Archiv 6 Aus der Region


(v.li.na.re.) Bürgermeister Maximilian Abstein, Ortsbürgermeisterin Amanda Wucher und Erster Beigeordneter Reinhold Dannheimer hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger Gimbsheims bald reichlich Platz nehmen werden auf der schönen neuen Bank. Foto: VG Eich
(v.li.na.re.) Bürgermeister Maximilian Abstein, Ortsbürgermeisterin Amanda Wucher und Erster Beigeordneter Reinhold Dannheimer hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger Gimbsheims bald reichlich Platz nehmen werden auf der schönen neuen Bank. Foto: VG Eich

Ein schönes Plätzchen soll es werden – 15.08.2017

 

Mit den Worten „etwas Langlebiges, Schönes und Sinnvolles“ schenken zu wollen, übergab Bürgermeister Maximilian Abstein gestern höchstpersönlich sein Geschenk, dass er der Gemeinde anlässlich der 1250-Jahr-Feier gemacht hatte: Eine Eichenholzbank. Sie wird nun den kleinen grünen Platz in der Kirchstraße, auf dem einst ein Fischerhäuschen stand, zieren und für jedermann zugänglich sein. Zusammen mit Reinhold Dannheimer, dem Ersten Beigeordneten und Kopf der Jubiläumsfeierlichkeiten rückten die beiden Herren unter Anweisung der Gimbsheimer Ortsbürgermeisterin Amanda Wucher die Bank ins rechte Licht. „Es soll nicht nur eine Bank zum Ausruhen und Plaudern werden, sondern auch zum Innehalten und Gedenken, denn wir möchten dieses grüne Eck noch weiter gestalten“, sagte Amanda Wucher. Geplant sei hier die Errichtung eines Mahnmals zur Erinnerung an die Geschichte Gimbsheimer Juden. Auch soll im Oktober noch ein Baum eingepflanzt werden, um die Jubiläumsfeierlichkeiten abzurunden. Der Baum ist das Geschenk von Landrat Ernst Walter Görisch anlässlich der beeindruckenden 1250-jährigen Geschichte Gimbsheims.

 

Text: VG Eich


Die HIT RADIO FFH-Morningshow-Moderatoren Daniel Fischer und Julia Nestle packen FFH-Schultüten, die sie und andere FFH-Moderatoren und -Reporter während der Woche in ganz Hessen verteilen werden.  Foto: HIT RADIO FFH
Die HIT RADIO FFH-Morningshow-Moderatoren Daniel Fischer und Julia Nestle packen FFH-Schultüten, die sie und andere FFH-Moderatoren und -Reporter während der Woche in ganz Hessen verteilen werden. Foto: HIT RADIO FFH

Sommerferien vorbei: „Schön, dass du wieder da bist!“ - 14.08.2017

HIT RADIO FFH-Moderatoren verschenken in Hessen „FFH-Schultüten“

 

Süßigkeiten und Geschenke – nicht für Schüler, sondern alle

Nach sechs Wochen Ferien kehrt ab Heute (Montag 14. August) Normalität ein, für Schüler und auch viele Erwachsene geht der Arbeitsalltag wieder los. Moderatoren und Reporter von HIT RADIO FFH wollen den Hessen den Start versüßen: Sie verteilen in der dieser kommenden Woche im gesamten Bundesland „FFH-Schultüten“ – nicht an Schüler, sondern an alle.

 

FFH-Morningshow-Moderator Daniel Fischer: „Unser Motto die ganze Woche bei FFH ist: ‚Schön, dass du wieder da bist‘. Wir begrüßen Urlauber zurück und sagen allen anderen, die die Stellung im FFH-Land gehalten haben, Dankeschön. Unsere FFH-Schultüten gibt’s für alle, um ihnen den Start nach den Sommerferien ein bisschen zu versüßen – welcher Erwachsene erinnert sich nicht gerne zurück an seine Schultüte.“ Die Radiomacher sind zum Beispiel in Werkstätten, Krankenhäusern, Bäckereien und auf Marktplätzen unterwegs. In den FFH-Schultüten sind Süßigkeiten (als „Nervennahrung“), Obst (für die gesunde Mittagspause) und Geschenke. Fischer: „Etwa Bilderrahmen, denn wir wollen im FFH-Programm hören, welche Lieblings-Urlaubsfotos die Hessen mitgebracht haben. Oder auch eine kleine Discokugel, um zu erfahren, welchen Hit sie in den Ferien gerne gehört haben, wie die schönste Party ablief.“

 

Text: HIT RADIO FFH 


Sänger Johannes Oerding im HIT RADIO FFH-Studio – in der Talksendung „Silvia am Sonntag“ verriet er unter anderem, dass er in der Öffentlichkeit keinen Hut aufsetzt, wenn er nicht erkannt werden will. Foto: HIT RADIO FFH
Sänger Johannes Oerding im HIT RADIO FFH-Studio – in der Talksendung „Silvia am Sonntag“ verriet er unter anderem, dass er in der Öffentlichkeit keinen Hut aufsetzt, wenn er nicht erkannt werden will. Foto: HIT RADIO FFH

Johannes Oerding bei HIT RADIO FFH: „Mein Spitzname ist Johnny Controlletti“ – 13.08.2017

 

Musiker Johannes Oerding (35, „Kreise“) war am heutigen Sonntag (13. August; 9 bis 12 Uhr) zu Gast in der HIT RADIO FFH-Sendung „Silvia am Sonntag“. Im Gespräch mit FFH-Moderatorin Silvia Stenger sagte er über seine Beziehung zu Moderatorin und Sängerin Ina Müller (52): „Wir haben ein ähnliches Werte-Fundament“. Und, dass Kritik von ihr „besonders schlimm“ ist, auch, dass er „klischeehaft männlich“ ist: „Ich kann mich über Musik besser ausdrücken. Mir fällt es leichter, darüber zu singen und zu schreiben.“ Oerding bei FFH: „Mein Spitzname ist Johnny Controlletti. Ich mag es nicht, wenn andere in meinem Namen Fehler machen.“ Er verriet, dass er „nur mit der Musik richtig fokussiert“ ist – „schon in der Grundschule stand unter jedem Diktat: ‚Mit mehr Aufpassen hättest du die Fehler verhindern können‘. Bei der Musik ist das anders: Da gehe ich Extra-Meilen.“ Oerding erzählte auch, dass sein Hut sein Markenzeichen ist: „Will ich nicht erkannt werden, ziehe ich keinen auf. Funktioniert!“

 

Johannes Oerding wurde in Münster (Westfalen) geboren, wuchs in Geldern-Kapellen am Niederrhein auf. 2009 trat der Sänger und Songwriter im Vorprogramm von Simply Red, Ina Müller und Stefanie Heinzmann auf, im Anschluss folgte eine ausverkaufte Solo-Tour. Im gleichen Jahr veröffentlichte er sein erstes Album („Erste Wahl“), trat gemeinsam mit Ina Müller in ihrer TV-Sendung „Inas Nacht“ auf. Auf die Frage, ob die beiden damals schon ein Paar waren, antworte Johannes Oerding bei FFH: „Nein.“ Gerade hat Oerding sein neues Album („Kreise“) veröffentlicht. Im FFH-Talk sagte er: „Ich glaube, ich habe mehr Facetten gezeigt, ich habe nicht nur einen Sound, mache gerne mal was mit Augenzwinkern. Auch mal oberflächlich und nicht immer nur bedeutungsschwanger. Dafür musst du auch mit den Jahren ein Profil entwickeln.“

 

Johannes Oerding, der in Hamburg lebt, sagte bei FFH: „Hamburg hat eine tolle Szene, wir kennen uns alle, wir mögen uns. Wir spielen Fußball zusammen, wir gehen einen trinken. Udo Lindenberg ist ganz, ganz groß darin, jungen Kollegen einen Schub zu verleihen. Ein richtig geiler Typ.“ Oerding weiter: „Ich kann mich mit Musik besser ausdrücken. Gerade emotionale Dinge kann ich nicht Eins-zu-eins mit jemandem besprechen. Da bin ich klischeehaft männlich. Ich kann sehr viel in mich reinschlucken. Mir fällt es leichter, darüber zu schreiben und vor tausenden Menschen zu singen.“

 

Über Kritik sagte Johannes Oerding bei HIT RADIO FFH: „Ich mag es nicht, wenn andere in meinem Namen Fehler machen. Deshalb habe ich auch den Spitznamen Johnny Controlletti. Ich will immer alles zweimal prüfen. Ich finde es nicht so schlimm, wenn ich den Fehler mache, weil ich das mit mir selber aushandeln kann. Aber wenn andere in meinem Namen das machen, das finde ich schwierig, damit umzugehen. Aber nur, was meine Musik angeht. Alles andere, da musst du in meine Wohnung kommen, da hängt so viel schief und so viel ist nur halb gut angebracht.“ Oerding weiter: „Ich bin ein sehr kritischer Mensch mit mir selbst. Aber Kritik von anderen tut mir weh, weil ich so viel Persönliches reinstecke. Das ist dann immer gleich eine Kritik an meiner Person. Deshalb ist Kritik von Ina (seiner Lebensgefährtin Ina Müller, Anm.) besonders schlimm. Ich habe es noch nicht geschafft, das zu trennen. Wir Künstler sind auch so harmoniebedürftig. Ich merke erst immer zwei Tage später, dass Ina vielleicht recht hat. Aber erst mal bin ich beleidigt. Dann merke ich, die hat ja schon wieder recht. Wie kriege ich das jetzt vermittelt?“ Und lachend: „Aber ich bin ja noch jung und kann noch lernen.“

 

„Richtig fokussiert bin ich nur mit der Musik“, sagte Johannes Oerding im FFH-Interview: „Schon in der Grundschule stand unter jedem Diktat: ‚Mit mehr Aufpassen hättest du die Fehler verhindern können‘. Das hat sich durch mein Leben gezogen. Ich habe Arbeiten nie noch mal durchgelesen, das war mir zu anstrengend. Letzter Satz und dann weg damit. Es war mir egal, ich wollte nur weg und raus. Bei der Musik ist das ganz anders. Da gehe ich Extra-Meilen, das macht mich glücklich.“

 

Bei FFH erzählte Oerding: „Hut trage ich, seit ich meine erste Schülerband hatte. Ich bin, wie viele Männer, mit den Haaren eitel – und mit dem Hut kannst du im Hotel auch mal schnell zum Frühstück schlurfen. Hut drauf und nichts extra machen, habe ich eine Sorge weniger und irgendwann hat sich das verselbstständigt und ist ein Markenzeichen geworden. Der Gag ist: Will ich mal nicht erkannt werden, ziehe ich einfach keinen Hut auf. Funktioniert!“

 

Johannes Oerding hat zwei Schwestern und zwei Brüder, acht Neffen und Nichten: „Ich bin der lustige Onkel aus Hamburg. Ich bin auf dem Dorf großgeworden, das hat mir gutgetan und ich komme immer sehr, sehr gerne zurück. Aber ich lebe im Moment genau das Gegenteil: Großstadt, sehr viel Urbanität, es ist sehr schnell, rastlos. Manchmal fahre ich nachhause und sehe das Dorfschild ‚Kapellen am Niederrhein‘ – dann kriegt man so eine Wehmut.“ Oerdings Lebensgefährtin Ina Müller wuchs als vierte von fünf Töchtern im kleinen Ort Köhlen bei Cuxhaven auf. Oerding zu FFH auf die Frage, ob das von Vorteil sei: „Ich glaube ja. Dass das ein ganz ähnliches Familien- und Wertefundament ist. Die Grundwerte stimmen überein und das halte ich für eine Beziehung für wichtig. Woran glaubt man? Was ist einem wichtig? An welche Normen hält man sich? Wie ist man erzogen worden? In vielem anderen sind wir sehr unterschiedlich, aber die ‚Grundausbildung‘ ist sehr ähnlich. Das ist gut.“

 

„Silvia am Sonntag – der Talk“: Sonntags spricht FFH-Moderatorin Silvia Stenger zwischen 9 und 12 Uhr mit Promis. Infos auch auf www.FFH.de. 

 

Text: HIT RADIO FFH


 (v.l) Herr Kiefel Inhaber des Bienengartens, Die Honigprinzessin Julia Kracke, Die Honigkönigin Sarah Balzer und Die Honigprinzessin Mira Balzer.
(v.l) Herr Kiefel Inhaber des Bienengartens, Die Honigprinzessin Julia Kracke, Die Honigkönigin Sarah Balzer und Die Honigprinzessin Mira Balzer.

Gundheim feiert den Tag der Biene – 13.08.2017


In einem unscheinbaren Schrebergarten mitten in Gundheim versammelten sich diesen Sonntag, dem 13.08.2017, allerlei Honig- und Bienenliebhaber. Der Gelernte Imker Rochus Kiefel und seine Frau Magdalena Kiefel luden wieder zum Tag der Biene auf ihrem zum Bienenlehrgarten umfunktionierten Gelände.

Erst 2010 wurde der Bienenlehrgarten erbaut und ist bisher der einzige in ganz Rheinhessen. Alle zwei Jahre veranstaltet der Heimatverein Gundheim den Tag der Biene. Iris Peterek, Schriftführerin des Heimatvereins, führte dieses Jahr durch den Nachmittag. Sie betonte, dass sich ein jeder zum Imker ausbilden lassen kann. Der Bienenlehrgarten bietet hierzu mit Infoplakaten im Bienenwanderwagen oder einem kleinen Museum ausreichend Informationen. Auch die Bienenkönigin Sarah, die ihre Amtszeit um weitere zwei Jahre verlängert, war wieder anwesend und nahm dankend ihre neue Scherpe an.

Neben Kaffee, Kuchen und Programm kann man auch einen Kleinteil eines Bienenvolks in einem Schaukasten bestaunen. Lediglich 1000 Bienen hausen in diesem Garten, die normal großen Bienenvölker mit etwa 80000 Bienen sind in den Rheinauen beheimatet. Der Bürgermeister Gundheims Dieter Gutzler betonte, dass der Heimatverein ein wichtiges Aushängeschild der Gemeinde sei und zum Kulturleben tatkräftig beitrage. Für dieses Engagement bedankt er sich mit einem mit seiner Schulkasse gebauten Bienenhotel, das er dem Bienenlehrgarten überreichte.

 

Text: Marco Schewtschenko / Presseagentur Die Knipser 


Mit viel guter Laune wurde bei schöner Musik dem Regen getrotzt.
Mit viel guter Laune wurde bei schöner Musik dem Regen getrotzt.

Wasserturmstraßenfest – 12.08.2017

Spaß für einen wohltätigen Zweck

 

Bereits zum 28. Mal findet das Wasserturmstraßenfest dieses Jahr statt. Willkommen sind sowohl die Bewohner des Viertels rund um den Wasserturm als auch alle anderen Interessierten. Ab 14 Uhr beginnt der Tag mit einem bunten Flohmarkt von Kindern für Kinder. Um etwa 15 Uhr sind Kaffee, Kuchen und Musik eingeplant. Das Musikprogramm umfasst zahlreiche verschiedene Musiker wie Derek T. Raider and the Red Angels, die Jugend-Musikschule Worms oder die Iron Keys. Denn „für jeden soll etwas dabei sein, jede Altersklasse ist

Das Wasserturmstraßenfest war wie immer und trotz des schlechten Wetters sehr gut besucht.
Das Wasserturmstraßenfest war wie immer und trotz des schlechten Wetters sehr gut besucht.

involviert“, wie ein Mitglied der Interessengemeinschaft Wasserturmstraßenfest erklärt. Wie immer dient ein Teil des Erlöses des Festes der Unterstützung eines sozialen Projektes. In diesem Jahr kommt das Geld der Jugendhilfe Manusch zugute, die sich um minderjährige Flüchtlinge kümmert.

 

Im gastronomischen Bereich sind beispielsweise das Chateau Schembs und Simoni vertreten. Ob vegetarisch oder Fleisch, ob alkoholfrei oder mit Alkohol, der Besucher hat die freie Wahl.

 

So sind trotz des Regens circa 400 Besucher vorzufinden, die sich auch vom schlechten Wetter nicht beirren lassen.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Arnold Nuß und Ortsbürgermeisterin Elisabeth Kolb-Noack beim Fassweinanstich.
Arnold Nuß und Ortsbürgermeisterin Elisabeth Kolb-Noack beim Fassweinanstich.

Weinfassanstich in Dittelsheim-Heßloch - 12.08.2017

Die Kerweeröffnung am Samstag (12.08.2017) lockte mit abwechslungsreichem Programm zahlreiche Besucher an

 

„Noch nie gab es eine Kerbeeröffnung auf dem Vorplatz der Kloppberghalle ohne Regen!“, mit diesem Satz begrüßte die Ortsbürgermeisterin Elisabeth Kolb-Noack die Besucher am Samstag in Dittelsheim-Heßloch. Musikalisch untermalt wurde der Kerweauftakt vom Posaunenquartett der Landessenioren Bigband „Seven Steps to Heaven“ und unterhielt die Gäste. 

Ein Höhepunkt der Eröffnung war im weiteren Verlauf das Aufstellen des Kerwebaums durch die Männer der Dittelsheim-Heßlocher Feuerwehr. Gut gelaunt, aber mit Regenschirmen, verfolgten die Bürger das Spektakel. Schließlich fand der traditionelle Weinfassanstich statt. Mit wenigen Hammerschlägen führte Arnold Nuß diesen erfolgreich durch und es erklang der Ruf „O’zapft is“. Schnell floss der 2016-er Riesling Leckerberg in die Gläser der zahlreiche Gäste.

Nachdem auch die Schießbuden und Fahrgeschäfte aufmachten, war das Kerwetreiben in vollem Gang.

 

Text: Mirco Metzler /Presseagentur Die Knipser

 

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„Crafted Rocks Festival“– 12.08.2017

International, regional,.. - bei diesem Musikfestival ist alles vertreten

 

Das erste „Crafted Rocks Festival“ findet an diesem Samstag, dem 12.August, in Mettenheim statt. Veranstalter ist das Weingut Sander, welches mit ökologischem Wein und Bier seine Gäste verwöhnt.

 

Eröffnet wird das Festival mit der dänischen Gruppe „Helene Blum & Harald Haugaard Band“, welche sich als langjährige Fans des Weinguts Sander zu erkennen geben. So beginnt der Nachmittag in entspannter Atmosphäre bei Classic und Modern Folk. Anschließend treten High Tide, Joleen, The New Roses und Dellacoma auf. Im Anschluss an die Auftritte findet eine After Show Party mit Rainer Kemmeter statt.

Mit Joleen tritt eine mittlerweile etablierte Wormser Band auf, die professionell mit prägnanten Basslines und Gitarrenriffs sowie mehrstimmigem Gesang begeistert. Dellacoma sorgt für internationales Flair, da die gebürtigen Australier im Rahmen ihrer Europatournee hier auftreten. Und auch The New Roses und High Tide überzeugen mit Professionalität und begeistern das Publikum.

 

Entstanden ist die Idee dieses Festivals, so Frau Sander, aus privatem Interesse an der Musikrichtung Rock. Offensichtlich ist die Resonanz auf die Veranstaltung positiv, da trotz des regnerischen Wetters zahlreiche Besucher vor der Bühne tanzen und mitsingen.

Das gastronomische Angebot besteht aus dem Catering von „Kuneo“, welche Pizza, Burger, Salate und mehr anbieten. Daneben wird selbstverständlich auch Kuchen und Popcorn zur Wahl gestellt.

 

Dann lässt sich nur noch auf ein Fortbestehen der Veranstaltung hoffen!

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Foto: Rudolf Uhrig /Günter Reichart
Foto: Rudolf Uhrig /Günter Reichart

Ausstellung mit aktuellen Szenebildern ergänzt – 11.08.2017

„Retrospektive der Nibelungen“ wirft Blick auf „GLUT. Siegfried von Arabien“/ Drei Bilder im Heylshofpark/ Werke stehen zum Verkauf

 

Zu ganz neuen Perspektiven auf die Inszenierungen der Nibelungen-Festspiele inspiriert die Ausstellung „Retrospektive der Nibelungen – Trilogie 2015 – 2017“ von Günter Reichart und Rudolf Uhrig im WORMSER. Ab dem 18. August bereichern auch einzelne Szenebilder der laufenden Inszenierung von „GLUT. Siegfried von Arabien“ das sehenswerte Repertoire. Die Foto-Collagen zeigen Ausschnitte von Aufführungen ab 2015 mit Schauspielern wie Katja Weitzenböck, Dominik Raacke, Max Urlacher, Dennenesch Zoudé und Heio von Stetten. Grundlage der Werke sind Fotos von Rudolf Uhrig, die von Günter Reichart künstlerisch bearbeitet wurden. Durch verschiedene Effekte und Techniken entsteht ein ganz individueller Blick auf die Inszenierungen. Drei Exemplare aus der umfangreichen Sammlung können während den Festspielen im Heylshofpark bestaunt werden. Alle Bilder stehen im Rahmen der Festspiel-Zeit vergünstigt für einen Bruttopreis von jeweils 4300 Euro unter www.designed.photos zum Verkauf.

 

Rudolf Uhrig und Günter Reichart verbindet die Idee, Szenen der Kunst und Kultur in ein Bild zu bannen. Beide begleiten die Festspiele seit der Anfangszeit in intensiver Auseinandersetzung und Wertschätzung: Rudolf Uhrig war unter dem ehemaligen Intendanten Dieter Wedel lange Festspielfotograf, Günter Reichart gehört zum EWR-Vorstand und zählt damit zu den langjährigen Partnern der renommierten Kulturveranstaltung. Noch bis zum 29. August bietet die Ausstellung der beiden Festspiel-Liebhaber „Retrospektive der Nibelungen – Trilogie 2015 – 2017“ auf der Galeriefläche des WORMSER einen künstlerischen Blick auf die Inszenierungen von Autor Albert Ostermaier. Ab dem 18. August finden sich auch Collagen der aktuellen Inszenierung von „GLUT. Siegfried von Arabien“  wieder. Die großformatigen Bilder sind im Format 1,60 mal 1,20 Meter, auf Alu-Dibond oder Acryl gedruckt. Unter den gezeigten Szeneausschnitten ab 2015 befinden sich Aufnahmen von Schauspielstars wie Katja Weitzenböck, Dominik Raacke, Max Urlacher, Dennenesch Zoudé oder Heio von Stetten. Drei Ausstellungsexemplare können während der Festspiele im idyllischen Ambiente des Heylshofparks bestaunt werden. Die effektvoll gestalteten Werke stehen außerdem im Rahmen der Festspiel-Zeit vergünstigt für einen Bruttopreis von jeweils 4300 Euro unter www.designed.photos zum Verkauf.

 

Danke

Die Nibelungen-Festspiele wären auch 2017 nicht ohne Unterstützung realisierbar. Besonderer Dank gebührt den Master-Partnern Evonik Industries AG, EWR Aktiengesellschaft, Kultursommer Rheinland-Pfalz der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, der Fördergemeinschaft von Sparkasse Worms-Alzey-Ried, SV Sparkassen Versicherung, LBS Landesbausparkasse Südwest sowie dem ZDF, den Premium-Partnern Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH, Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, Rheinhessenwein e. V. und Trans Service Team GmbH sowie den Haupt-Partnern Löhr Automobile Worms, Volksbank Alzey-Worms eG, Südwestrundfunk, Erzeugergemeinschaft Winzersekt GmbH, Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG und WISAG Facility Management Süd-West GmbH und vielen weiteren Partnern.

 

Text: KVG Worms


Dotschy Reinhardt Foto: G.U.Hauth
Dotschy Reinhardt Foto: G.U.Hauth

Worms Verlag präsentiert „Starke Frauen“ – 11.08.2017

Veranstaltungsreihe im Herbst/Termine am 18. September, 12. Oktober und 15. November/Vorträge und Konzert im Wormser

 

Mit gleich drei Veranstaltungen hat der Worms Verlag die Reihe „Starke Frauen“ ins Leben gerufen. An drei Abenden im Herbst stehen weibliche Protagonistinnen und ihre Geschichten im Mittelpunkt. Den Anfang macht Christiane Rösinger, die am 18. September im Wormser Kulturzentrum über ihre Arbeit als Deutschlehrerin für Geflüchtete spricht. Mit einem Sinti-Jazz-Konzert kommt die Musikerin Dotschy Reinhardt am 12. Oktober ins obere Foyer im Wormser Theater. Am 15. November erzählt Dr. Mithu M. Sanyal über das vieldiskutierte Thema „Vergewaltigung – Aspekte eines Verbrechens“ im Wormser Kulturzentrum.

 

Die Musikerin und Autorin Christiane Rösinger gilt als Legende der Berliner Independent-Szene. In ihrem vierten Buch „Zukunft machen wir später“ widmet sich die Autorin und Musikerin den Erlebnissen, die sie in Kreuzberg als Deutschlehrerin für Geflüchtete gemacht hat. Am 18. September erzählt Rösinger um 19 Uhr im Wormser Kulturzentrum von den beiden größten Hindernissen für eine gelingende Integration – der deutschen Gesellschaft und der deutschen Grammatik.

Dorothea Tuch Foto: Christiane Rösinger
Dorothea Tuch Foto: Christiane Rösinger

Die Musik liegt der Sängerin Dotschy Reinhardt im Blut. Als jüngster Spross der Familie des legendären Jazz-Gitarristen Django Reinhardt vereint sie traditionelle Jazzelemente mit lebhaftem Gypsy-Swing. Auch abseits der Musik engagiert sich die Frau aus Ravensburg als Autorin für ein besseres Verständnis der „Gypsy-Kultur“. In einem intimen Sinti-Jazz-Konzert spielt Dotschy Reinhardt am 12. Oktober um 20 Uhr im oberen Foyer des Wormser Theaters. Die Veranstaltung läuft in Kooperation mit der Wormser Jazz-Initiative „Blue Nite e.V.“ und wird unterstützt vom Bundesprogramm „Demokratie Leben“.

Mit einem schwierigen Thema befasst sich die dritte der „Starken Frauen“, Dr. Mithu M. Sanyal. In „Vergewaltigung – Aspekte eines Verbrechens“ bietet die Autorin und Journalistin eine umfassende, sachliche Auseinandersetzung mit dem Tabuthema. Am 15. November geht Sanyal ab 20 Uhr im Wormser Kulturzentrum unter anderem der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann.

 

Service

Es gibt noch Karten für alle drei Veranstaltungen. Die Vorträge von Christiane Rösinger am 18. September und Dr. Mithu Sanyal am 15. November kosten 8 Euro Eintritt. Hier sind die Tickets nur an der Abendkasse erhältlich. Für Dotschy Reinhardts Konzert am 12. Oktober kosten die Tickets 23 Euro im Vorverkauf und 25 Euro an der Abendkasse. Karten für das Konzert gibt es im TicketService im Wormser (Rathenaustraße 11, 67547 Worms), telefonisch unter 06241-2000-450 oder unter www.das-wormser.de 

Mithu Sanyal Foto: Regentaucher
Mithu Sanyal Foto: Regentaucher

Der Worms Verlag

Seit der 2003 von Kulturkoordinator Volker Gallé initiierten Gründung publiziert der Worms Verlag Literatur zu den Nibelungen, zu regionalen und jüdischen Themen, aber auch Kunst. Die Bandbreite reicht dabei von Fachliteratur bis hin zu Kinderbüchern. Innerhalb des städtischen Netzwerks realisiert der Verlag Publikationen zu vielfältigen Anlässen und Veranstaltungen. Das Vertriebsnetz hat seinen Schwerpunkt zwar in der Region, erreicht aber über das Internet und das Buchhandelsnetz Kunden in ganz Deutschland sowie der Schweiz und Österreich. Alle Titel des Worms Verlags sind auch im Buchhandel erhältlich. Weitere Informationen und den Online-Shop findet man unter www.worms-verlag.de

 

Text: KVG Worms


Rue de la Pannkuchegass-Das Leben vor 200 Jahren – 10.08.2017

 

In der Reihe „Mittwochs 18.00 Uhr in Rheinhessen“ führt die Kultur-und Weinbotschafterin Sigrid Krebs in den alten Ortskern von Gimbsheim. Dort befindet sich in der „Pannekuchegass“, die mit richtigen Namen Uhlandstraße heißt, das kleine „Wallhäuser Häuschen.“ Dieses Tagelöhnerhäuschen, eine Außenstelle des Museums der Verbandsgemeinde Eich, hat schon einige stürmische Zeiten erlebt.

Lebendig erzählt Sigrid Krebs von den Zeiten der Armut, des Krieges, Überschwemmungen und auch vom Aufschwung in den Altrheingemeinden im Wandel der Geschichte.

In dem liebevoll eingerichteten Stuben und dem kleinen idyllischen Hof werden die damaligen Lebensverhältnisse, sowie die damalige Wohn-und Arbeitswelt greifbar. Im romantischen Innenhofgarten nebenan lässt sich der Abend bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss gut ausklingen.

Anmeldung: Sigrid Krebs, 06246-6269 E-Mail: sigrid.krebs@kwb-rheinhessen.de, Treffpunkt 16.08.2017, 18.00 Uhr: Marktplatz, Ecke Hauptstraße/Rathausstraße, 67578 Gimbsheim, Kosten: 9,00 Euro/Person, inkl. Wein, Wasser, Gebäck, Spende Museum.

 

Text: Touristikverein /VG Eich 


21. Wormser Kindertheaterwoche im LincolnTheater – 10.08.2017

 

Die Wormser Kindertheaterwoche geht in die 21. Runde. Auch in diesem Jahr können sich besonders die kleinen Zuschauer vom 17. - 23.09.2017 wieder auf ein spannendes Programm freuen. Abwechslungsreiche Stücke von Sprechtheater bis Musical, alle mit Figuren und Puppen gespielt, werden an fünf Tagen im LincolnTheater am Obermarkt zu erleben sein. Alle Aufführungen beginnen um 15.30 Uhr und dauern 45 - 60 Minuten.

Die Eintrittspreise betragen jeweils 5 Euro im Vorverkauf, an der Tageskasse 6 Euro. Da dies bereits rabattierte Preise sind ist eine weitere Ermäßigung auf den Kassenpreis nicht möglich.

 

Die Kindertheaterwoche beginnt am Sonntag, dem 17. September mit einer Aufführung des Artisjok Theater aus Schweigen-Rechtenbach: Max und Moritz. Als Schauspiel mit Figuren zeigt sich Wilhelm Buschs Märchen zum Auftakt der Kindertheaterwoche. Mit original Textpassagen aus dem berühmten Märchen und viel Musik werden die zwei Lausbuben Max und Moritz für viel Spaß beim jungen Publikum sorgen,  denn es ist ein Stück für alle ab vier Jahren, das alle Sinne anspricht: fliegende Federn, explodierende Pfeifen, stäubendes Mehl – und die Mühle mahlt sogar wirklich…

Das ArtisjokTheater wurde 2008 durch die Hohnsteinerin Anke Scholz gegründet. Als freischaffende professionelle Puppenspielerin ist sie seitdem solistisch mit einer vielseitigen Bandbreite an Stücken unterwegs.

Am Dienstag, dem 19. September verwandelt die Freie Bühne Neuwied mit dem Stück Auf der Spukburg sind die Geister los das LincolnTheater in eine ebensolche. Bereits im letzten Jahr sorgte die Freie Bühne Neuwied mit dem Musical „Der Regenbogenfisch“ für leuchtende Augen bei Klein und Groß. Ein bisschen gruseliger, aber nicht weniger charmant und fantasievoll geht es in diesem Jahr zu, wenn sie das LincolnTheater in eine Spukburg verwandelt und die kleinen Geister aus dem Koffer lässt.

Eigenartige Dinge geschehen auf der alten Burg! Vor vielen, vielen Jahren belegte die böse Hexe Joranda von Harmthworth den Herrn der Burg, den gutmütigen Lord Buffel, und seine Tochter Agatha aus einem Streit heraus mit einem Fluch. Sie müssen seit jeher ihr Dasein als Gespenster fristen. Dabei hat es Lord Buffel besonders schwer getroffen, der nun ausgerechnet im Körper eines Hundes steckt. Es gibt nur eine Chance für die beiden, den Fluch zu brechen: Wenn sie es schaffen, jemanden so zu erschrecken, dass durch den Schreckensschrei die Turmuhr der Burg für mindestens eine Minute stehen bleibt, so können sie sich endlich wieder in Menschen zurück verwandeln …

Viele Lieder bilden den musikalischen Rahmen für diese turbulente Gruselkomödie für Kinder ab vier Jahren mit Schauspielern und großen Handpuppen. Die Freie Bühne Neuwied wurde 2003 vom Schauspieler und Regisseur Boris Weber gegründet und ist Mitglied im Landesverband der Freien professionellen Theater Rheinland Pfalz (laprofth). Ihre Bandbreite reicht vom Kindertheaterstück bis zum Musical für Erwachsene.

Gleich am Mittwoch, dem 20. September, findet die Kindertheaterwoche ihre Fortsetzung mit einer Aufführung für alle ab drei Jahren. Mit Pompom und der wilde Zausel bringt Hanne Heinstein vom Theater Trolltoll ein brandaktuelles Stück ins Wormser LincolnTheater. Dabei nähert sie sich dem Thema Fremdenfeindlichkeit und soziales Miteinander auf liebevolle und spielerische Art und Weise.

Es war einmal eine Königin, die so ein gutes Herz hatte, dass sie jedem Bewohner ihres Königreiches ein schönes Leben bieten wollte. Sie hieß jeden willkommen, der Zuflucht suchte. So kam es, dass einst der wilde Zausel ausgehungert und einsam vor ihrem Schlosstor stand. Sie erlaubte ihm zu bleiben, gab ihm ein schönes Haus und ließ ihn zur Schule gehen. Alles wäre in bester Ordnung gewesen, wenn der Zausel sich doch bloß an die im Königreich geltenden Regeln gehalten hätte! Als die Königin ihm schließlich drohte, ihn wieder zu verstoßen, wenn er sich nicht bessere, lief er beleidigt davon und schwor der Königin bittere Rache…

Das 1989 gegründete Marionettentheater TrollToll zählt zu einem der erfolgreichsten Marionettentheatern Deutschlands. Mehr als 360.000 Kinder und Erwachsene waren in 30 Jahren zu Gast in den Aufführungen des Theaters.

Am Samstag kam das Sams zurück: Wer kennt es nicht, das kleine freche Sams mit den roten Wunschpunkten, das bei Herr Taschenbier lebt und ihn stets mit neuen Überraschungen auf Trab hält? In der Fassung des Theater Knuth nach dem Klassiker von Paul Maar kommt das Sams am Donnerstag, 21. September, als Handpuppe nach Worms auf die Bühne.

Am Donnerstag donnert es, am Freitag ist frei und am Samstag – da kommt das Sams zurück. Zur großen Freude des guten Herrn Taschenbier, der das kleine rothaarige Wesen mit der Rüsselnase schon bei seinem ersten Besuch so ins Herz geschlossen hat. Und das nicht nur wegen seiner blauen Punkte im Gesicht, die Wünsche in Erfüllung gehen lassen. Diesmal hat sich das Sams sogar etwas ganz Besonderes einfallen lassen: eine fantastische Wunschmaschine! Das heißt mehr freie Wünsche und noch viel mehr Spaß für Herrn Taschenbier und das freche Sams! Was sie damit wohl alles erleben werden? Vielleicht sogar einen Ausflug in die Südsee? Doch auch die beste Erfindung hat ihre Schwächen, und die Wünsche mögen gut gewählt sein. Ein Stück für alle ab vier Jahren.

Mit Wenn sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen hat das Figurentheater Pantaleon aus München eine Bühnenfassung des Bilderbuchs von Kathrin Schärer im Gepäck und bildet einen tierisch-witzigen Abschluss der 21. Kindertheaterwoche. Dieses Schauspiel für Puppen findet am Samstag, 23. September, statt. Es ist für alle Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Beginn ist wie bei allen anderen Aufführungen der 21. Kindertheaterwoche um 15.30 Uhr.

Im Jahr 1984 durch Martina Quante und Alexander Baginski gegründet, hat das Figurentheater Pantaleon es sich zur Aufgabe gemacht, bekannte und weniger bekannte Kinderliteratur zu dramatisieren, aber auch eigene Stücke für Kinder der verschiedensten Altersgruppen zu entwickeln. Seitdem tritt das Duo im In- und Ausland in Schulen und Kindergärten, bei Festivals und in den verschiedensten Kultureinrichtungen auf.

Wo ist er eigentlich, dieser Ort, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen? Und was passiert da genau? Um diese Frage zu klären, bricht der Forscher alleine in den Wald auf, von Fuchs und Hase ist jedoch zunächst keine Spur zu sehen. Doch kaum liegt er in seinem Zelt, taucht auch schon ein kleiner Hase auf und kurz darauf ein Fuchs. Jedoch zunächst nicht, um sich einfach nur Gute Nacht zu sagen. Der kleine Hase hat sich verlaufen, der Fuchs hat Hunger …

 

Text: Oliver Mang / Das WORMSER Theater und Kulturzentrum 


Unser Veranstaltungstipp vom 26.08.2017 bis 03.09.2017

In genau 15 Tagen beginnt es wieder – das alljährliche Wormser Backfischfest.

 

Wie immer startet das Backfischfest mit der Eröffnung um 15.15 Uhr auf dem Wormser Marktplatz und mit dem Großen Backfischfestumzug, der von 14 bis 17 Uhr andauern wird. Am 28. August findet im Wonnegauer Weinkeller abends zwischen 18 und 21 Uhr eine Weinprobe statt. Außerdem können Sie bei einer der Weinproben und bei der Bierprobe auf dem Riesenrad zwischen dem 29.08. und 01.09. teilnehmen. Das traditionelle Fischerstechen und das große Hafenfeuerwerk findet, wie immer zum Abschluss des Festes, am 3. September, statt. Natürlich können Sie sich auch auf den großen Rummel drum herum mit Fahrgeschäften, Schießbuden, Essens- und Getränkeständen freuen. 


Foto: Museum Andreasstift /Stadt Worms
Foto: Museum Andreasstift /Stadt Worms

Die Wormser Bilderbäckerei – 09.08.2017

Ausstellung von Pfeifentonfiguren aus dem 15. Jahrhundert im Museum der Stadt/ Vernissage im Rahmen der Kulturnacht am 8. Juli

 

Einer der einflussreichsten Wormser Künstler war ein spätmittelalterlicher Bilderbäcker. Er hatte sich auf die Herstellung kleinformatiger Tonplastiken, zumeist Heiligen- und Spielzeugfiguren aus Pfeifenton, spezialisiert. Eine Werkauswahl dieser Miniaturskulpturen und weitere Plastiken aus der damaligen Zeit sind ab Anfang Juli im Museum der Stadt Worms im Andreasstift zu bewundern. Die kleine Ausstellung öffnet ihre Pforten im Rahmen der Wormser Kulturnacht am Samstag, 8. Juli, ab 18 Uhr mit einer fachkundigen Einführung von Dr. Gerald Volker Grimm. Währenddessen stehen Getränke, Gebäck und selbstgemachtes Brot für das leibliche Wohl zum Verkauf und Verzehr bereit. Die Kunstwerke aus der Wormser Bilderbäckerei sind bis zum Sonntag, 13. August zu sehen. Weitere Informationen findet man unter www.worms.de.

 

In der Mitte des 15. Jahrhunderts war eine einflussreiche Bilderbäckerei in Worms beheimatet. Die sogenannten „Bilderbäcker“ waren Bildhauer und Töpfer, die sich auf die Herstellung gedruckter, meist kleinförmiger Tonfiguren und Model (Druckform) spezialisiert hatten. Einige ließen sich in erster Linie als professionelle Bilderdrucker bezeichnen, andere waren zugleich Künstler, weil sie die „Modelli“, also die Prototypen ihrer Figuren, selbst schufen. Darunter auch der Wormser Hauptmeister, der zu den einflussreichsten Künstlern seiner Profession zählte. Originale und Kopien seiner Figuren wurden an zahlreichen Orten in Europa aufgefunden. Die kleinen Kunstwerke sind vorzugsweise Nachbildungen des Jesuskindes oder anderer Heiliger, aber auch Modepüppchen oder Turnierreiter waren gefragte Erzeugnisse. Alle Werke wurden aus sogenanntem „Pfeifenton“ abgeformt. Dabei handelt es sich um brennende, feine und kaolitinhaltige Tonarten. Gelegentlich fertigte die Wormser Werkstatt aber auch glasierte Tonwaren an, vor allem Flötfiguren in Gestalt von Pferden. Zur damaligen Zeit waren die Heiligfiguren genauso liebevoll ausgearbeitet wie andere religiöse Kunstwerke. Kinder und auch Erwachsenen nutzten sie oftmals als Spielzeug

 

Vernissage im Rahmen der Kulturnacht

Im Rahmen der Wormser Kulturnacht am Samstag, 8. Juli, ab 18 Uhr findet die Eröffnung der kleinen Ausstellung „Die Wormser Bilderbäckerei“ im Museum der Stadt Worms im Andreasstift statt. Dr. Gerald Volker Grimm, der Autor des dazugehörigen Werkverzeichnisses, wird während der Vernissage eine Einführung geben und den Besuchern der Kulturnacht gerne für Fragen zur Verfügung stehen. Wer möchte, kann die originalgetreuen Abgüsse anfassen oder auch erwerben. Damit bei so viel spannender Stadt-Geschichte auch für das leibliche Wohl gesorgt ist, stehen Getränke, mittelalterliches Gebäck und selbstgemachtes Brot zum Verkauf und Verzehr bereit. Die Werke sind bis zum Sonntag, 13. August, zu sehen. Ein Besuch der Vernissage ist im Preis der Kulturnacht enthalten. Nach der Kulturnacht ist der Eintritt zur Bilderbäckerei für alle Besucher der Dauerausstellung im Museum der Stadt Worms im Andreasstift zugänglich.

 

Text: KVG Worms


CRAFTED ROCKS in Mettenheim – 08.08.2017

 

An diesem Samstag, den 12. August 2017, ist es soweit. Das Weingut Sander veranstaltet in seinem Weingut das erste CRAFTED ROCKS Festival.

 

 Top Acts sind THE NEW ROSES und JOLEEN als regionale Bands. THE NEW ROSES gilt zurzeit als die beste neue Deutsche Hardrock Band. Sie werden ihr neues Album präsentieren, welches diesen Sommer auf den Markt kommt. Amerikanischer Rock aus Deutschland, das ist JOLEEN, der schon beim ersten Hören unter die Haut geht. Markant, kernig, harmonisch und unverwechselbar. Voluminöse Drums, prägnante Basslines, harte Gitarrenriffs und mehrstimmiger Gesang. Mit DELLACOMA aus Australien haben wir einen internationalen Gast. Im Rahmen ihrer Europatournee steht das australisch-amerikanische Classic Rock Quartett auch in Mettenheim auf der Bühne. Außerdem hat sich die Heilbronner Band HIGH TIDE ins Lineup eingereiht. Die Local Heroes der Schwaben überzeugen durch satten und klaren Sound. Eröffnet wird das Festival durch HARALD HAUGAARD & BAND bereits um 15.00 Uhr mit Classic und Modern Folk in entspannter Lounge-Atmosphäre.

 

Zum CRAFTED ROCKS Festival möchte das Weingut Sander Sie gerne einladen und würde sich freuen Sie in Mettenheim begrüßen zu dürfen.