aufgrund des Turmblasens kommt es am dritten Advent zwischen 17 und 19.30 Uhr zu folgenden Straßensperrungen für den Verkehr:

Vollsperrung Andreasstraße vor dem Dom, ab Höhe Schlossgasse bis Glaskopf

Vollsperrung Dechaneigasse ab Höhe Luginsland

Vollsperrung Weckerlingplatz in Richtung Magnusgasse, Stelzengasse und Seminariumsgasse

Teilsperrungen Andreasstraße (Ecke Lutherring und Ecke Neumarkt)

 

Die Partner der Veranstaltung

Die Nibelungen Weihnacht ist eine Veranstaltung der Stadt Worms, Bereich 3 Sicherheit und Ordnung. Das Rahmenprogramm koordiniert die Kultur und Veranstaltungs GmbH mit freundlicher Unterstützung des Schaustellerverbandes Worms-Wonnegau e. V.. „Worms im Advent“ wird ermöglicht durch die Unterstützung der folgenden Partner: EWR AG, Modehaus Jost, Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Volksbank Alzey-Worms und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Worms mbH.

 

Alle Informationen zu den Veranstaltungen während der Adventszeit finden Sie unter www.worms-im-advent.de.

 

Text: KVG Worms


Wolfgang Niedecken bei HIT RADIO FFH: „An Weihnachten esse ich Soße ohne Braten“ – 10.12.2017

 

Musiker Wolfgang Niedecken (66) war am heutigen Sonntag (9 bis 12 Uhr) in der HIT RADIO FFH-Sendung „Silvia am Sonntag“ zu Gast. Der BAP-Sänger sprach über sein neues Album „Reinrassije Strooßekööter – Das Familienalbum“, das er in New Orleans „mit großartigen Musikern“ aufgenommen hat: „Man lernt mich sehr gut kennen.“ Niedecken sprach über seinen Vater („Als kleiner Junge war ich nicht von ihm zu trennen“), seine Kinder („Ich war für meine Söhne mehr so eine Art großer Bruder“), die Entlassung des 1. FC Köln-Trainers Peter Stöger (der kurz nach der FFH-Sendung als Coach von Borussia Dortmund vorgestellt wurde), wie er das Weihnachtsfest verbringt („Ich bin Vegetarier, zwei meiner Kinder essen keinen Fisch“) und vieles mehr.

 

Wolfgang Niedecken, dessen Vater Josef in Köln einen Lebensmittelhandel betrieb, besuchte zwischen 1962 und 1970 ein Internat im benachbarten Rheinbach, spielte dort ab 1966 in der Schülerband. Ohne Abitur studierte er ab 1970 freie Malerei an der FH Köln, schloss sein Studium 1974 mit Examen und Studienaufenthalt in New York ab. Im Juli 1977 trat die Kölsch-Rock-Band BAP erstmals in Köln auf. Ende Oktober veröffentlichte Wolfgang Niedecken sein neues Album, sagte darüber zu HIT RADIO FFH: „Die Leute lieben es. Das ist überwältigend. Sogar noch besser eingestiegen als das vorige Soloalbum, ‚Zosamme alt‘. Damals (2013, Anm.) war es der Dank an meine Frau, dass sie bei meinem Schlaganfall (November 2011, Anm.) alles richtig gemacht hat und jetzt, bei dem Familienalbum, ist das auch eine Herzensangelegenheit. Ich habe den Zoom weiter aufgezogen, um zu schauen, wo komme ich her, wer sind meine Vorfahren. Ich habe es in New Orleans mit großartigen Musikern aufgenommen, mit einer ganz  besonderen. Das hat einfach gepasst. Die Stadt atmet Musik.“

 

„Mit dem Album lernt man mich sehr, sehr gut kennen“, sagte Wolfgang Niedecken im FFH-Gespräch: „Auch, wie ich jetzt bin. Die Kinder sind jetzt tatsächlich aus dem Haus und da gibt es vieles im Album, das auch diesen Blues widerspiegelt. Beim Song über das Entstehen von ‚Verdamp lang her“ – ‚Et iss lang her‘ – bin ich noch deutlicher geworden, dass ich zu meinem Vater selbstgerecht, überheblich, arrogant war. Das Thema ist mir sehr wichtig, auch für andere. Dass man einfach nochmal über Konflikte mit seinen Eltern nachdenkt und relativiert. Je älter man wird, desto besser kann man das verstehen. Mein Vater hat sich hauptsächlich Sorgen um mich gemacht. Wir haben uns beide nicht genug Mühe gegeben, Ruhe zu bewahren. Wenn die Eltern mal tot sind, wird es nur noch schlimmer, du machst dir Selbstvorwürfe. Also einfach mal Ruhe bewahren.“

 

Über seinen Vater sagte Wolfgang Niedecken bei FFH: „Als ich ein kleiner Junge war, war ich nicht von meinem Vater zu trennen. Wir hatten eine sehr enge Beziehung. Deshalb muss es ihn sehr getroffen haben, als ich dann in der Pubertät so gegen ihn Stellung bezog. Ich war unfair. Wo ich ihn am meisten treffen konnte war, dass er NSDAP-Mitglied war. Aber in diesem Alter darf man so selbstgerecht sein. Wenn man das später noch ist, dann hat man ein Problem. Deshalb ist es gut, sich ab und zu mal zu hinterfragen.“ Niedecken weiter bei FFH: „Er meinte auch, ich könne gar nicht singen. Als er das erste Album gehört hat, meinte er: ‚Aber da muss doch e Mädsche singe, was och was darstellt.‘“ Niedecken lachend: „Es war der einzige Kommentar.“

 

Aus seiner ersten Ehe (1983 bis 1992) mit Carmen hat Wolfgang Niedecken zwei Söhne, aus zweiter Ehe (seit 1994) mit Tina zwei Töchter. Niedecken im FFH-Gespräch: „Mein Sohn Robin hat gar nicht mehr wirklich miterlebt, dass ich mit seiner Mutter zusammengelebt habe. Bei Severin ist das anders, er kann sich noch erinnern. Aber es ist einfach doof, vaterlos in der Familie aufzuwachsen. Ich war immer da, immer erreichbar, aber ich war eben nicht der Vater, der morgens schlechtgelaunt am Tisch sitzt, mit dem du dich über die ‚Fünf‘ in Mathe auseinandersetzen musst. Ich war für meine Söhne immer mehr so eine Art großer Bruder, der für alles Verständnis hat.“ Auf die Frage von FFH-Moderatorin Silvia Stenger, ob er bei seinen Töchtern strenger war, sagte Wolfgang Niedecken: „Um ehrlich zu sein: Die haben mich alle dermaßen um den Finger gewickelt. Ich bin sozusagen eine Marionette. Ich komme ja auch selten zu Wort bei drei Frauen.“

 

Über seine Familie sagte Wolfgang Niedecken bei HIT RADIO FFH: „Ich brauche jemanden, der mir den Rücken freihält. Meine Frau macht das hervorragend, sie hat die Fäden in der Hand. Ich kann Machtworte sprechen, das funktioniert dann auch sensationell gut. Ich inflationiere mich eben nicht gerne. Warum soll ich der Typ sein, der an allem ‘rumnölt? Wenn es wichtig ist, dann sage ich das auch.“ Niedecken weiter bei FFH: „Mein Idealzustand innerhalb der Familie ist: Alle sind da und sie lassen mich in Ruhe. Es gibt ja die Möglichkeit, dass man was zusammen macht – man muss es aber nicht. Ich muss arbeiten können, sonst werde ich unruhig, nervös. Ich habe aber auch eine Verantwortung. Vor ein paar Jahren habe ich aufgehört, Motorrad zu fahren. Weil ich mir dachte: ‚Was ist, wenn mir was passiert? Wer ist dann alles aufgeschmissen?‘ Nicht nur meine Familie, auch eine Menge Leute drumherum. Ich habe das Motorrad nach Hause gefahren und nicht mehr angerührt. Es war ein ganz organisches Ende.“

 

„Ich bin kein Typ für die Hängematte“, sagte Wolfgang Niedecken im FFH-Gespräch: „Ich nehme mir in der Regel einen Pilotenkoffer voller Bücher mit. Auch immer eine Gitarre. Da gab es mal einen sensationellen Spruch. Mit meinen drei Weibern und dem Hund bin ich in die Schweiz zum Skifahren. Da passt natürlich nicht alles rein, trotz ‚Sarg‘ auf dem Dach. Dann kam dieser Spruch: ‚Wenn du auch immer deine Scheiß-Gitarre mitnehmen musst‘. Für den Bruchteil einer Sekunde war Stille – und dann haben sich alle total weggelacht.“

 

Bei HIT RADIO FFH sprach Wolfgang Niedecken übers Weihnachtsfest: „Wir sind in Köln. An Heiligabend kommen dann auch die Jungs. Das Programm steht schon. Da wird was Leckeres gegessen, mal gucken, worauf man sich einigen kann. Es ist nicht ganz so einfach. Ich bin Vegetarier, zwei meiner Kinder essen keinen Fisch. Aber am nächsten Tag sind wir bei der Witwe meines Bruders, bei der Käthi. Und da gibt es Sauerbraten mit Klößen, Selleriesalat. Das wird auch nicht geändert. Dann esse ich halt die Soße.“

 

Wolfgang Niedecken ist Anhänger des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, der am vergangenen Sonntag Trainer Peter Stöger (51) entlassen hatte. Niedecken zu FFH: „Das ist eine traurige Entwicklung. Eine gefährliche Situation. Seit vier Jahren war endlich Ruhe beim FC, clevere Männer haben es geregelt und jetzt – ich weiß nicht, was passiert ist, es brodelt. Sehr, sehr bitter, keiner hat das verdient, vor allem nicht der Stöger. Er war ein toller Trainer, ein  Mann der Werte. Ein Gentleman. Mit dem Effekt, dass er allein im Regen steht. Aber das Positive: Die Kölner haben da ein Gefühl für. Da ist nix mit ‚Stöger raus‘, im Gegenteil, da fließen die Tränen. Ganz Deutschland lacht  sich wieder über den FC tot, aber ich bin es ja gewohnt. Ich bin leidgeprüft.“

 

„Silvia am Sonntag – der Talk“: Sonntags spricht FFH-Moderatorin Silvia Stenger zwischen 9 und 12 Uhr mit Promis. Infos auch auf www.FFH.de.

 

Text: HIT RADIO FFH


Der TSG Bechtheim konnte am zweiten Wochenende im Dezember wieder seinen Weihnachtsbaumverkauf veranstalten.
Der TSG Bechtheim konnte am zweiten Wochenende im Dezember wieder seinen Weihnachtsbaumverkauf veranstalten.

 

Weihnachtsbaumverkauf in Bechtheim – 08.12.2017

 

Bechtheim im Weihnachtsfieber

 

 

 

Der Bechtheimer Fußballverein, die TSG Bechtheim, hat die Tradition aufrechterhalten und den alljährlichen Weihnachtsbaumverkauf am Freitag, den 8. Dezember, vor der Basilika veranstaltet. Der Ort versprühte den passenden Esprit für die Weihnachtszeit und rundete somit den Abend ab.

 

Zusätzlich zum Tannenbaum- bzw. Weihnachtsbaumverkauf hatten die Organisatoren zwei „Ständchen“ organisiert, an denen leckerer Glühwein oder eine schmackhafte Bratwurst genossen werden konnten.
Der soziale Aspekt war ein durchaus positiver Nebenaspekt des Weihnachtsbaumverkaufs, die zahlreichen Einheimischen verweilten noch lange an diesem Abend vor der Basilika, um einen netten Plausch mit den Ortsgenossen zu führen.

 

Abschließend kann man festhalten, dass der Weihnachtsbaumverkauf wieder einmal ein voller Erfolg war, da er zum einen die Gemeinschaft in der Ortschaft gestärkt hat und zum anderen, da der Verein durch den Erlös des Baumverkaufs Investitionen tätigen kann, die den Verein insgesamt attraktiver machen werden.

 

 

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser

 


Herr Frosch beim einchecken des vermeindlichen Herr Brammels.
Herr Frosch beim einchecken des vermeindlichen Herr Brammels.

Am Ende war so ziemlich jede mit jedem zusammen – 08.12.2017

 

Wie in jedem Jahr fand auch in diesem Jahr die Theateraufführung des Heimatvereins Gundheim statt. Bereits zum 29. Mal füllte die Aufführung, die jährlich am 2. Advent stattfindet, die Gundheimer Turnhalle. Mit rund 200 Besuchern war sie voll bis zum Rand.

 

Bevor das Stück „Good Morning, Mister Mayer“ starten konnte, baute der Tourismusverein Westhofen bereits Tage vorher die Hotellobby des Hotels Sonne in Gundheim auf. Die Helfer ernteten dafür ausschließlich Applaus, weshalb sich der HVG bei ihnen bedankte.

Am Morgen kündigt sich per Post ein großer Besuch aus Amerika an. Mister Mayer, der reiche Texaner, möchte ein Zimmer in dem Hotel. Der Geschäftsführer, Portier und Barkeeper in einer Person, Gustav Frosch und seine Köchin und Zimmermädchen Giselle freuen sich auf den Besuch und bereiten das Hotel und das Zimmer für den Gast vor. Danach nimmt die Verwechslungsgeschichte ihren Lauf. Herr Brammel, der Metzgermeister aus Osthofen, möchte mit seiner Metzgereifachverkäuferin Rosi Ritter ins Bett gehen und so seine Frau Elvira hintergehen. Um sich zu tarnen, benennt er Rosi und sich selbst in Herr und Frau Mayer um. Als diese sich im Hotel anmelden ist die Aufregung natürlich groß und der Besuch wird behandelt, als sei er der Prominente. Kurze Zeit später kommt dann der echte Mister Mayer mit seiner Sekretärin Lotte Huhn in das Hotel. Der Betrüger, der sich selbst nur als Mister Mayer getarnt hat, aber nicht der aus Amerika ist, benennt auch sich kurzer Hand um in Herr Brammel. Hinzu kommt die wilde Ehefrau des Metzgermeisters Brammel, die ihrem Mann mit einem Beil hinterherjagt, weil sie etwas ahnt. Mit dabei hat sie ihren Sohn Karl-Eugen Brammel, der eigentlich Rosi heiraten will. Nach einem hin und her holt dann Giselle den vermeintlichen Herr Brammel aus seinem Zimmer und zeigt sich Elvira Brammel. In dieser Situation fliegt er auf und gibt sich nun als der reiche Mister Mayer aus. Dieser kann die wilde Ehefrau beruhigen und sie zum Essen einladen. Mit dieser Masche will er später 40.000 Euro von der Metzgereiinhaberin entbehren. In der nächsten Szene fliegt auch die Tarnung vom vermeintlichen Mister Mayer auf. Da dies nun raus ist und jeder den anderen eifersüchtig machen will, kommt angeblich erst Herr Brammel mit Giselle, Herr Mayer mit Elvira und Rosi mit Herrn Frosch zusammen. Nachdem Lotte Huhn und Fritz Mayer, alias Mister Mayer, mit den unterschriebenen Schecks über alle Berge zu sein scheinen, greift der Kommissar Lauer aus Gundheim diesen auf und verhaftet ihn und Frau Huhn wegen Betruges und wegen des Fälschens falscher Ausweise. Auf jeden Fall bringt Herr Lauer den Scheck zurück und alle Scheinbeziehungen fliegen auf. Nachdem sich Herr Frosch durch die ungeahnte Hilfe von Giselle das Trinken abgewöhnt (sie gab einen Schuss Rizinus in den Genever) kamen auch die beiden zusammen und wurden ein Paar. Selbst die wilde Ehefrau hat sich wieder beruhigt und ihren Mann Guido Brammel zurückgenommen.

Die wilde Ehefrau Elvira Brammel mit ihrem Sohn Karl-Eugen.
Die wilde Ehefrau Elvira Brammel mit ihrem Sohn Karl-Eugen.

Die Posse in drei Akten unterhielt den Saal durchgehend. Die Leute hatten ihren Spaß und fanden teilweise gar nicht mehr raus aus dem Lachen, was sie auch in einigen Interviews bestätigten. Bei Hackes- und Käsewecks, Wein, Bier und Cola war das Publikum auch gut versorgt. Der HVG bedankte sich bei allen Schauspielern, die an dem Stück beteiligt waren, an der Regisseurin, die am Freitagabend vor dem 2. Advent nicht kommen konnte und bei allen Helfern, die hinter der Kulisse dafür sorgten, dass der Ablauf stimmte. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement von Astrid Gamradt, die die Veranstaltung mitorganisierte und die Rolle der wilden Ehefrau Elvira Brammel toll verkörperte. Außerdem gab es eine Bühnenpremiere von Marius Bäcker, der Kommissar Lauer spielen durfte.

 

Text: Bjarne Dimmler / Presseagentur Die Knipser

 

Foto - Galerie


Foto: KVG Worms
Foto: KVG Worms

„Hier stehe ich!“ – Planungen zur Sonderausstellung zum 500. Jubiläum des Wormser Reichstages gehen weiter – 08.12.2017

Wissenschaftlicher Beirat beriet sich zum zweiten Mal in Worms / Nächstes Treffen im Frühjahr 2018

 

Zur geplanten Sonderausstellung rund um das 500-jährige Jubiläum des Wormser Reichstages von 1521 traf sich der eigens gegründete wissenschaftliche Beirat in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in der Nibelungenstadt. Dort einigte man sich über das weitere Vorgehen in Vorbereitung der Sonderausstellung im Jahr 2021. Daneben fand der Beirat um Professor Dr. Thomas Kaufmann einen ersten Arbeitstitel: „Hier stehe ich!“. Gewissen und Freiheit – Worms 1521/2021. Mit einem der berühmtesten Sätze Luthers – auch wenn er so wohl nie gesagt wurde – identifizieren sich nach wie vor viele Menschen und auch heute noch steht er symbolisch für die Gewissensfreiheit. Außerdem erörterte der Beirat in den Räumen des Museums der Stadt Worms im Andreasstift, wie ein möglicher Aufbau der Ausstellung aussehen könne. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung sollen Martin Luthers Berufung auf sein Gewissen vor Kaiser Karl V. und die entstandene Mythenbildung um das damalige Ereignis stehen. Weitere Schwerpunkte sollen die Themen „Gewissen“, „Freiheit“ und „Humanismus“ sein.

 

Beirat einigt sich auf Themenschwerpunkte

Während sich das Lutherjahr 2017 dem Ende neigt, ist das Interesse am Reformator nach wie vor groß. „In der Vergangenheit waren es jährlich etwa 80 Stadtführungen rund um Luther und die Reformation. 2017 sind es bisher über 500“, bemerkte Oberbürgermeister Michael Kissel. Um also auch für das nächste Reformationsjubiläum gewappnet zu sein, traf sich der wissenschaftliche Beirat ein zweites Mal in Worms, um die Planungen zur Sonderausstellung 2021 weiter voranzutreiben. Dann jährt sich der Wormser Reichstag von 1521, der auch der Mittelpunkt der geplanten Ausstellung im Museum der Stadt Worms sein wird. Die Mythenbildung rund um das Aufeinandertreffen zwischen Martin Luther und Kaiser Karl V. begann schon während der Reformationszeit. Aus Sicht der versammelten Wissenschaftler, muss die künstlerische und schriftliche Auseinandersetzung mit dem Ereignis dabei stets kritisch hinterfragt werden. „Die mediale Aufladung der Ereignisse 1521 und deren Auswirkungen sollen in dieser Ausstellung gezeigt werden“, erklärt Professor Dr. Thomas Kaufmann, der Sprecher des Beirats. „Die Ereignisse von damals haben noch immer eine globale Bedeutung. Diese Verbindungen vom 16. Jahrhundert bis in die heutige Zeit möchten wir anhand der festgelegten Themen ‚Humanismus‘, ‚Gewissen‘ und ‚Freiheit‘ veranschaulichen“, so Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek. In dem Beispiel „Kriegsdienstverweigerung unter Berufung auf das Gewissen“ sieht Professor Dr. Kaufmann einen Fall, „der in der deutschen Nachkriegsgeschichte für viele Diskussionen sorgte“ und Teil der geplanten Ausstellung sein könnte.

 

„Hier stehe ich!“

Mit „Hier stehe ich!“ fand der Beirat bereits einen ersten Arbeitstitel. Der wissenschaftliche Leiter des städtischen Museums, Dr. Olaf Mückain, betont dennoch, dass es keine Luther-Ausstellung wird: „Es geht vor allem darum, welchen Einfluss die Ereignisse in Worms und deren Folgen auf die Gewissensfreiheit oder mögliche Grenzen der Freiheit hatten.“ Auf dem Weg zum Jubiläumsjahr 2021 kann sich Oberbürgermeister Kissel auch ein öffentliches Symposium gut vorstellen. So könne man die wissenschaftliche Expertise des Beirates und die geplanten Inhalte der Sonderausstellung einem breiterem Publikum präsentieren – beispielsweise in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin.

Der Mittelpunkt der Ausstellung, der Reichstag 1521, könnte in der Kirche im Andreasstift dargestellt sein. Wie die weiteren Räumlichkeiten genutzt werden könnten, war Thema bei einem gemeinsamen Rundgang mit dem Architekten Jürgen Hamm. Er informierte die Wissenschaftler auch über den Fortschritt der laufenden Sanierungsarbeiten im Andreasstift, etwa im historischen Kreuzgang.

 

Finanzierung der Ausstellung

„Mit rund 1,5 Millionen Euro ist die Finanzierung der Ausstellung bis 2021 bereits in den städtischen Haushalt eingeplant“, so Kissel. Der Oberbürgermeister betonte gleichzeitig, dass man anstrebe, auch Unterstützungen auf Landes- oder gar Bundesebene zu erhalten. Zudem ist eine Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) laut Volker Gallé, Kulturkoordinator der Stadt Worms, angedacht – auch unter finanziellen Aspekten.

 

Die weiteren Schritte des Beirats

Die nächste Sitzung des wissenschaftlichen Beirats erfolgt im Frühjahr 2018. Bis dahin forschen die Mitglieder weiter zu den ihnen zugewiesenen Themenschwerpunkten und erarbeiten erste Konzepte und Objektwünsche. Eine vorläufige Objektliste mit den Anfragen aller Mitglieder soll bis zum nächsten Treffen vorliegen. Dazu nennt Professor Dr. Kaufmann bereits einen ersten Wunsch: „Ich würde gerne sämtliche schriftlichen Dokumente präsentieren, die Luther im April 1521 in Worms verfasst hat.“

 

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms

Von-Steuben-Str. 5

67549 Worms

 

Presseabteilung

Iris Kühn (Leitung)

Anne Klappert

Telefon 06241- 2000-360

Telefax 06241- 2000-399

presse@kvg-worms.de

www.kvg-worms.de

 

Text: KVG Worms


Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz
Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz

Adventskonzert am kommenden Sonntag - 08.12.2017

 

Passend zur Adventszeit spielt zum siebten Mal in Folge das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz beim Adventskonzert im Wormser Dom. Am Sonntag, 10. Dezember, 18:00 Uhr, werden die 37 professionellen Musikerinnen und Musiker, unter der Leitung von Chefdirigent Stefan Grefig, Weihnachtslieder und Klassikstücke präsentieren. Erstmalig in Worms wird die Gesangssolistin Dorin Rahardja das Landespolizeiorchester unterstützen. Der Eintritt ist frei. Über eine großzügige Spende freuen sich alle Beteiligten. Der Erlös der Spendensammlung wird, wie im vergangenen Jahr, zu einer Hälfte dem Dombauverein und zur anderen Hälfte der Polizeiseelsorge Rheinland-Pfalz zugutekommen. Der Dombauverein wird seinen Spendenbetrag, wie bereits im vergangenen Jahr, in das Projekt der Anschaffung der drei neuen Glocken für das Dom-Weihejubiläum in 2018 fließen lassen. Die Polizeiseelsorge möchte die Spende zu Gunsten des geplanten Seminars "Umgang mit Unglück, Tod und Trauer", das betroffenen Kolleginnen und Kollegen unterstützen soll, verwenden. Polizeipräsident Reiner Hamm und der Leiter der Polizeidirektion Worms Kriminaldirektor Gerald Gouasé freuen sich mit dem Dombauvereinsvorsitzenden Dr. Udo Rauch und Propst am Dom Tobias Schäfer auf das Programm. Für 2018 steht der Termin des Konzerts im Dom bereits fest. Es findet am Samstag, 08. Dezember statt.

 

Text: Polizeidirektion Worms


Wiederaufnahme Götterspeise – Letztes Mal Minna von Barnhelm – 08.12.2017
Götterspeise am Sonntag, 10. Dezember um 20 Uhr im Studio Werkhaus

 

Minna von Barnhelm am Dienstag, 19. Dezember um 19.30 Uhr im Schauspielhaus
 

Götterspeise, die Komödie um eine Frau, die als Köchin diverser Kantinen und Mensen die Welt zu verbessern sucht, ist ab Sonntag, 10. Dezember in der Regie von Zino Wey wieder im Studio Werkhaus zu erleben. Sie stammt aus der Feder des derzeitigen Hausautors des NTM, Noah Haidle, dessen aktuelles Stück Für immer schön kürzlich am NTM uraufgeführt und zum Publikumsrenner wurde.

 

Weitere Termine sind 23. Dezember sowie 20. und 29. Januar.

Karten sind zu 15 Euro (ermäßigt 9 Euro) erhältlich.

 

Mit: Sabine Fürst, Boris Koneczny, Michael Fuchs, Carmen Witt, Almut Henkel und Barış Tangobay

Ermöglicht wird der Aufenthalt des Hausautors durch die freundliche Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.

 

Sowie – letzte Gelegenheit für einen Bühnenklassiker:

Cilli Drexels muntere Inszenierung von Lessings Minna von Barnhelm wird zum letzten Mal am Dienstag, 19. Dezember im Schauspielhaus aufgeführt.

 

Karten sind ab 7 Euro erhältlich.

 

Mit: Fabian Raabe (Gast), Katharina Hauter, Michael Fuchs, Carmen Witt, Boris Koneczny, Matthias Thömmes, Anke Schubert und Michael Fuchs

        

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150


Kammerakademie: Neujahrskonzert mit Nikola Hillebrand – 07.12.2017

Am Montag, 1. Januar um 18 Uhr im Opernhaus

 

Die junge Sopranistin Nikola Hillebrand, Publikumsliebling am NTM, und das Nationaltheater-Orchester begrüßen musikalisch das neue Jahr. Bernhard Forck, Barockgeiger und Spezialist für historische Aufführungspraxis, führt das Orchester durch ein strahlend festliches Neujahrsprogramm mit Werken von Bach, Mozart, Rameau und Händel. Die Feuerwerksmusik darf dabei natürlich nicht fehlen.

 

Programm

Johann Sebastian Bach: Orchestersuite D-Dur BWV 1068
Wolfgang Amadeus Mozart: Exsultate, jubilate KV 165
Jean-Philippe Rameau: Dardanus-Suite
Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik HWV 351

 

Mit: Nikola Hillebrand, Bernhard Forck und dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim
 

Karten sind ab 9 Euro erhältlich.
 

Die Kammerakademie ist ein Konzertformat, das in Kooperation von Nationaltheater und Musikalischer Akademie stattfindet. Die Konzertreihe bietet die Möglichkeit, dass sich die Musiker auch in kleineren Formationen intensiv mit den Werken abseits des großen Kernrepertoires – vom Barock bis heute – auseinandersetzen. Ziel ist dabei auch, in Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten und Instrumentalisten die Impulse historisch informierter Aufführungspraxis für das Nationaltheater-Orchester fruchtbar zu machen. Neugier, Entdeckergeist und der Drang, dem Orchester immer neue Ausdrucksmöglichkeiten zu erschließen, zeichnen die Mannheimer Orchesterkultur seit ihren Anfängen aus.

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von NTM und Musikalischer Akademie e.V.

 

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

 

Nationaltheater Mannheim

Mozartstraße 9

68161 Mannheim


Foto: Bernward Bertram/TouristInfo
Foto: Bernward Bertram/TouristInfo
„Wofür steht Worms?“ – 06.12.2017

Ideen der Bürger für neues Tourismuskonzept gefragt/Online-Plattform ab sofort frei geschaltet

 

Bürgerbeteiligung gefragt! Gemeinsam mit der Hochschule Worms erstellt die Stadt Worms derzeit ein neues Tourismuskonzept „Worms 4.0“, bei dem es um die zukünftige Entwicklung und Ausrichtung des städtischen Tourismus geht. Ein wesentlicher Bestandteil dabei ist, dass sich die Bürger der Stadt, deren Freunde, aber auch Gäste mit ihren Meinungen, Ideen und Anregungen daran beteiligen können. Was macht die Nibelungenstadt so einzigartig und attraktiv, wo sieht man noch Entwicklungsbedarf? Damit für alle Interessierte die Möglichkeit besteht, sich aktiv an der Arbeit des neuen Tourismuskonzeptes einzubringen, ist ab sofort ein öffentliches Forum von der Hochschule Worms aktiviert worden. Weitere Informationen unter der Online-Plattform www.tourismusforum-worms.de.

 

Seit September 2017 unterstützt die Hochschule Worms die Stadt Worms bei der Erstellung des Tourismuskonzeptes „Worms 4.0“. Die touristische Thematik ist eine Querschnittsdisziplin, die viele Akteure, sowohl wirtschaftlich, gesellschaftlich als auch kulturell, betrifft. Deshalb ist ein zentraler Aspekt der Arbeit an dem neuen Konzept zunächst, die Meinungen und Ideen aller beteiligten Interessensgruppen zusammenzutragen. Hierfür wurden in fachspezifischen Workshops bereits Expertenrunden aus Wirtschaft, Politik und Kulturinstitutionen befragt.

 

Der nächste wesentliche Schritt ist die Befragung der Bürger von Worms. Hierfür ist ab sofort die Online-Plattform www.tourismusforum-worms.de aktiviert. Sie bietet Einwohnern, aber auch Freunden und Gästen der Stadt die Möglichkeit, sich aktiv bei der Arbeit an dem neuen Tourismuskonzept einzubringen. Anhand gezielter, wechselnder Fragen ist es jedem registrierten Teilnehmer möglich, Ideen, Anregungen und Meinungen auf dem öffentlichen Forum darzulegen.

 

Die Leitfrage lautet: Wofür steht Worms? Der Input aus der Plattform bildet, gemeinsam mit den Ergebnissen der Expertenworkshops, die Grundlage für ein öffentliches Bürgerforum, in welchem die Arbeitsfelder des neuen Tourismuskonzeptes vorgestellt werden und diskutiert werden können. Der Termin ist für Februar 2018 geplant.

 

Worms 4.0

 

Das Tourismuskonzept „Worms 4.0“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Worms und der Hochschule Worms mit dem Ziel der Stärkung des touristischen Auftritts der Stadt. Beteiligte im Lenkungskreis zur Projektsteuerung sind Tourist Information Worms, Stadtmarketing Nibelungenstadt Worms e. V., Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Worms mbH, Kultur und Veranstaltungs GmbH und Kulturkoordination der Stadt Worms. Vorsitzende ist Petra Graen, Beigeordnete der Stadt Worms. Die wissenschaftliche Leitung unterliegt Prof. Knut Scherhag, Fachbereich Touristik der Hochschule Worms.

 

Text: KVG Worms


Sanierung und Ausbau der Kita „Arche Noah“ - 06.12.2017
Die evangelische Kindertagesstätte in Worms-Rheindürkheim wird zur fünfgruppigen Kita für 118 Buben und Mädchen erweitert

 

Im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Worms wurde am Mittwochnachmittag das Projekt der Sanierung und Erweiterung der Kita „Arche Noah“ in Worms-Rheindürkheim vorgestellt. Bei der sich daran anschließenden Abstimmung votierte eine große Mehrheit der Mitglieder für das Konzept, nur die beiden Vertreter der Grünen, Richard Grünewald und Katharina Schmitt, enthielten sich.

 

Was nun im Zeitplan folgt ist der offizielle Bauantrag und schließlich die Ausschreibung. Mit dem Beginn der Bauarbeiten ist noch im Jahr 2018 zu rechnen, sodass die Kita zum Jahresende 2019 wohl fertig werden dürfte. In der Bauphase werden die Buben und Mädchen in eine vorübergehende „Container-Kita“ umziehen, die auf dem Areal der „Arche Noah“ für die Übergangszeit entstehen wird.

 

Zukünftig fünf Gruppen

 

Bisher beherbergte die Kita vier Gruppen mit je rund 25 Kindern. In der „neuen“ Arche Noah werden dies fünf Gruppen mit insgesamt 118 Jungen und Mädchen sein. Dies werden zwei Gruppen mit Kindern bis drei Jahre und drei Gruppen mit Kids im Alter zwischen 3 – 6 Jahren sein.

 

Das Gebäude, in dem die Kita untergebracht ist, befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Grundschule. Ursprünglich handelte es sich um ein Wohngebäude aus den 1980er Jahren, das 1992 eine erste Erweiterung zur Kita erfuhr. Das Gebäude gehört der Stadt Worms, der Betreiber ist kirchlich.


Mit der jetzt geplanten Erweiterung erfolgt auch eine Sanierung der bisherigen Räumlichkeiten bezüglich Brandschutz, Barrierefreiheit und energetischer Maßnahmen. In Zukunft wird es neben fünf Gruppenräumen (teilweise mit Schlafraum), auch eine Mehrzweckraum, Küche, Teamraum, Büros und mehrere Toiletten geben.

 

Die Pläne für den Um- und Neubau sind nach Aussage des Vertreters der Stadtverwaltung sowohl mit den Eltern wie auch mit den Erzieherinnen abgestimmt.

 

Text: Gernot Kirch


Faun: Medieval Ballads 2017 am Samstag, 9. Dezember, 20 Uhr, im Mozartsaal des Wormser Kulturzentrums – 06.12.2017

Eine weltbekannte Größe der mittelalterlichen Folk-Musik kommt ins Wormser

 

Mit über 800 Konzerten, Chartplatzierungen in den Top Ten, Echo-Nominierungen, Gold- und Platin-Auszeichnungen und Fernsehauftritten gehört Faun zur weltweiten Elite der Folk- und Mittelalter-Ensembles. Kaum einer anderen Gruppe gelingt es, die zeitlose Magie der alten Klänge einem heutigen Publikum so begreifbar zu machen. Bei diesem neuen Faun-Acoustic-Programm, dessen Schwerpunkt auf der Winter- und Yulezeit liegt, zelebriert das Ensemble in stimmungsvollen Liedern die zauberhaften und märchenhaften Seiten des Winters. Mittelalterliche und romantische Balladen treffen auf Harfe, Drehleier, Schlüsselfiedel, Dudelsack und Laute. Mit großer spielerischer Perfektion verbindet Faun keltische und skandinavische Melodien mit mehrstimmigen Gesangssätzen und eigenen Balladen.

Tickets sind im Vorverkauf beim TicketService, Rathenaustraße 11 (im WORMSER), im Internet unter www.das-wormser.de sowie bei allen Ticket-Regional-VVK-Stellen erhältlich. Die Eintrittspreise kosten im VVK 33 Euro (an der Abendkasse 2 Euro mehr)


Grenzenlos-Schule - BBS Wirtschaft Worms – 06.12.2017

Preisverleihung in der BBS Wirtschaft Worms durch den World University Service

 

Punkt 10 Uhr war es, als Herr Puschhof, der Leiter der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Worms, am Mittwochmorgen mit einer geschichtlichen Rede die Preisverleihung durch den World University Service in Raum 101 startete. In dieser Rede fing er zunächst damit an, den circa 100 Schülern und Lehrern dreier Klassen zu erklären, wie Rheinland-Pfalz noch vor 230 Jahren auf der Karte aussah und wie es sich bis heute veränderte. Als nächstes zeigte er die Deutschlandkarte und erklärt, dass vor 27 Jahren noch 5 Bundesländer weniger zur BRD gehörten. Er vergrößerte die Karte erneut und zeigt, wie sich die Europäische Union ausgeweitet hat. Aus ehemals sechs Gründungsländern wurden 28 Staaten in einer Staatengemeinschaft. Letztendlich zeigte Herr Puschhof dem Publikum die Weltkarte und sagte den Zuhörern, dass es zwar 194 Länder mit ihren Grenzen auf der Welt gebe, jedoch seien diese Grenzen nicht stabil und sollten aus seiner Sicht auch keine Barriere zur Welt darstellen. Er informierte das Publikum, wie bereits die Kaufleute vor hunderten von Jahren angefangen haben, mit weltweit mit Gütern zu handeln.

 

Mit der Rede wollte er den Grund dafür aufzeigen, weshalb sich die Schule für eine Partnerschule im Afrikanischen Land Ruanda einsetzt, bei der es sich ebenfalls um eine Berufsbildende Schule handelt. Doch diese Schule hat vor allem ein Problem. Die dortige Amtssprache wurde vor kurzem von eben auf jetzt von Französisch in Englisch geändert, was auch für die Schulen bedeutet, dass der Unterricht künftig auf Englisch gehalten werden muss und nicht mehr auf Französisch. Die BBS Wirtschaft Worms und viele weitere Schulen in Rheinland-Pfalz haben der Schule geholfen, englische Schulbücher für den Unterricht zu beschaffen. Dies ist eines von zwei Projekten, weshalb die Schule ausgezeichnet wird.

Das zweite Projekt, das die Schule durchgeführt hat, damit sie die Auszeichnung von WUS aus Wiesbaden erhält, ist, dass die BBS Wirtschaft Worms eine Partnerschule an der französischen Atlantikküste gefunden hat, mit der die BBS zukünftig Azubi-Austausche durchführen wird.

 

Um bei World University Service mitzumachen, erwarb Frau Ereiser, eine Lehrerin der BBS Wirtschaft Worms, bei mehreren Grenzlos-Veranstaltungen kostenlose Lehrkooperationen mit qualifizierten Lehrpartnern aus Afrika, Asien und Lateinamerika. WUS ist heute bereits in über 50 Ländern weltweit vertreten und setzt sich für globalisiertes Lernen ein, was vor allem bei Kaufleuten auf großes Interesse stößt. Deshalb unterzeichnete die Schule damit auch ihre Selbstverpflichtung zur Stärkung des globalen Lernens.

 

Weiter hat der WUS über 100 Studierende aus vielen verschiedenen Ländern, wie Kenia, Pakistan, Peru und Ruanda gefunden, die bereit sind mit deutschen Schulen in Brandenburg, Saarland, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zusammenzuarbeiten. Allein in Rheinland-Pfalz hat WUS 80 interessierte Berufsbildende Schulen für sich gewinnen können, die alle noch mit solch einem Zertifikat ausgezeichnet werden wollen.

 

Dieses Zertifikat gibt an, dass die Schule erfolgreich am Projekt „Grenzenlos“ teilgenommen hat und sich besonders für das „Globale Lernen“ engagiert hat. Außerdem kann die Schule dem World University Service als qualifizierter Bildungsträger für Globales Lernen vorweisen, dass sie mit ihrem Leitbild und Selbstverständnis, ihrer Organisation und Qualifikation sowie mit ihrem Bildungsangebot die Kriterien und Ziele des Globalen Lernens erfüllt und fördert. Dieses Zertifikat wurde am Nikolaustag vom WUS Herrn Puschhof, dem Stellvertreter der BBS Wirtschaft Worms, überreicht.

 

Als Vertreter der Stadt Worms war außerdem Herr Herder da. Dieser sprach zu den Schülern und Lehrern im Raum, dass es eine große Errungenschaft ist, an diesem Projekt teilzunehmen und dass man es wagen sollte, einen Kontakt zu den jeweiligen Partnerschulen und -städten von Worms aufzunehmen, sei es für Austausche, Projekte oder sonstiges. Damit könnten Erfahrungen gesammelt werden, die einem niemand mehr nehmen könnte. Er gratulierte dem Schulleiter ebenfalls.

 

Zum Abschluss bedankte sich Herr Puschof noch einmal bei den Menschen, die bei der Realisierung des Projekts beteiligt waren und sagte auch noch, an welchen Platz er das Schildchen anbringen lassen wird, das der Öffentlichkeit die erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt „Grenzenlos“ signalisieren soll. Rechts an den Ausgang der Berufsbildenden Schule, damit jeder Schüler das Schild immer sehen kann.

 

Text: Bjarne Dimmler / Presseagentur Die Knipser


Silvester am Nationaltheater – Silvesterfeier im Stil der 20er-Jahre – 06.12.2017

 

Am Sonntag, 31. Dezember um 18.30 Uhr Wie werde ich reich und glücklich? im Opernhaus und Wie es euch gefällt im Schauspielhaus, im Anschluss ab zirka 21.10 Uhr Silvesterfeier

 

Das Nationaltheater Mannheim feiert mit seinen Zuschauern und Freunden Silvester und begrüßt mit einem Fest im Stil der 20er-Jahre das neue Jahr. Zur Einstimmung in den Silvesterabend spielt die Oper Spolianskys so amüsantes wie lehrreiches Musical Wie werde ich reich und glücklich? in einer spektakulären Filmset-Inszenierung. Im Schauspielhaus unterhält einmal mehr Shakespeares Komödie Wie es euch gefällt mit seinen zarten, ironisch gespiegelten Liebesverwirrungen.

 

Im Anschluss an die Vorstellungen verwandelt sich das Nationaltheater in einen nostalgischen Festsaal im Stil der 20er-Jahre. Das Ensemble »Salonissimo« wird mit Tanzmusik der Epoche aufspielen – einige Sänger des Ensembles haben sich als Überraschungsgäste angekündigt. Im Theatercafé legt DJ Costa Le Gitan auf, der auch die beliebte »Nuit Bohème« zum Kochen bringt. Nach dem Jahreswechsel wird dann die Hausband des NTM es rocken, rollen, swingen und twisten lassen. Und wer noch etwas Nachhilfe braucht, kann spontan am Tanzkurs des Choreographen Luches Huddleston Jr. teilnehmen.

Höhepunkt ist natürlich das Feuerwerk um Mitternacht, und auch für allerlei weitere theatralische und kulinarische Überraschungen ist gesorgt.

 

Karten sind ab 24 Euro für die Oper und ab 17 Euro für das Schauspiel erhältlich und beinhalten bereits den Eintritt zur Silvesterfeier.

 

Kulinarischen Genuss bietet ein Fingerfood-Menü zu 20 Euro pro Person, das individuell zum Theaterbesuch hinzugebucht werden kann und noch nicht im Kartenpreis inbegriffen ist. Vorbestellungen nimmt die Theaterkasse an.

 

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

 

Das Nationaltheater Mannheim, Eigenbetrieb der Stadt Mannheim, wird gefördert durch die Stadt Mannheim und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

 

Nationaltheater Mannheim

Mozartstraße 9

68161 Mannheim


Prof. Dr. Tobias Grosche und Vizepräsident Prof. Dr. Henning Kehr bedanken sich für die engagierte Alumniarbeit von Prof. Dr. Ursula Frietzsche. (v.l.): Prof. Grosche, Prof. Frietzsche, Prof. Kehr. Foto: Hochschule Worms
Prof. Dr. Tobias Grosche und Vizepräsident Prof. Dr. Henning Kehr bedanken sich für die engagierte Alumniarbeit von Prof. Dr. Ursula Frietzsche. (v.l.): Prof. Grosche, Prof. Frietzsche, Prof. Kehr. Foto: Hochschule Worms

Staffelstab weitergeben – 06.12.2017

Alumni-Club Worms e.V. wählt neuen Vorstand

 

Am 15. November 2017 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Alumni-Club Worms e.V.  (ACW) mit Neuwahl des Vorstands statt. Der ACW setzt sich für die Vernetzung der ehemaligen Studierenden mit ihrer Hochschule ein.

 

Mehr Angebote für Mitglieder

Die Vorsitzende, Prof. Dr. Ursula Frietzsche, stellte im Geschäftsbericht insbesondere die Arbeit des vergangenen Jahres 2016 dar und zeigte die bisherigen Entwicklungen des Jahres 2017. Hier stand insbesondere die Erweiterung der Angebote des Vereins für seine Mitglieder im Vordergrund. Mit der Einführung der AlumniCard, konnte in Kooperation mit der Hochschule und verschiedenen regionalen Kooperationspartnern bereits ein vielseitiges Angebot für die Mitglieder geschaffen werden.

Die Überarbeitung des Außenauftritts des ACW – vom Webauftritt über Flyer, Plakate und die Nutzung sozialer Medien – war ein weiterer Schwerpunkt in den vergangenen Monaten.

Im Ausblick auf die nächste Zeit stellte Prof. Dr. Frietzsche die Erweiterung des Angebotspakets für Mitglieder, die Intensivierung der internen Kommunikation sowie die Erarbeitung einer Alumni-Strategie mit konkretem Maßnahmenplan, wie z.B. die Organisation eines großen „Homecoming“-Events in 2019, in Aussicht.

 

Der Staffelstab geht an die jüngere Generation

Bei der anschließenden Neuwahl des Vorstands stellten sich Prof. Dr. Burkhard Strobel (Schriftführer) und Alexander Könen (Kassenwart) erneut zur Wahl. Sie wurden von den Mitgliedern für weitere zwei Jahre bestätigt. Prof. Dr. Ursula Frietzsche (Vorsitzende) stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl.

„Ich habe mich viele Jahre lang sehr für das Alumni-Management an der Hochschule eingesetzt. Jetzt finde ich, es ist Zeit, den Staffelstab an die jüngere Generation weiterzugeben. Selbstverständlich werde ich dem Verein treu bleiben und mich auch in Zukunft gerne einbringen.“, begründete Prof. Dr. Ursula Frietzsche ihre Entscheidung. 

In Zukunft wird Prof. Dr. Tobias Grosche den Verein führen. Er wurde von den Mitgliedern zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Den stellvertretenden Vorsitz wird – für die Hochschule Worms als institutionelles Vereinsmitglied – der Vizepräsident der Hochschule, Prof. Dr. Henning Kehr übernehmen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung bedankten sich sowohl Prof. Dr. Henning Kehr im Namen der Hochschule als auch Prof. Dr. Tobias Grosche im Namen des Vereins für das langjährige und erfolgreiche Engagement von Prof. Dr. Ursula Frietzsche im Alumni-Management. 


Kreisparteitag der CDU Alzey-Worms – Analyse der Bundestagswahl im Fokus - 06.12.2017

 

Auf ihrem jüngsten Parteitag in Flörsheim-Dalsheim hat die CDU des Kreisverbandes Alzey-Worms die Ergebnisse der Bundestagswahl Revue passieren lassen. Während es im hiesigen Wahlkreis mit dem erneuten Gewinn des Direktmandats von Jan Metzler – der den größten Vorsprung von Erststimmen in ganz Rheinland-Pfalz erringen konnte – Grund zur Freude gab, fiel das Ergebnis bundesweit sehr ernüchternd aus: „Es gilt die Gründe für das schlechte Abschneiden der CDU zu analysieren und Lehren daraus für die Zukunft zu ziehen“, betonte der Kreisvorsitzende Jan Metzler und kündigte eine entsprechende Klausurtagung dazu an.

Im Ergebnis einer kontroversen Diskussion mit zahlreichen, auch kritischen, Wortbeiträgen zur Wahlkampfführung und den gescheiterten Jamaika-Sondierungsgesprächen war man sich einig, dass die CDU ihren Markenkern und ihre Ziele künftig deutlicher formulieren und entschiedener vertreten müsse.

Nach der turnusmäßigen Wahl von Delegierten zur Bezirks- und Landesebene wurden mit einem ausgewiesenen Experten, dem Islamwissenschaftler Dr. Michael Rohschürmann, die Themen Krieg, Terror, Flucht und religiöser Fundamentalismus auf breiter und fundierter Basis diskutiert. In einem hochinteressanten Vortrag vor den knapp 100 anwesenden CDU-Mitgliedern erläuterte Rohschürmann zahlreiche historische Fakten und Analysen zu diesem Themenkomplex. Dabei lenkte er den Blick zunächst auf die globalen Fluchtursachen, insbesondere auf eine seit Jahrzehnten weitgehend verfehlte westliche Interventionspolitik, die häufig zur Entstehung von religiösem und politischem Fundamentalismus beigetragen habe. Damit eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen überhaupt gelingen könne, müssten diese unsere im Grundgesetz verbrieften Werte akzeptieren und wir im Gegenzug mehr Verständnis für deren kulturelle Wurzeln aufbringen.

In seinem Schlusswort machte Jan Metzler noch einmal deutlich, dass er die erfolgreiche Arbeit für die Menschen in seinem Wahlkreis mit großem Engagement und Leidenschaft fortsetzen werde.


 MdL Anklam-Tapp gemeinsam mit dem damals zuständigen Staatssekretär Günter Kern, Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger sowie Vertretern der Ortsgemeinde Westhofen bei einer Begehung der Engstelle im Ortskern im vergangenen Jahr.
MdL Anklam-Tapp gemeinsam mit dem damals zuständigen Staatssekretär Günter Kern, Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger sowie Vertretern der Ortsgemeinde Westhofen bei einer Begehung der Engstelle im Ortskern im vergangenen Jahr.

Absehbare Entlastung für Westhofen - 05.12.2017

Ortsumgehung L425 auf Prioritätenliste des Landes / Planungszeit und Baubeginn weiterhin offen

 

Als eine von landesweit insgesamt 17 priorisierten Entlastungsstraßen soll die Ortsumgehung L425 Westhofen in den kommenden Jahren endlich zur Baureife gebracht werden. Damit kommt das Land einem Antrag der SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp nach, indem die rheinhessische Abgeordnete unter anderen die akute Verkehrsbelastung und damit verbundene Gefahrenstellen im Ortskern der Wonnegaugemeinde hervorhebt. Wann mit dem eigentlichen Bau der Umgehungsstraße begonnen werden kann, will Anklam-Trapp nun mit dem zuständigen Ministerium klären.

 

„Westhofen und die Region brauchen diese Ortsumgehung, denn die Menschen leiden seit Jahren unter den Folgen des stark angestiegenen Durchgangsverkehrs entlang den engen Straßen im Ortskern“, bekräftigt Anklam-Trapp. Umso mehr freue sie sich, dass es unter anderem durch das beharrliche Engagement des Westhofener Gemeinderates um Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger sowie der Unterstützung von Landrat Ernst-Walter Görisch gelungen sei, die Straßenbaumaßnahme auf die Prioritätenliste des Landes zu setzen. Insgesamt stünden im Landeshaushalt 2017/2018 rund 120 Millionen Euro für den Landesstraßenbau zur Verfügung, davon 95 Millionen Euro reine Baumittel.

 

Sobald das Baurecht für die neue Umgehungsstraße vorliege, werde diese in das Landesbauprogramm aufgenommen, um mit dem Bau beginnen zu können. Wann das genau der Fall sein wird, will Anklam-Trapp nun mit den zuständigen Stellen erörtern. „In der Regel wird für eine neue Ortsumgehung von einem Planungszeitraum von rund 10 bis 15 Jahren von Planungsbeginn bis zur Erlangung des Baurechtes ausgegangen“, erklärt die Abgeordnete. Da beim Landesbetrieb Mobilität allerdings insgesamt 76 neue Ingenieursstellen geschaffen wurden, um eine höhere Zahl von Bauvorhaben planen zu können, hofft Anklam-Trapp auf einen beschleunigten Projektfortgang.


Foto: KVG Worms
Foto: KVG Worms

Fleißige Bienchen: WORMSER Honig – 05.12.2017

Bienenvölker waren von April bis August auf Dach des Wormsers platziert/Blütenhonig ab 11. Dezember über TicketService erhältlich

 

Vier Monate haben sie emsig gearbeitet und niemand hat es bemerkt – die Rede ist von zwei Bienenvölkern, die von April bis Anfang August auf dem Dach des Wormser Theaters, Kultur- und Tagungszentrums ihre neue Heimat fanden. Imker Thomas Löcher hatte die rund 90.000 Tiere in der luftigen Höhe platziert. Die Verantwortlichen der Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG), die das Wormser betreibt, haben das Projekt des Imkers gerne unterstützt. Insgesamt erntete Thomas Löcher rund 45 Kilogramm Blütenhonig, die nun abgefüllt wurden. Um das „flüssige Gold“ entstehen zu lassen, sammelten die Bienen Nektar im Umkreis von etwa drei Kilometern im Wormser Stadtgebiet. Der Blütenhonig – abgefüllt in Gläsern zu je 250 Gramm – ist ab Montag, 11. Dezember, um 10 Uhr über den TicketService im Wormser (Rathenaustraße 11, 67547 Worms) solange der Vorrat reicht für je vier Euro erhältlich. Weitere Informationen unter www.das-wormser.de.

 

„Grundsätzlich fühlen Bienen sich immer in der Höhe wohl und leben zum Beispiel gerne in hohen, hohlen Bäumen oder Steinbrüchen“, erklärt der Wormser Imker Thomas Löcher: „Das Dach des Wormsers in luftiger Höhe eignete sich deshalb ideal als Standort für die Bienenvölker.“ „Wir freuen uns über die ertragreiche Ernte und darüber, dass wir unseren Besuchern die kalte Jahreszeit nicht nur mit einem tollen Programm sondern auch mit leckerem Honig regelrecht versüßen können“, ergänzt KVG-Prokurist Jens Thiele: „Die schön gestalteten „Goldtöpfe“ eignen sich auch wunderbar als Weihnachtsgeschenk.“

 

Stadtimkerei im Trend

Mittlerweile sind vor allem größere Städte bienenfreundlicher als ländliche Monokulturen. Die Stadtimkerei ist deshalb auch in großen Metropolen wie New York, München oder Berlin beliebt. Häufig finden Bienen in der Stadt mehr Futter als auf dem Land, da dort ab Juni oft kein blühendes Feld mehr vorhanden ist. Worms hat einige Grünflächen mit beispielsweise Salbei- oder Lavendel-Planzungen, die hervorragend für Bienen geeignet sind und gerne von ihnen aufgesucht werden. Hinzu kommen viele Alleen mit Linden, die sehr viel Nektar während ihrer Blühphase im Juli abgeben. So konnte dann auch gleich zwei Mal Honig auf dem Dach des Wormsers geerntet werden: Die erste Ernte im Mai ist ein typischer, milder und cremiger Frühjahrsblütenhonig. Der im Juli geerntete Honig hingegen ist frischer, minzartiger, flüssiger und etwas dunkler. Er wurde zum großen Teil aus Lindenblüten gesammelt.

 

Auf dem Flachdach des Wormser Theaters, Kultur- und Tagungszentrums hatte Imker Thomas Löcher zwei Bienenvölker platziert. Ein Volk, das im Sommer aus etwa 40.000 bis 50.000 weiblichen Bienen besteht, lebt jeweils in drei übereinander stehenden „Bienenkästen".  In den unteren zwei Kästen findet das alltägliche Leben der Bienen, wie Eiablage, Brutaufzucht, Fütterung und Polleneinlagerung sowie Bautätigkeit statt. Im oberen Kasten, der nicht von der Königin aufgesucht werden kann, wird ausschließlich Honig eingelagert.

 

Service: Honigverkauf im Wormser

Der Blütenhonig wird in 250-Gramm-Gläsern ab Montag, 11. Dezember, um 10 Uhr für je 4 Euro solange der Vorrat reicht über den TicketService im Wormser (Rathenaustraße 11, 67547 Worms) verkauft. Der Ticketservice hat montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

 

Text: KVG Worms


Foto: Norbert Seilheimer
Foto: Norbert Seilheimer

Auf den Spuren von Richard Löwenherz – 05.12.2017

Treffen der Museumskids am 9. Dezember im Nibelungenmuseum/Thema: Richard Löwenherz

 

Viel Aufregendes bietet die Geschichte des Königs und Kreuzritters Richard Löwenherz. In Anlehnung an die aktuelle Ausstellung im historischen Museum der Pfalz in Speyer wandeln die „museumskids“ bei ihrem nächsten Treffen am Samstag, 9. Dezember, von 10.30 bis 12 Uhr im Nibelungenmuseum auf den Spuren des berüchtigten Mittelalter-Helden. Nachdem er von Kaiser Henrich VI. entführt worden war, lebte Löwenherz ein Jahr in Gefangenschaft, die ihn unter anderem nach Worms, Speyer und auf die Burg Trifels verschlug. An verschiedenen Stationen erfahren die jungen Abenteurer im Alter von acht bis elf Jahren spannende Hintergründe zu seiner Person sowie seiner Zeit und werden anschließend selbst kreativ. Die Teilnahme am Workshop unter der Leitung von Historikerin Gisela Neumeister kostet inklusive Museumseintritt drei Euro pro Person. Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig unter museumsvermittlung@worms.de oder 06241-853-4120 anmelden.

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „museum live“, dem museumspädagogischen Angebot der vier Wormser Museen, finden die Museumskids einmal im Monat jeweils am zweiten Samstag in verschiedenen Workshops zusammen. Interessierte Jungen und Mädchen im Alter von acht bis elf Jahren erforschen dabei spielerisch und schöpferisch spannende Themen aus Geschichte und Kultur. Da es sich um ein offenes Format handelt, erfolgt die Anmeldung für jeden Workshop wieder neu.

 

Service: Preise & Anmeldung

Das nächste Treffen der Museumskids findet am Samstag, 9. Dezember, von 10.30 Uhr bis 12 Uhr im Nibelungenmuseum statt. Die Teilnehmer sollten basteltaugliche Kleidung mitbringen. Inklusive Museumseintritt kostet die Teilnahme drei Euro. Wer mitmachen möchte, sollte sich rechtzeitig unter museumsvermittlung@worms.de oder 06241-853-4120 anmelden.

 

Text: KVG Worms


Immer in den letzten Wochen vor Weihnachten greift der Panik-Rocker zur Feder und die beliebten Karten, die mittlerweile von vielen Liebhabern gezielt gesammelt werden, können dann auf vielen Weihnachtsmärkten gekauft werden, wie auch in Worms.
Immer in den letzten Wochen vor Weihnachten greift der Panik-Rocker zur Feder und die beliebten Karten, die mittlerweile von vielen Liebhabern gezielt gesammelt werden, können dann auf vielen Weihnachtsmärkten gekauft werden, wie auch in Worms.

Udo Lindenberg auf der Nibelungen Weihnacht - 05.12.2017

UNICEF- "Udo-Karte" ist vom 9. bis 16. Dezember in Worms erhältlich

 

Mit seiner neuen, eigens gestalteten UNICEF-Grußkarte ruft Udo Lindenberg auch in diesem Jahr dazu auf, gleichzeitig mit Weihnachtsgrü.en die Kinderrechte zu stärken. Die neue „Udo-Karte“ ist bunt und witzig – und zugleich ein Statement für Frieden und einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und sind neben den eher „traditionellen“ Weihnachtskarten auf der Nibelungen Weihnacht vom 9. bis 15. Dezember zu haben.

 

„Die Nachtigall und der Schnee-Män“, so der Titel der Karte, macht auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam: „Die Kinder freuen sich jedes Jahr drauf, einen Coolman zu bauen.

 

Aber das wird immer schwieriger, vielleicht gibt es irgendwann überhaupt keine Schneemänner mehr. Der Klimawandel trifft überall auf der Welt die Kinder. Überschwemmungen, Hitze, Dürren, Ernteausfälle – das sind die Folgen. Sie müssen mit dem Wahnsinn klarkommen, den wir mit diesem Planeten anrichten. Gut, dass es eine Organisation wie UNICEF gibt – die helfen den Kindern, die am wenigsten für das Klima-Chaos können“, kommentiert Udo Lindenberg.

 

Der Erlös des Grußkartenverkaufs wird von UNICEF dort eingesetzt, wo die Hilfe gebraucht wird. UNICEF ist in rund 150 Ländern aktiv, um Kinder mit dem Nötigsten zu versorgen. Ein Schulranzen für ein Flüchtlingskind kostet beispielsweise 5 Euro. Rund 24 Euro kostet es, 100 Dosen Masern-Impfstoff bereitzustellen. Ein Kind mit sauberem Trinkwasser zu versorgen und Zugang zu Latrinen zu schaffen, kostet UNICEF zehn Euro.

 

Erhältlich sind die Udo-Karten, wie auch viele weitere UNICEF-Karten, mit Motiven die das ganze Jahr über Freude schenken, auf der Nibelungen Weihnacht in der Wechselbude am Römischen Kaiser vom 9. bis 15. Dezember und zusätzlich noch am Samstag, dem 16. Dezember, von 11 bis 15 Uhr im Erdgeschoß der Galeria Kaufhof in der Kämmerergasse.


„Das neugierige Schandmaul“ – 04.12.2017

Theaterstück beim MGV Rheindürkheim

 

Seit September laufen die Proben zum Stück „Schandmaul“ auf Hochtouren. Die Theatergruppe des Männergesangverein 1862 „Sängerbund“ Rheindürkheim unter der Regie von Hildegart Lankes wird traditionell an der vereinseigenen Weihnachtsfeier mit einem Lustspiel voller Intrigen und Verwirrungen einen Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums starten. Zuvor werden der Männer- und Frauenchor, der Gemischte Chor und der Pop-und Gospelchor „Sing and Swing“ die weihnachtliche Stimmung anheizen. Die Feier findet am Sonntag, den 10. Dezember ab 16 Uhr im Hessischen Hof statt. Einlass ist bereits ab 14 h. Die Wartezeit kann bei einer gemütlichen Tasse Kaffee und einem Stück hausgemachten Kuchen „Sängerinnen Art“ versüßt werden. Der Eintritt ist frei.


Zum Verschenken – oder Selbstgenießen: Vielfältige Weihnachtsabonnements – 04.12.2017

 

Das Nationaltheater Mannheim hat rechtzeitig vor dem Fest wieder vielfältige und flexible Weihnachtsabos aufgelegt – zum Verschenken oder Selbstgenießen.

 

Das Weihnachtsabo gibt es in vier Varianten:


Weihnachtsabo Oper und Tanz

Für Liebhaber dramatischer Duette und sinnlicher Pas de deux – 3 Opernvorstellungen und 1 Tanzvorstellung (Opernhaus) nach Wahl und Wunschtermin

 

Weihnachtsabo Tanz

Für alle, die bei großen Sprüngen und dynamischen Ensemblepassagen ins Schwärmen kommen – 3 Tanzvorstellungen (einmal Opernhaus, zweimal Schauspielhaus) nach Wahl und Wunschtermin

 

Weihnachtsabo Oper und Schauspiel

Für Bewunderer von gefühlvollen Arien und starken Charakteren – 2 Opernvorstellungen und 2 Schauspielvorstellungen nach Wahl und Wunschtermin

 

Weihnachtsabo Schauspiel

Für Fans von packenden Uraufführungen und zeitlosen Klassikern – 4 Schauspielvorstellungen nach Wahl und Wunschtermin

 

Das Weihnachtsabo kann im Abonnementbüro am Goetheplatz sowie per E-Mail unter abobuero@mannheim.de erworben werden.

 

Weihnachtsabos sind per Post oder online einlösbar. Sie sind übertragbar an Verwandte, Freunde und Bekannte und können spontan an der Abendkasse eingelöst werden, sofern noch Plätze frei sind (kein Vorstellungs- oder Platzanspruch). Sie können außerdem bereits zwei Tage vor offiziellem Vorverkaufsbeginn eingelöst werden und gelten ausschließlich für die aktuelle Spielzeit.

http://www.nationaltheater-mannheim.de/de/karten-und-abos/alle_abos_17_18.php

 

In der Advents- und Weihnachtszeit spielt das NTM unter anderem folgende Vorstellungen:

 

Aschenputtel von Gioacchino Rossini

 

Sa, 16. und So, 17. Dezember 2017

 

Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck

 

Do, 21., Mo, 25. und Do, 28. Dezember 2017

 

Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel

 

So, 17. und Di, 26. Dezember 2017

 

Thomas Siffling’s Christmas Special von und mit Thomas Siffling

 

Mo, 18. Dezember 2017

 

Weihnachtskonzert – Bübchens Weihnachtstraum von Engelbert Humperdinck

 

mit Solisten, Kinderchor und Orchester des NTM

 

So, 17. und Sa, 23. Dezember 2017

 

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

 

Das Nationaltheater Mannheim, Eigenbetrieb der Stadt Mannheim, wird gefördert durch die Stadt Mannheim und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

 

Nationaltheater Mannheim

Mozartstraße 9

68161 Mannheim

 

Text: Nationaltheater Mannheim


Weihnachtsmarkt im Weingut Eugen Koch – 03.12.2017
Der Landfrauen Weihnachtsmarkt

 

Der Bechtheimer Weihnachtsmarkt am 03. Dezember ist mittlerweile zu einer langjährigen und ehrwürdigen Tradition herangereift. Immer am 1. Advent veranstalten das Weingut Eugen Koch und die Bechtheimer Landfrauen den wundervollen Weihnachtsmarkt.

 

Der Weihnachtsmarkt erstrahlte in Kombination mit dem perfekten Weihnachtsmarktwetter. Der Schnee rundete die idyllische und weihnachtliche Atmosphäre perfekt ab.

 

Auf dem Weihnachtsmarkt boten die engagierten Bechtheimer Landfrauen wieder einmal ganz besondere Dinge an, wie zum Beispiel die liebevoll selbstgemachte Marmelade. Genauso wie Spezialitäten aus Honig. Aber auf dem Weihnachtsmarkt erwartete die Besucher noch einiges mehr, wie zum Beispiel feine Goldschmiedekunst, selbstgestaltete künstlerische Dekoration, moderne Handarbeiten und noch vieles mehr. Das Angebot hatte wirklich für jeden etwas zu bieten. Das besondere hierbei war, dass die angebotenen Erzeugnisse alle etwas Einzigartiges waren.

 

Zusätzlich konnten die unzähligen Besucher die feinen Weine, Weinbrände und Liköre des Weingut Kochs probieren und erwerben. Die Tropfen des Familienbetriebes sind sehr schmackhaft und Sie sollten Sie um jeden Preis einmal probieren.

Vor diesem Traditionsbewusstsein sollte man großen Respekt haben. Insgesamt war die Veranstaltung wieder einmal ein voller Erfolg und jeder Besucher kann sich glücklich schätzen, die Tradition wieder mit-zelebriert zu haben. Falls Sie nun Interesse an dem Weihnachtsmarkt bekommen haben sollten, dann kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, nächstes Jahr am ersten Advent den Weihnachtsmarkt im Hof des Weingut Eugen Kochs zu besuchen.

  

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser

 

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Auf dem Weihnachtsmarkt in Gundersheim gab es tolle Handwerksgegenstände zu kaufen.
Auf dem Weihnachtsmarkt in Gundersheim gab es tolle Handwerksgegenstände zu kaufen.

Heimatverein sorgte für besondere Atmosphäre - 03.12.2017

 

Der Duft von Glühwein und Leckereien ist den Gästen beim Weihnachtsmarkt in Gundersheim bereits wohlbekannt. In diesem Jahr hatte der Heimatverein mit dem sonntäglichen Schneetreiben für ein Plus an Atmosphäre gesorgt. Lediglich die Aussteller waren von den weisen Flöckchen, die die Auslagen verzierten, verständlicherweise nicht ganz so angetan.

 

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Auf dem Monsheimer Weihnachtsmarkt war ein großer Andrang.
Auf dem Monsheimer Weihnachtsmarkt war ein großer Andrang.

Schneegestöber war das i-Tüpfelchen rund um das Rathaus - 03.12.2017

 

Nicht nur Herzhaftes und Hausgemachtes lockte die Besucher nach Monsheim ans Rathaus. Das Angebot an Deko-Artikeln und kleinen Aufmerksamkeiten erfüllte ebenfalls so manchen Wunsch. Die besondere Atmosphäre auf dem Parkplatz vom Restaurant Dunzweiler bescherte natürlich das Schneegestöber am Sonntag, das Bäume und die Dächer der Buden zierte.

 

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„Ich bin ein Gentleman“ - 03.12.2017

 

Comedian Bülent Ceylan (41) war am gestrigen Sonntag (9 bis 12 Uhr) in der HIT RADIO FFH-Sendung „Silvia am Sonntag“ zu Gast. Im Gespräch mit FFH-Moderatorin Silvia Stenger sagte er, dass er „Gentleman-Style“ hat und von seinen beiden Schwestern viel über Frauen gelernt hat. Vor allem: „Respekt“ und, dass man Frauen, wenn man mit ihnen spricht, nicht auf die Brüste schaut. Der Mannheimer weiter: „Durch eine meiner Schwestern bin ich auch zum Fußfetischisten geworden.“ Ceylan verriet, worauf es ihm bei einer Frau ankommt: „Mit einer Tussi könnte ich nichts anfangen. Charme muss sie haben " und, dass man den Wert eines Mannes an dessen Frau erkennt und wie er mit seiner Mutter umgeht. Außerdem sprach er bei FFH über Integration, warum er zurzeit nicht in die Türkei reist, warum er gerne Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen würde und vieles mehr.

 

Der Deutschtürke Bülent Ceylan steht seit 1998 als Comedian auf der Bühne, brach in diesem Jahr für seine Karriere sein Studium (Politik und Philosophie ab). Im FFH-Gespräch sagte Bülent Ceylan: „In der Schule war ich mal Außenseiter. Ich war sehr zurückhaltend, schüchtern, wurde zwischendurch abgekanzelt. Am Anfang hatte ich es nicht so mit Jeans. Irgendwann habe ich mich auf die Farbe Schwarz geeinigt. Irgendwie zeitlos und es passt immer. Deshalb bin ich für Schuluniformen. Da ist jeder gleich und da wird keiner gemobbt, weil er nicht die richtigen Marken trägt. Ich finde es super.“

 

„Von meinen beiden älteren Schwestern habe ich ganz viel gelernt“, sagte Bülent Ceylan bei HIT RADIO FFH: „Respekt, nicht auf die Brüste schauen, wenn du dich mit Frauen unterhältst. Ich habe wirklich Gentleman-Style: Jacke anziehen, wenn man aufsteht, die Türe aufhalten, der Frau den Vortritt lassen. Das habe ich natürlich auch von meinen Eltern, aber vor allem von meinen beiden Schwestern gelernt. Die jüngere hat mir immer gesagt: ‚Schau‘ nicht auf Brüste oder Po, suche dir was Besonderes aus.‘ Und da weiß ich noch, wie ich als Junge kurz vor der Teenager-Zeit meinte: Was denn? Und sie sagte: ‚Füße!‘“ Und lachend: „Ich glaube, ich bin durch meine Schwester zum Fußfetischisten geworden.“ Ceylan weiter bei FFH: „Der Fuß muss nicht perfekt sein, aber gepflegt sollte er sein. Ob er ein bisschen krumm ist oder der Zeh absteht, das ist nicht so schlimm. Meine erste Freundin hatte Entenfüße. Trotzdem fand ich sie schön. Ich könnte mit einer Tussi nichts anfangen. Sie muss eine gewisse Aura haben, Charme, ich muss mit ihr reden können. Je toller die Frau ist als Mensch, desto sympathischer bist du auch als Mann. Bevor du den Mann richtig kennen lernst, lerne die Frau kennen. Wenn der Mann Kinder hat, schau‘, wie geht er mit seinen Kindern um. Oder, wie geht er mit seiner Mutter um: Daran erkennt ihr, ob der eigentlich ganz in Ordnung ist. Oder nicht. Auf die Sachen solltet ihr schauen, wenn ihr einen Mann sucht, nicht nur aufs Aussehen.“ Ceylan weiter im FFH-Talk: „Es heißt ja immer: Du heiratest den Mann und nicht die Familie, aber das stimmt nicht. Egal ob deutsche oder türkische – du heiratest auch die Familie. Und wenn alle gegen deine Frau oder Mann sind, dann ist das eine Belastung. Das Schönste ist, wenn sie sagen: Die Frau ist super. Nicht jede Frau kann mit dem Job eines Künstlers umgehen. Was ein Mann gar nicht haben kann ist, wenn die Frau dauern anruft: ‚Wo bist du? was machst du?‘ Da wirst du verrückt. ich glaube, dass Frauen erst richtig interessant werden, wenn eine ‚3‘ davor ist. Da kann man mit ihnen reden, da haben sie viel mehr Verständnis für gewisse Dinge. Also wenn ich Männer sehe, die so ganz junge Mädels haben, dann verstehe ich das nicht. Für mich wäre das nichts.“

 

Der Comedian unterstützt mit seiner „Bülent Ceylan Für Kinder-Stiftung“ soziale Projekte, sagte zu FFH: „Das ist nicht, um mein Image aufzubessern. Ich bin so erzogen worden, habe gute Eltern gehabt. Respektvoll, warmherzig. Mir war immer klar, wenn ich mal bekannt werde, dann nutze ich meinen Namen für etwas Gutes. Die soziale Ader steckt schon immer in mir drin. Deshalb habe ich Zivildienst gemacht und weiß, was die Leute im Pflegedienst machen. Ich bin privat ja auch ein bisschen tiefsinniger, als jetzt nur auf der Bühne.“

 

Bülent Ceylan kritisierte öffentlich den türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Im FFH-Gespräch sagte er zu den Reaktionen: „Ja das ging ab. Ich stehe dazu, ich habe einfach meine Kritik an seiner Politik geäußert. Ich bin hier geboren, deutsche Mama, türkischer Papa. Ich habe ein anderes Demokratieverständnis und das geht einfach nicht. Da muss ich was sagen. Mein Vater hat immer gesagt: ‚Man muss immer seine Meinung sagen können und wenn man das nicht mehr kann, dann Gute Nacht.‘ Deshalb ist Deutschland auch so ein tolles Land, weil du hier eine Meinung sagen kannst und nicht gleich ins Gefängnis kommst.“ Ceylan weiter bei FFH: „Ich kann die Leute nicht verstehen, die hier Ausländer sind, Migrationshintergrund haben, sich dann beschweren, wie schlecht Deutschland ist. Integration muss von beiden Seiten sein. Dass Ängste herrschen, wenn plötzlich so viele Flüchtlinge kommen, das darf man doch äußern. Da ist man doch nicht gleich Rassist. Man muss beide Seiten ein bisschen besser verstehen. Und die Leute, die mit der Stärke der deutschen Frauen nicht umgehen können, nicht wissen, wie sie sich Frauen gegenüber zu benehmen haben, dann sind die hier eben nicht richtig.“ Ceylan im FFH-Gespräch: „Ich finde das Land und die Menschen toll, würde aber im Moment nicht in die Türkei reisen. Jetzt, wo ich so viel Witze gemacht habe über Erdogan, da muss nur einer dumm kommen und sagen (Ceylan lachend, Anm.): ‚Komm mal rein, du kommst aber nicht mehr raus‘.“

 

 

„Als Politiker musst du aber auch eine Elefantenhaut haben, es ist einfach, immer auf die Politiker zu schimpfen, aber für mich wäre es nichts“, so Bülent Ceylan bei FFH: „Viele kennen kein Niveau oder Feingefühl mehr. In den sozialen Medien werden die Leute richtig pervers und ekelhaft, das würden die dir nie persönlich sagen. Es gab auch Anhänger, die gesagt haben: ‚Bülent, ich bin trotzdem dein Fan, aber das, was du da gesagt hast, das finde ich nicht gut.‘ Das ist aber völlig ok. Zu gewissen Dingen muss man einfach mal Haltung zeigen und auch die Eier haben. Das bin ich meinen Fans auch schuldig, die wollen ja wissen, wie ich dazu stehe. Alle bekommen es irgendwann zurück. Das ist so. Da bin ich überzeugt.“ Über die AfD sagte Ceylan bei FFH: „Es war ein Weckruf für alle anderen Parteien. Einfach mal besser hinhören, nicht nur vor der Wahl. Ich rede mich ja richtige in Rage. Ich glaube, in meinem neuen Programm gibt‘s eine Rubrik: ‚Was ich als Bundeskanzler machen würde‘.“ Über Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte Bülent Ceylan bei FFH: „Ich glaube sie hätte besser sagen sollen: ‚Ich schaffe das‘ oder noch besser: ‚Ich versuche, alles zu geben‘. Aber bei ‚Wir schaffen das‘ haben viele gedacht: ‚Wieso, hast du uns gefragt?‘ Sie muss viel öfter als jetzt, sich Einblick verschaffen, hingehen zu den Leuten. Ich habe sie privat nie getroffen, nur ein Mal, da ist sie mit vier Security-Leuten an mit vorbeigelaufen. So direkt noch nie. Eigentlich müsste ich es machen, denn mein deutscher Opa heißt Heinrich Merkel. Und meine Mama ist eine gebürtige Merkel. Das ist wirklich so und das wäre doch ein guter Grund, sich mal zu treffen. Das Witzige: meine älteste Schwester heißt auch noch Angela. Also wir müssen reden, aber dann muss sie sich Zeit nehmen für den Türk‘.“


Der Westhofener Weihnachtsmarkt 2017 – 03.12.2017

Viele kleine Buden am 1. Adventswochenende auf dem Westhofener Markt

 

Wie in jedem Jahr versammelten sich auch dieses Jahr wieder verschiedene Stände auf dem Westhofener Weihnachtsmarkt, um die Kassen der Vereine zu füllen. Am Samstagnachmittag wurde der Markt dann um 16 Uhr bei Einbruch der Dämmerung eröffnet.

 

Die Aussteller boten unter anderem weihnachtliche Dekorativartikel, Mode, Handwerke und natürlich viele leckere Düfte von Zimt, Vanille und Glühwein. Es gab Holzkunstwerke, gestrickte Puppenkleidung und Socken, Wurst, kleine Töpferarbeiten und viele weitere Sachen zu bestaunen. Dazu spielte der Posaunenchor der evangelischen Kirche die zur Weihnachtsstimmung nötige Musik. In der Mitte des Platzes war ein Kinderkarussell aufgebaut, um auch den Kleinen die nötige Unterhaltung zu bieten. Außerdem gab es auch einen leuchtenden Weihnachtsbaum, der das weihnachtliche Flair der Veranstaltung zur Geltung brachte. Die Otto-Hahn-Schule hatte auch einen Stand, an dem kleine Figuren aus Ton verkauft wurden, um die Kasse der Schule ein wenig zu füllen. Dafür wurden die Artikel von den Schülern der unteren Klassen selbst hergestellt und gebastelt. 

Weihnachtsmarktbuden auf dem Westhofener Marktplatz zeigen was Sie verkaufen.
Weihnachtsmarktbuden auf dem Westhofener Marktplatz zeigen was Sie verkaufen.

Außerdem gab es einen Stand von Syrern, die seit zwei Jahren in Deutschland leben und mit ihren syrischen Essen (Falafeln) Geld einnehmen wollen. Mit dem Erlös werden sie syrischen Waisenkindern helfen, die gerade zur Weihnachtszeit eine sehr schwere Zeit haben. Neben dem schlimmen Schicksal ihre Eltern verloren zu haben, müssen sie weiterhin mit Hunger und Armut, verursacht durch den Krieg in der Heimat, kämpfen. Ihnen und allen anderen Kriegsleidenden auf der Welt bleibt nur zu wünschen, dass der Krieg ein Ende findet. Zum Samstagabend hin füllte sich der Platz dann auch mit den Westhofenern und pünktlich zum ersten Advent fing es hier auch an zu schneien, was einen Weihnachtsmarkt natürlich zum noch größeren Erlebnis macht, vor allem für die Kinder. Mit den warmen Getränken und Speisen ließ sich die Kälte aber sicher aushalten.

 

Text: Bjarne Dimmler / Presseagentur Die Knipser

 

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Foto: JU Worms und JU Alzey-Worms
Foto: JU Worms und JU Alzey-Worms

Weihnachtsplätzchen für Soldaten - 03.12.2017

Handfeste Unterstützung der Jungen Union

 

Traditionell begeht die Junge Union Worms gemeinsam mit der Jungen Union Alzey-Worms den 12. November als „Tag der Solidarität für die Bundeswehr“ mit einer Aktion. An diesem für die Bundeswehr historischen Datum traten 1955 die ersten 101 Freiwilligen in die Bundeswehr ein und erhielten ihre Ernennungsurkunden ausgehändigt. Das Datum ging als Gründungstag der Bundeswehr in die Geschichte ein.

Die Akteure der CDU nahen Jugendorganisation haben sich in diesem Jahr wieder entschlossen, für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz zu backen. „Den Soldaten, die nicht die Möglichkeit haben, die Advents- und Weihnachtszeit mit ihren Familien genießen zu können, wollen wir eine kleine leckere Freude mit unseren selbstgebackenen Plätzchen bereiten.“, beschreibt  Vorsitzender Marco Schreiber die Aktion. In sechsstündiger Arbeit unter gleichzeitiger Nutzung mehrerer Backöfen wurden aus gut 20 Kilogramm Zutaten über zehn verschiedene Plätzchensorten von den Jungpolitikern gebacken. „Insbesondere an Feiertagen ist die Freude über Zuwendungen aus der Heimat am größten. Daran möchten wir als Junge Union mit unserer Aktion anknüpfen.“, berichtet Schreiber, dessen Onkel als Soldat schon über Weihnachten im Einsatz war.

Auch in diesem Jahr werden die selbstgebackenen Plätzchen wieder zur Bundeswehr nach Afghanistan verschickt. Ausbilden, Beraten und Unterstützen der afghanischen Sicherheitskräfte sind die Aufgaben der deutschen Soldaten und ihrer internationalen Kameraden aus 19 weiteren Nationen in Nordafghanistan. Deutschland beteiligte sich seit Januar 2015 an Resolute Support, nachdem der ISAF-Einsatz nach 13 Jahren beendet wurde.

Inzwischen wurden die Plätzchen bereits verpackt und starten nun ihre Reise mit der Feldpost nach Mazar-e Sharif. Dort können sie dann pünktlich zur Adventszeit gemeinsam verzehrt werden.


Der Glühwein auf dem Gundheimer Weihnachtsmarkt schmeckte gut.
Der Glühwein auf dem Gundheimer Weihnachtsmarkt schmeckte gut.

Besinnliche Zeit eingeläutet - 02.12.2017

 

Beim Adventszauber in Gundheim wurde den Gästen im Weingut Gutzler im wahrsten Sinne des Wortes warm ums Herz. Glühwein-Genuss und Lagerfeuer-Romantik parallel zum Schneetreiben im Freien. Da kam Vorfreude für die besinnliche Zeit auf. Am heutigen 6. Dezember kommt um 17 Uhr Übrigens der Nikolaus auf den Gundheimer Rathausplatz.


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