Lokales


Sowohl Herr Loris...
Sowohl Herr Loris...

Osthofen bekommt einen bayerischen Charme – 13.08.2017

Das traditionelle Kirchenmusikverein-Biergartenfest

 

Am 13. August 2017 bei Sonnenschein und warmen Temperaturen veranstaltete der Osthofener Kirchenmusikverein (KMV) das traditionelle Biergartenfest, das sich über die vielen Jahre hinweg bewährt hat und immer wieder aufs Neue viele Leute anzieht. 

Am späten Vormittag um 11:30 Uhr wurde das ganze Spektakel mit dem

Fassbieranstich eröffnet, der problemlos direkt beim ersten Versuch gelang. Das bejubelten selbstverständlich

...als auch die anderen Gäste ließen sich das Bier schmecken.
...als auch die anderen Gäste ließen sich das Bier schmecken.

die Besucher und ab dann begann der ganze Spaß. Ein vom KMV organisiertes Buffet von der Metzgerei Lenger versprühte einen Geruch, der den Besuchern das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ. So kam es nicht überraschend, dass viele Besucher die Gelegenheit nutzten und ihr Mittagessen auf das Biergartenfest verlegten. Angeboten wurden typisch bayerische Spezialitäten wie Schweinshaxe, Weißwürste und Sauerkraut. Ein Getränkestand vom Weingasthof „Zum weißen Roß“ versorgte die Besucher mit einer großen Auswahl an erfrischenden Getränken. Zusätzlich konnten die Gäste den Klängen des Mettenheimer Musikvereins lauschen. Anschließend folgte ein bunt gemischtes Programm, welches den Höhepunkt bei dem beliebten „Bierkrug stemmen“ erreichte.

Musikalisch begleitet wurde das Ganze vom Mettenheimer Musikverein.
Musikalisch begleitet wurde das Ganze vom Mettenheimer Musikverein.

Die Nachwuchstalente des Jugendorchesters „Fortissimos“ bekamen am späteren Mittag die Chance ihr Talent unter Beweis zu stellen. Die junge Gruppe zeigte, dass sie bereits zu den ganz Großen gehören und begeisterten die Zuhörer.

Um den strahlenden Sonntag abzurunden, stellte der Kirchenmusikverein ein üppiges Kuchenbuffet, dem kaum eine Naschkatze widerstehen konnte.

 

Abschließend machte das traditionelle Biergartenfest des Kirchenmusikvereins den Sonntag wieder einmal zu einem besonderen Tag, an dem man gutes Essen und viel Musik genießen konnte. Da kann man sich schon wieder auf das nächste Fest freuen.

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser 

 

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Der Jüdische Friedhof in Osthofen - Welche Geschichten kann er uns erzählen?

 

Nach einem kurzen Spaziergang entdecken Sie auf dem Jüdischen Friedhof die Besonderheiten der jüdischen Bestattungskultur und erfahren, wer die Bürger waren, die dort ihren Ort für die Ewigkeit gefunden haben.

Hinweis: Männliche Teilnehmer sollten eine Kopfbedeckung tragen und an diesem Tag wird eine Tafel am Eingang zum Friedhof angebracht.

Sonntag, 20. August 2017: 14:30 Uhr, Bahnübergang Ziegelhüttenweg / 6,00 € incl. Gruß aus Osthofener Keller und Küche.

Voranmeldung möglich: Dr. Chrisitiane Behm (0170-7347099 / chbehm@freenet.de), Ursula Feile (0152-26193655), Inga May (06241-4838790)


Die geplanten Arbeiten durch die Freiwilligen und Handwerker verlaufen plan- und zeitgerecht. Foto: privat  
Die geplanten Arbeiten durch die Freiwilligen und Handwerker verlaufen plan- und zeitgerecht. Foto: privat  

Es geht voran in der Carl-Schill Turnhalle - 12.08.2017

 

Die Sanierungsmaßnahmen der Duschen und Umkleideräume in der Carl-Schill Turnhalle gehen zügig voran.

 

Die geplanten Arbeiten durch die Freiwilligen und Handwerker verlaufen plan- und zeitgerecht. Durch die tatkräftige Unterstützung eines wechselnden Helferkreises, aus vielen Abteilungen der TGO, konnten die nötigen Abbrucharbeiten komplett ausgeführt werden. Am letzten Samstag 05.08.2017 unterstützte die TG 1848 Osthofen eine Gruppe des CCO. Was mit der Planung des Silvesterballs 2016/17 als Kooperation begann, hat mittlerweile zu einer festen Freundschaft der beiden Vereine geführt.

 

Am Montag 07.08.2017 wurde mit den Elektroarbeiten begonnen und zum Ende der Woche werden mit dem Einbringen des Estrichs, die Rohbauarbeiten beendet sein. Daran wird sich der Innenausbauanschließen. Die Arbeiten sollen Mitte September beendet sein. 


Der Tag der Türme wurde von vielen Leuten sehr angenommen.
Der Tag der Türme wurde von vielen Leuten sehr angenommen.

Tag der Türme 2017 bei herrlichem Sonnenschein - 06.08.2017

Einen Tag im Wingert genießen

 

Am Sonntag, den 6. August, präsentierte sich Osthofen wieder einmal von einer ganz besonderen Seite, denn es gab den "Tag der Türme 2017" zu feiern. Es herrschte Ausnahmezustand in den schönen und idyllischen Weinbaugebieten um Osthofen herum.

Willkommen war jeder aus nah und fern, der eine gute Laune mitbrachte und somit füllten sich die Wingertswege bei herrlichem Sonnenschein schnell.

Bei tollem Wetter ließen sich die Osthofener den Wein natürlich nicht entgehen.
Bei tollem Wetter ließen sich die Osthofener den Wein natürlich nicht entgehen.

Die Osthofener Winzer und Gastronomen hatten an sechs Standorten im Wingert und der Altbachanlage ihre Stände aufgebaut, an denen die zahlreichen Besucher ein riesiges Angebot an hochkarätigen Weinen und verschiedenen leckeren Speisen vorfanden. Die Wanderer konnten die Stände ganz individuell anlaufen, dadurch waren die Menschen über das gesamte Gebiet verteilt.

Finden konnten die Besucher die Standorte durch die vorgegebene Laufroute, die überall mit kleinen Plakaten und Pfeilen ausgeschildert war.

Durch Spiele wie Hufeisenwerfen oder Sackhüpfen wurde auch für die Unterhaltung von Jung und Alt gesorgt.
Durch Spiele wie Hufeisenwerfen oder Sackhüpfen wurde auch für die Unterhaltung von Jung und Alt gesorgt.

Für die etwas kleineren Gäste waren zum Beispiel liebevolle Wasserspiele oder Hüpfburgen vorbereitet; dadurch hatte die gesamte Familie ihren Spaß.

 

Die Veranstalter waren durchaus positiv überrascht von der großartigen Resonanz der Besucher. Es wurde zwar mit mehr Menschen als im Vorjahr gerechnet, aber die Nachfrage übertraf alle Erwartungen. Insgesamt war es ein durchaus erinnerungswürdiger Sonntag für alle Beteiligten und die Freude auf „Tag der Türme 2018“ ist nun mehr als groß!

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser

 

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Es war einmal – alte Geschäfte in Osthofen - Tour 3: Salzgasse, Dalbergstraße, Heimatmuseum

 

Sie spazieren mit den Gästeführern durch Osthofen und entdecken die ehemals bunte Geschäftswelt des alten Ortskerns: längst vergessene Geschäfte, Gaststätten und Handwerksbetriebe.

Sonntag, 13. August 2017: Treffpunkt: 14:30 Uhr, Wendelin-Weißheimer-Platz / 6,00 € pro Person incl. Gruß aus Osthofener Keller und Küche / Dauer ca. 2 Std.

Voranmeldung ist möglich: Ursula Feile (0152-26193655), Inga May (06241-4838790), Dr. Christiane Behm (chbehm@freenet.de) 


30-jähriges Jubiläum des Altenpflegezentrums Osthofen – 01.08.2017

Gesang, Tanz und Erdbeeren

 

Exakt dreißig Jahre nach der Gründung des Altenpflegezentrums Osthofen am 1. August 1987 wird nun das Jubiläum gefeiert in Form eines Sommerfestes.

Bei Kaffee und Kuchen schauen die Heimbewohner gespannt der Seniorentanzgruppe aus Rheindürkheim zu, welche mit ihren Auftritten begeistert. Ebenfalls anwesend ist Stadtbürgermeister Thomas Goller. Die Heimleitung selbst, bestehend aus Heiko, Thomas und Klaus Link, ist neben der Organisation auch persönlich an den Feierlichkeiten beteiligt. So stellt Klaus Link wie schon so oft sein gesangliches Können unter Beweis, begleitet wird er dabei von „Zwoa Spitzbuam“. Auch der Bewohnerchor gibt sein Bestes. Ein weiteres Highlight ist die Erdbeerkönigin Christa Mecky der Arbeiterwohlfahrt. Mit Krone und mit Erdbeeren gezierter Schürze kommt Sie Ihrer Funktion sichtlich nach.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Die Band „Skye“ begeisterte mit einer guten Mischung aus Balladen, Trinkliedern und vielem mehr rund 500 Zuhörer.
Die Band „Skye“ begeisterte mit einer guten Mischung aus Balladen, Trinkliedern und vielem mehr rund 500 Zuhörer.

Scottish Folk Music im Osthofener Stadtpark – 30.07.2017

Dudelsack, Bodhran, keltische Flöten...

 

Trotz zunächst schlechter Vorhersagen wendet sich das Wetter noch zum Guten und dementsprechend gut besucht ist das Konzert von „Skye“ im Osthofener Stadtpark mit circa 500 Zuhörern. Im Rahmen von „Musik im Park“ tritt das Trio, mit zum Teil schottischen Wurzeln, auf. Zu hören ist eine bunte Mischung aus Trinkliedern, Balladen und Schmusesongs. Die drei Südpfälzer begeistern mit eher seltenen Instrumenten wie dem Dudelsack, einer keltischen Trommel, Bodhran, Flöten, aber auch Gitarre. Dazu gehören selbstverständlich noch

Schottenröcke und gute Laune.

Thomas Goller, Stadtbürgermeister von Osthofen, eröffnet die Veranstaltung mit Dank an Bea Witt, welche stets die Bands für „Musik im Park“ heraussucht.

 

Das Publikum klatscht und singt auf Aufforderung begeistert mit und manch einer erkennt auch Coversongs der bekannten Band „Runrig“ im Repertoire wieder.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Stammtisch der Partei Bündnis 90/ DIE GRÜNEN – 27.07.2017

 

Am 17.08.2017 um 20.00 Uhr findet der nächste Stammtisch der Partei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Ortsverband Wonnegau statt.

Ort: Weigasthof "Zum weißen Ross" Friedrich Ebert Str. 50 in Osthofen.

 

Es wird der Direktkanidat für den Wahlkreis Thomas Rahner kommen.

Rahner ist Rechtsanwalt und ehrenamtlicher Beigeordneter des Kreises Alzey Worms. Er engagiert sich für das Thema Umweltschutz, auch das Thema sanfter Tourismus und erneuerbare Energien sind ihm sehr wichtig. Der Gimbsheimer ist in der Region sehr aktiv, er stand schon für den Verbandsbürgermeister in Eich zur Wahl.

 

Text: Partei Bündnis 90/Die Grünen OV Wonnegau


Archivfotos: Weinwanderung 2016
Archivfotos: Weinwanderung 2016

30 Jahre Weinwanderung Osthofen - 27.07.2017

 

Alle Jahre wieder am vorletzten September-Samstag, den 16. September 2017, findet die Weinwanderung 2017 in Osthofen statt. Gewandert wird in geführten Wandergruppen, die ab 11:00 ca. alle 15 Minuten starten.

 

Die Wanderroute ist ca. 5 Kilometer lang. Unterwegs wird an rund einem Dutzend Stationen Wein ausgeschenkt und Speisen angeboten. Entlang des Weges kann an zahlreichen Stellen etwas über die mehr als tausendjährige Stadtgeschichte erfahren werden.

Am Vorverkaufstermin, den 02. September 2017, werden die Teilnahme-Buttons auf dem Vorplatz vor dem Optik Bischoff (Friedrich-Ebert-Str. 32, Osthofen) verkauft. Ein Button kostet 15 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder bis 15 Jahre.

Pro Person können vor Ort bis zu 10 Buttons gekauft werden.

Beim Start der Wanderung werden die Buttons gegen ein Weinglas eingetauscht. Mit dem Glas erhält man alle Getränke und die meisten Speisen kostenlos.

 

2016 führte die Weinwanderung durch die südliche Gemarkung Osthofens. Startpunkt war das Weingut Helenenhof in der Westhofener Landstraße 14 in Osthofen. Dieses Mal ist der Startpunkt das Weingut Holzmühle Schwerdstraße 20 in Osthofen.

 

Text: Presseagentur Die Knipser


Die Ausstellung wird bis zum 20. August verlängert.
Die Ausstellung wird bis zum 20. August verlängert.

Ausstellung zum Lagersystem des KZs Natzweiler-Struthof verlängert - 27.07.2017
Ausstellung "Bientôt La Liberté Nous Reviendra - Freiheit - so nah, so fern" bleibt bis zum 20. August in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Viele Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland haben die Ausstellung "Bientôt La Liberté Nous Reviendra - Freiheit - so nah, so fern" in der Gedenkstätte KZ Osthofen schon gesehen.
Eigentlich sollte am 6. August der letzte Tag sein, doch die Gedenkstätte verlängert die Ausstellung nun um zwei Wochen bis Sonntag, 20. August 2017. Die Ausstellung in der Gedenkstätte KZ Osthofen kann bis dahin zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden:
Di. bis Fr. von 9.00 - 17.00 Uhr und Sa., So. von 13.00 - 17.00 Uhr.

Die Ausstellung
Die französisch-deutsche Ausstellung präsentiert die Geschichte des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Elsass und seiner fast 70 Außenlager im Gebiet der heutigen Bundesländer Baden-Württem-berg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Texte der Ausstellung sind in deutscher und französischer Sprache verfasst. Die Ausstellung wurde vom Centre Européen du Résistant Déporté unter Regie des Französischen Verteidigungsministeriums und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erarbeitet. In Kooperation mit der Kreisverwaltung Cochem-Zell wurden Informationen zum Außenlager Bruttig-Treis (bei Cochem) eingefügt.

Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof
Von 1941 bis 1945 war das KZ Natzweiler mit seinen fast 70 Nebenlagern eines der mörderischsten Lager des NS-Systems. Von den ca. 52.000 Deportierten des KZ Natzweiler sahen etwa 35.000 das Hauptlager nie. Fast 22.000 Deportierte überlebten das KZ nicht.
Für die Deportierten waren durch die menschenunwürdigen Bedingungen Terror und Tod ständige Begleiter. In Natzweiler durchgeführte medizinische Experimente an Deportierten, endeten durch die grausame, Behandlung oft tödlich.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie unter
www.gedenkstaette-osthofen.de.

 

Text: Gedenkstätte KZ Osthofen


Die französische Gruppe mit Monique Hesling (rechts) in der Gedenkstätte KZ Osthofen.
Die französische Gruppe mit Monique Hesling (rechts) in der Gedenkstätte KZ Osthofen.

KZ-Überlebende Monique Hesling in Osthofener Gedenkstätte zu Besuch – 26.07.2017

 

 

Am 26. Juli besuchte eine Delegation des französischen Freundeskreises der Stiftung zur Erinnerung an die Deportationen (AFMD) unter Leitung von Jean-Michel Roth aus Kintzheim (Elsass) die Gedenkstätte KZ Osthofen. Die vom NS-Besatzungsregime im März 1943 in den Vogesen verhaftete und ins Konzentrationslager Ravensbrück deportierte Monique Hesling und Mitglieder

Fotos: NS-Dokumentationszentrum RLP
Fotos: NS-Dokumentationszentrum RLP

ihrer Familie waren unter den Gästen, die von Gedenkstättenleiter Uwe Bader über die Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz informiert wurden. Frau Hesling war 1945 durch das schwedische Rote Kreuz gerettet worden. 2015 wurde ihr der Orden der französischen Ehrenlegion verliehen. Die französische Gruppe interessierte sich für die Geschichte des KZ Osthofen und für die derzeitige Sonderausstellung zum System des Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass mit seinen vielen Außenlagern in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz (bei Cochem). Ihre Erinnerungen an das KZ Ravensbrück hat Madame Hesling der Bibliothek der Gedenkstätte zur Verfügung gestellt.

 

Text: Gedenkstätte KZ Osthofen


Das Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt – 21.07.2017

Der Unfall durch den Schill-Gelände Abriss

 

Am Freitag, dem 14. Juli, veränderte sich das Leben zweier Familien. Am Nachmittag stürzte plötzlich während des Abrisses des anliegenden Schill-Geländes ein Stück aus der Brandmauer auf die Scheune der Familie Glaser. In dieser Scheune gab es bis dahin noch eine Wohnung, jedoch war glücklicherweise die Mieterin nicht zu Hause, sodass es keine Verletzten gab. Dennoch wirft ein solcher Unfall viele Fragen auf, da vermutlich bereits vorher Stücke der Brandschutzwand herausgebrochen waren, aber die Bauarbeiter störte das nicht weiter, sodass sie mit ihren Arbeiten sorglos fortfuhren, ohne an mögliche Folgen zu denken. Diese fahrlässige Vorgehensweise wird noch vom zuständigen Amt geprüft.

Der genaue Schaden ist noch unklar, jedoch kann man von Kosten im hohen fünfstelligen Bereich ausgehen. Familie Glaser hatte sofort die Versicherung über den Vorfall informiert, nun wird geprüft, wie es weitergehen wird und ob die Scheune abgerissen werden muss oder ob sie eventuell noch gerettet werden kann. Sicher ist jedoch, dass die Familie Glaser in naher Zukunft auf die Mieteinnahmen verzichten muss, das ist für das Rentnerehepaar ein herber Schlag.

Das Unglück der Mieterin blieb bisher unausgesprochen, aber sie hat mit dem tragischen Unfall alles verloren, was sie besaß, außer ihrer Kleidung am Körper. Bis zum Freitag, dem 21. Juli, hat sie noch die Möglichkeit in der Altbachstübl als Notunterkunft zu wohnen, aber danach muss sie dort raus und sitzt auf der Straße. In ihre alte Wohnung kann sie nicht, da das Gebäude nicht betreten werden darf und somit kann die Mieterin nicht einmal ihr Hab und Gut aus dem Haus retten. Selbst eine neue Wohnung suchen stellt sich momentan als schwer da, weil die Zukunft ihrer Möbel ungewiss ist. Sie weiß nicht, wie es weitergehen soll, da sich bis jetzt nicht einmal eine Versicherung gemeldet hat und ihr genau sagen konnte, was die nächsten anzugehenden Schritte sein werden.

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser

 

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Sondertraining der CCO Seebachmaisjer im Eichhäuschen – 21.07.2017

 

Dass die Seebachmaisjer tanzen und feiern können, haben sie schon mehrfach bewiesen. Am 21.07.2017 konnten Sie dann auch noch ihr gastronomisches Talent unter Beweis stellen.

 

Ab 18.00 Uhr konnten die Besucher am Eichhäuschen ihren wohlverdienten Feierabendschoppen genießen. Das Wetter spielte dieses Mal auch mit, nicht wie beim Radfahrersonntag. Ab 20.00 Uhr waren fast alle Sitzplätze besetzt und auch an den Stehtischen gab es keinen freien Platz mehr. Aber die Gäste konnten sich ja auch auf die Mauer oder die Parkbänke setzen. 

„Meine Mädels haben sich förmlich darum gerissen, heute Abend helfen zu dürfen“, so Ramona Schwarz, Trainerin der Truppe. „Leider konnte ich nicht alle berücksichtigen, dafür ist das Eichhäuschen nicht groß genug.“ Zusammen mit Ihrer Co-Trainerin, Janine Bender, hat sie sich um die Organisation gekümmert. Die Mädels, die nicht helfen „durften“, kamen dann aber auch vorbei, um den Umsatz anzukurbeln.

 

Zur Belohnung für diese außergewöhnliche Trainingseinheit geht es dann am 29.07.2017 auf große Funzel-Fahrt.

 

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser

 

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Der Lärm der LKWs in der Friedrich-Ebert-Straße nimmt immer weiter zu.
Der Lärm der LKWs in der Friedrich-Ebert-Straße nimmt immer weiter zu.

Verkehr durch Osthofen – 21.07.2017

LKWs machen Verkehrschaos perfekt

 

Die Fahrzeuge wachsen und werden immer breiter und das auch noch immer schneller, aber die Straße wächst nicht mit. Dies führt zu engen und verstopften Straßen, verstärkt wird dieses Phänomen, wenn die Straßenseiten zugeparkt sind. Das führt dazu, dass der Verkehr in Osthofen und besonders auf der Friedrich-Ebert-Straße zu einer puren Qual für alle Autofahrer wird.

 

Zurzeit wird das Problem durch den wachsenden LKW-Verkehr verstärkt. Viele LKW-Fahrer sehen Osthofen offensichtlich als eine Abkürzung zur B9 sowie zur Herrnsheimer Straße oder auch „Herrnsheimer Chaussee“ genannt. Zum Leidtragen der Autofahrer, für den ein flüssiger Verkehr durch Osthofen mittlerweile kaum vorstellbar ist.

Der wachsende LKW-Verkehr bringt viele negative Aspekte mit sich, zunächst einmal kommt es durch die hohe Fahrzeugfrequenz und das schwere Gewicht zu einer stärkeren Abnutzung des Asphalts und ein größerer Verschleiß des Asphalts bedeutet, dass die Straße schneller als geplant erneuert und ausgebessert werden muss. Im Endeffekt sind das ungeplante hohe Kosten für die Stadt, die anders investiert werden könnten und zur Verbesserung der Stadt beitragen könnten.

 

Ein anderer Aspekt ist der erhöhte Lärmpegel, der viele Anwohner enorm stört und teilweise früh morgens beginnt und sich bis zum Nachmittag hinzieht. Das lässt nicht immer einen erholsamen Schlaf zu, was unverantwortlich den Anwohnern gegenüber ist.

 

Wir wollen mit diesem Artikel anstoßen, dass der LKW-Verkehr durch Osthofen bis auf das Notwendigste unterbunden wird, damit die Verkehrslage entlastet wird und der Lärmpegel für die Anwohner wieder auf die gewohnte Lautstärke sinkt.

 

Teilt uns gerne Eure Meinung mit, an die Redaktion oder per Facebook an „Osthofener Zeitung“.

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser


Die Renovierungsarbeiten werden sich nach momentanen Angaben noch bis Ende September hinziehen.
Die Renovierungsarbeiten werden sich nach momentanen Angaben noch bis Ende September hinziehen.

Sanierung der Duschen und Umkleideräume in der Carl-Schill Turnhalle hat begonnen – 20.07.2017

 

Mit Beginn der Sommerferien am 03.07.2017 beginnen in der Carl-Schill Turnhalle die Renovierungsarbeiten. Nach momentaner Planung wird sich dies bis mindestens Ende September hinziehen. Die Halle steht den Mitgliedern auch während dieser Zeit zur Verfügung. Als Ersatz für die Umkleiden muss provisorisch die Bühne genutzt werden. Diese Einschränkungen sind im Hinblick auf die spätere moderne Ausstattung der Umkleiden und Duschen jedoch zu verschmerzen.

Aus guter alter Tradition beteiligt sich auch ein Helferteam aus Bauausschuss und Mitgliedern, zur Unterstützung der beauftragten Firmen und Kosteneinsparung, an den Sanierungsmaßnahmen.

Hierfür werden viele helfende Hände z.B. zur Demontage der Fliesen, Transport von Bauschutt und Erstellung von Durchbrüchen gesucht. Es werden pro Einsatz ca. 6 Personen benötigt. Diese Arbeitseinsätze finden ab 01.07.2017 an den 7 darauf folgenden Samstagen zwischen 08.00 und 12.00 Uhr statt. Der Vorstand freut sich über Hilfe in jeglicher Form, z. B. Spenden oder Mithilfe. Freiwillige können sich bei Heinz Reuter, bauausschuss@tg-osthofen.de, oder Tel. 06242/9905390, melden.

 

 

Nach Fertigstellung der Umbaumaßnahmen wird eine zeitgerechte und moderne Sanitäranlage zur Verfügung stehen.


Tag der Türme in Osthofen - 20.07.2017

 

Schlemmen und Wandern heißt es auch in diesem Jahr beim „Tag der Türme“ in Osthofen, der am Sonntag, dem 7. August 2017, ab 11 Uhr stattfindet. An den historischen Weinberghäuschen entlang der rund sieben Kilometer langen Wanderstrecke wartet auf die großen und auch auf die kleinen Teilnehmer ein vielseitiges Angebot.

 

Der Anfangspunkt der Wanderung ist frei wählbar. Anhand einer Wanderkarte können sich die Teilnehmer orientieren und ihre individuellen Schwerpunkte setzen. In der Infothek am Bahnhof und an jedem Stand gibt es diese Karten, auf denen nicht nur die Strecke, sondern auch das Angebot an jedem Türmchen erklärt wird.

 

Neben den Türmchen, die an diesem Tag begehbar sind, können die Wanderer die idyllische Natur entlang des Rheinterrassenweges sowie den weiten Blick über das rheinhessische Rebenmeer genießen. (Ein Fernglas lohnt sich)

 

Der Weg führt auch über die ehemalige SEG-Trasse, wo einst das „Giggelsche“ fuhr, über den Eulenberg und durch das verwinkelte Tempelgässchen, das an die Besitzungen der Templer im 13. Jahrhundert erinnert.

 

Zum Tag der Türme wird auch der Ross-Express wieder unterwegs sein. Die Haltestellen sind in der Wanderkarte eingezeichnet.



Fotos: Sabrina Krahl
Fotos: Sabrina Krahl

Südafrikanischer Star, Osthofener Bürger, Vater,... - Karl Platt

Interview mit dem Rennradprofi Karl Platt

 

Karl Platt ist ein Rennradprofi, der am 14.März 1978 in Sibirien geboren wurde und mit 10 Jahren mit seiner Familie nach Osthofen zog. Außer ihm gelang es bisher nur dem Schweizer Christoph Sauser, das berühmte „Cape Epic“ in Südafrika so oft zu gewinnen.

 

Dein ehemaliger Teamkollege Stefan Sahm hat den Profisport aufgegeben. Hat dich dies auch zum Nachdenken gebracht, bezüglich eines eventuellen Karriereendes?

„Zwar gehöre ich mit meinen 39 Jahren zu den Opis beim Profisport, aber noch spiele ich nicht mit dem Gedanken aufzuhören. Wenn, würde ich aus Motivationsgründen, nicht aus körperlichen Gründen aufhören. Noch fühle ich mich nicht wirklich alt. Stefan Sahm ist schließlich auch zwei Jahre älter als ich und im Sport kann das einen Unterschied machen.“

Wie viel Zeit bleibt für deine Familie hier in Osthofen? Da die Vorbereitungen für die großen Rennen ja doch sehr zeitintensiv sind.

„Ja, das stimmt. Das Cape Epic ist sozusagen die Tour de France der Mountainbiker. Ab November fange ich deshalb an, viel Zeit in Südafrika zu verbringen, um mich auf das Rennen im März vorzubereiten. Dann fahre ich immer für ungefähr zwei Wochen nach Südafrika zum Trainieren und kehre dann zurück.“

 

Wie gestaltet sich das Training hier zu Hause?

„Entweder fahre ich mit dem Straßenrad in der Umgebung, also im Umkreis um Osthofen, herum oder ich fahre mit dem Mountainbike in den Pfälzer Wald.“

 

Nächstes Jahr nimmst du erneut am Cape Epic teil. Gibt es mittlerweile, aufgrund der häufigen Teilnahme, eine besondere Beziehung zu diesem Rennen?

„Ich bin mit der Veranstaltung groß geworden und habe miterlebt, wie sie größer und professioneller wurde. Das Cape Epic ist top organisiert und die Atmosphäre ist einfach einmalig. Gerade für die Hobbyfahrer, die circa 90 Prozent der Teilnehmer ausmachen, ist das Cape Epic einzigartig. Aber auch das Land Südafrika an sich gefällt mir auch unheimlich gut.“

 

Was gibst du deinen Kindern bezüglich des Radfahrens mit auf den Weg?

„Natürlich habe ich meinen Kindern das Radfahren nahegelegt, aber sie betreiben auch andere Sportarten. Auch meine Frau leitet ja das Osthofener Ballett- und Tanzstudio Mademoiselle. Jeder sollte das tun, was ihm Spaß macht und dafür selbst eine Leidenschaft entwickeln. So sollen sie selbst entscheiden, welchen Sport sie für sich entdecken wollen.“

 

Was gefällt dir am Radfahren am meisten?

„Das Gefühl, eins zu sein mit dem Fahrrad. Eine Verbindung zu haben zwischem diesem Gerät und einem selbst. Die pure Natur, das Gefühl von Schnelligkeit. Es ist schlicht die Freude am Radfahren. Auch das Gefühl von Adrenalin, jedoch wird die Gefahr nicht wirklich erkannt. Der Körper adaptiert die Sportart.“

 

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

„Nächstes Jahr läuft mein Vertrag aus, über die Zeit danach muss ich mir noch weitere Gedanken machen. Die Radsport-Thematik bleibt auf jeden Fall vorhanden in Zukunft. Schon jetzt helfe ich bei Entwicklung, Beratung, Marketing mit. Über die Jahre eignet man sich ein gewaltiges Fachwissen an.“

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser



 Zeitreise in die Vergangenheit Mühlheims – 16.07.2017

Am Sonntag, dem 16. Juli, bot Fremdenführer Andreas Ruppert interessierten Gästen einen exklusiven Einblick in die vielfältige Geschichte des idyllischen Mühlheims.
Die Führung begann zur Mittagszeit am Eingang der Altmühle und zeigte in ihrem weiteren Verlauf die Standorte des Zisterzienser-Klosters, des Templerhauses und führte in die Neumühle und die Schleifmühle. Als weiteres Highlight konnte man die Schwefelquelle in der Altmühle besichtigen, wo sich heute ein buddhistisches Zentrum befindet.
Der Nachmittag wurde zu guter Letzt wie gewohnt durch einen kulinarischen Gruß der Osthofener Winzer abgerundet.

Text: Marius Dörner / Presseagentur Die Knipser

 

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Der Wein durfte bei dem Sommerfest natürlich auch nicht fehlen.
Der Wein durfte bei dem Sommerfest natürlich auch nicht fehlen.

Zwei Tage Musik und Gourmet-Essen – 07./08.07.2017

Sommerfest beim Weingut Borntaler Hof

Ein lauer Sommerabend, Musik, Getränke und Gaumenschmaus – wir befinden uns beim Sommerfest des Borntaler Hofes der Familie Lang.

Ab 18 Uhr ist an diesem Freitagabend (07.07.2017) der Hof offen für jedermann und auch am Samstag (08.07.2017) um diese Zeit sind Gäste erwünscht. Ebenfalls an diesem Samstag um 14 Uhr findet eine Weinbergsrundfahrt mit Planwägen statt. Da die Plätze aber begrenzt sind, steht zusätzlich noch eine Verkostung aller Weine des Weingutes in der Probierstube im Angebot.

Das schöne Wetter lockte viele Besucher in den Borntaler Hof.
Das schöne Wetter lockte viele Besucher in den Borntaler Hof.

Natürlich gibt es auch Livemusik von Andreas Jung, der selbst singt und musiziert. Das Sommerfest hier beim Weingut Borntalerhof hat schon Tradition. Doch in diesem Jahr gibt es eine Neuerung. So werden die Gäste vom Spitzenkoch und Küchenkünstler Stefan Walch aus Speyer bekocht. Am ersten Abend findet ein sogenannter Fischabend statt. Der zweite Abend steht unter dem Motto „Rheinhessen kulinarisch verwöhnt“. Hierbei wird Fleisch aus der eigenen Damwildzucht der Familie Lang verwendet.

Daneben besteht selbstverständlich auch ein reichhaltiges Angebot an Cocktails, auch alkoholfrei.

So findet ein gemütliches Beisammensein in entspannter Atmosphäre statt.

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Der Sommerried erstrahlt neu – 07.07.2017

Das Sportheim wird saniert

 

Der Sommerried beheimatet den Osthofener Fußballverein FSV 03 Osthofen. Der Sportplatz steht seit Jahren für den Osthofener Fußball und dort geschah schon das ein oder andere Fußballwunder und es gab bereits einige Krimis zum mit fiebern.

Auf dem Sportgelände wurde in der Vergangenheit bereits in eine Photovoltaikanlage investiert, um die hohen Stromkosten durch die Flutlichtanlage aufzufangen. Zusätzliches wurde ein multifunktionales Volleyballfeld für die Vereine aus Osthofen errichtet, auf dem Feld kann sowohl traditionell Volleyball gespielt werden, als auch „Footvolley“ oder „Outdoor Handball“. 

Das alles hat die Infrastruktur auf dem Sportgelände deutlich verbessert.

Die komplette Sanierung war für die Sportler der längst überfällige Schritt zu einem generalüberholten Sportheim. Insgesamt werden zwei Lagerräume, vier Umkleideräume, zwei dazugehörige Duschräume, der Schiedsrichterraum und die WCs saniert. Vor allem die sanitären Anlagen waren längst überfällig, sodass sich bereits einige Sportler beschwerten. Zusätzlich wird eine neue Heizungsanlage eingebaut und die Elektrotechnik der Hausanschlüsse neu gemacht.

Im April haben die ersten Bauarbeiten des 220.000 Euro-Projekts begonnen. Wobei dies die Stadt Osthofen nicht alleine tragen muss, sondern eine Förderung vom Land Rheinland-Pfalz von 181.000 Euro erhält. Bis Ende Oktober soll die Baustelle voraussichtlich abgeschlossen sein, der Arbeitsfortschritt liegt zurzeit genau im Plan, das bedeutet, das angepeilte Fertigungsdatum wird aller Voraussicht nach eingehalten. Zwischenzeitlich gab es das Problem, dass die Maße für die Fenster zu groß waren. Die Fenster waren also im Prinzip zu klein für Aussparungen in dem Mauerwerk, das Problem wurde aber zügig behoben, sodass die Fenster nun genau in die Aussparungen hineinpassen und alles wieder nach dem vorgegeben Zeitplan läuft.

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser 


Carmen Stahlschmidt und VG Wonnegau Bürgermeister Wagner.
Carmen Stahlschmidt und VG Wonnegau Bürgermeister Wagner.

Frau Wonnegau und Drache - 04.07.2017

Verschönerung des Rathauses im Rahmen von Kunst am Bau

 

Nach Abschluss der umfassenden Sanierungsmaßnahmen am Rathaus am Schneller konnten nun auch endlich die künstlerischen Elemente im Eingangsbereich eingeweiht werden. Das Gebäude hat sich zwar schon im laufenden Betrieb bewährt, aber mit „Frau Wonnegau“ und dem Drachen ändert sich die Arbeitsatmosphäre noch einmal. Urheberin dieser Kunst am Bau ist die aus Oppenheim kommende Carmen Stahlschmidt. Auch Bürgermeister Wagner der VG Wonnegau wohnt selbstverständlich der Enthüllung der Kunstwerke gespannt und interessiert bei.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Beim Vereinsausflug des CCO standen eine Planwagenfahrt, eine Segnung und vieles mehr auf dem Tagesplan.
Beim Vereinsausflug des CCO standen eine Planwagenfahrt, eine Segnung und vieles mehr auf dem Tagesplan.

Gemeinsam geht nur miteinander – 01.07.2017

 

Unter diesem Motto stand am 01. Juli 2017 der Vereinsausflug des Carneval Clubs 1998 Osthofen.

Rund 50 Freunde und Mitglieder des CCO trafen sich um 10.00 Uhr zu Brezeln, Spundekäs und Sekt um dann, gut gestärkt, zu einer Planwagenfahrt rund um Osthofen aufzubrechen.

Ob bei der Segnung durch einen Weingeist (Wilfried Schneider) an der „Karls Ruhe“ oder bei Erzählungen aus der Vergangenheit Mühlheims durch Johannes Ruppert, es gab viel Interessantes zu erfahren.

Nach einem kleinen Imbiss ging es an den Bahnhof, wo eine Stadtführung begann. Johannes Ruppert erzählte ausführlich und unglaublich spannend über die recht alte Geschichte Osthofens. Ein besonderes Highlight war der Besuch im Heimatmuseum. Mit viel Liebe werden hier ehrenamtlich die Schätze der Heimat gehegt und gepflegt.

Ob Geschichten über die frühere „Einkaufsstraße“ Salzgasse oder die Geschichte des „Alten Rathauses“. Mit viel Herz und Wissen führte Johannes Ruppert durch eine informative Zeitreise.

 

Nach so viel Bewegung und Input waren die Ausflügler natürlich hungrig. Aber der CCO wäre nicht der CCO, wenn er sich nicht auch darum gekümmert hätte: Bei einem Schnitzelbuffet im Weißen Roß nahm der ereignisreiche Tag sein Ende.

 

Letztendlich sei gesagt: „ Dieser Tag war eine runde Sache“.

 

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser


(von links) Stephanie Zanolla,  Uwe Kern, Matze, Biker „Ketchup“, Sabine Selig, Bikerin Gabi.
(von links) Stephanie Zanolla, Uwe Kern, Matze, Biker „Ketchup“, Sabine Selig, Bikerin Gabi.

Freude über Geldsegen – 01.07.2017

 

„Heut ist ein Tag, an dem ich froh sein kann“, sangen die Kinder der Caritas Kitas „Arche Noah“ und „Regenbogen“. Es gab nämlich einen besonderen Anlass zur Freude: Der Osthofener Verein „Biker-Stammtisch-Old School“ mit President Matthias Geithner übergab eine  Spende von insgesamt 182 Euro.

Erfreut waren natürlich auch die Leiterinnen der Kitas  und sie haben für das Geld bereits eine besondere Verwendung. „Wir werden einen zusätzlichen Sonnenschirm anschaffen, denn bei dem heißen Sommer ist Sonnenschutz für uns sehr wichtig“, informierte Stephanie Zanolla von der Kita Arche Noah. „In der Kita Regenbogen sollen die Angebote im  „Bauraum“ mit einer Ritterburg erweitert werden“, berichtete Sabine Selig.

Den Bikern ist es ein Anliegen, Kindern eine Freude zu machen. Das hatten sie bereits beim Osthofener Kennenlern-Picknick bewiesen, wo die kostenlosen Angebote ihres Standes mit Luftballon-Darts und Kinderschminken ein Renner waren. Dort hatten sie auch die beiden Caritas Kitas kennen gelernt und beschlossen, ihnen ihre Spende zur Verfügung zu stellen.

„Ich finde es lobenswert, wenn sich Vereine engagieren“, betonte Uwe Kern, der Erste Beigeordnete der Stadt Osthofen. „Die Biker waren ja auch kurzfristig beim Stadtfest eingesprungen, um die Betreuung der Rollenrutsche zu übernehmen. Das ist nicht selbstverständlich!“

„Wir werden uns auch in Zukunft in Osthofen engagieren“, versprach Geithner, genannt „Matze“, der in Osthofen aufgewachsen  ist. „Unter anderem werden wir im Vereinsheim Spendendosen aufstellen und für Kittis sammeln“. Spontan lud er die Kinder ein, das Vereinsgelände zu besichtigen und  den beiden Einrichtungen bot er mit seiner Gruppe Unterstützung bei Festen an. 

„Außerdem könnte auf unserem Vereinsgelände im Wormser Weg eine kleine Feier für die Kinder und ihre Eltern veranstaltet  werden“, so Matze Geithner.

Ein großes Fest wird es auf jeden Fall im kommenden Jahr geben, denn da feiert  der Verein, der seit  vier Jahren in Osthofen ansässig ist, sein zehnjähriges Bestehen.

 

Text: Infothek der Stadt Osthofen 


Auch die praktische Prüfung wurde hier veranstaltet. Somit haben die jungen Feuerwehrleute ihre Grundausbildung beendet.
Auch die praktische Prüfung wurde hier veranstaltet. Somit haben die jungen Feuerwehrleute ihre Grundausbildung beendet.

Aktionstag der Jugendfeuerwehr in Osthofen - 01.07.2017

Förderung von Jugendfeuerwehren durch Edeka Bruder

 

Wind und Wetter zum Trotz sind an diesem Samstagmorgen (01.07.2017) bereits zahlreiche Feuerwehrleute auf dem Parkplatz des Edekas Bruder in Osthofen. Von 10 bis 15 Uhr sind am Stand der Feuerwehr Feuerwehrbratwürste zu erwerben.

Von April bis September werden von jedem Kilogramm verkaufter Feuerwehrwurst 10 Cent an die regionalen Feuerwehrverbände gespendet. Der Edeka Südwest unterstützt mit dieser Aktion die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren in der Region. Denn die Erlöse setzen die Landesverbände zur Stärkung der Jugendfeuerwehren ein. Diese Aufgabe ist sehr wichtig, um im Notfall auf eine zuverlässige und gut ausgebildete Feuerwehr zählen zu können.

Die Jugendfeuerwehr mit Herrn Bruder.
Die Jugendfeuerwehr mit Herrn Bruder.

Von viertel vor zwölf bis zum letzten Ertönen der Sirene kostet eine Wurst 1,12 €. Dieser monatliche Probealarm findet statt, um die Funktion der Sirenen zu überprüfen.

 

Neben dem Essen gibt es allerlei Spiele für Kinder, unter Anleitung von Jugendwart Tobias Ahl sowie Fahrzeugausstellungen und Schauübungen.

 

Wie Dirk Reinemer der Feuerwehr Osthofen erklärt, findet heute zufälligerweise auch eine praktische Prüfung der Feuerwehrleute statt. Die theoretische Prüfung war bereits gestern und mit Bestehen der praktischen ist die Grundausblidung nun beendet.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

Foto-Galerie


Die Handballmannschaft der TGO, die seit 14 Jahren besteht, bewirtete die Altbachanlage.
Die Handballmannschaft der TGO, die seit 14 Jahren besteht, bewirtete die Altbachanlage.

Best Ages der TGO im Eichhäuschen – 30.06.2017

Das Alter spielt keine Rolle

 

Die TGO „Best Ages“ ist eine Handballmannschaft, die mittlerweile seit 14 Jahren besteht. Die Mannschaft besteht aus 28 Spielerinnen, die zwischen 30 und 60 Jahren alt sind, teils sind sie noch aktiv und teils passiv, aber sie bleiben ein Team.
Alle Spielerinnen sind körperlich noch „top fit“ und bringen eine Menge Erfahrung mit. Sie trotzen jugendlicher Frische und stehen mit beiden Beinen voll im Leben. Sie sind einfach im besten Alter. Da stellt sich aber die Frage, für was im besten Alter? Nun die Antwort darauf ist, kurz und knapp, „na eben für

alles".

Die „Best Ages“ bewirteten am 30. Juni bei unbeständigem Wetter das Eichhäuschen in der idyllischen Altbachanlage. Direkt zu Beginn der Veranstaltung gab es einen kurzen kräftigen Schutt, die Besucher trotzten jedoch dem Wetter und pilgerten scharenweise zur Altbachanlage. Die „Best Ages“ boten zusätzlich zu den üblichen Getränken reichlich Secco, Bowle und Wein an. Als kleinen Snack auf die Hand wurden Brezeln mit „Spundekäs“ angeboten und eine Überraschungs-Schlemmerzunge. Die Bewirtung war passend zur locker sympathischen Mannschaft und von einer freundschaftlichen Atmosphäre geprägt, jeder hielt mit jedem mal einen kurzen Plausch, sodass alle Besucher und Mannschaftsmitglieder die Gesellschaft genossen.

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser


Foto: IGS Osthofen
Foto: IGS Osthofen

Großzügige Unterstützung des europäischen Gedankens – 29.06.2017

 

Das Ehepaar Lilo und Klaus Hagemann hat der IGS Osthofen am 29. 5. 2017 eine Geldspende von 2000.- € übergeben. Die Geldspende soll dazu dienen, den Austausch zwischen Schülergruppen der IGS Osthofen und des Collége Mirebeau zu unterstützen.

 

Klaus Hagemann brachte bei einer kurzen Ansprache den Anwesenden Vertreterinnen und Vertretern aus Förderverein, Kollegium, Elternvertreterinnen und Schülerschaft zum Ausdruck, dass die Spende als ein „Dankeschön“ für die Arbeit der  IGS Osthofen und des Internationalen Förderkreises der Stadt Osthofen (IFSO) auf dem Gebiet des Schüleraustausches zu verstehen ist.  Gleichzeitig machte Klaus Hagemann deutlich, wie intensiv  er durch die Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Osthofen die Verpflichtung spürt, den europäischen Gedanken bei jungen Menschen zu vertiefen.

 

Mirebeau und Osthofen führen ihre Partnerschaft schon durch fünfzig Jahre. Das soll auch weitergeführt, erhalten und wenn möglich ausgebaut werden. Ein Jugendaustausch ist deshalb wichtig, weil die Menschen in der direkten Begegnung sich besser kennen und verstehen lernen, andere Sitten und Gebräuche verstehen und bereit sind, sich für ein vereintes Europa einzusetzen, gerade in einer Zeit, in der in vielen Ländern der Nationalismus wieder an Boden gewinnt. Der Entstehung von negativen Pauschalisierungen und Vorurteilen kann nach Ansicht aller Anwesenden auf diesem Weg am ehesten und nachhaltigsten begegnet werden.

 

Klaus Hagemann liegt die IGS Osthofen besonders am Herzen, weil er sich ihrem Titel „Schule ohne Rassismus“ als Pate verpflichtet fühlt. Er hat  den Kooperationsvertrag zwischen der IGS und der Gedenkstätte KZ Osthofen unterstützt.

Klaus Hagemann übergab die Spende an die Schule mit dem Auftrag, die Geldspende im Sinne seiner Ausführungen zu verwenden.

Direktor Thomas Maar sowie die Vertreter der Elternschaft und des Kollegiums bedankten sich für die wertvolle Unterstützung, die das Ehepaar Hagemann für die Arbeit der IGS leistet. Über konkrete Projekte in der Umsetzung werden wir berichten.

 

Text: IGS Osthofen


Geschichte in Stein – „Sit-in“ an der Osthofener Stele – 28.06.2017

 

Die Osthofener Stele ist „Kunst-am-Bau“ und „Lesebuch“ zugleich. Sie erzählt von Osthofener Persönlichkeiten und Ereignissen, die in Osthofen fast vergessen waren, zu  ihrer Zeit aber weit über Osthofen hinaus gewirkt haben.

Diese Führung ist besonders geeignet für Personen, die nicht weit laufen können und/oder gerne im Sitzen den Gästeführern lauschen.

 

Sonntag, 23. Juli 2017: Treffpunkt: 14:30 Uhr, Stele am Osthofener Bahnhof / 6,00 € incl. Gruß aus Osthofener Keller und Küche / Dauer: ca. 1,5 Stunden

 

Voranmeldung möglich:  Ursula Feile (0152-26193655), Inga May (06241-4838790), Dr. Christiane Behm (chbehm@freenet.de)


Referent aus Gedenkstätte Halle (Saale) zu Gast im KZ Osthofen – 27.06.2017

 

Am vergangenen Dienstag, dem 27. Juni gastierte in der Gedenkstätte KZ Osthofen im Rahmen der aktuell laufenden französisch-deutschen Ausstellung "Bientot la Liberté nous reviendra - Freiheit so nah, so fern" ein besonderer Redner. Mit Diplomhistoriker Michael Viebig wurde der Leiter der Gedenkstätte „Roter Ochse“ in Halle (Saale) nach Osthofen eingeladen, um vor interessiertem Publikum seinen Vortrag „Morts pour avoir dit Non“ zu halten. Thematisiert wurden darin unter anderem die Schicksale von Elsässern und Lothringern, die im Dritten Reich vom Reichskriegsgericht verurteilt, und im Zuchthaus Halle ermordet wurden.

 

Zu Beginn seiner durch viele Bilder untermalten Präsentation betonte Viebig, dass es bei Gedenkstätten und deren Arbeit nicht ausschließlich um das Erinnern, sondern auch um das Forschen und den Erkenntnisgewinn geht. In diesem Kontext hob er die Relevanz der brisanten Frage hervor, welche gesellschaftlichen Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um solche undenkbar erscheinenden, kollektiven Untaten zu ermöglichen, wie sie während des Nationalsozialismus -eben auch in Osthofen und Halle- begangen wurden.

Eingeleitet wurde der Vortrag mit einem kurzen Einblick in die Geschichte des „Roten Ochsen“ in Halle, welcher im Deutschen Kaiserreich als Isolationshaftanstalt für Schwerverbrecher diente, und auch zu DDR-Zeiten noch als Gefängnis benutzt wurde, wobei die ehemaligen Hinrichtungsräume der NS-Zeit makabererweise in Küchen umgewandelt wurden.

Während des Dritten Reichs seien in dem Zuchthaus im Schnitt immer 1200-1500 Gefangene inhaftiert gewesen, dabei handelte es sich zunächst um politische -, ab Kriegsbeginn vermehrt um Kriegsgefangene aus nahezu allen europäischen Ländern.

Zu dieser Zeit sei der Tod (nicht nur in derartigen Einrichtungen) „allgegenwärtig“ gewesen, so Viebig, der dabei die Absurdität des Amtes der Scharfrichter mittels einiger Anekdoten hervorhebt, welches zu dieser Zeit ein gesellschaftlich anerkannter Beruf gewesen sei, ohne dass sich ein weitreichender moralischer Protest gebildet hätte.

 

Abschließend wurde noch über diverse Einzelschicksale von Gefangenen -allen voran Elsässern und Lothringern- berichtet, wie etwa Theodor Gerhards, der wegen Hilfeleistungen an französische Flüchtlinge zu Tode verurteilt und in Halle hingerichtet wurde.

 

Die französisch-deutsche Ausstellung im KZ Osthofen ist für Interessierte noch bis zum 6. August eröffnet, weitere Informationen, etwa zum Rahmenprogramm, sind unter www.gedenkstaette-osthofen-rlp.de einsehbar.

 

Text: Marius Dörner / Presseagentur Die Knipser


Der zweite Kooperationsvertrag mit einer Schule wurde unterschrieben.
Der zweite Kooperationsvertrag mit einer Schule wurde unterschrieben.

Gymnasium am Römerkastell in Alzey wird zweiter Kooperationspartner der Gedenkstätte KZ Osthofen – 27.06.2017

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Gedenkstätte KZ Osthofen und Alzeyer Gymnasium am Römerkastell am 27. Juni 2017

 

Am Dienstag, dem 27. Juni 2017 unterzeichneten in der Gedenkstätte KZ Osthofen der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz Bernhard Kukatzki, die Vorsitzende des Fördervereins Projekt Osthofen e.V., Waltraud Werner, und der Schulleiter des Gymnasiums am Römerkastell Alzey, Oberstudiendirektor Gerhard Langkabel, einen Kooperationsvertrag. Kukatzki freute sich: "Schon seit vielen Jahren besteht eine erfolgreiche

Zusammenarbeit mit Lehrenden des Gymnasiums am Römerkastell in Alzey. Viele Schülerinnen und Schüler haben die Gedenkstätte besucht.

Jetzt haben wir die Kooperation auch mit dem Röka als Institution zu Papier gebracht. Unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gedenkstätte freuen sich darauf mit den jungen Leuten immer wieder neue Vermittlungsmethoden auszuprobieren.“

 

Neben dem Schulleiter waren auch weitere Lehrende und die Schülersprecherinnen der Schule bei der Unterzeichnung anwesend, die den Besuch der Gedenkstätte „immer als besonderes Erlebnis“ empfunden hatten. Besonderer Dank galt Martina Ruppert-Kelly von der Gedenkstätte.

Der Vertrag mit dem Gymnasium am Römerkastell ist der zweite Kooperationsvertrag der

Gedenkstätte KZ Osthofen mit einer Schule. Erster Kooperationspartner war im November 2016 die IGS Osthofen.


Vorsicht: Bauernglatteis während Erntezeit
Vorsicht: Bauernglatteis während Erntezeit

In der Erntezeit ist Vorsicht geboten- Die Kampagne „Runter vom Gas“ weist auf Gefahren hin - 26.06.2017

In der Erntezeit kommt es wieder vermehrt zu Unfällen zwischen Auto- und Motorradfahrern sowie mit Landmaschinen

 

Traktoren mit Anhänger können bis zu 18 Meter lang sein. Andere Verkehrsteilnehmer überschätzen oft deren niedrige Geschwindigkeit.

Große Vorsicht ist auch geboten, wenn Landwirtschafts-Ungetüme wie Mähdrescher abbiegen wollen. Dann ragen die Aufbauten oft weit in die Gegenfahrbahn und man übersieht diese. 

Mit der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas” mahnt der Deutsche Verkerssicherheitsrat DVR zur Vorsicht während der Erntezeit.

Bundesweit werden Traktoren und Mähdrescher mit auffälligen Aufklebern und eindringlichen Botschaften wie etwa „Ich bin langsam" beklebt. Diese Botschaften sollen andere Verkehrsteilnehmer direkt ansprechen und für Unfallgefahren sensibilisieren.

 

Text: Presseagentur Die Knipser 


Die Weinmeile wurde dieses Jahr von dem Bürgermeister Thomas Goller auf eine etwas andere Art eröffnet. Außerdem wurde das Weinfestival mit "Rheinhessen ausgezeichnet" ausgezeichnet.
Die Weinmeile wurde dieses Jahr von dem Bürgermeister Thomas Goller auf eine etwas andere Art eröffnet. Außerdem wurde das Weinfestival mit "Rheinhessen ausgezeichnet" ausgezeichnet.

Osthofener Weinmeile wird zum Dauerbrenner – 25.06.2017

Das Weinfestival auf dem Rheinterrassenweg

 

Am Freitag, dem 24. Juni, wurde offiziell die zweite Weinmeile um 19 Uhr durch den Bürgermeister Thomas Goller eröffnet. Die Eröffnung fand auf dem Platz neben dem historischen Rathaus statt. Die offizielle Eröffnung, zu der viele Besucher kamen, war etwas ganz ausgefallenes. Der Bürgermeister und Boris Ritscher eröffneten die Weinmeile 2017 mit einem amüsanten Sketch über Osthofen und den Rheinterrassenweg. Dieser Sketch ging in eine Ansammlung selbstkomponierter Hommage-Songs über, die von der Weinmeile und ihren Vorzügen, ihren erstklassigen Winzern und der schmackhaften Verpflegung berichteten. Das Publikum nahm die etwas andere Eröffnung sehr gut auf und hatte großen Spaß mit den selbstgedichteten Liedern.
Nach den Liedern über die Weinmeile und was sie zu bieten hat, bedankte sich der Bürgermeister mit einem Hommage-Song des bekannten Lieds Champs-Élysées bei den zahlreichen und großzügigen Sponsoren, die das Fest in dieser Form erst möglich gemacht haben. Anschließend folgte im Eröffnungsteil die Auszeichnung

Samstagabend brachte die Popband "Studio No1" mit aktuellen Partyhits die Menge zum Singen und Tanzen.
Samstagabend brachte die Popband "Studio No1" mit aktuellen Partyhits die Menge zum Singen und Tanzen.

„Rheinhessen ausgezeichnet“. Diese Auszeichnung ist etwas ganz außergewöhnliches, da sie eines ganz besonderen rheinhessischen Charmes bedarf. Jedoch ist das natürlich nicht das einzige Kriterium gewesen, um besagte Auszeichnung zu erhalten. Voraussetzung waren eine kulinarische regionale Verpflegung, eine hohe Gewährleistung an Sicherheit, eine herausragende Weinqualität, ein ausgezeichnetes Unterhaltungsprogramm und vieles mehr. Das alles hatte die Weinmeile in Mengen zu bieten. Nach der Auszeichnung spielte der Bürgermeister die Abschluss-Hommage „Wir wollen feiern“, angelehnt an das weltberühmte Lied „We will rock you“ von Queen. Nach der Hommage war die Weinmeile 2017 offiziell eröffnet und spätestens ab diesem Zeitpunkt galt drei Tage lang das Festmotto „Ab uff die Gass“.

"Illegal Limits" und "Jukebox" hatten dieses Jahr die Ehre, die Bühne einzuweihen.
"Illegal Limits" und "Jukebox" hatten dieses Jahr die Ehre, die Bühne einzuweihen.

Die beiden IGS-Bands hatten die Ehre, die große Bühne auf der Ludwig-Schwamb-Straße einzuweihen. Eine der beiden Bands heißt „Illigeal Limits“, sie spielen selbstkomponierte Pop/Rock Songs und sind mittlerweile schon über ein Jahr lang als Band zusammen. Die zweite IGS-Band nennt sich „Jukebox“.
Die zweite Bühne war in der Altbachanlage aufgebaut und wurde von der Frankfurter Musikerin Fee eröffnet. Sie verzauberte das Publikum bereits auf der letzten Weinmeile. Dieses Jahr versprühte sie wieder ihren ganz eigenen Charme. Mit ihren jugendlichen 22 Jahren hat sie eine ganz besondere Tiefe in ihren Texten, welche trotz allem eine einzigartige Lebensfreude widerspiegeln.
Im Anschluss an die IGS-Bands auf der Hauptbühne sorgten die Dullahans dafür, dass die Stimmung weiterhin so fröhlich und ausgelassen blieb. Auf der etwas kleineren Bühne in der Altbachanlage war nach Fee DJ Sparkx zu finden, der die Leute mit frischer Musik versorgte. Bis um zwei Uhr nachts waren die Menschen auf den Straßen und zelebrierten die Osthofener Weinmeile mit all ihren Genüssen.

Am Samstag, den 24., kam das Fest bereits nachmittags um 17 Uhr schon wieder richtig in Fahrt. Der Live-Music-Act „The bigfeetboys“ spielte zunächst auf bzw. vor der Hauptbühne, wanderte aber über das gesamte Fest bis hin zur Bühne in der Altbachanlage. Weitere Live-Acts an dem Abend waren „Immergrün“, „Shawn“ und „Studio No.1“, die handgemacht aktuelle Pop- und Partysongs spielen. Alle Acts haben das Publikum überzeugt und die Weinmeile bereichert, sodass die Nacht zum Tag gemacht wurde und die Besucher bis spät in die Nacht ihren Wein zusammen mit Freunden und Bekannten genossen.

Bei einem "gemeinsamen Mitbringfrühstück" wurde der letzte Tag der Weinmeile fröhlich eingeläutet.
Bei einem "gemeinsamen Mitbringfrühstück" wurde der letzte Tag der Weinmeile fröhlich eingeläutet.

Der Sonntag, der letzte Tag, wurde mit einem Highlight eröffnet, dem sogenannten „gemeinsamen Mitbringfrühstück“. Dies lockte wieder viele Osthofener an, um den letzten Tag voll auszukosten. Zum Abschluss präsentierte die Weinmeile zusätzlich zu den musikalischen Künstlern die CCO Tanzgruppe, das Kinder- und Seniorenprogramm sowie das Tanzstudio Mademoiselle.
Am Sonntagnachmittag klang das Fest ganz langsam aus. Gegen 17 Uhr wurde die Hauptbühne geschlossen, damit dort erste Abbaumaßnahmen stattfinden konnten. In der Altbachanlage konnte dennoch weiter ausgelassen gefeiert werden. Das Eiscafé Amalfi, das sich während der Weinmeile im idyllischen Eichhäusschen eingerichtet hatte, versorgte die Besucher weiterhin mit köstlichem Flammkuchen und leckeren Cocktails, während John Melo die Leute mit seiner Akustikgitarre und seinem Gesang verzauberte. Er war letztes Jahr kurzfristig eingesprungen und begeisterte die Zuhörer. Und so tat er es gleichsam dieses Jahr. Die Zuhörer genossen während der Musik die letzten Stunden der Weinmeile.

Auch die Kleinen konnten kräftig feiern.
Auch die Kleinen konnten kräftig feiern.

Die Verpflegung auf dem Fest war während der drei Festtage wie auch das Unterhaltungsprogramm tadellos, die „Seelen-Futter Manufaktur“ hat besonders leckere frische Paninis angeboten, bei denen man bereits vom Anblick einen wässrigen Mund bekam. Aber auch bei den anderen Verpflegungsständen, wie der des Landhotels „Zum Schwanen“, bei dem es sowohl frische Getränke als auch Crêpes gab und dem Stand der Turngemeinde Osthofen war das Essensangebot ebenfalls sehr reichlich.
Für die kleineren Besucher war durch die Trampolinstation bestens gesorgt und die ganz kleinen Besucher konnten jede Mengen Runden drehen auf dem Kinderkarussell. Dadurch bot die Weinmeile etwas für die ganze Familie.

Neben vielen gesanglichen konnten am Sonntag auch zahlreiche tänzerische Auftritte bewundert werden.
Neben vielen gesanglichen konnten am Sonntag auch zahlreiche tänzerische Auftritte bewundert werden.

Abschließend kann man ein schlichtweg positives Fazit als Veranstalter sowie als Besucher ziehen.
Die Veranstalter freuten sich über die gute Resonanz und darüber, dass das Fest an die Besucherzahlen aus dem Premiere-Jahr anknüpfen konnte. Besucher können zufrieden sein, da Osthofen endlich wieder ein eigenes Weinfest hat, das alles zu bieten hat. Für Jung bis Alt war hervorragend gesorgt.
Das Ziel war, an das erfolgreiche Premiere-Jahr anzuknüpfen und das ist zweifelsfrei gelungen, das Fest zieht in der Umgebung immer größere Kreise und hat sich bereits jetzt einen Namen gemacht.

 

Schon gibt es Einige, die auf das nächste Jahr hinfiebern und es kaum abwarten können, die Weinmeile im nächsten Jahr wieder zu zelebrieren.
Die Veranstalter bedanken sich bei den vielen Gästen und hoffen auf Ihren Besuch im nächsten Jahr.

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser

 

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