Aus der Region Archiv 8


10. Matinee im Heylshof „Herta Mansbacher - Edel sei der Mensch“ – 25.10.2017

Die „Matineen im Heylshof“ erinnern in ihrer nächsten Veranstaltung am 5. November 2017 unter dem Titel „Herta Mansbacher – Edel sei der Mensch“ auf bewegende Weise an das Leben der jüdischen Lehrerin Herta Mansbacher.

 

„Sehr oft ist das, was in der Vergangenheit passiert ist, unendlich weit weg. Aber wenn wir wissen, wo alles stattfand und feststellen, dass es die Orte, an denen sich das Außergewöhnliche unserer Geschichte abgespielt hat, noch gibt, dann ergreift es uns und die scheinbar so ferne Vergangenheit ist plötzlich ganz nah. Mit unserer neuen Matinee, die von einem außergewöhnlichen Wormser Leben erzählt, möchten wir einen weiteren Beitrag für die Erinnerungskultur unserer Stadt leisten“, so beschreibt Karl-Heinz Deichelmann die Idee der literarisch-musikalischen Matineen.

„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut" war für Herta Mansbacher mehr als nur ein Zitat aus einem Goethe-Gedicht. Es war ihr Lebensmotto. „Edel sei der Mensch“ ist deshalb auch der Titel der mittlerweile zehnten Matinee im Heylshof.

 

„Als wir mit den „Matineen im Heylshof“ vor drei Jahren begannen, hatten wir zunächst nur eine einzige Veranstaltung geplant. Nicht im Traum hätten wir mit einer solch positiven Resonanz gerechnet, die schließlich dazu führte, dass aus einer einmaligen Geschichte eine ganze Reihe wurde. Es erfüllt uns mit großer Freude, dass wir mittlerweile auf zehn Aufführungen zu ganz unterschiedlichen Wormser Themen zurückblicken können“, ergänzt Deichelmann.

Allerdings mischt sich in die Freude über das kleine Jubiläum auch die Trauer um den Verlust von Walter Passian, der im April dieses Jahres gestorben ist. „Mit Walter Passian haben die Matineen im Heylshof eine prägnante Stimme verloren. Alle Mitwirkenden der Matineen haben ihn als besonders liebenswürdigen und freundlichen Menschen schätzen gelernt. Wir vermissen ihn sehr."

 

Pianist Paul Streich und Geiger Kai Gabel werden Werke von Franz Liszt, Max Bruch, Jules Massenet, John Williams und dem Wormser Komponisten Manfred Heyl aufführen. Unterschiedliche Komponisten aus verschiedenen musikalischen Epochen, denen doch eines gemeinsam ist: Ihre Kompositionen sprechen von Trauer und von Verzweiflung und bringen auf ihre Weise zum Ausdruck, was wir empfinden, wenn wir Geschichten wie die von Mansbachers Leben hören. Dies gilt auch für die von Karl-Heinz Deichelmann rezitierten Gedichte, die aus der Feder von Mascha Kaléko, Theodor Kramer und anderen Autoren stammen. Die Schilderung der historischen Ereignisse vor Ort in Worms, die von Dr. Jörg Koch gewohnt prägnant und anschaulich beschrieben werden, bildet wie immer den roten Faden der Veranstaltung.

 

„Die Wormser Geschichte ist so reich an faszinierenden Momenten und Persönlichkeiten, dass wir schon eine Reihe von Ideen für die nächsten Matineen im Kopf haben“, blickt Karl-Heinz Deichelmann in die Zukunft: „Die Währungsreform 1948 und die Ereignisse des Jahres 1918 sind Themen, denen wir uns im nächsten Jahr widmen wollen.“

 

Service

Die im Rahmen einer Kooperation des Förderkreises Museum Heylshof mit dem Nibelungenmuseum organisierte und von der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, der Volksbank Alzey-Worms, der EWR AG und der Stadt Worms unterstützte Gedenkveranstaltung findet am 5. November 2017 als Matinee um 11 Uhr und um 17 Uhr als Nachmittagsveranstaltung im Museum Heylshof, Stephansgasse 9 in Worms statt. Der Eintritt beträgt zehn Euro (5 Euro für Schüler und Studenten). Karten sind im Vorverkauf bei Bücher Bessler, der Kunsthandlung Steuer und im Museum Heylshof erhältlich. Aufgrund der begrenzten Anzahl von Sitzplätzen und der freien Platzwahl ist es ratsam, sich Karten bereits im Vorverkauf zu sichern und rechtzeitig im Heylshof zu erscheinen.

 

Text: KVG Worms


Foto: Stephan Ernst
Foto: Stephan Ernst

Catherine Foster und Stephen Gould sind beim Festlichen Opernabend in Der Ring an einem Abend zu Gast – 25.10.2017

Am Freitag, 10. November um 18 Uhr im Opernhaus
 

Für das Mannheimer Nationaltheater entwarf der Wagner-Kenner Loriot Wagners Ring an 1 Abend. 16 Stunden Welttheater-Marathon im 100-Meter-Sprint: Die Geschichte vom Ursprung der Welt in den Tiefen des Rheins bis zur Götterdämmerung in dreieinhalb Stunden – eine humoristische Kurzfassung, für Wagner-Kenner und Wagner-Scheue gleichermaßen.

 

Auch dieser Ring an einem Abend glänzt am Freitag, 10. November um 18 Uhr als Festlicher Opernabend mit Starbesetzung: Catherine Foster, kürzlich eine grandiose Elektra an der Oper des NTM, singt ihre Paraderolle der Brünnhilde, Stephen Gould gibt Siegfried und Siegmund. Die musikalische Leitung des Abends hat Axel Kober.

In der Rolle des Sprechers ist Thomas Peters als weiterer Gast zu erleben. Außerdem singen aus dem Ensemble Ludovica Bello, Thomas Berau, Uwe Eikötter, Julia Faylenbogen, Joachim Goltz, Nikola Hillebrand, Kammersänger Thomas Jesatko, Astrid Kessler, Estelle Kruger, Maria Markina, Marie-Belle Sandis und Patrick Zielke sowie Ji Yoon und Iris Marie Sojer aus dem Opernstudio.  

 

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank

 

Foto: Johannes Ifkovits
Foto: Johannes Ifkovits

Catherine Foster als Brünnhilde

Die britische Sopranistin Catherine Foster ist eine der weltweit anerkanntesten Brünnhilde-Interpretinnen. Jüngste Erfolge verzeichnete Catherine Foster als Turandot an der Münchner Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin und der Oper Köln, in der Philharmonie Berlin als Elektra, in Gelsenkirchen als Isolde, in Valencia als Senta, am Musikverein Wien mit den Wiener Symphonikern, als Brünnhilde im Ring in Bayreuth, Wiesbaden und Washington sowie als Elektra in Wiesbaden und Sao Paulo.

Zukünftige Engagements führen sie erneut als Brünnhilde nach Bayreuth und Wiesbaden, als Elektra an die Deutsche Oper Berlin, an den Musikverein Wien mit Mahlers 8. Symphonie, mit einer Galatournee in die USA sowie an die Philharmonie Dresden als Eglantine in einer konzertanten Aufführung von Euryanthe unter Marek Janowski.

 

 

Stephen Gould als Siegmund/Siegfried

Der aus Virginia stammende amerikanische Künstler studierte am New England Conservatory of Music und ging dann ans Lyric Opera of Chicago Center for American Artists. Nach einigen Opernengagements sowie etwa 3.a000 Aufführungen von Andrew Lloyd Webbers Musical The Phantom Of The Opera innerhalb von sieben Jahren in ganz Amerika vollzog Stephen Gould unter Leitung des an der Metropolitan Opera New York tätigen Baritons John Fiorito den Wandel zum Heldentenor. Sein Debüt im neuen Stimmfach als Florestan (Fidelio) am Linzer Landestheater fand großen Anklang bei Publikum und Presse und legte den Grundstein zu seiner internationalen Karriere. Längst hat Stephen Gould sich in Europa als einer der führenden Heldentenöre etabliert.

 

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

 

Das Nationaltheater Mannheim, Eigenbetrieb der Stadt Mannheim, wird gefördert durch die Stadt Mannheim und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

 

Text: Nationaltheater Mannheim


Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage: Hohe Auszeichnung nach Alzey - 25.10.2017
Titelverleihung Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage an das Staatliche Aufbaugymnasium Alzey - Landeskunstgymnasium Rheinland-Pfalz am 27. Oktober 2017 / Paten: Anne Spiegel und Heiko Sippel

Am Freitag, 27. Oktober 2017 wird das Staatliche Aufbaugymnasium Alzey - Landeskunstgymnasium Rheinland-Pfalz als 121. Schule in Rheinland-Pfalz mit dem Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ausgezeichnet. Bei einer Feierstunde um 10.30 Uhr in der Schule (Ernst-Ludwig-Straße 47-51) überreicht Martina Ruppert-Kelly, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB), die Titel-Urkunde. Die Patenschaft übernehmen Anne Spiegel, rheinland-pfälzische Ministerin für Jugend, Familie und Integration, und der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel.

Das Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
ist eine Initiative von Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv, langfristig gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus und für eine tolerante, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft engagieren wollen. Für den Titel müssen sich mindestens 70% der Schulgemeinschaft durch ihre Unterschrift zu den Grundsätzen von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage bekennen. Sie verpflichten sich zu aktiver Mitgestaltung eines Schulklimas, das Ungleichwertigkeits-Ideologien ächtet, bei Diskriminierung einschreitet und solidarische Konfliktlösung sucht.
Das europaweite Projekt, 1988 in Belgien gegründet, läuft in Deutschland seit 1995. Bundesweit sind über 2500 Schulen mit ca. 1,5 Millionen Jugendlichen dabei, in Rheinland-Pfalz mehr als 85.000 Schülerinnen und Schüler sowie ca. 7.000 Lehrkräfte an 121 SOR-SMC-Schulen.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage in Rheinland-Pfalz
Für unser Bundesland betreut Landeskoordinatorin Anke Lips von der LpB das Projekt. Zu den vielfältigen Angeboten im Rahmen der Koordination gehören u.a.
- die Betreuung der Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage-Schulen in Rheinland-Pfalz (Vernetzung, Projektangebot, Vermittlung von Projektpartnern)
- die Organisation und Durchführung von regionalen und landesweiten Treffen (mit Kooperationspartnern)
- Veranstaltungen zu den Themenbereichen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Rechtsextremismus und Integration
- Gedenkarbeit (Gedenkstätten KZ Osthofen und ehemaliges SS-Sonderlager/KZ Hinzert)
Weitere Infos gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz. Telefon: 06131/16-4109; E-Mail: anke.lips@politische-bildung-rlp.de und der Bundeskoordination Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, einem Projekt von Aktion Courage e. V. unter schule@aktioncourage.org.

Die Vorstände der EWR AG, Günter Reichart und Stephan Wilhelm (v.l.). Foto: EWR Aktiengesellschaft
Die Vorstände der EWR AG, Günter Reichart und Stephan Wilhelm (v.l.). Foto: EWR Aktiengesellschaft

Mut für Neuland – 24.10 2017

Die EWR-Vorstände im Interview zur Elektromobilität

 

Am 4. und 5. November findet in Worms die erste große E-Mobilitätsmesse in Rheinland-Pfalz statt. Ein Kraftakt, den sich der Energiedienstleister in kürzester Zeit auferlegt hat. Dabei sind die Beweggründe des EWR-Vorstandes eindeutig: „Als Energieunternehmen müssen wir die Zeichen der Zeit erkennen. Es ist nur eine logische Schlussfolgerung, dass auf die Energiewende die Mobilitätswende folgt. Wir müssen dabei regenerative Energie, emissionsfreie Fahrzeuge und neue Datenleitungen zusammendenken“, sagt Günter Reichart. Mobilität gehöre für das Unternehmen zu den Grundlagen unseres Lebens, genau wie Strom, Wasser, Gas und Internet, ergänzt Stephan Wilhelm. Die Messe sei eine Investition in eine neue Ära: „Deshalb freue mich auch sehr, dass Ministerpräsidentin Malu Dreyer gerne die Schirmherrschaft übernommen hat“, erläutert Wilhelm.

 

Ladeinfrastruktur auf dem Vormarsch 

Die öffentlichen Lade-Infrastruktur hat der Energiedienstleister dabei ebenso im Blick wie die privaten Lösungen. „Bisher stehen in Deutschland über 7.500 öffentliche Ladestationen und es gibt mehr als 22.000 Anschlüsse. Zum Vergleich: Tankstellen gibt es rund 14.500“, sagt Reichart. Auch EWR trage seinen Teil dazu bei. Denn seit Jahren installiert das Energieunternehmen gemeinsam mit Partnern Ladesäulen in der Region.

 

Dass die neue Antriebsform zukunfts- und massentauglich ist, davon ist Wilhelm überzeugt: „Ich bin zuversichtlich, dass sich die Technik der Fahrzeuge in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird – sowohl bei der Speicherung als auch beim Laden selbst.“ Doch auch die Arbeitgeber in der Region sind laut Reichart gefragt: „60 Prozent aller Arbeitnehmer sind Pendler. Durchschnittlich beträgt eine Fahrstrecke 17 Kilometer. Wenn also der Arbeitgeber Ladesäulen zur Verfügung stellt, haben sie immer einen geladenen Wagen und auch mögliche Reserven für das gesamte Wochenende.“

 

Worms: zwischen zwei Metropol-Regionen 

Als Ausgangspunkt für die gesamte Region findet die erste Messe dieser Art in Rheinland-Pfalz in Worms statt – dem Sitz des regionalen Unternehmens. „Die Stadt liegt außerdem zentral zwischen den beiden Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar und liefert somit für viele Interessierte eine gute Erreichbarkeit,“ sagt Reichart. Nicht nur in der Region, auch bei den eigenen Mitarbeitern herrsche ein hohes Bewusstsein über die Mobilitätswende: „Wir haben unseren Mitarbeitern kürzlich einen Audi A3 e-tron zu einmaligen Leasing-Konditionen angeboten. Die Resonanz war überwältigend. Von 500 Mitarbeitern nahmen 72 das Angebot an, das sind fast 15 Prozent“, sagt Reichart. „Wir wollen die Messe für die Menschen hier machen. Aber vielleicht wird es die World of eMobility in Zukunft auch andernorts geben“, ergänzt Wilhelm.

 

Auf Energiewende folgt Mobilitätswende 

Energieunternehmen spielen bei der Mobilitätswende eine zentrale Rolle, das ist für beide Vorstände klar. „E-Mobilität ist nur mit regenerativer Energie sinnvoll. Die muss also nachhaltig erzeugt und zu den Fahrzeugen gebracht werden. Entsprechend wichtig ist somit der Ausbau des Strom- und Kommunikationsnetzes nicht nur für die Energiewende, sondern auch für die Mobilitätswende“, sagt Reichart. Stephan Wilhelm denkt dabei das Thema noch ein Stück weiter: „Nachhaltigkeit heißt ja heute auch, dass wir intelligente Fahrzeuge mit intelligenten Häusern vernetzen.“ Als Energiedienstleister liege das Know-how vieler Fäden also in der eigenen Hand.

 

Die „World of eMobility“ findet am 4. und 5. November 2017 von 10 bis 18 Uhr bzw. 10 bis 17 Uhr in Worms, Klosterstraße 23 statt. Das gesamte Interview und weitere Informationen unter www.world-of-emobility.de. Oder auf Twitter: @WoeMobility und www.facebook.com/WorldofeMobility.

 

Text: EWR AG


Foto: Presseagentur Die Knipser
Foto: Presseagentur Die Knipser

Senioren elektrisch unterwegs – 24.10.2017
EWR und VG Westhofen starten einen Fahrdienst für Senioren

In Zukunft werden hochmoderne BMW i3s nicht von reichen Unternehmern gefahren, sondern Senioren fahren damit einkaufen, zum Augenarzt, zur Bank. Seit dem 16. Oktober können alle Bürger und Bürgerinnen Westhofens, die über 60 und in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, diesen Luxus in Anspruch nehmen – und das Ganze sogar kostenlos.

 

Die EWR AG hat sich mit der Seniorenbeauftragten der Ortsgemeinde Astrid Frisch-Balonier zusammengetan, um das Pilotprojekt „Aktive-eMobile“ ins Leben zu rufen. Dabei sponsert die EWR der Gemeinde einen BMW i3 mit Elektromotor, der für einen Fahrdienst genutzt wird, welcher vormittags sowie nachmittags unter der Woche von Senioren und Seniorinnen über 60 in Anspruch genommen werden kann. Gefahren wird innerhalb der gesamten VG Wonnegau. Die ehrenamtlichen Fahrer sind Frau Frisch-Balonier und ihr Ehemann Herr Frisch-Balonier, sowie Frau Monika Russo und Herr Manfred Saul. Die einzigen Kosten, die hierbei für die Ortsgemeinde anfallen, sind damit die Stromkosten zum Aufladen des Autos. Nicht nur Bürgermeister Fehlinger ist begeistert von dem Vorhaben, auch Frank Dinter, Vertriebsleiter von der EWR, ist erfreut über das Pilotprojekt zur E-Mobilität und interessiert an derartigen, langfristigen Ideen.

 

Besonders wichtig nach Beendigung des Projektes sei die Erstellung der Nutzungsanalyse, betont Frau Frisch-Balonier. Dadurch könne man feststellen, in welchem Maße es sinnvoll sein wird, in kleineren Ortschaften, wie beispielsweise Gundheim oder Monzernheim, einen derartigen Fahrdienst anzubieten. Für eine aussagekräftige Analyse benötige man jedoch ausreichend Daten und damit möglichst viele Nutzer des Dienstes.

Text: Marco Schewtschenko / Presseagentur Die Knipser


Foto: KVG Worms
Foto: KVG Worms

Shoppingerlebnis am Mantelsonntag – 24.10.2017

Händler mit vielen Überraschungen und Aktionen/Gastronomie-Stände in der Innenstadt

 

Mehr als „nur“ Shopping: Am 29. Oktober lädt die Wormser Innenstadt erneut zum verkaufsoffenen Mantelsonntag ein. Viele Einzelhändler in Worms haben ein eigenes Programm zusammengestellt, das den Kunden das Schlendern durch die Geschäfte versüßt. An vielen Orten locken Rabattaktionen rund um Mode, Parfümerieartikel oder Wohnaccessoires, die das Shoppingvergnügen steigern. Zwischen 13 und 18 Uhr sind außerdem viele Gastronomiestände in der Innenstadt zu finden, die mit süßen und herzhaften Speisen für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Weitere Informationen unter www.wormser-einkaufstage.de

 

Viele Einzelhändler laden am 29. Oktober in ihre Geschäfte ein und bieten den Kunden tolle Aktionen und Angebote. Im Cafè L ist die beliebte Praline „Wormser Drachenknoddel“ wieder im Sortiment, deren Schokolade mit auserlesenen Gewürzen verfeinert ist. Zudem können Frühstücksliebhaber leckere Variationen zum Start in den Tag genießen. Mit frischen Blumen und Pflanzen der Saison und schönen, individuell vor Ort gebundene Sträußen begeistert Blume2000 seine Kunden am Mantelsonntag. Die Buchhandlung Thalia ruft erneut zur Taschenbuchjagd auf. Hier gibt es jede Menge Literatur zum kleinen Preis. Lützenkirchen 1896 bietet nicht nur die neusten Tim-Mälzer Kochmesser zum Sonderpreis an, sondern ebenfalls ab sofort auch die Jorge-Gonzales-Beauty-Care-Artikel von KAI JAPAN. Einen trendigen Einkaufsshopper erhalten alle Damen ab einem Einkaufswert von 49 Euro im Damenmodegeschäft Kenny S. In der Kunsthandlung Steuer wird die neue Tasse von Gerhard Hofmann präsentiert. Der Künstler ist um 13 Uhr auch selbst vor Ort, um diese zu signieren. Bei Goldschmiede Kienast warten süße, überraschende Goldschätze auf die Besucher. Der Wormser Carneval Club beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem eigenen Stand in der Innenstadt. Besucher haben Gelegenheit, sich bei den WCC-Aktiven mit Getränken, Kuchen und Kürbiscremesuppe zu stärken und können gleichzeitig Karten für die Damensitzungen im Januar bestellen. Auch das Blumenhaus präsentiert an einem Stand unter dem Motto „Gutes aus Rheinhessen“ neue Herbstdekoration und Grabfloristik.  Außerdem finden sich bei den Einzelhändlern im Bereich Mode und den Parfümerien tolle Rabatte und neue Kollektionen. Auch an die jüngsten Besucher wurde gedacht: Sie können sich bei Klemmers Kinderkarussell am Parmaplatz austoben oder sich in der Kinderschminkecke der Galeria Kaufhof in Fantasiegestalten verwandeln.

 

Gastronomische Shoppingpausen

Eine kulinarische Pause können sich alle Shoppingbegeisterten bei einem der zahlreichen gastronomischen Stände in der Fußgängerzone gönnen. Ob Bratwurst und Steak oder Süßes wie gebrannte Mandeln und Gebäck – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Rheinhessische Weingüter sowie die Braumanufaktur Sander schenken in der Kämmererstraße/Ecke Schlossergasse, am Römischen Kaiser aus.

 

Manteltausch und weitere Aktionen

Eine Gemeinschaftsaktion der Händler ist auch der organisierte Manteltausch am 29. Oktober: Jeder kann für einen guten Zweck seinen alten Wintermantel oder ein Paar Winterschuhe in der Zeit von 12.30 bis 16 Uhr am Stand am Römischen Kaiser abgeben. Diese werden dann an das Deutsche Rote Kreuz für Bedürftige übergeben. Als Dank überreicht das Team des Stadtmarketing Nibelungenstadt Worms e. V. sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Worms einen Fünf-Euro-Gutschein für den Einkauf im Einzelhandel. Wer sich für die neusten Trends der Automobilbranche interessiert, ist bei der Autoausstellung auf dem Marktplatz genau richtig. Die Tourist Information beteiligt sich zusammen mit den Wormser Gästeführern mit spannenden Führungen am Aktionswochenende.

 

Herbstmarkt der Frauenverbände auf dem Obermarkt

Ihren traditionellen Herbstmarkt veranstalten die Wormser Frauenverbände am Samstag, 28. Oktober, und Sonntag, 29. Oktober auf dem Obermarkt. In herbstlich dekorierten Holzbuden verkaufen 16 Institutionen bereits zum 16. Mal liebevoll gestaltete Handarbeiten und selbstgemachte Köstlichkeiten und frisch zubereitete Speisen. Die Erlöse des Herbstmarktes werden an gemeinnützige Institutionen und Vereine in Worms gespendet.

 

Allerheiligenmarkt vor der Dreifaltigkeitskirche

Der beliebte Allerheiligenmarkt findet vom Freitag, 27. Oktober, bis Montag, 30. Oktober, in der Zeit von 11 bis 20 Uhr vor der Dreifaltigkeitskirche statt. Am Reformationstag Dienstag, 31. Oktober, und an Allerheiligen, Mittwoch, 1. November, ist der Markt trotz seines Namens aufgrund gesetzlicher Vorgaben leider geschlossen (Schutz der Sonn- und Feiertage). Egal ob jung oder alt, mit Kinderkarussell, Entenheben, den Imbissbetrieben und Buden mit süßen Leckereien ist für jeden etwas dabei.

 

Die Partner des Mantelsonntags

Der Mantelsonntag wird ermöglicht durch die Unterstützung der folgenden Partner: EWR AG, Jakob Jost GmbH, Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Volksbank Alzey-Worms und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Worms mbH.

 

Zur Historie des „Mantelsonntags“
Der Mantelsonntag blickt auf eine lange Historie zurück. So wurde dieser Tag vor Jahrhunderten geschaffen, um der Landbevölkerung den Einkauf von Winterbekleidung in der Stadt zu ermöglichen. Diese konnte auf Grund ihrer landwirtschaftlichen Betriebe und den damit einhergehenden Verpflichtungen nicht während der Woche in die Stadt zum Einkaufen kommen. Traditionell findet der Mantelsonntag am Sonntag vor Allerheiligen statt, an dem man den neuen Mantel dann ausführen konnte.


Service
Mantelsonntag am 29. Oktober

Öffnungszeiten der Geschäfte: 13 bis 18 Uhr

Weitere Informationen unter www.wormser-einkaufstage.de.

 

Text: KVG Worms 


Foto: Christian Kleiner
Foto: Christian Kleiner

Studio Event: Vorstellung Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben und Konzert von Maximilian Hecker – 24.10.2017

Am Donnerstag, 9. November um 19 Uhr im Studio Werkhaus
 

Das Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim veranstaltet am Donnerstag, 9. November 2017 erstmals ein Studio Event. In dem neuen Format verbinden sich Theater und Konzert. Um 19 Uhr beginnt die Vorstellung von Anja Hillings Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben, ein Stück über die Liebe von acht Großstädtern, die zu Paaren zusammenfinden und verschiedene Phasen des Zusammenseins durchleben.

Foto: Christian Kleiner
Foto: Christian Kleiner

Im Anschluss an die Vorstellung präsentiert Pop-Poet Maximilian Hecker, der gleichzeitig Bühnenmusiker in Hillings Stück ist, in einem Konzert Lieder aus seinen mittlerweile acht Studioalben. Der Berliner Musiker brachte 2001 sein international vielbeachtetes Debütalbum »Infinite Love Songs« heraus und wurde bis nach Asien damit bekannt. Seither hat er nicht aufgehört, von existenzieller Melancholie zu singen, von seiner ewigen romantischen Suche, einem Schweben zwischen Traum und Realität.

 

Für Vorstellung und Konzert gibt es ein Kombiticket für 18 Euro (ermäßigt 13 Euro). Dieses ist an der Theaterkasse sowie online erhältlich

Nationaltheater Mannheim

Mozartstraße 9

68161 Mannheim

 

Text: Nationaltheater Mannheim


Große E-Mobilitätsmesse in Worms – 24.10.2017

 

Elektrische Fahrzeuge zum Anfassen

Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Diese Frage beantwortet die erste E-Mobilitätsmesse in Rheinland-Pfalz, die „World of eMobility“ in Worms. Der Energiedienstleister EWR bietet am 4. und 5. November rund 40 Ausstellern eine Plattform für elektronische Transportmittel aller Art: Roller, PKW, Personal Transporter, Fahrräder, Rennwagen, Seniorenautos – zum Anschauen, Testen und Erleben. Mit dabei sind auch als Hingucker ein E-Flugzeug, E-Surfboard und Zeppeline.

EWR macht die Zukunft erFAHRbar

EWR ist davon überzeugt, dass elektrische Motoren eine wesentliche Rolle in der Mobilitätswende spielen werden. Seit Jahren installiert das Energieunternehmen in der Region öffentliche Ladesäulen für elektrisch betriebene Fahrzeuge und Fahrräder. Jetzt folgt mit der Messe-Eröffnung ein weiterer Baustein: Das neue EWR-E-Vermietcenter geht an den Start und bietet flexible Tarife für jede Freizeitidee. Das Mieten selbst ist ganz einfach: Auf der Homepage www.clewrmobility-center.de kann sich jeder Interessierte sein Wunschfahrzeug aussuchen.

Schirmherrin Malu Dreyer

Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstützt die Messe als Schirmherrin und wird am Samstag um 12 Uhr die Eröffnungsrede halten. Ein informatives und abwechslungsreiches Rahmenprogramm erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.  Experten aus Politik, Wirtschaft und Interessensgruppen diskutieren Themen wie neue Mobilitätskonzepte, „grüne“ Fliegerei, angewandte E-Mobilität, oder Ladeinfrastruktur.

Moderiert werden die Talks und Diskussionsrunden von Dr. Reiner Korthauer, 20 Jahre Führungsmitglied im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI.

E-Kartbahn, Kinderprogramm und mehr

Unterhaltung für Kinder, eine digitale Schnitzeljagd, die EWR-E-Kartbahn, Essen und Trinken runden das Messeangebot ab.

Für EWR-Vorstandmitglied Günter Reichart ist die Förderung neuer Antriebsformen eine logische Schlussfolgerung aus der Energiewende: „Für uns schließt sich an dieser Stelle der Kreis. Denn Energiewende und neue Mobilität gehören zusammen. Und Elektrofahrzeuge sind natürlich nur dann eine langfristige Lösung, wenn sie mit grüner Energie fahren“, erläutert er.

 

Malu Dreyer eröffnet die World of eMobility am Samstag, 4. November um 12 Uhr. Die Messe in der Klosterstraße rund um die EWR-Turbinenhalle hat von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 5. November von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

 

Alle Infos zum Messeprogramm findet man unter www.world-of-emobility.de. Ebenfalls sind eine Facebook-Seite und ein Twitter-Kanal eingerichtet:

 

facebook.com/WorldofeMobility

twitter.com/WoeMobility


Fotos: Projektbüro Rheinhessen
Fotos: Projektbüro Rheinhessen

Freundeskreis Rheinhessen neu gegründet – 23.10.2017

Region weiter voranbringen

 

„Freundschaft, das ist wie Heimat“, wusste schon Kurt Tucholsky. Wie schön, wenn Freunde sich gemeinsam für die Heimat einsetzen! Dieser Aufgabe verschrieben hat sich der neu gegründete Freundeskreis Rheinhessen. Als Nachfolger des „Fördervereins 200 Jahre Rheinhessen“, der von Rheinhessen Marketing ausschließlich zur Finanzierung des rheinhessischen Jubiläumsjahres 2016 gegründet worden war und nun satzungsgemäß zum Jahresende aufgelöst wird, will der Freundeskreis jetzt nahtlos an das  bisher Erreichte anknüpfen.

 

Das Ziel ist klar: Rheinhessen soll bundesweit zur Marke werden – eine Qualitätsmarke, weit über das Thema Wein hinaus. Die Region soll zu einem der attraktivsten Lebens- und Wirtschaftsräume in ganz Deutschland werden.

 

„Zusammen haben wir schon viel erreicht, große Erfolge gefeiert, Identität gestiftet und die Region über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht. Aber wir wollen uns jetzt nicht entspannt zurücklehnen: Wir machen weiter – und wir haben noch viel vor“, gibt der 1. Vorsitzende des Freundeskreises, Karl-Wilhelm Faber, bei der offiziellen Auftaktveranstaltung vor rund 100 Vertretern aus Politik und Wirtschaft die Richtung vor. Unterstützt wird Faber im Vorstand von Peter E. Eckes (2. Vorsitzender), der Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen, Anja Obermann, und dem Verbandsbürgermeister Alzey-Land, Steffen Unger.

 

 Das Quartett betonte in einer Gesprächsrunde, die vom früheren ZDF-Europakorrespondenten und überzeugten Rheinhessen, Udo van Kampen, launig moderiert wurde, unisono seine Leidenschaft für die Region und den Willen, sich für deren Weiterentwicklung einzusetzen. Hierzu wollen die selbst erklärten „Freunde Rheinhessens“ insbesondere das Außenmarketing weiter intensivieren, um die Außenwahrnehmung, das Image Rheinhessens noch weiter positiv zu besetzen.

 

„Wir können, wollen und dürfen jetzt nicht aufhören, Rheinhessen weiter bekannter zu machen“, so Tobias Bartenbach vom Projektbüro Rheinhessen. „Dabei gilt es zu vermitteln, wo Rheinhessen liegt und was Rheinhessen ausmacht.“ Und genau dafür sucht der Freundeskreis Bürger, die aus Überzeugung und nicht zuletzt auch finanziell dabei helfen wollen, gemeinsam dieses Ziel zu erreichen.

 

Dabei gehen die beiden Vorsitzenden Faber und Eckes selbst mit gutem Beispiel voran und spenden jeweils 25.000 Euro an den Freundeskreis. Und sie haben weitere leidenschaftliche Mitstreiter gefunden, bei denen offensichtlich das von Eckes beschworene „Feuer für die Region“ brennt: Mit Dirk Gemünden, Stefan Schmitz und einem weiteren anonymen Großspender konnten drei weitere Freunde Rheinhessens gewonnen werden, sodass bereits 110.000 Euro Startkapital verbucht werden konnten. Ein Auftakt nach Maß also für den Freundeskreis, wobei den Verantwortlichen eines ganz wichtig ist: Freundschaft wird nicht an finanziellen Maßstäben gemessen! Der Freundeskreis Rheinhessen ist nicht nur Heimat für Unternehmer und Großspender: Bereits ab 1.000 Euro Jahresbeitrag kann jeder Mitglied werden. Dafür entscheidet er selbst aktiv mit, wofür die Gelder konkret eingesetzt werden und kann so die Zukunft Rheinhessens aktiv mitbestimmen.

 

Text: Diana Rieth 


Archivfoto / Blue Lizzards bei der 2. Classic Rock Nacht.
Archivfoto / Blue Lizzards bei der 2. Classic Rock Nacht.

3. Classic Rock Nacht in Rheindürkheim – 23.10.2017

Förderverein veranstaltet erneut Benefizkonzert

 

Aller guten Dinge sind drei dachte sich der Vorstand des Fördervereins der Kita Arche Noah in Rheindürkheim e.V. Und so veranstalten sie am 18.11.2017 bereits zum dritten Mal eine Benefiz Classic Rock Nacht im Hessischen Hof in Worms-Rheindürkheim und haben hierzu zwei Bands verpflichtet.

 

Eröffnet wird der Abend von Burning House. Die sechs (überwiegend) jungen Musiker aus dem Raum Bad Kreuznach und Bingen haben sich in den vergangenen Jahren zusammen gefunden, um mal eine etwas andere Coverband zu gründen. Sie wollten nicht auf die klassischen Evergreens der 70er, 80er und 90er zurückgreifen, sondern auch mal abseits dieses Mainstreams rocken.

 

Herausgekommen ist eine bunte Mischung von neuen und alten, fetzigen und ruhigen, lauten und bedächtigen Songs. Damit lassen Burning House die Hütte brennen.

 

Fast schon Tradition ist die Mitwirkung der Lokalmatadoren Blue Lizzards. Die Band hinter Frontfrau Monika Schenk und Lead-Sänger und Gitarrist Oliver Schuh, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, steht in der Region Worms, für leidenschaftlich gespielten Classic Rock mit Schwerpunkt 60er, 70er und 80er. Und sie werden es natürlich auch in diesem Jahr wieder ordentlich krachen lassen.

 

Damit können sich die Zuschauer auf einen Abend voller guter, handgemachter Rockmusik einstellen und das auch noch für einen guten Zweck. Der Erlös der Veranstaltung kommt auch in diesem Jahr ausschließlich der Kita Arche Noah zu Gute, welche die Mittel aufgrund der erfolgten Auslagerung der Hortgruppe und der anstehenden Generalsanierung gut gebrauchen kann.

 

Tickets sind zum Preis von 8,- EUR (Abendkasse 10,- EUR) zu den Bürozeiten im Rheindürkheimer Rathaus, im ev. Pfarrbüro sowie im Hessischen Hof erhältlich.

 

Beginn der Veranstaltung: 20:00 h (Einlass 19:00 h).


Tagesmütter und Tagesväter in Rheindürkheim gesucht – 22.10.2017

 

Wegen der großen Zahl der Schulanfänger im kommenden Jahr steht nicht für jeden ein Platz in der Hortgruppe der Kindertagesstätte oder in der Betreuungsgruppe der Grundschule zur Verfügung. Die betroffenen Eltern trafen sich auf Einladung des Ortsvorstehers mit Vertretern des Ortsbeirates, der Stadtverwaltung, der Grundschule und des Betreuungsvereines. Da sowohl die Hortgruppe wie die Betreuungsgruppe voll belegt sind, suchten die Anwesenden nach alternativen Betreuungsmöglichkeiten für ihre Schulanfänger. Neben einer Elterninitiative und einem weiteren Betreuungsverein wurde auch die Möglichkeit einer Kindertagespflegestelle besprochen. Wie die Leiterin der Abteilung „Sozial- und Familienbüro“ der Stadtverwaltung, Frau Sonja Ohr, berichtete, gibt es in Worms mehrere Tagesmütter und Tagesväter. Leider jedoch noch nicht in Rheindürkheim. Die Kindertagespflege ist gesetzlich im Kinder- und Jugendhilfegesetz geregelt. Die Tagesmutter oder der Tagesvater holt die Kinder an der Grundschule ab und betreut sie im Haushalt der Tagespflegestelle oder in einem externen Raum. Die Leistungen der Tageseltern werden nach einem festgelegten Satz gestaffelt nach der Stundenanzahl vergütet. Interessierte Damen und Herren erhalten eine für sie kostenlose Qualifizierung durch die Volkshochschule Worms und bekommen nach einer Prüfung durch das Jugendamt eine Pflegeerlaubnis erteilt. Weitere Informationen zur Kindertagespflege sind bei den Mitarbeiterinnen des Sozial- und Familienbüros unter 06241-853-5803 oder 5804 sowie im Büro des Ortsvorstehers unter 06242-1446 zu erhalten.


Eckart von Hirschhausen bei HIT RADIO FFH:„Schreiben Sie Ihrem Arzt eine Postkarte“ – 22.10.2017

 

Eckart von Hirschhausen (50), Mediziner, Kabarettist, Bestseller-Autor und TV-Moderator, war am heutigen Sonntag (22. Oktober, 9 bis 12 Uhr) zu Gast beim hessischen Privatsender HIT RADIO FFH in der Talk-Sendung „Silvia am Sonntag“. Er erzählte bei Moderatorin Silvia Stenger, dass „Ärzte und Pflegekräfte Rückmeldung brauchen. Keiner hat mehr Erfolgserlebnisse, das frustriert die Leute.“ Er empfahl: „Wenn Sie im Krankenhaus waren und die Leute haben einen guten Job gemacht, dann schreiben Sie denen nach vier Wochen eine Postkarte.“ Von Hirschhausen erzählte, dass Menschen „nicht Futter für seine Gags“ sind, wie er zehn Kilogramm abnahm, sprach über das Problem „Übergewicht in Europa“, seine Ehefrau Ursula und vieles mehr.

 

Eckart von Hirschhausen stammt aus einer estnischen Pfarrersfamilie, wurde in Frankfurt am Main geboren, lebt seit seinem ersten Lebensjahr in Berlin. Er studierte in Berlin, Heidelberg und London Medizin, stand schon während des Studiums als Zauberkünstler und Moderator auf Bühnen, ist seit fast zwanzig Jahren im TV zu sehen. Bei HIT RADIO FFH sagte er über seine Popularität: „Es ist schon überraschend, wenn auch jüngere Menschen mich ansprechen. Nicht, weil sie ein Autogramm für die Mutter wollen, sondern 16Jährige wollen ein Selfie mit mir.“ Über seine Fernseh-Präsenz sagte er bei FFH: „Ich mache gar nicht so viel. Ich versuche, die Leute nicht zu übersättigen. Das ist weder für den Körper, noch die Seele gut. Auch für mich nicht. Das behandelt auch mein nächstes Bühnenprogramm („Endlich!“, ab Dezember, Infos/Tickets: FFH.de). Mein Motto: Endlich. Wann fangen wir endlich an, zu leben? Ich will nur noch Sachen machen, die mir Freude machen. Am allermeisten Freude macht es mir, live auf der Bühne zu stehen, mit dem Publikum. Das hat eine ganz besondere Magie. Und deshalb freue ich mich ganz besonders auf Dezember, wenn ich mit dem neuen Programm zwei Jahre lang auf Tour gehen darf. In meinem neuen Bühnenprogramm werde ich auch wieder singen.“

 

Über sein Publikum sagte von Hirschhausen bei FFH: „Mir war immer wichtig: Verarsch‘ die Leute nicht. Nimm sie ernst. Nicht als Futter für die Gags. Ich mag Menschen und das merken die Leute. Es ist für mich das größte Kompliment, dass ich in 30 Jahren Bühnentätigkeit niemanden beleidigen musste. Ich muss ja auch nicht über Angela Merkel oder andere Witze machen, weil ich ein anderes Thema habe, was mit dem Körper und der Seele zu tun hat, mit dem Alltag.“

 

Übers Abnehmen sagte Eckart von Hirschhausen im FFH-Gespräch: „Beim Schreiben meines Buches ‚Wunder wirken Wunder‘ überlegte ich mir, wie es wohl wäre, wenn ich mich mal an meine eigenen Ratschläge halten würde. Da hatte ich das mit dem Intervall-Fasten recherchiert. Zehn Kilo sind weg und ich vermisse die auch nicht. Spannend daran finde ich: du brauchst keine Gruppen, keine wahnsinnig aufwendigen Rezepte. Du lässt einfach mal eine Mahlzeit weg. ich habe mich da ziemlich schnell dran gewöhnt. Ich esse nach 18 Uhr nichts mehr, am nächsten Morgen trinke ich nur Kaffee und esse erst um 10 Uhr wieder was – dann bin ich schon bei einer 16-stündigen Essenspause. Jeder kann da seinen eigenen Rhythmus finden. Hauptsache, man lässt dem Körper mal Zeit, den ganzen Schrott, den man über die Jahre angesammelt hat, zu verwerten und zu verbrennen.“

 

Von Hirschhausen sprach bei FFH über Ernährung: „Die Menge, die es braucht, um dick zu werden, ist ja minimal. Das sind 100 Kalorien am Tag. Wenn man das dauerhaft macht, dann wirst du fett. Und wenn man das weglässt, wirst du dünner. Wir haben ein echtes Problem mit Übergewicht. Wir sind in Europa die fettesten und es geht los mit Kindern, die sich überhaupt nicht mehr bewegen. Und du bist rund um die Uhr versorgt mit zuckerhaltigen Getränken. Pures Gift für den Körper. Warum verbieten wir diese Automaten nicht an Schulen? Ich verstehe das nicht.“

 

„Ich bin mittlerweile so weit, dass ich nur noch Dinge mache, die mir Spaß machen“, erzählte Eckart von Hirschhausen bei FFH: „50 ist die Zeit, in der man weiß, es liegt ein bisschen mehr hinter dir, als vor dir. Du wirst aber auch entspannter, musst der Welt nicht mehr so viel beweisen. Auch diese Freaks im Silicon Valley: Die wollen den Tod abschaffen. Das Leben wäre sterbenslangweilig. Wir brauchen die Endlichkeit des Seins für die Würze des Lebens, sonst wäre alles egal. Die wollen sich einfrieren lassen und in 300 Jahren sind alle Krankheiten heilbar. Es ist nicht wirklich sicher, ob das funktioniert.“

 

Von Hirschhausen sprach bei HIT RADIO FFH über Medizin, Medikamente und Krankenhaus-Aufenthalte: „Humor hilft, wenn es schwierig wird, er ist einer der Resilienzfaktoren, heißt es in der modernen Psychologie, mit schwierigen Momenten im Leben klar zu kommen. Humor ist überhaupt nichts Oberflächliches, sondern die Fähigkeit, die Dinge, die passieren, von außen zu betrachten, gelassen zu bleiben und die Perspektive zu wechseln. Und das hilft auch gerade in Stresssituationen.“ Und weiter: „Vieles wird nicht ausreichend erklärt: Sinnvolle Medikamente werden nicht genommen – oder falsch. Unnötige Operationen und Röntgenuntersuchungen – wir verpulvern das Geld und dann fehlt es an Zuwendung und Gesprächen. Es tut sich was: An der Uni  Münster fangen sie jetzt in der Ausbildung an, drei Stunden Humor in der  Arzt-Kommunikation zu unterrichten.“ Über Beipackzettel und Nebenwirkungen sagte er bei FFH: „Placebo funktioniert ja auch in die negative Richtung: Nocebo. Wenn sie einem Patienten sagen, bei einer Narkose können Kopfschmerzen auftreten, dann treten die doppelt so häufig auf, als  wenn man das nicht sagt. Ein echtes ethisches Dilemma.“

 

Von Hirschhausen sagte bei FFH: „Wenn sie im Krankenhaus waren und die Leute haben einen guten Job gemacht, dann schreiben Sie denen nach vier Wochen eine Postkarte. Auf der Frühchen-Station gibt es diese Foto-Wand mit den Kindern, denen es wieder gut geht. Das ist so motivierend. Warum gibt es so eine nicht für jede Station? Ärzte und Pflegekräfte brauchen Rückmeldung, wenn die Tag und Nacht rödeln. Je größer die Klinik, desto weniger kriegen die mit. Keiner hat mehr Erfolgserlebnisse, das frustriert die Leute im Mark.“

 

Seine Ehefrau Ursula, die studierte Philosophin und Psychologin aus Rulle bei Osnabrück arbeitet als Coach und Mediatorin, lernte Eckart von Hirschhausen kennen, als er 35 Jahre alt war. Er sagte zu FFH: „Ja, das war nicht die Jugendliebe, aber dadurch wusste man auch schon ein bisschen mehr, was man will und wie das mit meinem Leben überhaupt passt. Dass das noch mal klappt und gut klappt, darüber bin ich sehr glücklich.“ Eckart von Hirschhausen bei FFH über Liebe: „Verliebte schauen sich die ganze Zeit an und Liebende schauen gemeinsam in eine Richtung. Verliebte sind ja auch deshalb so nervig, weil sie sich nur für sich selbst interessieren.“

 

Eckart von Hirschhausen gab bei FFH Tipps für ein glückliches Leben: „Ich kann jeden nur ermuntern: Holt euch Tanzen, holt euch Musik, Singen, Lebendigkeit, das ist das Allerbeste gegen Alzheimer und Demenz. Ein buntes Leben ist das Beste für die grauen Zellen. Auch helfen hilft: Kein Medikament ist besser, als ein Ehrenamt.“

 

Text: HITRADIO FFH