Lokales


Der Vorsitzende Hans-Joachim Lock informiert viele interessierte Gäste darüber, wo überall Tücken beim Ausfüllen eines Mietvertrags lauern. Foto: Jens Kowalski
Der Vorsitzende Hans-Joachim Lock informiert viele interessierte Gäste darüber, wo überall Tücken beim Ausfüllen eines Mietvertrags lauern. Foto: Jens Kowalski

„Hätt' ich das nur vorher gewusst!“ - 13.12.2017

„Ausfüllen des Mietvertrags ohne Fehler“ – Haus & Grund Worms-Alzey erklärt wie es geht / 100 Gäste bei Infoveranstaltung in Osthofen

 

Ein Kreuzchen hier, ein Kreuzchen da – das kann doch eigentlich gar nicht so schwer sein, oder? Kann es wohl! Zumindest im Mietvertrag. Schon zwei unbedachte Strichelchen auf diesem Papier können alles unwirksam machen – und das kann dann richtig teuer werden für Vermieter. Noch schwieriger wird es, wenn Vermieter versuchen, eigene Regelungen ganz ohne vorgegebene Textbausteine selbst auszuformulieren. Entsprechend groß war der Andrang bei der jüngsten Veranstaltung von Haus & Grund Worms-Alzey „Ausfüllen des Mietvertrags ohne Fehler – wir erklären wie es geht“. Gut 100 Gäste lockte es zu diesem Thema ins Info-Center der Volksbank nach Osthofen – so viele, dass noch zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden mussten. Gut zwei Stunden, länger als geplant, ging der Vorsitzende und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Hans-Joachim Lock, auf das Thema ein, weil die Besucher immer wieder neue Fragen hatten. So manchen stand dabei ein Satz förmlich ins Gesicht geschrieben: „Hätt’ ich das nur vorher gewusst!“

 

Die Formularmietverträge von Haus & Grund Worms-Alzey, die aus bereits vorformulierten Texten bestehen, bei denen das Zutreffende nur jeweils angekreuzt werden muss, machen das Vermieter-Leben dabei sehr viel leichter, wie sich zeigte. Lock arbeitet diese Mietverträge für den Verein eigenhändig aus und passt sie kontinuierlich an die aktuelle Rechtsprechung an. „Der Vermieter muss wenig in eigenen Worten ausfüllen, hat aber trotzdem individuellen Spielraum“, erklärt Lock den Vorteil dieser Dokumente, die von Mitgliedern zum Selbstkostenpreis über die Geschäftsstellen bezogen werden können.

 

Lock gibt in dem inzwischen auf mehr als 2400 Mitglieder angewachsenen Verein auch die Rechtsberatungen. Nun ging er Schritt für Schritt, Kreuzchen für Kreuzchen, den Formularvordruck durch und zeigte auf, worauf zu achten ist. Die Zuhörer lernten Nichtraucherklauseln und Altbauklauseln kennen, erfuhren wie wichtig eine Hausordnung ist und wie sie auch in kniffligen Fällen einen angemessenen Mietpreis finden können. Lock gab viele Tipps – los ging es schon bei der Benennung der Vertragspartner. Dabei erfuhr man, dass es beispielsweise nicht geschickt sei, beide Eheleute als Vermieter in den Vertrag aufzunehmen – viel mehr Handlungsfähigkeit erhalte man, wenn man stattdessen nur einen Ehepartner als Vermieter und für diesen zusätzlich einen Stellvertreter benenne.

 

Um anschaulich zu machen, wo typischerweise Probleme bei Mietverträgen liegen, hatte Lock die Probe aufs Exempel gemacht und sich auf gut Glück einige im Handel gängige Exemplare besorgt. Darunter war eine Variante, die mit lediglich vier Seiten Text auskam. „Das sieht zunächst sehr sympathisch aus!“, räumte Lock ein, mit Blick auf die eigenen Formularmietverträge von Haus & Grund Worms-Alzey, die im Gegensatz dazu etwa den vierfachen Umfang haben. Der Teufel steckt aber im Detail, wie Lock veranschaulichte. Er warnte: „Alles, was nicht von Ihnen geregelt ist, regelt das Gesetz“ – und das sei nicht unbedingt vermieterfreundlich. Das Mietrecht sei nämlich als Sozialgesetz konzipiert und schütze deshalb die Mieter ganz besonders. Umso wichtiger sei es für Vermieter, auf rechtlich hieb- und stichfeste Vereinbarungen zu achten. Deutlich wurde auch, dass es nicht genügt, sich auf den gesunden Menschenverstand zu verlassen, um juristisch einwandfreie Regelungen zu finden. Lock demonstrierte dies an einem anderen Vertrag, den er im Handel gefunden hatte. Dort stieß er bei den Klauseln zu den „Schönheitsreparaturen“ – einem besonders häufigen Streitpunkt im Mietvertrag – auf einen glatten juristischen Widerspruch, der in der Umgangssprache gar nicht auffiel, die Klauseln aber unwirksam macht. „Im Streitfall bleibt der Vermieter dann auf den Kosten sitzen“, erklärte Lock.

 

Gleich am Eingang zur Veranstaltung hatten sich die Besucher an einem langen Infotisch kostenlos mit Material eindecken können. Das Haus & Grund-Team um Geschäftsführerin Astrid Gamradt hielt aktuelle Broschüren, Merkzettel und Leitfäden bereit. Dieses Infomaterial erstellt der Verein selbst, etwa, wenn es wichtige Änderungen für Vermieter in der Rechtsprechung gegeben hat, oder wenn sich in der Rechtsberatung herauskristallisiert, dass bei einem Thema besonders viele Fallstricke für Vermieter lauern. Lock bereitet dieses Thema dann für Laien verständlich und in aller Kürze, aber fachlich präzise, auf. Ganz besonders begehrt waren an diesem Abend natürlich die Muster der Formularmietvertrage.


110 Schüler der fünften Jahrgangsstufe waren im Sommer zugunsten der UNICEF-Aktion mitgelaufen. Der Spendenscheck wurde am Dienstag (12.12.2017) überreicht
110 Schüler der fünften Jahrgangsstufe waren im Sommer zugunsten der UNICEF-Aktion mitgelaufen. Der Spendenscheck wurde am Dienstag (12.12.2017) überreicht

Schüler der IGS Osthofen erlaufen 1650€ für UNICEF – 12.12.2017

5. Klässler sammeln bei jährlichem Spendenlauf Geld für Flüchtlingskinder

 

Trotz denkbar schlechtesten Wetterbedingungen für einen Spendenlauf – es regnete wie aus Eimern – hielten die Schüler der 5. Klasse der integrierten Gesamtschule in Osthofen tapfer durch und sammelten insgesamt 3264,30€. Dabei geht eine Hälfte an die Schule selbst, zur Finanzierung einer Schulfreizeit der siebten Klasse. Und die andere Hälfte, ein Betrag in Höhe von 1650€, geht zugunsten der UNICEF-Aktion „Letzte Chance für eine Kindheit“.

 

Bei dem Lauf, der jedes Jahr vor den Sommerferien stattfindet, nahm die gesamte fünfte Klassenstufe der IGS teil, insgesamt 110 Schüler. Tatkräftige Unterstützung bei dem Regenwetter boten Eltern und Lehrer, die mit Essens- und Getränkespenden die eifrigen Schüler versorgten und motivierten. Für die Kinder ist der Spendenlauf eine Win-Win-Situation: sie finanzieren damit ihre eigene Skifreizeit in der siebten Klasse und lernen soziale Verantwortung, indem sie Kindern in Krisengebieten helfen, sagt Dorothea Spille. Die stellvertretende Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Worms bereitete die Schüler vor dem Spendenlauf mit einem Vortrag vor und betont, dass Kinder rund die Hälfte der weltweiten Flüchtlinge ausmachen. Daher will die UNICEF Kindern in Krisengebieten und Flüchtlingslagern die Möglichkeit bieten, zur Schule zu gehen, denn „Schule bietet Ablenkung und bedeutet ein Stück Normalität“ für die Kinder, so Spille. Das gesammelte Geld wird UNICEF für acht „Schulen in der Kiste“ für je 80 Schüler in Flüchtlingslagern verwenden oder für 330 Schulranzen mit Stiften, einer Schiefertafel und zwei Heften.

 

Text: Marco Schewtschenko / Presseagentur Die Knipser


Weihnachtsauktion für Jamie! – 12.12.2017
Liebe Facebookgemeinde und Liebhaber des Radsports, dank des großen Herzens des 3fachen Weltmeisters Peter Sagan und dessen BORA-hansgrohe Team erhalten wir zur Versteigerung ein komplettes Set Teambekleidung, welches Peter 2018 getragen hätte, wenn er nicht wieder Weltmeister geworden wäre! Es ist kein Replikat, sondern die originale Bekleidung des Teams! Daher ein Unikat und wird es so nie wieder geben. Der Erlös geht dieses Mal an den 7 jährigen Jamie Neiss aus Worms. Jamie leidet an Leukämie und kämpft seit langer Zeit wie ein Löwe um sein Leben. So wie seine Familie alles menschlich mögliche macht, um ihm eine Zukunft zu ermöglichen. Er hat vor kurzem Stammzellen gespendet bekommen und wird in einigen Monaten eine neue Behandlung erhalten, die ihn dann auf den richtigen Weg bringen soll. Sie benötigen nun unmittelbar Unterstützung und Hilfe jeglicher Art und daher lasst euch dieses außergewöhnliche Angebot nicht entgehen. Es geht nicht nur darum, die Kleidung eines Peter Sagan´s zu ersteigern, es geht vor allem darum, damit zu helfen!! Das Set besteht aus:

Original signiertes Kurzarmtrikot

Langarmtrikot

Winterjacke

Regenjacke
Winterweste
Regenweste
Größe M, maßgeschneidert für Peter Sagan im Rennschnitt

Alle Kleidungsstücke sind an Kragen und Ärmeln mit den Regenbogenapplikationen, die ehemalige Radweltmeister kennzeichnen, versehen!

 

Das Mindestgebot steht bei  850,-- € und die aktuellen Stände werden regelmäßig veröffentlicht! Gebote bitte per PN oder via Mail an: Ledschends@gmx.de oder sascha_poth@web.de abgeben! Die Versteigerung endet am 24.12.2017 um Mitternacht!

 

Bitte liken und vor allem teilen!!! Damit wir Jamie und seine Familie bestmöglich unterstützen können!

 

Danke!


Zum ersten Mal konnten auch Kinder ihre märchenhafte Schauspielerei bei der TGO auf der Bühne präsentieren.
Zum ersten Mal konnten auch Kinder ihre märchenhafte Schauspielerei bei der TGO auf der Bühne präsentieren.

Chaos im Märchenland – 10.12.2017

Die TGO lässt die Bühne beben

 

Am Sonntag, dem 2. Advent, ist die Theatergruppe der TGO wieder einmal über die Bühne gefegt. Erstmals präsentierte die TGO ein Stück, in dem talentierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam auf der Bühne brillierten. Das zehnköpfige Theaterteam probte etwa ein halbes Jahr bevor sie die Abläufe absolut perfektioniert hatten.
Am Freitag, den 8. Dezember, präsentierte das Team erstmals ihr Stück „Chaos im Märchenland“ vor Kindern aus der Seebachschule und einer Kindertagesstätte. Am darauffolgenden Sonntag stellten die Darsteller ihr Können im Landhotel zum Schwanen bei der ersten offenen Vorstellung unter Beweis.
Akteure des Stücks waren Heinz Reuter, Anja Thomas, Joana Zaghun, Volker Naumann, Marlon Ritscher,

Alleine waren sie nicht, unterstützt worden sind sie von Jugendlichen und Erwachsenen der TGO-Theatergruppe.
Alleine waren sie nicht, unterstützt worden sind sie von Jugendlichen und Erwachsenen der TGO-Theatergruppe.

Claudia Rissler, Emily Kern, Andreas Pinger-Steigner, Susanne Reichert und Nele Naumann. Zusätzlich rundete die sympathische Souffleuse Martina Fritz die Theatergruppe ab.

 

Die Regisseurin Gabi Naumann hat nicht lange überlegen müssen welches Stück sie auswählt, als sie auf „Chaos im Märchenland“ traf. Das Stück ist perfekt geeignet um Kinder und Erwachsene in einem Stück gekonnt zu vereinen.

Das Stück von Samira Rippegather spielt auf die Veränderung der heutigen Gesellschaft an. Geschichten und Märchen sind auf das sogenannte Abstellgleis gelangt und haben bei den jüngeren Generationen an Esprit verloren. Das Stück zeigt auf, dass Märchen- und Geschichtenerzählen immer noch modern sein kann und ebenfalls mit der Zeit geht.
In ihrem Stück stellt sie die Thematik so dar, dass die Märchenwelt Kopf steht, und die Märchencharaktere

und Helden in Vergessenheit geraten und nach und nach verschwinden. Nur einer kann sie und ihre Welt retten! Marc, der Computerfreak, kann bis dato mit Märchen überhaupt nichts anfangen. Doch selbst er erkennt, wie wichtig Märchen und Geschichten in Verbindung mit der eigenen Phantasie sind. Dank eines Geistesblitzes schaffen es die Protagonisten die Märchenwelt zu retten und gleichzeitig die Märchen in der alltäglichen Welt wieder zu etablieren und ihnen ein größeres Augenmerk zu schenken.

 

Am Ende des Stücks waren alle Darsteller sichtlich erleichtert über den durchweg gelungenen Auftritt und durften sich für ihre Darbietung gebührend feiern lassen. Die Eltern der jungen Darsteller waren gerührt von der Darbietung ihrer Kinder und waren dabei mächtig stolz auf ihre kleinen Schützlinge.

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser

 

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Am 2. Advent fand in der Pfarrkirche St. Remigius in Osthofen das KMV Jahreskonzert statt.
Am 2. Advent fand in der Pfarrkirche St. Remigius in Osthofen das KMV Jahreskonzert statt.

Das Spiel zwischen Feuer und Wasser – 10.12.2017

Das KMV Jahreskonzert 2017 war ein voller Erfolg

 

Am Abend des zweiten Advents lud der Kirchenmusikverein Osthofen zu seinem alljährlichen Jahreskonzert ein. Die Pfarrkirche St. Remigius war voll, als das 45-mann-und-frau-starke Orchester in den Saal trat und ihre Plätze einnahmen. Doch nachdem diese das erste Stück gespielt hatten, hielt der Leiter des KMV, Dominik Heinke, eine Ansprache darüber, was sich alles im letzten Jahr getan hat. Das Orchester hat mit Christian Gerling einen neuen Dirigenten in den eigenen Reihen. Dieser löste nicht nur den langjährigen Dirigenten Mathias Loris ab, sondern brachte auch neue Impulse in das Orchester. Außerdem wurden mit Gesa Heppener an der Klarinette und Marcel Lingk am Schlagzeug in diesem Jahr zwei neue in das Orchester aufgenommen und Henning Greß am Bariton kehrte in dieses zurück. Die besonderen Gäste an diesem Abend waren Stadtbürgermeister Thomas Goller, Pfarrer Heyer, Alfred Kluth, dem einzigen Gründungsmitglied, das noch lebt, die Ehrenmitglieder des KMV und der Vorsitzende des Carneval Club Osthofen, Andreas Pinger-Steigner. Danach gab Dominik Heinke die Moderation an Siegrid Loris ab.

Das Orchester des KMV war über 40 Mann stark.
Das Orchester des KMV war über 40 Mann stark.

Das Konzert an sich war ein Spiel der Gegensätze – Feuer und Wasser. Auf der einen Seite standen die kraftvollen und impulsiven Töne aus den klassischen Stücken, wie „Courage… at the Wall of Fire!“ von Steven Melillo, die „Kleine Ungarische Rhapsodie“ von Kees Vlak alias Alfred Bösendorfer und „How to Train a Dragon“, zu Deutsch „Drachen zähmen leicht gemacht“ von John Powell. In letzterem Stück war auch das abenteuerliche zu erkennen. Auf der anderen Seite standen ebenfalls klassische Stücke, aus denen aber auch das ruhige blaue Wasser zu erkennen war. So unter anderem in „Es wird schon gleich Dunkel“ von Michael Friedmann. Zwischen den Liedern sagte Siegrid Loris immer etwas dazu, wie und warum jene ausgewählt wurden und wie sie umgesetzt wurden. Insgesamt war das Jahreskonzert sehr beeindruckend, was vor allem an dem halben Jahr Vorbereitung lag, um all die Stücke bis zur Perfektion, einzustudieren.

Das Motto des Abend war der Gegensatz zwischen Feuer und Wasser.
Das Motto des Abend war der Gegensatz zwischen Feuer und Wasser.

Nach dem Konzert gab es noch drei weitere Zugaben, darunter „Beyond the Sea“ aus „Findet Nemo“ und das Weihnachtslied „O du fröhliche“, das zum Abschluss von der ganzen Kirche mitgesungen wurde. Unter standing Ovations verließen die Musiker hinter Dirigent Christian Gerling die Kirche und gingen voran ins Vereinsheim, wo der KMV noch auf einen Umtrunk für alle Gäste einlud. Dort sollte es noch ein paar Ansprachen geben vom Dirigenten und vom Vereinsvorsitzenden. Später durfte das Orchester, das in diesem Jahr nun 43 Auftritte und 2 Konzerte hingelegt hat noch im weißen Roß essen gehen, doch das war dann der nichtöffentliche Teil.

 

Text: Bjarne Dimmler / Presseagentur Die Knipser

 

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Auch für die Kleinen war etwas dabei.
Auch für die Kleinen war etwas dabei.

Weihnachtsmarkt in der Scheune – 10.12.2017

 

Pünktlich zum zweiten Advent, fing es in Osthofen wieder an zu schneien und auch im Weingut Blümel war die Stimmung weihnachtlich. Denn hier wurde, wie bereits seit über 15 Jahren, ein Weihnachtsmarkt in der Scheune veranstaltet.

Dort gab es viele selbstgemachte Dinge zu kaufen, wie zum Beispiel Honig von Gerhard Janneck aus Osthofen, Adventsdeko aus Holz und Grün, so wie Schmuck, Kerzen und Seifen aus Pflanzenölen. Auch für die Kleinen gab es bei Frau Hoffman aus

Am späten Abend konnte dann bei der Adventsparty noch gefeiert werden.
Am späten Abend konnte dann bei der Adventsparty noch gefeiert werden.

Alsheim eine kleine Filzwerkstatt, in der sich die Kinder verschiedene Filzfiguren basteln konnten. In den kommenden Sommerferien bietet sie einen Workshop für die Kinder an. Außerhalb der Scheune gab es für die Besucher Kaffee, Kuchen, Glühwein und Bratwurst zu essen.

Angesprochen auf den Erfolg der Veranstaltung sagte Herr Blümel, dass auf dem Weihnachtsmarkt nette Leute mit froher Stimmung anzutreffen waren und dieser deshalb einen Erfolg für das Weingut darstelle. Auch im nächsten Jahr soll wieder ein Weihnachtsmarkt im Weingut Blümel stattfinden.


Text: Yolanda Palacios Stefan / Presseagentur Die Knipser

 

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Die Wonnegauhalle Heute.
Die Wonnegauhalle Heute.

25 Jahre Wonnegauhalle!!!

Klaus Hagemann berichtete der OZ wie der Bau und die Planung zustande kamen

 

Schulsport, Handballspiele, Badmintonturniere, Veranstaltungen des Geflügelzuchtvereins, Konzerte und vieles, vieles mehr finden nun seit 25 Jahren in der Wonnegauhalle statt. 25 Jahre? Ja, bereits seit 25 Jahren können die Osthofener sich freuen ihre Veranstaltungen dort ausführen zu können und trotz der Vielzahl an Aktivitäten ist die Wonnegauhalle noch in voller Pracht und kann mit Leichtigkeit mit den Sporthallen im Umkreis konkurrieren. Natürlich gab es Sanierungen, Neuerungen, jedoch nur im kleineren Rahmen, sodass der ehemalige Bundestagsabgeordnete und auch ehemaliger Bürgermeister Osthofens Klaus Hagemann auf die Realisierung dieses Gebäudes mit Stolz zurückblickt. Gegenüber der OZ nennt er es als einen "Höhepunkt seiner Karriere in der Kommunalpolitik". Nur die Finanzierung der Halle warf Fragen auf, da der Bedarf außer Frage stand. Die verschiedenen Sportgruppierungen mussten sich in der kleinen Carl-Schill-Turnhalle arrangieren und auch die Goldbergschule und Realschule mussten sich mit der kleinen Realschulhalle begnügen.

 

Doch, dass dieses Projekt realisiert werden konnte, lag an dem geschickten Zug der Politiker die Halle aus dem Bildungsetat des Landes zu finanzieren. Hagemann berichtet, dass nicht nur die Osthofener Bedarf in unserem Umkreis für eine Halle hatten, sodass ein Antrag, welcher über das Sportministerium gelaufen wäre, zu einer langen Wartezeit geführt hätte und auch die Finanzierung ins Wanken geraten wäre. Dieses Problem sah die FWG damals. " Die FWG sah die Kosten für die Errichtung der Halle als hoch an" berichtet Klaus Hagemann, "bei der Abstimmung wurde jedoch eine große Mehrheit erzielt, die dafür war". So wurde die Wonnegauhalle als Schulsporthalle mit kleinem Mehrzwecknutzen deklariert. Dass das Grundstück bereits im Besitz der Stadt war, senkte zusätzlich die Kosten und auch der Zuschuss des Kreises Alzey-Worms war von Vorteil. Nach vielen anstrengenden, aufreibenden Debatten im Stadtrat und in den Ausschüssen konnte 1991, nach einem Architektenwettbewerb, der Baustein gelegt werden.

 

Doch auch die Schule und die Sportvereine konnten bei der Gestaltung mitwirken, sodass eine vollends durchgeplante Halle entstand. Ein Jahr lange wurde gebaut, doch damit die Bürger nicht außen vor blieben, lud der damalige Bürgermeister zu offenen Besichtigungen und Informationsrunden an die Baustelle ein. " Viele Bürger und Bürgerinnen interessierten sich für das Thema. Oft waren bis zu fünfzig Interessierte vor Ort", freut sich Hagemann. Auch die Bürger waren den Bauarbeiten gegenüber positiv eingestellt und zollten den Beteiligten hohe Anerkennung.

 

Am 4. Dezember 1992 war es dann soweit. Die Einweihung der Wonnegauhalle zog viele prominente Gesichter aus der Kommune und dem Umkreis nach Osthofen und auch die damalige Kulturministerin war angereist um diesen, für unsere Stadt, historischen Tag mitzuerleben.

 

Nur dem Bestreben der damaligen Politiker und deren intelligenten Vorgehen können wir Osthofener uns glücklich schätzen diesen Kultur- und Sportmittelpunkt in unserer Stadt genießen zu dürfen. Als kleiner Fun-Fact: Eigentlich sollte die Wonnegauhalle Goldberghalle genannt werden, da sie eigentlich für die Goldbergschule geplant war.

 

Text: Martin Winter / Presseagentur Die Knipser


Glüh 30 Party! – 02.12.2017
Feucht-fröhlicher Glühweinabend

 

Das Weingut Knierim lud am Samstag, dem 2. Dezember, einen Tag vor dem ersten Advent, zur berühmt berüchtigten Glüh 30 Party ein.


Der Einladung folgten wieder einmal unzählige Besucher, die sich bereits seit langer Zeit auf diesen im Jahr einmaligen Abend freuten. Von Jahr zu Jahr vergrößert sich das Einzugsgebiet der Veranstaltung. Die Glüh 30 Party ist mittlerweile so beliebt, dass sie selbst jüngere Generationen zu begeistern weiß. Dadurch kommt es, dass Besucher, die gerade einmal Anfang 20 sind, sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen möchten und somit scharenweise anreisen. Das Event hat sich über Jahre bewährt und dadurch ist es zum echten Kult-Tipp herangereift.

Zum Weingut Knierim in der Carlo-Mierendorff-Straße selbst: Das Weingut ist ein Familienbetrieb, der sich über Jahre hin bewährt hat und dessen Wurzeln bis in das 17. Jahrhundert reichen. Im Weingut Knierim wird hohen Wert auf Handarbeit gelegt und dieser Aufwand macht sich in der Qualität bezahlt. Die Devise im Weingut lautet: „Weniger ist mehr“, und dadurch können die Trauben ohne großen chemischen Einfluss wachsen und gedeihen.

 

Die Besucher bekamen einiges geboten. Abgesehen von dem unvergleichbaren Glühwein und der süßen oder sauren Schorle wurde auch ein alkoholfreier Punsch angeboten. Für eine heiße Verpflegung sorgte am Abend Kai Troge, mit seinem knallroten „Curry Flitzer“. Für die Naschkatzen hatte Süßwaren Beier leckere Crêpes im Angebot.

Für Stimmung sorgte DJ Rainer Kemmeter. Er spielte deftigen Rock, gemischt mit aktuellen Hits. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die 80er und 90er gelegt. Die Musik war perfekt ausgewählt, sodass das Publikum ab dem ersten Song direkt voll dabei war und die Tanzfläche zum Beben brachte. Im Gespräch mit vielen Besuchern wurde der OZ immer wieder bestätigt, welch einzigartige Stimmung herrschte. Die grandiose Stimmung in Verbindung mit dem zur Adventszeit passenden Glühwein, hat das Event zu einem überwältigenden Abend gemacht.

 

Die Besucher zelebrierten die Glüh 30 Party bis tief in die Nacht hinein und genossen die Gesellschaft. Das Event hat Osthofen endgültig als Feierhochburg entlarvt und mal wieder alle Erwartungen übertroffen. Wenn Sie es bereits jetzt schon nicht mehr abwarten können, bis nächstes Jahr wieder die Fete steigt, dann empfehle ich Ihnen das alljährliche Event „Einkehr beim Winzer“.

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser


Großer Zulauf bei Adventskonzert in der Bergkirche
Großer Zulauf bei Adventskonzert in der Bergkirche

Chorkonzert in der Bergkirche begeistert Zuhörer – 01.12.2017

Der Konzertchor Ü 60 und der Mandolinenclub „Goldklang“ 1923 Eich füllten die Bergkirche

 

Am ersten Dezember fand in der evangelischen Kirche Osthofen ein Chorkonzert zum kommenden Advent statt. Die Kirche war voll, als der erste Vorsitzende des Konzertchors Ü 60 Worms-Wonnegau 2009 zusammen mit Pfarrer Arndt den musikalischen Abend um 19 Uhr eröffnete. Dabei bedankte sich Arndt für das Kommen der beiden Gesangsvereine und übergab die Moderation nach einem gemeinsamen Lied an Johann Stridde.

 

Zunächst führte der Konzertchor Ü 60 die drei Lieder „Das Morgenrot“ von Rudolf Pracht, „Abendfrieden“ von Rudolf Desch und in Begleitung einer Querflöte „Frieden“ von Gotthilf Fischer auf. Danach hielt Manfred Stempel einen besinnlichen Vortrag, in dem er für Frieden zwischen den Menschen weltweit appelliert, was er mit dem Titel „Schlagt Brücken“ ausdrücken möchte. Nach ein paar weiteren Lieder übernahm dann der Mandolinenclub „Goldklang“ 1923 Eich. Unter der Leitung von Klaus Jörger spielte dieser mehrere Stücke mit ihren Mandolinen. Als noch einmal nur für drei Lieder der Konzertchor Ü 60 gesungen hatte, durfte das Publikum in der Bergkirche auch noch ein paar Lieder singen.

 

Zum Abschuss sangen alle das Vater Unser von Arnold Kempkens und Pfarrer Arndt verabschiedete sich von den beiden Musikvereine und den Zuschauern, die von der Veranstaltung sichtlich begeistert waren, was einige von ihnen auf Nachfragen bestätigten.

 

Text: Yolanda Palacios Stefan / Presseagentur Die Knipser


Großes Interesse an CCO-Fastnacht - 04.12.2017

 

Obwohl der Kartenvorverkauf am 03.12.2017 erst um 18.00 Uhr im Bürgerhaus in Osthofen beginnen sollte, kamen die ersten Fastnachts-Fans bereits um 16.00 Uhr.


Aber wie man es vom Carneval Club Osthofen ja gewohnt ist, musste keiner im Kalten sitzen oder gar verdursten.
Glühwein - gegen eine kleine Spende - und ein warmes Plätzchen - das gab es gänzlich kostenfrei.


Die Anspannung von Kassiererin Marthe Hofmann und ihren Helfern vom Vorstand war natürlich größer als in den letzten Jahren.
Nicht nur, dass der Carneval Club Osthofen die Location wechseln musste! Nein, auch der Termin musste vom letzten Januar-Wochenende auf das Fastnachtswochenende verlegt werden.


Somit findet die EINZIGE Sitzung am 10.02.2018 ab 19.11 Uhr in der Wonnegauhalle statt. Und am 11.02.2018 soll dann auch noch eine Kinderfastnacht stattfinden. Hierzu folgen noch nähere Informationen. 

Aber die Freunde und Mitglieder des CCO kamen auch in diesem Jahr wieder, um sich Karten für die bevorstehende Kampagne zu sichern.
Natürlich ist die Wonnegauhalle sehr groß und schwer in eine Fastnachts-Location umzuwandeln. Aber auch da hat sich das „Technik- und Dekorationsteam“ unter der Leitung von Jens Fink und Dierck Hofmann etwas Besonderes einfallen lassen. Die Halle wird nicht, wie z.B. beim Tanzturnier, voll genutzt, sondern quer bespielt, sodass eine Art Theateratmosphäre entsteht.

 

Ein weiteres Novum in dieser Kampagne ist die Neue CCO Hauskapelle, die die Sitzung begleiten wird und auch nach der Veranstaltung für gute Stimmung sorgen wird.
Na, neugierig geworden?


Dann sollten Sie sich schnell noch Karten sichern. Diese gibt es ab sofort bei Optik Bischoff in der Friedrich-Ebert-Straße 32 in Osthofen. Der Kartenpreis beträgt 14,00 Euro.
Lassen Sie sich das Spektakel unter dem Motto „In Afrika heut jeder lacht, beim CCO ist Fassenacht“ nicht entgehen. Mit tollen Rednern, Klamauk und Balletten zeigt der CCO wieder Alles, was zu der traditionellen Fastnacht gehört und wird Sie in neuer Umgebung gewohnt stimmungsvoll unterhalten.


Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser 


Gemeindeleiter Ullrich Wuttke eröffnet das Benefizkonzert in der Christusgemeinde Osthofen vor vollem Haus.
Gemeindeleiter Ullrich Wuttke eröffnet das Benefizkonzert in der Christusgemeinde Osthofen vor vollem Haus.

„Jesus ist das Licht der Welt“ – 03.12.2017

 

Unter diesem Motto fand am 1. Advent das Benefizkonzert der Christusgemeinde Osthofen statt. Das Gemeindehaus in der Neißestraße war bis zum Rand gefüllt, als Gemeindeleiter Ullrich Wuttke die Veranstaltung mit einem Gebet an Jesus Christus eröffnete.

 

Danach ging das Konzert los mit mehreren musikalischen Einlagen durch den Chor der Christusgemeinde Osthofen. Diese sangen viele Lieder, die die Christusgemeinde selbst komponiert hat. So zum Beispiel das Lied „Winziges Kind da im Stall“ und „Sei erhoben“. Insgesamt sang der Chor acht Lieder in diesem Abend. Außerdem führten Eugenie und Karl Platt zusammen mit deren Tochter mit mehreren kleinen Schauspielen durch den Abend. Dabei spielte das Licht eine große Rolle, dass sich die Menschen gegenseitig zu Weihnachten schenken sollten. Die Tochter lernt dabei, dass Jesus das Licht symbolisiert und den Menschen aus der Finsternis hilft. Die Finsternis soll die Fehler und Makel der Menschen symbolisieren. Weiter im Abend ging es mit einigen Stücken ohne Gesang bei denen Klavier mit Geigen verbunden wurden, sodass ein schöner Klang dabei entstand. Insgesamt wurde sehr viel gesungen und Musik gespielt, fast immer mit Jesus im Mittelpunkt.

 

Der Erlös des Benefizkonzertes geht aus Spenden der vielen Gäste hervor. Außerdem wurden Benefiz-CDs mit dem Namen „Heaven Belongs of You“ für 12 Euro verkauft. Das Geld geht komplett an die Village of Eden in Uganda. Dies ist ein Projekt, bei dem HIV-positive Kinder und Waisenkinder Unterstützung bekommen. Hier bekommen sie Bildung und Medikamente. Nach dem Konzert gab es noch einen Pavillon, unter dem die Christusgemeinde Kuchen, Plätzchen und Glühwein für ein schönes Beisammensein und für einen Plausch bereitstellte.

 

Das Spendenkonto für die Village of Heaven ist stets geöffnet. Spenden können Sie an folgendes Konto:

 

HHFM Deutschland e.V.

Sparkasse Vorderpfalz

IBAN: DE83 5455 0010 0000 1475 04

BIC: LUHSDE6AXXX

 

Text: Bjarne Dimmler / Presseagentur Die Knipser


Beim Adventskonzert in der evangelischen Kirchengemeinde konnten sich die Besucher aussuchen, welche Lieder sie singen wollten.
Beim Adventskonzert in der evangelischen Kirchengemeinde konnten sich die Besucher aussuchen, welche Lieder sie singen wollten.

Lieder zum Advent in der evangelischen Kirchengemeinde – 03.12.2017

 

Am ersten Dezemberwochenende war es so weit. Die evangelische Kirchengemeinde veranstaltete ein kleines Adventskonzert.

 

Dabei durften sich die Zuhörer aus einer Auswahl von knapp 80 Liedern wählen, welche Lieder sie gemeinsam singen wollen.

 

Unterstützt wurden die Sänger von Dekanatskantorin Kristine Weizel, am Klavier und dem Flötenquartett des evangelischen Dekanats Worms-Wonnegau. Gemeinsam sangen die Leute typische Weihnachtslieder wie „Ihr Kinderlein kommet“, „Alle Jahre wieder“, „Fröhliche Weihnacht“ oder „Macht hoch die Türen“.

 Die Texte zu den Liedern wurden per Projektor an die Wand geworfen, sodass die Besucher diese singen konnten.

So sangen die Leute und hatten ihren Spaß. Zumindest die, die trotz des Schnees gekommen waren.

 

Text: Yolanda Palacios Stefan / Presseagentur Die Knipser


Referentin Lilo Rademacher bei ihrem Vortrag
Referentin Lilo Rademacher bei ihrem Vortrag

Vortrag zur Gedenkstätte KZ Osthofen – 02.12.2017

 

Es ist wichtig sich von Zeit zu Zeit immer mal wieder mit der Geschichte zu befassen. Aus diesem Grund wurde am Samstag, dem 02. Dezember, eine Veranstaltung in dem Osthofener Konzentrationslager zu den Anfängen der Gedenkstätte gehalten.

Referentin des Vortrags war Lilo Rademacher vom VVN Landesverband Baden-Württemberg.
Zu Lilo Rademacher selbst: Sie hat die Aktionen der DGB Jugend begleitet, die die Forderungen der Lagergemeinschaft des KZ Osthofen, die sich 1972 gründete, aufnahm und sich aktiv mit anderen Gruppen für eine Gedenkstätte in Osthofen einsetzte. Des Weiteren organisierte sie 1982 die erste Friedensfahrt der DGB Rheinland-Pfalz und Hessen, um die Initiative der ehemaligen KZ-Häftlinge für eine Gedenkstätte zu unterstützen.
Ihr Vortrag beschrieb und erläuterte detailvoll die Entstehung der Gedenkstätte und setzte diese in den Gesamtzusammenhang.

Abschließend kann man deutlich machen, dass der Vortrag über die schreckliche Geschichte interessant anzuhören war und die Referentin das zu Vermittelnde auf eine Art und Weise ausgedrückt hat, welche voll und ganz dem Thema entsprach.
Insgesamt sollte man hin und wieder die tadellos gepflegte Osthofener Gedenkstätte besuchen, um sich dem Glück in Frieden leben zu können und zu dürfen immer wieder aufs Neue bewusstzuwerden.

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser


IGS Tag der offenen Tür – 02.12.2017
Die Orientierungsphase

 

Es ist wieder soweit, die Vorbereitungen für das nächste Schuljahr sind angelaufen und die Schulen präsentieren sich von ihrer besten Seite, um möglichst viele Schüler anzulocken.


Am Samstag, dem 02. Dezember, öffnete die IGS Osthofen ihre Türen, um alle Kinder und Eltern aus der Umgebung zu einer „Präsentationsrunde“ einzuladen. An diesem Tag hatten Kinder und Eltern die Gelegenheit, ganz konkrete Einblicke in den schulischen Alltag der IGS Osthofen zu erhalten.

Die Besucher bekamen einiges geboten, da sich einige Klassen mit vollem Engagement Projekte ausgedacht hatten. Man konnte beispielsweise bei den verschiedenen Klassen leckere Waffeln und Crêpes kaufen oder spannende Versuche mit Erdproben hautnah miterleben. Eine andere Klasse sammelte Spenden, damit der Schulgarten, beziehungsweise der Schulinnenhof, wieder auf Vordermann gebracht werden kann.


Für die kleineren Besucher bot eine Klasse „Gesichter malen“ an, damit konnte die Klasse bei den jüngeren Besuchern viel Zuspruch gewinnen.
Zusätzlich konnte man bei der Tombola heiße Preise gewinnen.

Schulleiter, Lehrerbelegschaft, Schüler und Elternvertreter waren alle anwesend, um wirklich jede Frage beantworten zu können.

 

Abschließend kann man festhalten, dass die IGS Osthofen sich wieder einmal von ihrer besten Seite präsentiert hat, sodass alle Kinder großen Spaß an der Veranstaltung hatten. 

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser

 


Festliche Weinprobe im Weingut „Bert Wechlser Erben“.
Festliche Weinprobe im Weingut „Bert Wechlser Erben“.

Adventsweinprobe - 02.12.2017

Gute Laune bei weihnachtlicher Atmosphäre


Am Samstagnachmittag 02.12.2017 gab es beim Weingut "Bert Wechsler Erben" in Osthofen einen kleinen Vorgeschmack auf die kommenden Feiertage.

 

Seit etwa 13 Jahren veranstalten Jutta und Joachim Ahl regelmäßig zum Beginn der Weihnachtssaison eine Adventsweinprobe im weihnachtlich geschmückten Weingewölbe. 

Der Duft von frischen, hausgemachten Waffeln und heißem Glühwein versprühte im gesamten Raum Festtagsstimmung und lud zum gemütlichen Beisammensein, Probieren und Stöbern ein.

 

Zum Kosten gab es neben der großen Auswahl an verschiedensten Weinen auch feine Likörspezialitäten, Weihnachtspunsch und Naschereien wie beispielsweise Rotweinschokolade. Auf der Suche nach einem guten Tropfen für das eigene Weinsortiment oder einer Geschenkidee konnte man hier also schnell fündig werden. Eine persönliche Beratung für den idealen Wein zum Festessen gab es wenn gewünscht natürlich noch obendrauf.


Text: Elias Türktasar/ Presseagnetur Die Knipser


Wie schlecht ist die Luft wirklich? – 02.12.2017

Osthofen macht den Test

 

Immer wieder kursiert das Thema „belastete Luft“ durch die Medien: „SMOG-Alarm in den Großstädten“ oder „Dieselmotoren verpesten unsere Luft“. Da stellt sich nun die Frage, wie stark die Atemluft in Rheinhessen und besonders in Osthofen mit Schadstoffen belastet ist.


Das SWR Fernsehen hat eine regionale Bürger-Messaktion ins Leben gerufen. Hierbei konnten sich freiwillige Bürger melden, die dann von dem SWR Fernsehen Messwerkzeug erhielten und anschließend selbst eine Messung in ihrer Gemeinde vorgenommen haben. Für die Stadt Osthofen ist ein Endergebnis von 34,6 µg herausgekommen.Im Normalfall kann man als Otto-Normalverbraucher nicht viel mit diesem Ergebnis anfangen, aber wenn man den Wert aus Osthofen mit den Stickstoffdioxid-Werten von Stuttgart (57,1 µg), Mannheim (54,9 µg), Heidelberg (55,0 µg) und Trier (41,7 µg) vergleicht, dann kann man den Wert etwas genauer einschätzen.

Des Weiteren liegt der Europäische Grenzwert für Stickstoffoxide bei 40 pro Quadratmeter. Hierbei springt zunächst erfreulich ins Auge, dass der Wert deutlich unter dem EU-Grenzwert liegt. Zusätzlich kann man sagen, dass der Wert in der Relation zu den restlichen Städten mit ähnlicher Verkehrssituation völlig normal und somit im Rahmen liegt. Bei der Einschätzung der Schadstoffwerte sollte man die nähere Umgebung und deren Industrie in Bezug nehmen, denn das Wormser Industriegebiet ist ein weiterer Faktor für den Stickstoffoxidwert in Osthofen.

 

Quelle: https://www.swr.de/abgasalarm/stickstoffdioxid-messaktion-des-swr-schlechte-luft-gibt-es-nicht-nur-in-grossstaedten/-/id=18988100/did=20054018/nid=18988100/1958rct/index.html 

 

Text: Steffen Brenner / Presseagentur Die Knipser


WBO veranstaltet Neujahrskonzerte – 27.11.2017

 

Zurzeit sind sind die Musiker vom Wonnegauer Blasorchester aus Osthofen wieder mitten in Ihren Vorbereitungen für ihre Neujahrskonzerte, mit denen sie auch im neuen Jahr ihre Zuhörer wieder verwöhnen wollen. Dirigent Samir Müller hat sich wieder ein interessantes, anspruchsvolles aber auch kurzweiliges Programm für Sie überlegt. Merken Sie sich schon jetzt die Termine vor! Gespielt wird am 06.01. um 18 Uhr in der evangelischen Kirche in Monsheim, am 07.01. um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Bechtheim und am 21.01. um 17 Uhr in der Bergkirche in Osthofen. 


Die Wiesbadener Autorin Fenna Williams.
Die Wiesbadener Autorin Fenna Williams.

Spannende Weihnachten bei LiMO! – 27.11.2017

 

Am 14. Dezember ab 19.30 Uhr gibt es zum zweiten Male spannende Weihnachten bei LiMO (Literatur und Musik in Osthofen): Statt Lichterglanz und Weihnachtsliedgesäusel findet im Kreuzgewölbe des Landhotels Schwanen wieder eine alternative Weihnachtslesung statt, in der die "Mörderischen Schwestern" Fenna Williams (Wiesbaden), Heidi Moor-Blank (Landau) und Antje Fries (Osthofen) ihre neuen Weihnachts-Kurzkrimis vorstellen.

Fenna Williams, die nicht nur als Drehbuchschreiberin und Krimiautorin (u.a. mit der Reihe um die skurril-sympathische Hobbydetektivin Pippa Bolle) erfolgreich ist, sondern auch als Reiseleiterin von Genussreisen (z.B. rund um Whisky durch Schottland) und Bloggerin, berichtet von einem ganz bestimmten Weihnachtsduft, der in Wiesbaden in der Luft liegt und zu einem Verbrechen führt.

 

Heidi Moor- Blank, die neben ihrem Beruf in einem Softwarehaus Krimis schreibt und höchst aktiv Theater spielt, hat einem Krippenschnitzer im Burgwald über die Schulter geschaut und dabei eine gruselige Entdeckung gemacht, und Antje Fries, die außer der Krimischreiberei im pädagogischen und journalistischen Bereich arbeitet, weiß von zwei leblosen Gestalten am Stand eines Osthofener Winzers auf dem Bensheimer Weihnachtsmarkt.

Karten zu 7 Euro im Vorverkauf sind im Landhotel Schwanen zu bekommen, aber auch per Mailbestellung über limo-osthofen@gmx.de. Details finden sich unter www.limo-osthofen.de.


Die Kita Rappelkiste veranstaltete einen Weihnachtsmarkt, mit dessen Erlös sie einen neuen Wasser-Sand-Spielplatz finanzieren werden.
Die Kita Rappelkiste veranstaltete einen Weihnachtsmarkt, mit dessen Erlös sie einen neuen Wasser-Sand-Spielplatz finanzieren werden.

Weihnachtszauber in der AWO-Kita Rappelkiste – 25.11.2017

 

Am letzten Samstag im November veranstalteten der Elternausschuss der Kita Rappelkiste und dessen Team einen kleinen Weihnachtsmarkt. Dabei kamen viele Eltern, Großeltern, Onkels und Tanten, sowie Brüder und Schwestern, um den Weihnachtszauber in der Kita zu erleben. Dort gab es viele kreative selbstgestaltete Dekorationsartikel, wie zum Beispiel Adventskränze, Schmuck, Weihnachtskugeln, Mützen, Plätzchen und Marmelade zu kaufen. Natürlich gab es auch Kinderpunsch, Glühwein, Kaffee, sehr viele leckere und selbstgemachte Kuchen und Waffeln mit Eis. Außerdem konnten die Besucher auch eine Spende dalassen. Die Kinder boten auch eine kleine Tanzeinlage, um die Leute auf die schöne Adventszeit einzustimmen.

 

Der Erlös des Weihnachtszaubers wird für einen lang ersehnten Wasser-Sand-Spielplatz gesammelt.

 

Text: Yolanda Palacios Stefan / Presseagentur Die Knipser


Die wenigen Besucher hatten ihren Spaß im Weißen Roß.
Die wenigen Besucher hatten ihren Spaß im Weißen Roß.

„Heiß in den Winter“ im Weißen Roß – 25.11.2017

Die Besucher hatten ihren Spaß bei guter und abwechslungsreicher Musik

 

In der Halle des Weingasthofs „Zum Weißen Roß“ konnten die Leute am letzten Novembersamstag in den Winter starten. Um 19 Uhr begann DJ Steve seine Musik aufzulegen. Er ließ die Leute zu 80er-und-90er-Hits, wie „Rhythm Is a Dancer“ oder „What Is Love“, sowie zu aktuelleren Hits, wie „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue und „No Roots“ von Alice Merton, tanzen. Der DJ, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, steht in ganz Rheinhessen an den Schalthebeln und ist auf privaten Veranstaltungen, wie zum Beispiel bei Hochzeiten und Geburtstagen, und auf öffentlichen Feiern, wie dem Osthofener Winzer-Hoffest unterwegs. Wegen seines Auftritts nach der Osthofener Weinwanderung in der neuen Osthofener Mitte buchte ihn das Weiße Roß für diesen Abend. DJ Steve legt auch Schlager von Andreas Gabalier und weiteren Schlagerstars auf.

 

Doch bei „Heiß in den Winter“ konnten die Leute nicht nur vor der Bühne tanzen. In der Halle konnten sie sich Bier, Rot- und Weißwein sowie Glühwein und natürlich auch alkoholfreie Getränke kaufen. Außerdem war der Hunger mit Bratwurst, Currywurst und Steak auch gut versorgt.

 

Die Betreiber waren mit der Besucherzahl sichtlich nicht sehr zufrieden, aber die Leute die kamen hatten einen schönen Abend, bei dem sie sich mit anderen treffen und unterhalten konnten. Die Musik durch DJ Steve machte den meisten Spaß und so ging die Party noch bis zur Mitternacht weiter.

 

Text: Bjarne Dimmler / Presseagentur Die Knipser


Sechs Autoren lasen auch Ihren Kurzkrimis vor.
Sechs Autoren lasen auch Ihren Kurzkrimis vor.

Mordsgute Unterhaltung - 24.11.2017
Von vergifteten Weihnachtsplätzchen bis hin zur tragischen Gasexplosion...

 

Zum Auftakt des zehnten "mörderischen Wochenendes" hatten sich am Freitagabend (24. November 2017) zahlreiche Krimifans im Bürgersaal des Landhotels Zum Schwanen eingefunden. Seit ihrer Gründung vor zehn Jahren veranstaltet die Autorengruppe "mörderisches Rheinhessen" das Krimifestival traditionell im Herbst an verschieden Orten in der Region, das Jubiläum wurde nun im Wonnegau gefeiert.


Zum Jubiläum präsentierten die sechs Autoren Antje Fries, Andreas Wagner, Vera Bleibtreu, Jürgen Heimbach, Heidrun Immendorf und Peter Jakob exklusiv zu diesem Anlass verfasste Kurzkrimis. Die siebte im Bunde, Claudia Platz, konnte der Veranstaltung leider nicht beiwohnen, wurde allerdings durch ihre Verlegerin Angelika Schulz-Parthou vertreten. Moderiert wurde die "mörderische Nacht" von SWR Musikredakteur Christian Pfarr, der früher selbst einmal Mitglied der Autorengruppe war. Horst Christ (Akkordeon) und Roland Tenten (Schlagzeug) sorgten mit bekannten Melodien wie dem "Pink Panther"-Titelsong für das richtige Flair.
Die rheinhessische Krimiszene hat sich etabliert, sie wächst und gedeiht. Gerade Krimis mit einem Bezug zur Region erfreuten sich immer größerer Beliebtheit, meint Christian Pfarr. Die beschriebenen Orte seien den Lesern meist bekannt, so könne man sich noch einfacher in die beschriebene Handlung hineinversetzen und das mache den Reiz aus.
Auch Bürgermeister Goller berichtete in seinem Grußwort von seiner Affinität zu Krimigeschichten. Im Zuge eines Kinderkrimiprojekts mit Antje Fries hatte er damals als Referendar mit Schülern eine Krimireihe geschrieben und vorgestellt.

 
Neben der Eröffnungsveranstaltung am Freitag fanden am Wochenende noch weitere drei Lesungen mit je zwei Autoren statt und auch hier war der Andrang groß. "In der "Augenwaide" in Flörsheim-Dahlsheim war es so brechend voll, dass für uns kein Stuhl übrig war und wir kurzerhand von der Empore herunter gelesen haben", so Antje Fries.

 

Text: Elias Türktasar/ Presseagentur Die Knipser

 

Foto-Galerie


Die fröhlichen Gewinner nach der Preisverleihung in der Volksbank.
Die fröhlichen Gewinner nach der Preisverleihung in der Volksbank.

Die Preisverleihung zum Gewinnspiel beim Verkaufsoffenen Sonntag – 23.11.2017

 

Anderthalb Wochen nach der Auslosung zum Gewinnspiel des Verkaufsoffenen Sonntags fand am 23. November die Preisverleihung in der Volksbankfiliale in Osthofen statt. Zunächst bedankte sich Herr Köhler bei Herrn Stahl, dem Vertreter der Volksbank, der den Raum für die Preisverleihung zur Verfügung stellte und die Gutscheinaktion beim Verkaufsoffenen Sonntag unterstützte.

 

Bevor die Geldpreise für die Erwachsenen verliehen wurden, bekamen die Kinder ihre Gewinne verliehen. Diese nahmen die Gutscheine für die TGO Ferienspiele und den Traubensaft vom Weingut Strauch mit strahlenden Gesichtern an. Danach ging es an die Verleihung der Einkaufsgutscheine. Diese übergab Herr Stahl den Preisträgern, die sich damit beispielsweise eine Reise nach Kuba per Reisebüro Hinterschitt oder eine neue Brille bei Optik Bischoff finanzieren werden.

 

Bei der Übergabe bekamen die Preisträger noch ein Glas Sekt in die Hand. Für die Kinder gab es natürlich auch Wasser, Trauebensaft oder Apfelschorle.

 

Am Ende bedankten sich Herr Köhler und Herr Stahl bei den Teilnehmern fürs Mitmachen.

 

Text: Yolanda Palacios Stefan / Presseagentur Die Knipser


Der Martinsumzug des Ev. Kindergartens.
Der Martinsumzug des Ev. Kindergartens.

Rabimmel, Rabammel, Rabumm
Singende Kinderlein gehen mit ihren Laternen und ihre Laternen mit ihnen...


Seit rund 100 Jahren erleuchten zum Sankt-Martins-Umzug die Laternen von tausenden Kindern. Auch in Osthofen zogen 2017 wieder die bunten Martinszüge von fünf Kindergärten singend durch die dunklen Gassen. Doch hierbei soll nicht bloß eine schöne Tradition gepflegt werden, auch die Sage vom heiligen Martin von Tours ist auch heute noch wichtig. Der aus dem heutigen Ungarn stammende Sohn eines römischen Soldaten wurde schon im Alter von 15 Jahren zum Militärdienst eingezogen. Seine Kameraden schätzten ihn sehr, denn obwohl Martin nicht getauft war, bemühte er sich steht’s im Sinne der christlichen

Bunte Laternen waren auch bei der KiTa Arche Noah zu sehen.
Bunte Laternen waren auch bei der KiTa Arche Noah zu sehen.

Lehren zu leben und zu handeln. Von seinem Sold behielt er nur was er brauchte, den Rest gab er denen, die es dringend benötigten.
So handelte er auch, als er mit seinem Schwert seinen Mantel vor den Toren Amiens entzwei teilte, um einem Bettler im bitterkalten Winter vor dem erfrieren zu retten. Die Szene wird traditionell bei den Laternenumzügen rund um den Martinstag nachgespielt und dient nach knapp 2000 Jahren noch immer als Symbolbild für die Nächstenliebe.

 

Natürlich durften dabei auch nicht die Weckmänner und ein abschließendes großes Martinsfeuer fehlen, an dem sich alle nach dem langen Marsch aufwärmen konnten. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Beteiligten, Helfern, den Musikern, der Polizei sowie der Freiwilligen Feuerwehr, die Jahr für Jahr helfen, die Botschaft der Geschichte des selbstlosen Helfers weiterleben zu lassen.


Text: Elias Türktasar/ Presseagentur Die Knipser

 

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Musikalische Unterstützung beim Umzug des Kindergartens AWO Zauberstein.
Musikalische Unterstützung beim Umzug des Kindergartens AWO Zauberstein.
Auch die KiTa Regenbogen hatte ein großes St. Martins-Feuer.
Auch die KiTa Regenbogen hatte ein großes St. Martins-Feuer.
Auch die Jugendfeuerwehr war dabei und sorgte stets für Sicherheit.
Auch die Jugendfeuerwehr war dabei und sorgte stets für Sicherheit.


Der Standort am Goldberg bringt nicht nur für die Beeinträchtigten einen Vorteil. Durch das Vorhaben neben der Einrichtung ein Wohnkomplex einzurichten eröffnetet es den Bürgern die Möglichkeit mit den Besuchern der Lebenshilfe engere Kontakte zu knüpfen.
Der Standort am Goldberg bringt nicht nur für die Beeinträchtigten einen Vorteil. Durch das Vorhaben neben der Einrichtung ein Wohnkomplex einzurichten eröffnetet es den Bürgern die Möglichkeit mit den Besuchern der Lebenshilfe engere Kontakte zu knüpfen.

Spatenstich für Fördermaßnahmen - 23.11.2017

Mit vielen Anwesenden wurde der Baubeginn der neuen Zweigstelle der Lebenshilfe Worms- Alzey in Osthofen gefeiert

 

Diesen Donnerstag, den 23.11.2017, konnte man den Spatenstich des neu geplanten Gebäudes der Lebenshilfe e.V. Worms-Alzey am alten Herrnsheimerweg miterleben. Zu diesem Tag versammelten sich einige lokale Persönlichkeiten aus der Umgebung Worms, unter anderem Architekt Jörg Deibert, der bereits an verschiedenen Projekten in Osthofen beteiligt ist. Doch auch die Politiker ließen sich nicht lumpen um an diesem denkwürdigen Tag anwesend zu sein. So waren der Oberbürgermeister Kissel aus Worms, VG Bürgermeister Wagner und sogar der ehemalige Bundestagsabgeordnete und früherer Bürgermeister Osthofens Klaus Hagemann vor Ort. Und auch die Schulleiter der umliegenden Schulen wollten den Startschuss zu der Einrichtung nahe ihrer Bildungseinrichtungen nicht verpassen.

 

Dass dieses Gebäude geplant und realisiert werden konnte hing von vielen verschiedenen Faktoren, die von ambitionierten Mitarbeitern der Lebenshilfe und dem Willen der Beteiligten beeinflusst waren. So sind die Erweiterungsvorhaben bereits seit 2010 im Gespräch, wobei jedoch ein Standpunkt gesucht werden musste, der den Anforderungen entspricht und dessen Kosten im Förderungsnutzenplan liegen mussten. Durch die Initiative der Förderer konnte man nun in diesem Jahr beginnen, den Standort am Goldberg zu nutzen.

 

Dass eine zusätzliche Einrichtung benötigt wird steht außer Frage da bereits in Worms die Fördereinrichtung der Lebenshilfe überbelegt ist. Mit mehr als fünfzig Besuchern stellt die Lebenshilfe einen großen Mehrwert für die Beeinträchtigten. Um diesen Mehrwert zu erweitern beschloss man, dass eine Zweigstelle in Osthofen die richtige Option wäre, um den behinderten Menschen mehr Möglichkeiten zu bieten, sich selbst zu entfalten. Im Erdgeschoss des geplanten Gebäudes sollen am Ende vier Gruppen mit jeweils sechs Besuchern unterkommen und betreut werden, wobei derzeit nur zwei genehmigt wurden. Im Obergeschoss besteht derzeit noch kein Plan bezüglich der Nutzung, jedoch steht die Stadt Osthofen mit der Lebenshilfe im Gespräch um eine sinnvolle Gestaltung der Räumlichkeiten zu gewährleisten.

 

Der Standort am Goldberg bringt nicht nur für die Beeinträchtigten einen Vorteil. Durch das Vorhaben neben der Einrichtung ein Wohnkomplex einzurichten eröffnetet es den Bürgern die Möglichkeit mit den Besuchern der Lebenshilfe engere Kontakte zu knüpfen, sodass eine engere Inklusion stattfinden kann. So funktioniert der Standort als Bildungs- als auch als Eingliederungshilfe. Mit 700qm Fläche kann den Besuchern eine Fläche geboten werden in denen sie Freiräume, aber auch pädagogische Hilfe erfahren können. Der einzige Knackpunkt sind die baulichen Herausforderungen, die es mit sich bringt wenn ein Gebäude für körperlich beeinträchtigte Menschen geschaffen werden muss.

Jedoch ist dies eine Möglichkeit vielen Menschen, dass Leben zu erleichtern und es zu bereichern, sodass dieses Vorhaben großen Zuspruch von Förderern und Mitarbeitern der Lebenshilfe fand.

Ende 2018 bis zum ersten Quartal 2019 soll das Gebäude fertiggestellt werden.

 

Text: Martin Winter/ Presseagentur Die Knipser 


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