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Weihnachtszauber“ liegt in der Luft – 18.12.2016

 

Zum „Weihnachtszauber“, am letzten Adventswochenende vor Heiligabend, lädt auch dieses Jahr wieder das Weingut Karl May in Osthofen ein. Angeboten wird hier in entspannter Atmosphäre von selbstgebrannten Kokos- und Vanillemandeln, bis zu gehäkelten Topflappen und Schmuck, alles was das Herz begehrt.

Auch Zeichenkunst ist mit der Mainzerin Angelika Piroth vertreten. Die ehemalige Förderschullehrerin begann als Ausgleich zu ihrer oftmals belastenden Arbeit zu malen und stellt gelegentlich auf Ausstellungen aus oder bietet ihre anrührenden, oftmals tiefsinnigen Gemälde auf Kunsthandwerk- oder Weihnachtsmärkten zum Verkauf an. Die Kleineren Gäste dürfen selbst Filzen, angeboten von der Creativwerkstatt im Turm Alsheim, während die älteren die Stimmung bei veganen Waffeln, Currywurst und Glühwein

genießen. Zum sechsten Mal findet der Weihnachtsmarkt nun schon statt und während anfangs noch Freunde angefragt werden mussten, ob sie vielleicht Lust hätten ihre Kunst auszustellen und zu verkaufen, wird das Weingut inzwischen um Ausstellmöglichkeiten gebeten, wie Anne May zu erzählen weiß. Zu jeder vollen Stunde findet in dem kleinem Raum, in dem Barriquefässer bis zur Decke gestapelt sind, eine weihnachtliche Lesung in Kooperation mit der Schul- und Stadtbücherrei Osthofen statt und hin und wieder spielen Bläser vom Dach aus besinnliche Weihnachtslieder.

Besonders schön sind auch die Engelskerzen von Christiane Jutzi, die sich beim Anzünden des Dochtes und Schmelzen des Wachses so verformen, dass sie einem leuchtenden Engel mit ausgebreiteten Flügeln gleichen. Auf dem sehr gemütlichen und inspirierendem Weihnachtsmarkt, kauft der ein oder andere noch die letzten Weihnachtsgeschenke und trotz stressiger Vorweihnachtszeit, liegt schon ein Hauch des friedlichen, christlichen Höhepunktes, dem Heiligen Abend, in der Luft.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser

 

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Eisstockschießen in der Fußgängerzone Skiclub Trappenberg zieht positive Bilanz - 18.12.2016

 

Drei Tage lang konnte man in der Wormser Fußgängerzone den Eisstock über die Kunsteisbahn schieben. Die Stadtsportförderung um Gerd Vogt hatte die Eisbahn aufgebaut und am Samstag den Volksbank Bedwarmer Cup organisiert, an dem 8 Mannschaften teilnahmen. In der freien Zeit konnten die Passanten und Besucher des Weihnachtsmarktes ihr Glück versuchen.

Der Sonntag stand dann im Zeichen der Trappenberger Wintersportler. Es wurde der beste Eistockschütze des Vereins ermittelt. Anne Schembs konnte in der Jugendklasse alle Konkurrenten hinter sich lassen, während bei den Herren Oliver Ruh sich durchsetze. Bei

den Damen siegte Sabine Kromm. „Eisstockschießen liegt uns halt doch mehr als das Bettflaschen schieben“ kommentierte Oliver Ruh, der gleichzeitig auch der Sommersportwart des SSC Trappenberg ist. Am Samstag abend waren sowohl die Ladys vom Trappenberg als auch die Herrenmannschaft in der Vorrunde beim Volksbank Bedwarmer Cup ausgeschieden. Mit dem Glühwein oder dem Kinderpunsch in der Hand wurden dann die einzelnen Würfe analysiert und mit Sicherheit wird der Trappenberg im kommenden Jahr wieder mit am Start sein, denn das Eisstockschießen ist schon eine rechte Winterfreude. Bilder findet man auf der Homepage des Vereins unter www.trappenberg.com und wer möchte, kann natürlich auch auf einer der vielen Vereinsfahrten mal das Eisstockschießen auf echtem Eis probieren. Noch sind wenige Restplätze in der Jugend und der Familienfreizeit frei.

 

Text: SSC Trappenberg


Glockengeläut über den Rhein - 18.12.2016

 

Eine große Schar Neugieriger kam am Sonntag zum Rheindürkheimer Rheinufer um beim angekündigten „Glockengeläut über den Rhein“ dabei zu sein. Der Nordheimer Heimatverein hatte zu Erinnerung an den ehemaligen Fährbetrieb zwischen den beiden Rheinanliegergemeinden Nordheim und Rheindürkheim eine Glocke am sogenannten „Fährturm“ aufgehängt.  In dem Turm übernachtete zu früheren Zeiten der Fährmann, wenn die einstige Gierfähre am Nordheimer Ufer lag. Mit den Glocken auf beiden Seiten des Rheins wurde der Fährmann herbeigerufen. Eine „Rheindürkheimer Glocke“ wurde bereits vor einiger Zeit durch die Ortsgeschichtliche Arbeitsgemeinschaft wieder aufgestellt. Die Vorsitzenden der beiden Brauchtumsvereine Günter Mösinger und Oskar  

Ristau waren sich deshalb schnell einig, dass die Glocken gebührend eingeweiht werden sollten. Diese Idee fand auch  bei dem Bibliser Bürgermeister Felix Kusicka und dem Rheindürkheimer Ortsvorsteher Adolf Kessel in der übertragenen Bedeutung sofort großen Anklang. Um sich zu versichern, ob das Geläut auch auf der anderen Rheinseite zu hören war, kamen die modernen Kommunikationsmittel, die Handys der beiden Kommunalpolitiker, zum Einsatz. Dabei wurde auch gleich das nächste persönliche Treffen beim Neujahrsempfang am 4. Januar, um 19.30 Uhr, im Rheindürkheimer Gemeinschaftshaus „Hessischer Hof“ vereinbart.“

 

Text: Adolf Kessel

 

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Weihnachtskonzert der EFG begeistert Besucher - 18.12.2016

 

Musikstücke, Gedichte, Gebete und vieles mehr begeisterten die Besucher des

besinnlichen Weihnachtskonzertes der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde

an der Lehmgrube.

Wie auch die Konzerte der vergangenen Jahre faszinierten ausgezeichnete Sänger und Sängerinnen mit Solos und gemeinsam im Chor.

Dabei war ein sehr hohes künstlerisches Niveau immer gegeben.

Auch die Weihnachtsgeschichte wurde wieder clever inszeniert. Besonders wird den

Besuchern jedoch die grandiose Stimmung in Erinnerung bleiben. Ein Abend der zur Wiederholung anregt.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser

 

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Liebe für die Welt“ - 17.12.2016

Benefizkonzert für Waisenkinder in Uganda

 

Maria Golowin und Ulrich Wuttke nahmen die Zuhörer in das Weihnachtsgeschehen mit, das sich bereits vor 2000 Jahren ereignete. „Die Krippe ist der Anfang, das Kreuz und die Auferstehung ist der Schlusspunkt des Rettungsplans Gottes. Diese stehen im engen Zusammenhang zu einander“, erklärte der Gemeindeleiter Ulrich Wuttke.

 

Unter der Leitung von Natascha Fast besang der Gemeindechor die Weihnachtsgeschichte. Die musikalische Umrahmung übernahm sehr stilvoll die Band der CHRISTUSgemeinde.

Den Schlusstakt gestaltete mit einer großartigen Instrumentalleistung die Familie Weninger.

Der Kinderchor bereicherte das Konzert. Seit Wochen wurde unter der Leitung von Christina Krell und Anne-Kathrin Martens fleißig dafür geprobt.

 

Die gesamte Kollekte wurde Helping Hands zur Verfügung gestellt, um das Projekt Unterstützung von Waisenkindern in Uganda fortzuführen. 

 

Gott hat sein Bestes gegeben - seinen Sohn - und wir wollen heute Abend ihm auch durch unseren Lobpreis die Ehre geben“, sprach Samuel Fast, Diakon der Christusgemeinde für Musik.

 

Text: Christus-Gemeinde Osthofen

 

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 Vertreter der Vereine halten die vom Vorstand der Klaus-Mehring-Stiftung (Thomas Goller, Siegfried Degünther, Klaus Mehring) übergebenen Schecks in den Händen.
Vertreter der Vereine halten die vom Vorstand der Klaus-Mehring-Stiftung (Thomas Goller, Siegfried Degünther, Klaus Mehring) übergebenen Schecks in den Händen.

Osthofens Jugendarbeit kann sich sehen lassen - 17.12.2016

 

Dass die Osthofener Vereine mehr als aktiv sind, ist nicht abzustreiten. Es ist auch für jeden etwas dabei, denn es gibt Sportvereine wie die TGO oder den DLRG, es gibt Musikvereine wie den Kirchenmusikverein oder das Wonnegauer Blasorchester, aber auch kreative Vereine wie die Krabbelgruppen.

Der Schwerpunkt am Samstag, den 17. Dezember, lag jedoch nicht bei den

Vereinen selbst, sondern bei der Jugendarbeit die sie leisten.

Jedes Jahr spendet die Klaus-Mehring-Stiftung Geld für genau diesen Zweck.

Die jährliche Summe errechnet sich vor allem aus den Zinsen des Kapitalstocks der Stiftung und vielen Zuspenden. 2016 konnte die erstaunliche Summe von 2000€ unter vier Vereinen aufgeteilt werden.

 

So gingen ganze 600€ an den Hauptverein der TGO, die damit die Ferienbetreuung ausbauen möchte, denn viele Eltern können keine 6 Wochen lang ihre Kinder betreuen.

Eine warme Mahlzeit soll auch inbegriffen sein.

Sicherlich erwähnenswert ist es auch, dass in diesem Jahr 4 Flüchtlingskinder an dem Programm teilnahmen und sehr gut integriert werden konnten.

 

Der Vorstand der Stiftung, bestehend aus Thomas Goller, Herrn Degünther und Klaus Mehring selbst, freute sich natürlich auch über weitere 600€, die dem Wonnegauer Blasorchester zur Verfügung gestellt werden konnten, um neue Instrumente anzuschaffen. Ähnliche Tätigungen hat auch der Kirchenmusikverein mit der selben Summe vor und Tagesausflüge sollen natürlich auch gefördert werden.

Der letzte Scheck des Tages, mit einem Wert von 200€, ging an den DLRG Ortsverband Osthofen. Damit wird für einen existenziellen Faktor bei ihrer Arbeit gesorgt – der Sicherheit. So sollen Notfallrucksäcke sowie

Beatmungsgeräte und ähnliches angeschafft werden.

 

Klaus Mehring legte gegen Ende der Veranstaltung noch einige Fakten dar.

Wurden im Jahre 2009 noch 1234 Jugendliche in Osthofen von den Vereinen betreut, so nahmen knapp 26% weniger im Jahr 2015 (1051) an der Jugendarbeit teil. Ein Trend den es zu stoppen gilt. Denn es wäre sehr schade um die Arbeit der Vereine, wenn es niemanden mehr gäbe der sich ihnen anschließt.

 

Fakt ist aber auch, dass es in Osthofen nur so ein aktives Vereinsleben geben kann, weil sich viele ehrenamtliche Helfer finden denen die Jugendarbeit am Herzen liegt. Dieser konnten durch die Klaus-Mehring-Stiftung insgesamt 22800€ zu gute kommen. 12 Vereine konnten sich in den vergangenen Jahren über eine Spende freuen.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Die gut vorbereiteten Konfis geben Liebe und Geborgenheit in ihrer Andacht weiter.
Die gut vorbereiteten Konfis geben Liebe und Geborgenheit in ihrer Andacht weiter.

 Du bist das Licht der Welt - 15.12.2016

 

Seit vielen Jahren holen die Osthofener Konfirmanden das Friedenslicht aus Mainz ab und bringen es unversehrt nach Osthofen in die

Bergkirche. Doch dort steht das Licht wie unter einem Scheffel, mit dem einzigen Unterschied, dass es dort nicht ausgeht. Das Licht als Symbol für den Frieden soll die Herzen aller erreichen, auch derer die zu schwach sind, um sich aus eigener Kraft auf den Weg in die Bergkirche zu machen.

Aus diesem Grund brachten die Konfirmanden das Licht mittels einer Andacht in verschiedene Altenheime in Osthofen.

 

Der Saal Wonnegau des Johannes Zentrums war gefüllt mit vielen interessierten Senioren. Im Vorprogramm der Konfirmanden war die Ballett-

und Tanzschule unter der Leitung von Eugenie Platt. Die talentierten jungen Tänzerinnen verzauberten das begeisterte Publikum mit Auszügen der aktuellen Produktion Frau Holle.

 

Jetzt war es an den Konfis ihre selbst erarbeitete Andacht zu halten, und dies gelang ihnen ganz ausgezeichnet.

Die Senioren sangen begeistert das ein oder andere Weihnachtslied mit und hörten gespannt den Worten der „jungen Leute“ zu. Dass das Friedenslicht in Bethlehem angezündet wird, war den meisten bewusst, doch dass es sogar bis zum 6. Januar brennt, war für viele eine Überraschung.

 

Die Andacht machte bewusst, dass auch wir Menschen ganz spontan sein können wie eine Kerzenflamme, denn wir können ganz selbstverständlich Wärme und Licht in Form von Liebe, Nähe und Geborgenheit an die weiter geben, die es brauchen.

 

Zum Abschluss gab es für jeden Konfirmanden noch ein kleines Präsent, doch das war an eine „Herausforderung“ gekettet.

So wurde das Geschenk erst den Senioren überreicht, welche es den Konfis dann geben sollten. Jeder Jugendliche musste also auf einen der älteren Menschen zugehen und direkt in Kontakt mit ihnen kommen. Für viele stellte das eine Herausforderung dar, denn im Alltagsleben kommt so eine Begegnung zwischen jung und alt eher selten außerhalb des Familienlebens vor. Doch die Übung machte deutlich, dass man unsere Ältesten nicht vergessen sollte und dass es an den Jungen liegt den Kontakt zu wahren, denn die Älteren können nur schwer zu einem kommen.

 

Und so brennt das Licht des Friedens auch bei den Senioren im Johannes Zentrum und leuchtet, hoffentlich lange genug, so dass alle den Frieden spüren können der davon ausgehen soll.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Mörderische Vorlesung beim Landhotel „Zum Schwanen“ am 15.12.2016

„Eine weihnachtliche Stimmung mit mörderischem Vergnügen“, wünscht Antje Fries gleich zu Beginn. Die Autorin und Moderatorin dieses Abends gehört zusammen mit Claudia Platz und Jürgen Heimbach der Autorengruppe „Mörderisches Rheinhessen“ an. Diese präsentieren an diesem Abend kriminelle Weihnachtsgeschichten, die eine Mischung aus lustig und makaber darstellen.
Im Rahmen von LiMO (Literatur und Musik in Osthofen), beginnen die Autoren zunächst Minutenkrimis vorzutragen. Im Anschluss folgt dann von jedem der drei Autoren eine längere Geschichte.
Umgeben von Kerzen und Weihnachtskugeln genießen die Zuhörer die Geschichten und bringen dies durch kräftigen Applaus und herzhaftes Lachen zum Ausdruck.
Wer noch nicht genug bekommen hat, kann dann an einem Verkaufsstand Bücher erwerben, darunter zum Beispiel „Kleine Schwestern“ von Antje Fries oder „Die falschen Caesaren“ von Claudia Platz.

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Suche nach dem Glück – Mit der richtigen Schwingung klappt das- Akrobatik im Wormser - 14.12.2016

 

Bereits seit 2001 besteht die italienische Zirkusgruppe Sonics, gegründet von Alessandro Pietrolini. Doch es handelt sich nicht um irgendeine Gruppe. Im Gegenteil, das Ensemble hat bereits internationale Auftritte, unter anderem bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Kiew, vorzuweisen. So ist ihre Performance auch in Paris, Athen, Miami, Mumbai, Beirut und Dubai zu bestaunen.

Die Zirkusgruppe erzählt eine Geschichte mithilfe ihrer Luftakrobatik-Show. Hierbei geht es um die Bewohner der Unterwelt Agartha, die auf der Suche nach dem Glück sind. Dieses besteht aus einem Sprung auf die Erdoberfläche, um endlich wieder Sonnenlicht genießen zu können. Jedoch werden die Bewohner Agarthas damit vor die knifflige Aufgabe gestellt hinter das Geheimnis der richtigen Schwingung zu kommen. Nur dann können sie nämlich ihr Ziel verwirklichen und das Erdinnere verlassen.

Dargestellt wird diese mythische Erzählung mithilfe von Licht-und Spezialeffekten sowie spannungssteigernder Musik.

Zu Beginn werden die Zuschauer durch Akteure überrascht, die über die Sitzplätze zur Bühne klettern. Dadurch besteht ein direkter Bezug zwischen den Akteuren und dem Publikum.

So gibt die fantasievolle siebenköpfige Gruppe ihr Bestes und überzeugt durch spektakuläre Athletik und Akrobatik. Das Publikum zollt dieser Leistung durch Standing Ovations zuletzt auch angemessene Würdigung. Nach mehrmaliger Verbeugung schließt sich letztlich der Vorhang und damit auch der Zugang zu einer anderen, mythischen Welt, die jedoch in den Köpfen der Besucher weiter existiert.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Foto: Sportfreunde Stiller / Nina Stiller
Foto: Sportfreunde Stiller / Nina Stiller
 
Sportfreunde Stiller bei „Worms: Jazz & Joy“ 2017! 17.12.16
Vorverkauf für das Sonderkonzert startet am 16. Dezember, 10 Uhr/500 Kombitickets im Angebot
 
Sei es die Fußballhymne „54, 74, 90, 2006“, „Applaus, Applaus“, „Ein Kompliment“ oder „Das Geschenk“: Seit mittlerweile 20 Jahren und sieben Studioalben steht die Band Sportfreunde Stiller für eingängige deutsche Popsongs zum Mitsingen und Mitfeiern. Im kommenden Sommer werden sie erstmals in Worms ihre energiegeladene Show zum neuen Album „Sturm & Stille“ präsentieren. Peter Brugger, Florian „Flo“ Weber und Rüdiger „Rüde“ Linhof treten am Freitag, 16. Juni 2017, beim Sonderkonzert der 27. Ausgabe von „Worms: Jazz & Joy“ auf. Tickets sind ab Freitag, 16. Dezember, 10 Uhr, für 36,90 Euro im Vorverkauf erhältlich. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein günstiges Kombiticket, mit dem man für 61,90 Euro sowohl das Sonderkonzert als auch das gesamte Festival besuchen kann. Das Kombiticket ist auf 500 Stück limitiert.
 
Eines dürfte heute schon feststehen: Der Marktplatz wird am Freitag, 16. Juni 2017 sicherlich beben. Denn vor allem live ist die Band aus der Nähe von München ein echter Garant für gute Laune und Spaß. Wenn die Sportfreunde Stiller zum Tanz bitten, lässt sich niemand lange bitten.
Die Bilanz der Band nach insgesamt sieben Studioalben und zwanzig Jahren Bandgeschichte kann sich sehen lassen: Mehrere hunderttausend verkaufter Alben, Gold- und Platinauszeichnungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie Millionen von Konzertbesuchern. Drei Echo-Trophäen (die letzte 2014) und zwei 1Live-Kronen. Die drei Jugendfreunde haben dabei ganz nebenbei ein eigenes Genre etabliert. Mal flotter Indierock („Ein Kompliment“), mal pathetische Streicherhymnen („Wunder fragen nicht“) und mal politische Stücke wie „Zwischen den Welten“ – bei den Sportfreunden gehört alles dazu und das ergibt einen ganz eigenen Mix. Hörbar auch wieder auf dem aktuellen Album „Sturm & Stille“. Es enthält Songs, die allesamt verdichten, worauf es bei Sportfreunde Stiller immer schon angekommen ist und immer noch ankommt: Verbundenheit, Optimismus, Ehrlichkeit, Spaß, Direktheit, Wagemut und Herz.
 
Günstiges Kombiticket wieder im Angebot
Das Sonderkonzert und das gesamte Festival kann man auch in diesem Jahr wieder zu einem vergünstigten Preis besuchen. Mit dem Kombiticket zahlt man für beides zusammen nur 61,90 Euro. Dezernentin Petra Graen: „Das Kombiticket ist auf 500 Stück limitiert, so dass es sich lohnt, sich jetzt schnell eines davon zu sichern. Überhaupt sind Konzertkarten sicherlich noch für den einen oder anderen eine schöne Geschenkidee für Weihnachten.“
Das Kombiticket ist limitiert auf 500 Stück und nur im Vorverkauf bis zum Freitag, 16. Juni, 12 Uhr, erhältlich. Es besteht aus einer Mehrtageskarte und einem Ticket für das Sonderkonzert. Weitere Informationen dazu findet man auf www.jazzandjoy.de.
 
Service
Alle TicketRegional-Preise im Überblick
Sonderkonzert mit Sportfreunde Stiller: VVK 36,90 Euro, AK 41,90 Euro. Mehrtageskarte und Sonderkonzert im Kombiticket für 61,90 Euro (nur VVK). Mehrtageskarten (Freitag bis Sonntag, außer Sonderkonzert): VVK 30 Euro, AK 35 Euro. Tageskarten: VVK 20 Euro, AK 25 Euro. Alle Preise inklusive aller Gebühren. Der Vorverkauf für alle Tickets endet am 16. Juni 2017 um 12 Uhr.
Über Rabatte und Ermäßigungen kann man sich auf www.jazzandjoy.de informieren.
 
Vorverkaufsstellen
Karten für „Worms: Jazz & Joy“ sind im Vorverkauf unter anderem erhältlich beim TicketService Worms, Rathenaustraße 11 (im Wormser), unter www.jazzandjoy.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen von TicketRegional. Die Kartenhotline lautet: 0 18 05 / 33 71 71 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz – Mobilfunk max. 0,42 €/Min; Montag bis Freitag: 8 bis 20 Uhr, Samstag: 9 bis 20 Uhr).
 
„Worms: Jazz & Joy“ vom 16. bis 18. Juni 2017
„Worms: Jazz & Joy“ findet 2017 vom 16. bis 18. Juni statt. Auf fünf Open-Air-Bühnen rund um den historischen Wormser Kaiserdom können die Besucher dann rund 40 Konzerte von nationalen und internationalen Starts verschiedener Genres erleben. Neben hochkarätigem Jazz stehen auch Soul, Swing, Pop und Rock auf dem Programm. Mit einem umfangreichen kulinarischen Angebot sorgen Gastronomen und Winzer aus der Region für das leibliche Wohl. Die kleinen Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm beim Kinderfest. In den Wormser Kirchen laden Jazzgottesdienste zum Mitsingen und Mitswingen ein!
 
Weitere Informationen zu „Worms: Jazz & Joy“ findet man unter www.jazzandjoy.de und auf der Facebook-Seite des Festivals www.facebook.de/jazzandjoy!
 
Danke an die Sponsoren
Ein Festival der Größenordnung von „Worms: Jazz & Joy“ wäre auch 2017 ohne die freundliche Unterstützung einer ganzen Reihe von Förderern nicht realisierbar. Ihnen allen gilt der besondere Dank der Veranstalter. Folgende Hauptsponsoren präsentierten die fünf Bühnen: Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Volksbank Alzey-Worms eG, EWR AG, RENOLIT SE, Wormser Zeitung. Zu den Partnern des Festivals gehörten außerdem: Kultursommer Rheinland-Pfalz der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, afri cola, Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co. KG sowie Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH.
 
 
Text: KVG Worms

Steinmühle, Osthofen
Steinmühle, Osthofen

Was Deutschland im Großen, das ist Osthofen im Kleinen“. Edition der Tagebücher des Osthofener Gutsbesitzers, Bürgermeisters und Unternehmers Johann Weißheimer II. erscheint 16.12.16

 

Mit der Herausgabe der vier Bände Tagebücher (geführt zwischen 1816 und 1882) erscheint im Januar die Edition einer für die Geschichte der Region während des 19. Jahrhunderts einzigartigen Quelle. Johann Weißheimer II. (1797-1883), Sohn eines Müllers und Gutsbesitzers, war über Jahrzehnte eine führende Persönlichkeit im südlichen Rheinhessen. Als langjähriger Bürgermeister und zeitweiliger Landtagsabgeordneter in Darmstadt, vermögender und einflussreicher Unternehmer, am höchsten besteuerter Grundbesitzer in ganz Rheinhessen und führender, gut vernetzter liberaler Politiker war er auf das Engste mit den Ereignissen und Wandlungen seiner Zeit verbunden. Seine im Familienbesitz in Osthofen befindlichen Tagebücher stellen eine außergewöhnlich reiche und spannende Fundgrube für die Zeit zwischen dem Vormärz und der Zeit nach der Reichsgründung dar. Der Text der Bände wurde jetzt gemeinsam von seinem Nachfahren, Stadtbürgermeister und Historiker Thomas Goller (Osthofen) und dem Leiter des Stadtarchivs Worms Gerold Bönnen, in Buchform herausgebracht.

Der Verfasser war mit den konfessionellen, politischen und wirtschaftlichen Wandlungen seiner Zeit bestens vertraut und

Umschlagentwurf bzw. Gemälde Weißheimer
Umschlagentwurf bzw. Gemälde Weißheimer

berichtet ausführlich in persönlicher Sicht von seiner eigenen Epoche. Weißheimers Tagebücher eröffnen durch die Dokumentation seines politischen Werdegangs, seiner persönlichen Einschätzung der politischen Lage und durch sein Wirken in Osthofen und Umgebung die seltene Chance, die subjektive Wahrnehmung eines Menschen nachzuvollziehen, der sowohl die dörfliche als auch die regional-staatliche Ebene kannte und an den Entscheidungsprozessen hier wie dort Einfluss zu nehmen versuchte. Die Tagebücher, die grundlegende Wandlungen im liberalen Bürgertum des 19. Jahrhunderts nachvollziehbar machen, sind Teil eines Familienarchivs in der Osthofener Steinmühle (Briefwechsel, chronikalische Aufzeichnungen, Wirtschaftsbücher, Bibliothek u.a.). Der mehr als 660 Seiten umfassenden Edition kommt eine grundlegende Bedeutung zu, da vergleichbare Quellen aus der dörflichen Oberschicht dieser Zeit bislang nicht bekannt sind. Nach einer reich bebilderten Einleitung zum Wert und den Eigenarten der Quelle sowie der einflussreichen Familie des Tagebuchschreibers folgt der Text der vier Bände mit ihrem im Original ca. 1300 Seiten seiner über etwa sieben Jahrzehnte geführten Aufzeichnungen. Das reichhaltige Material wird abschließend durch Register (erstellt von Frau Katharina Gernegroß, Worms) erschlossen und nutzbar gemacht.

Das Werk wurde erfreulicherweise von der Hessischen Historischen Kommission Darmstadt in Buchform herausgebracht; das Erscheinen wurde zudem durch großzügige Zuschüsse des Landes Hessen, der Städte Osthofen und Worms, des Kulturnetzwerks Osthofen e.V. und des Altertumsvereins Worms e.V. ermöglicht, wodurch ein sehr günstiger Verkaufspreis erreicht werden konnte.

 

Was Deutschland im Großen, das ist Osthofen im Kleinen“. Die Tagebücher von Johann Weißheimer II. (1797-1883) aus Osthofen, hg. v. Thomas Goller u. Gerold Bönnen, Marburg/Darmstadt 2016 (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 173), 666 S., 27 Abb.

ISBN 978-3-88443-328-7, Verkaufspreis 28 Euro, erhältlich im Buchhandel

 

(4.1 Stadtarchiv Worms - Dr. Gerold Bönnen)

12.12.2016

 

 

Text: privat


Schlichtweg grandios

BAP begeistert Wormser Fans mit Songs aus vier Jahrzehnten - 12.12.2016

 

Die Kölschrockband NIEDECKENS BAP, eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Rockbands, heizte am Montagabend im ausverkauften WORMSER Mozartsaal ein. Von der ersten Minute an waren die 1.250 Zuschauer fasziniert von Wolfgang Niedecken und seinen Bandkollegen. Gegründet 1976, blickt die Band inzwischen auf eine vier Jahrzehnte dauernde Karriere zurück - und hat noch lange nicht genug. NIEDECKENS BAP präsentierte sich im Rahmen ihrer Lebenslänglich - Jubiläumstournee auch in der Nibelungenstadt in Höchstform. Das Programm versprach und hielt ein „Best-of“ der Bandgeschichte in musikalischer Bestbesetzung.

 

 

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Reibekuchen, Waffeln, Langos...- Weihnachtsstimmung in Mettenheim am 11.12.2016

 

We wish you a merry Christmas...“, tönte es aus den Lautsprechern. Am dritten Adventswochenende fand in Mettenheim der diesjährige Weihnachtsmarkt statt. Unter Glühwein, Chai Latte und Kakao fand ein jeder sein passendes Getränk. An zahlreichen Ständen wurde außerdem für den Genuss des Gaumens gesorgt. So gab es Schaschlik, Reibekuchen, Churros, Schoko-Obst-Spieße, Cake Pops und viele weitere Spezialitäten.

Auch der Förderverein KiTa „Kleine Strolche e.V.“ war vertreten durch einen Waffelstand. Die Einnahmen fließen in den Bau einer neuen KiTa, mithilfe des Internetportals Schulengel werden Spenden gesammelt.

Auch konnten die kleinen Besucher des Weihnachtsmarktes an einem seperaten Stand, unter Anleitung von Erzieherinnen, Holzsterne bemalen.

Ebenfalls erfreute der Mettenheimer Fastnachts Club mit dem Verkauf von Gewürzen, wie zum Beispiel Rotweinsalz.

Wer dann doch einmal in Ruhe sitzen mochte, konnte es sich beim Weingut Röder gemütlich machen, die alljährliich zu diesem Zweck ihren Hof öffnen und ihre Gäste mit allerlei Köstlichkeiten versorgen.

Auch Familie Trowen stellte ihren Hof zur Verfügung und ermöglichte es dadurch, unter anderem der Tanzgruppe Mettenheim „Rising Stars“, durch den Verkauf von Crêpes und Kakao, Geld zu sammeln.

Neben zahlreichen Ständen mit selbstgefertigtem Schmuck, Mützen, Windlichtern und anderen Dekorationsgegenständen, war zudem eine Tombola vorhanden. Der Erlös derselben fließt in die Jugenfeuerwehr Mettenheim.

So genossen kleine und große Besucher und zahlreiche Vierbeiner die weihnachtliche Atmosphäre bei passender Musik, Lichterschein und sogar einem kleinen Feuer.

Na dann, schöne Weihnachten!

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Ob Jung und Alt alle waren da um den leckeren Glühwein zu trinken und die Atmosphäre zu Genießen.
Ob Jung und Alt alle waren da um den leckeren Glühwein zu trinken und die Atmosphäre zu Genießen.

Lieber, guter Nikolaus... – 10.12.2016

 

Viele Jahre gibt es ihn schon, den „besonderen“ Weihnachtsmarkt am

Rheindürkheimer Rheinufer. So wie in den vergangenen Jahren war der

weihnachtliche Trubel wieder ein großer Spaß für die ganze Familie.

Schon der „Startschuss“ am Samstag, den 10. Dezember, sorgte für viele Überraschungen. Nach der Eröffnungsrede durch Ortsvorsteher Kessel, welcher vor allem den vielen Vereinen für die tatkräftige und materielle

Unterstützung dankte, ging es musikalisch weiter.

So gab der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Rheindürkheim einige Lieder zum Besten.

Nach weiteren Grußworten der Rheinperlenmajestäten Alicia und Felix, lies auch der große Auftritt der Grundschule nicht lange auf sich warten.

Die Kinder sorgten durch einige wunderschöne Weihnachtsklassiker und rezitierte

Gedichte für die richtige Stimmung. Sie waren so gut, dass der Nikolaus höchstpersönlich ein kleines Geschenk für sie parat hatte.

 Erwachsene erkundeten zahlreiche Stände auf dem Weihnachtsmarkt in Rheindürkheim.
Erwachsene erkundeten zahlreiche Stände auf dem Weihnachtsmarkt in Rheindürkheim.

 

Jeder junge Besucher konnte sich über einen kleinen Schokoladenweihnachtsmann freuen. Und der Spaß endete noch nicht für die Kleinen, denn sie konnten noch viele Runden auf dem Kinderkarussell drehen, während die Erwachsenen den Markt mit seinen zahlreichen Ständen erkundeten.

 

Wenn das einen mal nicht in weihnachtliche Stimmung versetzt! Und all das nur durch den Nikolaus und seine Geschenke. Doch woher bekommt denn der Liebe( r ), guter( r ) Nikolaus“ eigentlich her? Würde man ihn fragen, würde er bestimmt auf viele großzügige Spender, wie den Turn-und Sportverein Rhenania, den Radsportverein, den Tischtennisverein, den Angelsportverein, die Freiwillige Feuerwehr, den Ortsverband der SPD, sowie der CDU und auch auf viele weitere großzügige Spender verweisen.

 

Nach zwei Tagen endete der weihnachtliche Budenzauber wieder und man freut sich schon auf das nächste Jahr wenn das Rheinufer wieder zur Heimat für Weihnachtsmusik, gute Stimmung und den Nikolaus selbst wird.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser

 

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Von der Traube bis zum Wein – Film begeistert Besucher - 10.12.2016

 

Fast 5 Monate haben sie an ihm gearbeitet, unzählige Einstellung gedreht, Texte geschrieben und eingesprochen, und noch vieles mehr. Jetzt ist der Film über den Entstehungsprozess des Konfiweins fertig und die Premiere am "Kleinen Kirchentag" in Worms begeisterte die Besucher.

500 Jahre Luther, das muss doch gefeiert werden. Am besten mit einem Fest für den Reformator. Der Film passt hierbei perfekt ins Konzept -Von der Traube bis zum Wein- beschreibt dabei eine Entwicklung, und auch die Reformation passierte ja nicht an einem Tag. Luther selbst führt im Film durch Osthofen und seine Weinberge. Dort arbeiten die fleißigen Konfirmanden bereits am Rebstock. Trauben müssen geschnitten, und gesammelt werden. Die Konfirmanden schufften gewissenhaft und mit viel Spaß um später einmal ihre eigene Flasche Konfiwein in den Händen zu halten.

Der Film gewährt auch Einblicke in das Alltagsleben der evangelischen Kirchengemeinde. So sind Bilder der Ex-Konfis auf

der Fahrt nach Berlin oder einige Szenen vom Jugendkirchentag in Offenbach zu sehen. Den Wein natürlich immer als Präsent im Gepäck, freuen sich die Jugendlichen über zahlreiche Aktionen die nur dank der engagierten Ader Pfarrer Arndt's und vielen freiwilligen Helfern zu stämmen sind.

Am Stand der Kirchengemeinde konnte der Wein selbstverständlich auch verkostet und gekauft werden. Die Konfirmanden selber waren auch dort und halfen beispielsweise beim Verkaufen der Produkte des Eine-Welt-Kiosks dessen Erlös wieder an Brot für die Welt geht.

Ein super Film ist das geworden“, freuten sich nicht nur zahlreiche Besucher, sondern auch die „Schöpfer des Films“ die Jugendlichen selber. 5 Ex-Konfis haben unter fachkundiger Anleitung ein tolles Ergebnis erzielt, was sich sehen lassen kann. Und da der Film absolut sehenswert ist, konnte er erfolgreich dem Luther-Truck übergeben werden, wo der Film in Zukunft in ganz Deutschland zu sehen sein wird.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Ein sehr informativer Abend für alle Liebhaber unserer vierbeinigen Freunde.
Ein sehr informativer Abend für alle Liebhaber unserer vierbeinigen Freunde.

Impfungen bei Hunden werden unter die Lupe genommen - 08.12.2016

 

„Wenn wir fertig sind, weiß jeder hier was soll, was kann, und was muss“ begann Petra Schwarz, Tierheilpraktikerin, den Themenabend zu Impfungen bei Hunden. „Wir praktizieren hier Hilfe zur Selbsthilfe“, wusste sie noch zu sagen und führte in die Welt der Vierbeiner ein. Der Abend selbst fand im „Eine – Welt – Laden“ statt, zu dem ein „Konfihelfer“ einige einleitende Worte fand. Und es passt ja auch, dass der Vortrag hier stattfindet, denn Tiere gehören auch in unsere Welt und sollten auch geschützt werden!“

Antikörper, Lymphsystem oder Milz, diese Begriffe klingen bekannt, sie sind ja schließlich in unserem Körper enthalten, doch sie sind auch Teil der Hundeanathomie. Die Tierheilpraktikerin verriet den interessierten Zuhörern viele Grundlagen des tierischen Immunsystems.

 

Dieses Wissen soll helfen, fragwürdige Impfungen kritisch zu betrachten. Besonders interessant wurde es, als dem wissbegierigen Zuhörer erklärt wurde, man hätte Jahre lang geimpft als hätte das Immunsystem Alzheimer, denn wie man ja jetzt weiß kann sich das Immunsystem bestimmte Krankheitserreger merken und sie so besser bekämpfen, was manche Impfungen teilweise überflüssig macht.

„Einfach, verständlich, sympathisch, informativ und interessant“ war der Abend für alle Gäste der kleinen Runde. Und so ging bereits der zweite Themenabend in diesem Jahr sehr schnell ins Land.
Petra Schwarz ist mit ihrer mobilen Tierheilpraxis in ganz Rheinhessen unterwegs.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Ein bunter Melodienstrauß“ für Mathias Loris – 04.12.2016

 

Das ganze Orchester applaudiert stehend und zu Tränen gerührt. Auch im Publikum gibt es die ein oder anderen weinenden Augen als Mathias Loris nach 32 Jahren als Dirigent des Kirchenmusikvereins Osthofen 1951 e.V. seinen Dirigentenstab abgibt. „Liebe Frau Loris, erst einmal vielen Dank für ihre Geduld dafür Ihren Mann unermüdlich bei uns im Verein wirken gelassen zu haben. Es wird vielleicht etwas ruhiger für Sie, aber er gehört trotzdem noch zu uns“, sagt der 1. Vorsitzende des Kirchenmusikvereins Osthofen, Dominik Heinke, und schmunzelt. Die Kirche ist gefüllt bis auf die Empore und alle lauschen dem von Loris selbst zusammengestellten „bunten Melodienstrauß“, wie Heinke es ausdrückt. Darunter unter anderem natürlich, wie soll es auch sonst sein, ein Stück des Osthofener Komponisten Wendelin Weißheimer. Aber auch sehr schwierige Stücke wie der „Hochzeitsmarsch“ von Friedrich Mendelsohn-Bartholdy oder die wunderschöne

Ouvertüre der Komposition „eine Italienerin in Algier“, von Gioachino Rossini. „Er hat uns zu Höchstleistungen gezwungen“, sagt seine Tochter Siegrid Loris. Sie moderiert charmant und humorvoll den Abend und führt jedes Lied auf seine ganz eigene Art ein. Alle Stücke gehören zu den hundert die der Dirigent Mathias Loris selbst bearbeitet, arrangiert und neu gesetzt hat. Aus ihnen hat er sich selbst seine Liebsten rausgesucht. Der Gründungszweck des Kirchenmuskvereins Osthofen liegt zwar in der kirchlichen Musik, der Verein konzentriert sich jedoch heutzutage eher auf die weltliche. Vergisst dabei jedoch nie seine Satzung, in der der Anspruch festgehalten ist „Gott zu Ehren und den Menschen ein Wohlgefallen“ zu spielen. So ist bei jedem Konzert das dritte Lied ein kirchliches und wie Siegrid Loris so schön zitierend einleitet: "Wenn Musik, so wie heute Abend Menschen verbindet, -da berühren sich Himmel und Erde-“ (Christoph Lehman). Zum 30. Jahreskonzert des Kirchenmusikvereins Osthofen und letzten von Mathias Loris, kommen sogar die Freunde aus der Feldmusik Menznau, Kanton Luzern, in der Schweiz. Fabienne Niederberger, Präsidentin der Feldmusik Menznau, sagt: „Es ist uns eine große Ehre an diesem speziellen Konzert anwesend zu sein. Mathias hat die Fähigkeit die Freude an der Musik weiterzugeben.“ Als sie meint sie bemühe sich sehr verständlich zu sprechen, „denn Hochdeutsch ist die erste Fremdsprache des Schweizers“, lacht das Publikum herzlich. Pfarrer Erhard Schmitt, Präses des Diözesanverbandes der Bläserchöre Bistum Mainz, macht eine Ausnahme in der Ehrenordnung und überreicht Mathias Loris das Wappenschild des Verbandes. Dies ist eine besonders große Ehre. Erstrecht in Anbetracht der Tatsache, dass dieses Wappenschild normalerweise erst nach 60 Jahren aktiver Mitgliedschaft im Verein überreicht wird. „Das würdigt die großartige und lange Arbeit des Dirigenten“, so der Pfarrer. Im Oktober 1984 tritt Loris sein Amt an und bereits zwei Jahre später findet unter seiner Leitung das erste Jahreskonzert statt. Außerdem baut er als studierter Trompeter und Musiklehrer eine sehr erfolgreiche und inzwischen über die Grenzen hinaus bekannte Musikschule auf. Vom Präses Pfarrer Erhard Schmitt, bekommt der aus dem Amt scheidende Dirigent das Lied „der Mond ist aufgegangen“, ein Solo für zwei Hörner, geschenkt. Sein Orchester beglückt ihn mit dem Trompetensolo „Halleluja“, gespielt von Sabrina Fleck, Tristan Hassemer, Lukas Lentz, Bernhard Nix, Christian Schnur, Sina Ludwig und Merten Heppener. Als Neuzugang im Orchester wird Astrid Riedel begrüßt. Anwesend sind außerdem Stadtbürgermeister Thomas Goller, der erste Beigeordnete Uwe Kern, Verbandsbürgermeister Walter Wagner, sowie Pfarrer Heiko Heyer. Der zukünftige Dirigent Christian Gehrling wird an diesem Abend herzlich willkommen geheißen und dirigiert nach der Übergabe des Dirigentenstabs unter anderem sehr passend „Those where the days“, unterstützt vom im Takt klatschenden Publikum. Mit dem zukunftsweisenden Satz des 1. Vorsitzenden: „Lustig ist, dass Christian Gehrling genauso alt ist wie Mathias Loris, als er bei uns begann“, und einem begeistert applaudierendem Publikum, geht der kurzweilige Abend zu Ende.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser

 

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Neujahrskonzert beim WBO! - 04.12.2016

 

So langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu. Das bedeutet, nur noch wenige Wochen bis zu unserem traditionellen Neujahrskonzert zum Jahresbeginn. Dieses Mal findet das Konzert am 07. Januar um 18 Uhr in der evang. Kirche in Monsheim statt. Am 08. Januar haben Sie die Gelegenheit das Konzert um 17 Uhr in der evang Kirche in Bechtheim zu besuchen und am 15. Januar um 17 Uhr in der Bergkirche in Osthofen.

Vielleicht ist es für ihre Familie oder Bekannte das passende, noch fehlende Weihnachtsgeschenk. Mit der Eintrittskarte können Sie eines der drei Konzerte besuchen.

Die Eintrittskarten erhalten Sie in Osthofen bei: Physioaktiv Würtz, Elektro Weinbach und der Bäckerei Tempel. In Bechtheim bei: Friseur Schiedhelm und der Bäckerei Tempel und in Monsheim bei: Bäckerei Ochsner

Genießen Sie die Zeit im neuen Jahr und lauschen Sie den klassischen und konzertanten Melodien des Orchesters. Bei diesen Konzerten präsentiert sich zum ersten Mal unser neuer Dirigent „Samir Benahmed“. Im Mai trat er die Nachfolge von Dirigent Matthias Merkelbach an. In den letzten Monaten wurden einige vielversprechende Stücke geprobt, die jetzt noch ihren letzten Feinschliff erhalten. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie bei einem unserer drei Neujahrskonzerte begrüßen könnten.

 

Text: WBO


Besinnliche Weihnachtsstimmung bei der Seniorenweihnachtsfeier  - 03.12.2016

 

Hat der Elvis eigentlich nur Weihnachtslieder gesungen?“, „Nein der war eigentlich ein Rocker“, „Na

dann lass uns doch mal was Rockiges hören!“. Diesen Dialog führen die Kinder der Kindertagesstätte

Rappelkiste Osthofen auf der Seniorenweihnachtsfeier in der Integrierten Gesamtschule Osthofen.

Und während der ganze Saal noch lacht, beginnen sie mit weißen Hemden und Krawatte oder Rock

ihre Hüften zu „Jailehouse Rock“ zu schwingen. Sie spielen Luftgitarre auf den Knien, tanzen

begeistert und das Publikum klatscht im Takt mit. Es macht Spaß den Kindern aus der Kindertagesstätte Rappelkiste zuzuschauen, sie haben zusammen mit ihren Erziehern ein für

Kindergartenkinder ungewöhnlich umfangreiches und gut organisiertes Programm auf die Beine

gestellt. Das Schöne an dieser, von der Stadtverwaltung Osthofen und der Arbeiterwohlfahrt Osthofen organisierten Seniorenweihnachtsfeier ist, dass sich die Generationen an diesem Nachmittag

verbinden. Hier treffen die Jüngsten und die Ältesten der Gesellschaft aufeinander und treten auf die

ein oder andere Art und Weise miteinander in Kontakt. Auch die Kinder der Kindertagesstätte

Zauberstein sind nicht unvorbereitet und geben unter anderem „In der Weihnachtsbäckerei“ und zur

großen Begeisterung einiger älterer Herrschaften: „Wir stampfen durch den Schnee“ zum Besten. Die

inzwischen traditionell veranstaltete Weihnachtsfeier beginnt passenderweise mit dem vom

Kirchenmusikverein Osthofen, unter der Leitung von Mathias Loris, gespieltem Lied: „Alle Jahre wieder“. Ebenfalls mit ihren Aufführungen beglücken zum Beispiel das Tanzstudio von Eugenie Platt, sowie der Männergesangsverein 1845 Osthofen e.V.  Stadtbürgermeister Thomas Goller weist in seiner Ansprache auf künftige Erneuerungen, wie das Einbauen eines Fahrstuhls in der Integrierten Gesamtschule Osthofen, und bereits begonnene Erneuerungen, wie die Wiederbelebung des alten Stadtkernes, hin. „Das ist wichtig in einer modernen, immer schnelllebigeren Zeit“, so Goller. Weiter sagt er: „Die Vorweihnachtszeit ist eigentlich eine besinnliche Zeit, eine Zeit der Ankunft. Das jedoch geht leider heutzutage, wo Weihnachten immer mehr mit Konsum verbunden wird, unter. Deshalb ist es so schön und wichtig, dass hier heute Erinnerungen zusammentreffen und ausgetauscht werden. Denn gerade dieser Austausch über ganz andere Zeiten führt zu einer besseren Vergegenwärtigung des Heutigen.“ Anwesend waren außerdem der Leiter des „Altenpflegezentrum Osthofen“ Klaus Link, der charmant durch den Nachmittag führende Alexander Ebert, 1. Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Osthofen, sowie das Deutsche Rote Kreuz und die freiwillige Feuerwehr.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser


Weihnachtsstimmung kam auf jeden Fall auf.
Weihnachtsstimmung kam auf jeden Fall auf.

Mit Schneeflöckchen in den Dezember im Weingut Blümel – 03.12.2016

 

Mit seinem bereits circa 15-jährigen Bestehen haben der Weihnachtsmarkt und die anschließende Party beim Weingut Blümel etwas schon nahezu Obligatorisches. Dazu passt natürlich auch der traditionelle Umtrunk mit Glühwein und Bratwurst, der gegen Abend eingeläutet wird.

 

Ab etwa 15 Uhr finden sich Groß und Klein ein, um selbstgefertigte Schmuck- und Dekorationsgegenstände zu bestaunen. Darunter sind unter anderem ein Stand des Wohn- und Arbeitsprojektes Casa Nova, der Goldschmiede Henne & Seemann und der Fotografin Heidi Schnur. Auch ist ein Stand mit handgesiedeten Pflanzenöl-Seifen und allerlei anderen selbsthergestellten Hygieneartikeln zu verzeichnen. Ebenfalls findet, auf private Initiative hin, eine Spendenaktion für die Bärenherz-Stiftung statt, die sich für schwerkranke Kinder und Jugendliche engagiert.

So findet unter Kerzen, Plätzchen, dekorativen Holz-Vogelhäuschen und Gemälden ein jeder etwas, das seinen Geschmack trifft.

Gegen Abend wird es dann etwas gemütlicher. Um den Steinofen herum herrscht großer Andrang, da jeder gerne eine Steinofenpizza ergattern möchte. Um die winterliche Atmosphäre zu vervollkommnen gibt es auch „Schneeflöckchen“ als Getränk, ein Waffelbecher mit Eierlikör und Sahne, wie Frau Blümel erklärt.

 

So tummeln sich bis spät in den Abend zufriedene Gäste, umgeben von Lichterketten und Kerzen, die eine tolle, weihnachtliche Atmosphäre heraufbeschwören.

 

Text: Sara-Lina Mielke/Presseagentur Die Knipser

 

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Leckerer Glühwein bei familiärer Stimmung verlockt zum längeren Verweilen
Leckerer Glühwein bei familiärer Stimmung verlockt zum längeren Verweilen

Macht hoch die Tür', die Tor' macht weit – 02.12.2016

Seit einigen Tagen hat sie begonnen, die Adventszeit mit ihren hellen Lichtern, ihren Düften nach Gebäck und ihren Traditionen. Seit dem 19. Jahrhundert ist der Adventskalender zum christlichen Brauchtum geworden. Er ist vor allem unter Kindern allseits beliebt, um die verbleibenden Tage bis Weihnachten zu zählen. In Osthofen gibt es seit einiger Zeit einen lebendigen Adventskalender zu bestaunen. Die Aktion der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden bietet alle Jahre wieder eine Auszeit im Trubel der Vorweihnachtszeit.
Am zweiten Dezember fanden sich zahlreiche Besucher in Nussdorf bei Familie Rosenthal ein, um dort das Geheimnis des zweiten Türchens zu lüften. Nachdem auch die letzten Gäste eingetrudelt waren, konnte es auch schon los gehen. Nach einer kurzen Begrüßung von Frau Hagemann wurde das Tuch weggezogen, das Türchen geöffnet. Doch was sich darunter verbarg, damit hatte keiner gerechnet.
"Ein Tor, eine Tür, ein Türchen, das ist alles miteinander verwand“, wusste die „Moderatorin“ der Stunde zu sagen und beschrieb damit das was sich den Besuchern nun bot. Ein Tor aus Konserven.
Es sollte an diesem Tag wohl mal nicht um den Inhalt des Adventskalenders gehen, sondern um die Handlung das Türchen, die Tür, das Tor zu öffnen. So erzählte Frau Hagemann von den südlichen Ländern Europas; in Italien zum Beispiel seien die Menschen sehr offen, dort verbringe man seine Zeit beim Bummeln über Piazzen, wo man Leute treffen kann um mit
ihnen zu reden und sich auszutauschen. Sie erzählt ebenfalls davon was viele ältere Menschen noch kannten. Im Hof zu sitzen, das Zauntor offen stehen zu haben, um so mit dem ein oder anderen ein Schwätzchen zu halten der mal vorbei schaut. „Damals standen unsere Türen weit offen, heute geht das natürlich nicht mehr, zu groß ist die Angst vor kriminellen Fremden. Aus Sorge um Kriminalität und dem was da vorgehen mag legen wir uns (leider) eine Kontaktsperre auf.“
Auch mit Blick auf die Flüchtlingskrise sind dies wohl weise Worte. Doch warum ein Tor aus Lebensmitteln, wird sich der ein oder andere gefragt haben, bis die Auflösung kam: Wie in den vergangenen Jahren wurde auch 2016 wieder um eine kleine Spende gebeten, egal ob Geld oder Konserven. Diese werden allesamt Pfarrer Arndt überreicht, der damit seine Speisekammer füllt. Natürlich ist dies nicht für ihn, sondern für hungernde Menschen, die sich dort nehmen können was sie brauchen.
Der Pfarrer öffnet also auch seine Tür für Menschen in Not, so will es die Bibel und auch das deutsche Grundgesetz fordert uns auf die "Würde des Menschen zu achten" und ihm zu helfen in der Not.
Nach den Worten von Frau Hagemann und einem kleinen Geburtstagsständchen für Frau Zwiebel, welche Punsch und Glühwein für alle spendete, konnte man diesen genießen. Eingerahmt wurde die ganze Veranstaltung von einigen Weihnachtsliedern, begleitet von Gitarre und Saxophon. Da blieb, wer hätte es gedacht, passend zum Thema, auch das Lied „Macht hoch die Tür', die Tor' macht weit“ nicht aus.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser

 

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Wonnegauschule würdigt Ehrenbürger der Stadt Osthofen 02.12.16

 

Mit einer Schulversammlung feierten die Schülerinnen und Schüler die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Herrn Klaus Hagemann.

Herr Hagemann, der seit vielen Jahren als Mitglied des Fördervereins der Wonnegauschule die Schule unterstützt, zu regelmäßigen Gesprächen mit den 8. Und 9. Klassen kommt und auch SchülerInnen während seiner aktiven Zeit im deutschen Bundestag nach Berlin einlud, folgte der Einladung der Schule gerne.

Alle Klassen zeigten zu Ehren von Klaus Hagemann, was sie in den letzten Wochen gelernt und speziell für diese Veranstaltung vorbereitet hatten. Besonders erfreut war Herr Hagemann über die Power Point Präsentation der Klassen 8 und 9, die sein Leben und Wirken mit allen wichtigen Stationen darstellte. Die SchülerInnen vermittelten der Schulversammlung wissenswertes rund um die Verleihung der Ehrenbürgerwürde und erklärten anschaulich, was Herr Hagemann leisten musste, um als dritter Ehrenbürger der Stadt Osthofen ausgezeichnet zu werden. Als Dank überreichte Herr Hagemann ein Präsent an den Förderverein der Schule. 

 

Text: Wonnegauschule Osthofen


Ab morgen wird kassiert. Auch Herr Goller wurde nicht verschont!
Ab morgen wird kassiert. Auch Herr Goller wurde nicht verschont!

"Ansprechend, übersichtlich und geräumig" - 30.11.2016

 

Die Ware war fertig eingeräumt, die letzten Preisschilder geklebt, unzählige Luftballons aufgeblasen; jetzt musste nur noch der obligatorische Schlüssel hervor geholt werden und dann konnte es auch schon losgehen.

 

Nach einer 8 monatigen Bauzeit, die vom Abriss bis zum Neubau, alle Seiten einer Baustelle repräsentierte, konnte am Donnerstag den 1. Dezember der neue Netto Marken Discount seine Pforten öffnen.

Bereits am Abend davor erfolgte die Schlüsselübergabe mit Vertretern aus Politik und Mitarbeitern des Discounters.

Es hat sich etwas getan in Osthofen“ verkündete Karin Burkhardt, Gebietsleiterin und damit zuständig für Osthofens neuen Netto Markt. Sie blickte über Reihen gefüllter Regale hinweg auf die Bake-Off Station, die nun ein breites Sortiment an Brot und Backwaren beherbergen soll, und nickte zufrieden.

Mit knapp 1000 Quadratmetern gehört der Neubau mit zum größten Markttyp der Supermarktkette. Die Verkaufsstrategie setzt auf die selben Produkte wie früher, die allerdings in einer komfortableren Umgebung angeboten werden.

So sind niedrigere Regale gewählt worden, was auch angenehmer für das Personal ist, ausserdem sind breitere Gänge entstanden in denen man sogar komplett mit dem Einkaufswagen drehen kann. Eine hundertprozentige Verbesserung für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen. Ebenfalls im Markt ansässig ist die Bäckerei Hofmeister, die mit einem schnuckeligen und hellen Café zum Verweilen einlädt.

Frau Burkhardt war begeistert von der guten Zusammenarbeit mit dem Stadtrat. Bürgermeister Goller reichte die Lorbeeren wiederum weiter an das Bauamt, das schnell und zuverlässig an den Baumaßnahmen Teil hatte.

 

Ein weiteres Dankeschön ging außerdem an den Besitzer des „Übergangsnettos“ in der Wilhelm-Leuschner-Straße. In verkleinerter Form konnte Netto so den Kontakt zu seinen Kunden in Osthofen halten. „Das Gebäudekonzept funktioniert super“, freuten sich die Angestellten während der Übergangszeit. Was mit dem Minisupermarkt passiert, den viele ältere Anwohner so zu schätzen gelernt haben, steht noch in den Sternen.

Doch die Vorfreude auf den großen Supermarkt ist ebenso vorhanden wie sein 4000 Produkte enthaltenes Sortiment. Und es lohnt sich mal vorbei zu schauen, denn der Konzern lockt mit einem Preisnachlass von 10 % auf alles.

 

Schaut man sich den geräumigen Markt an, wünscht man den Angestellten nur zu gerne gutes Gelingen und viel Erfolg. Die Konkurrenz in Osthofen ist ja nicht gerade klein, aber trotzdem ist man hier sehr zuversichtlich und freut sich auf einen guten Neustart.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser

 

 

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 Die Glücklichen Gewinnerinnen (v.l nach r.) Melissa Boje von der Sparkasse Osthofen, 2.Platz Nele Tritthard, 1.Platz Anna-Lena Volk gemeinsam mit Geschäftsstellenleiter Steffen Kunze von der Sparkasse Osthofen und der 3.Platz Selin Özcah.
Die Glücklichen Gewinnerinnen (v.l nach r.) Melissa Boje von der Sparkasse Osthofen, 2.Platz Nele Tritthard, 1.Platz Anna-Lena Volk gemeinsam mit Geschäftsstellenleiter Steffen Kunze von der Sparkasse Osthofen und der 3.Platz Selin Özcah.

Sparen führt zum Ziel 28.11.2016

 

Wir haben viele Wünsche die wir gerne erfüllt sehen würden: große und kleine, wichtige und unwichtige, teure und günstige. Dinge wie Glück oder

Gesundheit sind mit keinem Geld der Welt käuflich, aber wir freuen uns ja auch über materielle Dinge. Und auf eben diese lohnt es sich zu sparen, das

dauert zwar manchmal ein bisschen, macht aber umso glücklicher wenn das Ziel endlich erreicht ist.

 

Anlässlich des diesjährigen Weltspartages am Freitag den 28.10.2016, veranstaltete die Sparkasse ein Gewinnspiel. „Wir haben uns gefragt für was sparen unsere Kunden?“,so die Grundidee hinter dem Wettbewerb.

Alle Kunden konnten nun in jeder Filiale der Sparkasse Worms-Alzey-Ried eine Wunschkarte "ich spare für...." ausfüllen und so am Gewinnspiel teilnehmen. Eine richtige oder falsche Antwort gab es hier nicht.

Für die Gebietsdirektion Wonnegau (weitere Auslosung für Worms, Alzey und Ried) gab es 3 Gewinner die aus dem Lostopf gezogen wurden: Den 3. Platz belegte Selin Özcan, sie steckt die 25 gewonnen Euro in ihr Sparschwein, um damit in der Zukunft einen Hund und alles was dazugehört zu finanzieren. Die Zweitplatzierte, Nele Tritthardt, wird ihre 50 € Gewinn für ihren Führerschein einsetzen. Ganz oben auf dem Siegertreppchen stand Anna-Lena Volk, vielleicht wird sie bald aus dieser Höhe eine Murmelbahn bauen können, denn diesen Wunsch dürfte sie sich, dank ihrem Gewinn in Höhe von 75 €, auf jeden Fall erfüllen können.

Die Gewinne wurden vom Geschäftsstellenleiter der Filiale Osthofen, Steffen Kunze, sowie der Jugendmarktbetreuerin Melissa Boje übergeben, dazu gab es für jeden Gewinner ein kleines Sparschwein. Und so zeigte sich einmal mehr: Sparen lohnt sich.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Love, Peace und Narretei, beim CCO sinn alle dabei“- Kartenvorverkauf für CCO-Sitzungen ist gestartet - 27.11.2016

 

Um 15:00 Uhr am 27.11.2016 fanden sich die ersten Fans der Osthofener Fastnacht vor dem Bürgerhaus ein, um auch wirklich noch Karten ergattern zu können. Der Kartenvorverkauf öffnete zwar erst um 18:00 Uhr, aber die Vorstandsmitglieder des CCO hatten ein Einsehen und ließen die Wartenden ab 16:00 Uhr ins Bürgerhaus, wo sie sich mit „Kost-Nix-Winzer-Glühwein“ vom Weingut Knierim aus Osthofen aufwärmen konnten.

Einige Mädels der Seebachmaisjer nutzten die Wartezeit, um weiter an ihrem Outfit für die Kampagne 2016/2017 zu basteln. Es wurde geschnitten, geklebt und verziert. Die Stimmung war, wie immer beim CCO, gut.

Wer sich am 27. oder 28. Januar 2017 vom Können der Akteure überzeugen möchte, egal ob Tanz, Büttenreden, Gesang oder Klamauk, der kann sich bei Optik Bischoff, Friedrich-Ebert-Straße 32 in Osthofen (Tel.: 06242-5353) noch Karten sichern.

Lachmuskel-Kater und rote Hände vom Klatschen sind garantiert und gewollt. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Elferrat oder den Sitzungspräsidenten Rolf Allrich.

 

Text: Presseagentur Die Knipser


Adventseinläuten im Weingut Steinmühle 27.11.16

 

Bereits zum vierten Mal wurde am Sonntag im urigen Hof des Weingut Steinmühle in Osthofen der erste Advent mit einem kleinen Adventsmarkt, allerlei Köstlichkeiten, gutem Glühwein und Kinderschminken eingeläutet. Im ersten Jahr schon waren dreihundert Personen zu Gast und ließen sich auf die wunderschöne, vorweihnachtliche Atmosphäre in dem Traditionsweingut ein, und auch dieses Jahr waren es kaum weniger. Zu allerlei handgefertigtem Schmuck, selbstgemachten Kerzen und Marmelade, gab es auch Eigenkreationen an Kinderkleidern, Taschen oder kunstvollen Holzarbeiten. Die meisten Aussteller kamen zwar nicht direkt aus Osthofen, aber "sind in Osthofen und Umgebung beheimatet", so Organisatorin Stefanie

Schösler, die in Kooperation mit Axel May für ein bisschen besinnliche Weihnachtsgefühle in der kleinen Stadt sorgte. Amüsant ist der Stand von Feinkost Levoni, der neben Waffeln und Cupcakes, auch Hundeplätzchen und Kuchen in allen Formen und Größen anbot und dessen Erlös der Tierhilfe zugute kommt. Sobald es dunkel wurde und nachdem der Nikolaus die Kinder um halb fünf überrascht und beglückt hatte, begann eine stimmungsvolle Lichtershow. Mit dazu passenden Temperaturen und dampfendem Punsch, genossen die Anwesenden den ersten Advent und die zufriedengestellten Vierbeiner warteten geduldig auf ihren nächsten Hundekeks. Als Erinnerung für die Kleinen, die Mama und Papa fröhlich begleiteten, veranstaltete Andrea Schuch drinnen, wo es etwas wärmer war, ein kleines Fotoshooting und machte „Wichtelbilder“ in Weihnachtskostümen. Diese können Zuhause die Wände schmücken, während mit glühenden Wangen auf Weihnachten hingefiebert wird.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser

 

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TGO Adventsmarkt 27.11.16

 

Während die Eltern in der Carl-Schill-Halle Osthofen auf der Bühne sitzen und Kaffee und Tee trinken; tanzen, turnen und springen die Kinder quer durch die Halle zu gemütlicher Weihnachtsmusik und allgemeinem Stimmengewirr. Es ist das erste Jahr in dem die Turngemeinde Osthofen (TGO) unter der Leitung von Gabi Naumann, 1. Vorsitzende der TGO, ein Weihnachtsfest veranstaltet, zu dem jeder herzlich eingeladen ist. Kleine Programmeinlagen gibt es von den Rising Stars aus Mettenheim, die mit Charme und akrobatischem Tanz begeistern und selbst einen kurzen Ausfall der Musik zu meistern wissen. Ebenso jedoch von der hauseigenen Gruppe Leistungsturnerinnen im Alter von vier bis zehn Jahren, die alle bis zu fünf Mal die Woche zusammen trainieren. Dies „lässt sich auch erkennen“, wie Gabi Naumann zu Recht lobt. Mit Weihnachtsmützen und in Turnanzügen, rollen sie sich über die ausgelegten Matten, schlagen Rad und Brücke und springen gekonnt übereinander. Dazwischen können sich Groß und Klein an zahlreichen Bastelständen vergnügen. In der „Weihnachtswerkstatt“ werden Kerzen verziert, in der „Weihnachtsbäckerei“ Kekshäuser gebaut, in der „Wollstube“ aus kleinen Wollknäuel Weihnachtsmänner hergestellt und in „Rudolfs Bastelstall“ werden aus farbigen Handabdrücken und Tonpapier Rentiere gezaubert. Es gibt allerlei zu entdecken und auszuprobieren und die Eltern können sich glücklich schätzen, den selbst gebastelten Weihnachtsbaumschmuck dieses Jahr schon am ersten Advent in Kisten nach Hause tragen zu können. Spätestens als der Nikolaus in der Tür steht, taut auch der letzte Schüchterne auf und lässt sich beglückwünschen und beschenken zu einem gelungenen ersten Advent.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser

 

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Der Trödeltrupp in Bobenheim-Roxheim am 26.11.2016

Im Rahmen der Sendung „Der Trödeltrupp - Das Geld liegt im Keller“, des Senders RTL II, befanden sich am Samstagvormittag, dem 26.11., Marco Heuberg und sein Kamerateam in Bobenheim-Roxheim.
Seine Aufgabe fasst Marco Heuberg mit den Worten zusammen: „Gut verkäufliche Ware zum bestmöglichen Preis, als unabhängiger Dritter zu verkaufen“.
Das Konzept der Sendung besteht darin, dass sich Familien mit viel Trödel im Haus bei dem Sender bewerben und sich helfen lassen den Wert ihrer Gegenstände schätzen zu lassen. Hierbei ist dann Marco Heuberg behilflich. Er sammelte selbst bereits seit dem 15 Lebensjahr Comics und streifte über Flohmärkte. Durch dieses Trödlerdasein, hat er sich ein überdurchschnittlich gutes Grundwissen über den Wert und Verkauf von Gegenständen erarbeitet.
Nachdem Herr Heuberg dann den Wert der Gegenstände geschätzt hat, wurde am Samstag ein Flohmarkt veranstaltet. Schon früh bildet sich eine lange Schlange von interessierten Käufern.
Auch werden natürlich Autogramme gegeben und Fotos mit den Fernsehbekanntheiten geschossen.
Dann, nach drei Tagen Dreharbeiten, verabschieden sich auch Marco Heuberg und sein Team wieder von der Familie.

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

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Glüh 30 Party im Weingut Knierim – 26.11.2016

 

Am Samstagabend, dem 26.11., startete man im Weingut Knierim in Osthofen gelungen in die

Adventszeit.

Bei den mittlerweile zum Glück für diesen Anlass recht frostigen Temperaturen wurde Glühwein, natürlich vom hauseigenen Wein, zusammen mit Würstchen geboten. Zusätzlich gab es etliche andere Getränke, jedoch wurde einem wohlig-warm wenn man den klassischen, heißen, aromatisierten Wein wählte.

Wem es dennoch zu kalt war, konnte sich an den extra bereit gestellten „Tonnen“ erwärmen, die durch

einen tollen ausgestanzten Effekt, von außen das Thema das Abends: ein brennendes, leuchtendes Glüh 30 Party, wiedergaben.

Die Stimmung war durchgehend sehr ausgelassen, da die musikalische Untermalung von DJ Rainer Kemmeter zum Mitmachen animierte. So sangen und tanzten die vielen Gäste ausgiebig. Auch die sonstigen Sound, Licht und Musik-Effekte von Soundnlight (Y.g. Gramlich) rundeten das Ambiente ab.

Beim „Unters-Volk-Mischen“ wurde klar, dass auch Gäste von weit außerhalb, zum Beispiel aus der Nähe von Frankfurt, angereist waren um in Osthofen mitzufeiern.

Dieses Event läutet nicht nur die Winter- und Weihnachtszeit ein, sondern macht schon wieder „durstig“ auf das nächste Fest im Weingut Knierim.

 

Text: Carmen Merkel/ Presseagentur Die Knipser

 

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Daumen hoch bei "Go for Karin"
Daumen hoch bei "Go for Karin"

Go for Karin“- Spendenlauf am 26.11.2016

 

Ab 12:30 Uhr starteten im Pfrimmpark am Samstagmittag, dem 26.11., Läufer und Läuferinnen jeden Alters, um fleißig Runden zu laufen. Jeder der mochte durfte gerne mitmachen und sogar einige Familien mit Kinderwagen nahmen teil. Dieser Spendenlauf sollte Solidarität vermitteln. Solidarität für Karin Fuchs.

Die 57-jährige erkrankte im November 2015 an Amyotrophe Lateralsklerose (kurz ALS). Diese unheilbare Nevenkrankeheit führt dazu, dass Frau Fuchs sich schon jetzt nur noch eingeschränkt bewegen kann und somit auf den Rollstuhl angewiesen ist.

Organisiert wurde der Lauf von Laura Fuchs, der Tochter der Erkrankten, der Praxis Dres. Hess und dem Lions Club Worms.


Zahlreichen Sponsoren sowie der Stadt Worms ist ein Gelingen dieser Veranstaltung mit über 200 Teilnehmern zu verdanken. Alle Sponsoren hatten bereits im Voraus einen Betrag auf das Spendenkonto überwiesen und die Teilnehmer des Laufs durften so viele Runden laufen, wie sie wollten. Die Spenden gehen an eine ALS- Stiftung sowie dienen sie der Anschaffung eines rollstuhlgerechten Automobils für Karin Fuchs.

Auch der behandelnde Arzt von Frau Fuchs war natürlich dabei und erklärte, dass diese Veranstaltung eine große emotionale Bedeutung für Frau Fuchs hat. Sie selbst pilgerte im Juni 2015 noch auf dem Jakobsweg und war grundsätzlich sehr sportbegeistert. Laut Dr.Hess „sozialisiert" Sport, deshalb soll dieser Lauf ein Zeichen setzen. Die Wichtigkeit von Sport geht auch in der Schule immer mehr verloren. Diese Veranstaltung zeigt wie falsch diese Tendenz ist.

Wer gerne noch etwas beitragen möchte um auch seiner Solidarität zu Karin Fuchs Ausdruck zu verleihen ,kann gerne an folgendes Konto spenden:

Bankverbindung: Laura Fuchs w/Spendenkonto Karin Fuchs

IBAN: DE57 5535 0010 0021 874351 BIC: MALADE51WO/ Sparkasse Worms-Alzey-Ried

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Die Beatles in Osthofen! - 24.11.2016


Im Gewölbekeller des Landhotels „Zum Schwanen“ fanden sich am Donnerstagabend, dem 24.11., ab etwa 19 Uhr circa 40 Personen ein, um gespannt bei Kerzenschein einer Buchvorlesung zu lauschen. In der Mitte des Raumes befand sich ein kleiner Holztisch mit Leselampe und einem Glas Wasser. An diesem gab Christian Pfarr mit tiefer, ruhiger Stimme einen Einblick in das von ihm und Richard Lifka verfasste Buch: „Hilfe! 10 Beatles-Krimis“. Bei sanftem Licht und Kerzenschein schallte seine, durch ein Mikrofon verstärkte Stimme, durch das Gewölbe.
Christian Pfarr ist Autor und SWR-Musikredakteur in Mainz. In dem von ihm präsentierten Buch wird das reichhaltige Wissen der Autoren über die Beatles kombiniert mit spannenden Krimihandlungen. Natürlich kam auch die Verpflegung bei der Vorlesung nicht zu kurz und es wurden Brezeln und zahlreiche Getränke angeboten.
Die Initiative der Veranstaltung geht vom Kulturnetzwerk Osthofen e.V. aus, die weitere Veranstaltungen in diesen Räumlichkeiten plant.
Insgesamt ist ein gelungener Abend zu verzeichnen, der die Zuhörer dank gemütlicher Atmosphäre in andere Welten versetzte.

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Das Team der neuen Praxis im GO heißt herzlich Willkommen.
Das Team der neuen Praxis im GO heißt herzlich Willkommen.

Eröffnung Zweigstelle medizinisches Versorgungszentrum Westhofen – 23.November 2016

 

Wenn man mit dem Fahrstuhl in den zweiten Stock fährt, aussteigt und dann nach links läuft, dann kommt man zu uns in die Praxis und wird gesund gemacht. Wenn man nach rechts läuft, kommt man zur Reha und wird wieder fit gemacht und wenn man geradeaus läuft, dann wird man im Kosmetikinstitut verschönert. Das ist doch eine tolle Ergänzung“, so Dr. med. Markus Wallraven, Facharzt für Innere Medizin. Zusammen mit Dr. med. Claudia Hesse, Fachärztin für Allgemeinmedizin leitet er das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Osthofen, welches nun seine bisher in der Thomas-Mann-Straße ansässige Zweigstelle, endlich in die Räumlichkeiten des neuen Osthofener Gesundheitszentrums am Bahnhof verlegen konnte. 2008 wurde das MVZ in Westhofen eröffnet und bereits zwei Jahre später die Zweigstelle in Osthofen. Die Abkürzung des neuen Osthofener Gesundheitszentrums lautet „GO“, dazu sagt Dr. med. Wallraven: „GO, das ist ein Symbol für die Zukunft, hin zu einer medizinischen Vernetzung. Denn das wird das Thema der Zukunft sein, ein Netzwerk zu bilden, um zusammen und nicht gegeneinander die zunehmende Masse an Patienten und die abnehmende Masse an nachfolgenden Ärzten, insbesondere in kleineren Städten, zu bewältigen. Das funktioniert besonders gut in einem Verbundsystem, wie diesem Haus, das alle Gesundheitsangebote vereint.“ Von den insgesamt neun Ärzten der hausärztlich geprägten Einrichtung, arbeiten bereits seit mehreren Jahren Dr. med. Malte Kästner, Facharzt für Innere Medizin; Christine Springborn-Stanjek, Fachärztin für Allgemeinmedizin; sowie die Weiterbildungsassistentinnen für Allgemeinmedizin Dr. med. Andrea Hauke und Stefanie Rhein, in Osthofen. „Wir sind froh, dass wir hier sind“, betont Dr. med. Wallraven und begrüßt herzlich die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp und den Verbandsbürgermeister Walter Wagner. Ein großes Dankeschön geht auch an den Architekten Jörg Edgar Deibert, der „nicht nur von Visionen gelebt, sondern auch gewagt hat; Geld in die Hand genommen und gemacht hat.“ Musikalisch begleitet wird die Eröffnung durch den aufstrebenden Jazz-Pianisten Phillip Weyand, der neben Sekt und kleinen Snacks für eine entspannte Stimmung in der offen und freundlich gehaltenen Praxis sorgt. Es gibt vier Behandlungsräume und zwei Wartebereiche mit weißen Wänden und Stühle vorherrschend in den Farben grau und rot. Weiterhin stattfinden werden die Spezialsprechstunden von Dr. med. Wallraven und Diabetesberaterin Heidi Kalmlage. Die Eröffnung erweitert das Spektrum im Bereich der medizinischen Versorgung für die Menschen der Region Wonnegau. Als Schlussstein und letzte Eröffnung im GO Gesundheitszentrum, vervollkommnet sie das Konzept erfolgreich in die Zukunft zu starten und in Osthofen eine „vielversprechende Einrichtung, die mit modernen Strukturen attraktiv ist für junge Ärzte", zu bieten.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser

 

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RTL II-Trödeltrupp zu Gast in Bobenheim-Roxheim

 

Der RTL II-Trödeltrupp dreht neue Folgen:

Vom 24.-26.11.2016 ist Trödelprofi Marco Heuberg zu Gast in 67240 Bobenheim-Roxheim.

 

Der RTL 2 Trödeltrupp und die Familie würde sich sehr freuen, wenn Sie den Hausflohmarkt am Samstag, 26.11.16 von 11 Uhr bis 13 Uhr Besuchen würden.

 

Großer Hausflohmarkt mit allerlei Trödel, Werkzeug und Modellautos!

Wann: Samstag, 26.11.16 von 11:00 bis 13:00 Uhr

Wo: Grünstadter Str. 8, 67240 Bobenheim-Roxheim


Wie ein Ruhepunkt in unserer Gesellschaft 23.11.16

 

Ob zu Hause, im Berufsleben oder in der Freizeit; überall ist die Veränderung zu spüren. Unsere Welt wird einfach schnelllebiger. Die wenigsten haben Zeit für eine kurze Pause oder gar eine Auszeit. Die Berge an Arbeit schrumpfen nicht, sondern wachsen auf die Höhe des Mount Everests an und die Mitmenschen erwarten immer mehr von einem. Doch es gibt in diesem „Paradies“ für Burnoutgefährdete und Stressjunkies einen kleinen Lichtblick am Horizont. Etwas an das sich so viele gehetzte Menschen klammern und in das sie ihre Hoffnungen setzten. Sowie die Mutter Theresa der Überarbeiteten, die Deutsche Bahn.

Seit Jahren trotzt das Unternehmen dem Wandel der Zeit und bietet einen Ruhepunkt in unserer Gesellschaft. Wenn alles schneller wird, so bleibt die Bahn im normalen Takt. Wenn alles stressiger wird, können Sie an den Bahnhöfen Ruhe und Erholung finden. Und sollte der Berg aus Arbeit mal über Ihnen die ein oder andere Lawine zusammenbrechen lassen, dann haben Sie keine Angst in den „warmen“ Wartehallen der Bahn können Sie sich aufwärmen. Und sogar für den späten Reisenden bietet sich ein schöner Anblick, denn die Bahnsteige glänzen nahezu im Licht der untergehenden Sonne, wenn sie die alten Kaugummis, Zigarettenstummel und Getränkedosen im richtigen Winkel beleuchtet.

Die Deutsche Bahn ist doch einfach toll, niemand verschafft einem durch eine Verspätung so viel Zeit. Zeit für sich, Zeit für Freunde, Zeit mal dem freundlichen Gegenüber mit den kaputten Jogginghosen zu grüßen, den Sie später für den starken Uringeruch in den Aufzügen verantwortlich machen. Die Bahn entschleunigt unser Leben nachhaltig!

Viele verstehen das einfach nicht und regen sich über die DB auf, dabei sollten wir ihr doch eigentlich „dankbar sein“.

Also spreche ich es einfach mal ganz ehrlich aus: „Danke liebe Deutsche Bahn für so viele Stunden die ich wartend an deinen Bahnhöfen verbracht habe!“

 

Text: Florian T. Bonath/ Presseagentur Die Knipser


Wiedersehen nach langer Zeit – 19.11.2016

 

Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder“ besagt ein afrikanisches

Sprichwort. Genauso ist es doch auch mit alten Freunden. Die Zeit trennt viele Wege, doch sie führt sie manchmal auch wieder zusammen.

So fand im Restaurant "Zur Linde" ein Klassentreffen der besonderen Art statt.

 

Normalerweise treffen sich diese ehemaligen Absolventen der Goldbergschule (Jahrgänge 57-59) alle 10 Jahre zum großen Treffen. 2016 feiern sie ihr 40 jähriges Abgangs-Jubiläum, jedoch mit 3 Jahren Verspätung. „Da kam sogar mal die Deutsche Bahn früher“, scherzte

einer der Gäste. 


Geladen waren neben den knapp 40 ehemaligen Schülern auch einige der

früheren Lehrer. So war auch der ehemalige Direktor der Goldbergschule, Klaus Bauer, zum großen Wiedersehen gekommen.

Ein Treffen nach so langer Zeit zu organisieren ist nicht leicht.

So hat es ein wenig gedauert bis all die Adressen recherchiert werden konnten. „Aber jetzt sind ja fast alle da“, freute man sich über die vielen alten Freunde, da flossen auch schon mal die Tränchen, aber darüber sagt man ja bekanntlich:

Tränen begleiten Freude,

Tränen begleiten Schmerz,

wohl aber sprechen beide

Tränen für das Herz.

( Dieter Uecker 1970)

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser

 

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Die Besucher konnten Handgemachtes und vieles mehr kaufen.
Die Besucher konnten Handgemachtes und vieles mehr kaufen.

„Einfach wohlig, warm und weihnachtlich“ – 19.11.2016

 

War man am Samstag den 19.11.2016 auf dem Weihnachtsmarkt im Weißen Roß zu Gast, war das Erste was einem auffiel der köstliche Duft nach Weihnachten. Eine Duftmischung aus Kräuterölen und Waffeln, welche die CCO Wingertshexen für den guten Zweck verkauften.

Dazu kam noch der Duft von Glühwein und Punsch. „Einfach wohlig, warm und weihnachtlich“ wie eine Besucherin schwärmte.

Der Markt fand in der großen Halle statt, aber es waren auch verschiedene Stände im Rittersaal aufgebaut. Dieser stach natürlich mit seinem einzigartigen Charme hervor. „Ich glaube das ist der einzige Weihnachtsmarkt an dem man selbst gestrickte Socken kaufen kann, während einem eine Ritterrüstung über die Schulter schaut“, freute sich ein Junge.


Neben den Essensständen und vielem Handgemachten war auch der Eine-Welt-Kiosk mit seinen fair gehandelten Produkten vertreten.

Um kurz nach fünf dann das Highlight des Nachmittags: Der Auftritt des Kirchen Musik Vereins zauberte ein Lächeln auf die Lippen der Besucher. Und die dargebotenen Lieder gaben der guten Mischung aus schönem Ambiente und Ständen die letzte Prise weihnachtlichen Gefühls hinzu.

„Der Markt war sehr schön“ freuten sich sehr viele Gäste, doch einige wünschen sich auch, dass Osthofen wieder einen eigenen Weihnachtsmarkt in der Stadt bekommt. So merkte ein älterer Herr noch an, dass der neue Platz am historischen Rathaus doch perfekt dafür geeignet wäre.

 

Text: Florian T. Bonath/ Presseagentur Die Knipser

 

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 Mitglieder des Gewerbe- und Verkehrsvereins rücken die Hauptstraße in das richtige Licht
Mitglieder des Gewerbe- und Verkehrsvereins rücken die Hauptstraße in das richtige Licht

Weihnachtliche Stimmung zieht ein – 19.11.2016

 

 

Alle Jahre wieder sind sie bei ihrer Arbeit in Osthofen zu beobachten, die Mitglieder des Gewerbe- und Verkehrsvereins sorgen auch in diesem Jahr wieder für den richtigen Glanz. Am Samstag den 19.11. 2016 hieß es für sie wieder Lichterketten entknoten, mit dem Hubsteiger hoch fahren und die Beleuchtung über den Straßen anbringen. Dabei werden die schönen Lichter und die großen Sterne an den selben Seilen befestigt an denen sich auch die Weinreben ihren Weg in luftiger Höhe bahnen. So kam es nicht selten vor, dass zwischen dem ein oder anderen Licht auch ein vereinzeltes braunes Blatt zu sehen war. Gerade das zeigt doch auch, der Herbst weicht immer mehr dem Winter.


Der weihnachtliche Schmuck ist traditionsgemäß bis zum 6. Januar, dem Fest der Heiligen drei Könige, zu sehen. In dieser Zeit erstrahlt die Friedrich-Ebert-Straße zwischen dem Weingut Blass und der Unterführung wieder in strahlendem Glanz.

 

All das wurde erst durch freiwilliges Engagement möglich, denn nicht nur die fleißigen Arbeiter sind im Ehrenamt tätig, auch die Hausbesitzer, an deren Häusern der Schmuck angebracht wurde, stellen den Strom dafür kostenlos zur Verfügung.

 

Und so wie die Arbeit an der Straße vorüber ging, sehr zur Freude der Autofahrer, nehmen auch die Jahreszeiten ihren Lauf und der Winter steht vor der Tür. Doch wer die bunten Herbstblätter vermisst muss nicht traurig sein, denn auch der Winter hat vieles zu bieten: Die Ruhe, die Besinnlichkeit und die Zeit mit der Familie bringen die Augen doch genauso zum Strahlen wie eine schöne Lichterkette.

 

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Viele Leute waren gekommen und nahmen mit einer Tasse Kaffee Platz.
Viele Leute waren gekommen und nahmen mit einer Tasse Kaffee Platz.

Krieg in meinem Leben – Erzählcafé - 18.11.2016

 

Erzählen kann befreien, dass ist seit nun mehr 15 Jahren das Motto des Erzählcafes in der KZ- Gedenkstätte Osthofen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Katharina Nuß, der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Alzey-Worms. Das Thema des Abends  „Wie kam der Krieg in mein Leben?“, wurde von vielen Besuchern unterschiedlich verarbeitet. Die Bandbreite ist ja auch sehr groß, so ging es auch um Kriegskinder und um die Rolle der Frau in Zeiten des Krieges. Wie auch in den vergangenen Jahren war die Erzählrunde wieder gut besucht.

 

Friederike Böttcher, die Referentin des Abends, freute sich über die vielen Gäste und daß es dieses Angebot schon so lange gäbe. „Erzählcafe, das hat so etwas Einladendes und Gemütliches, das passt irgendwie, aber auch nicht“, wusste die Pfarrerin zu sagen. Damit sprach sie über die schöne Atmosphäre zwischen Kaffee und Kuchen, aber auch über das schwierige Thema Krieg.

 


Friederike Böttcher beim Erzählen.
Friederike Böttcher beim Erzählen.

Anfangs wurden die Besucher gebeten für einige Minuten die Augen zu schließen und darüber nachzudenken, wie der Krieg in das eigene Leben trat. Die meisten Gedanken dazu blieben nur Gedanken: Über Erzählungen der Eltern, über eigene Erlebnisse und bei den Jüngeren über Berichte aus der Zeitung, dem Fernsehen und auch dem Internet.

 

Daran anschließend kam die Frage auf: Warum haben die Eltern und Großeltern so wenig darüber gesprochen? Die Antwort darauf ist einfach. „ Wenn man darüber redet, wird es so real“ flüsterte eine ältere Dame leise vor sich hin.

 

Friederike Böttcher erzählte von einer Situation, in der sie über Frauen im Sudan-Krieg sprach. „Wie es uns geht, hat niemand gefragt“, hätte eine Dame dazu gesagt. „Das zeigt doch auch, dass es wichtig ist, darüber zu reden“ schlussfolgerte die Referentin.

 

Wer hatte es eigentlich schwerer in Kriegszeiten; der Mann an der Front oder die Frau mit den Kindern zu Hause? Die Frage blieb an diesem Abend zwar unbeantwortet, führte aber zu dramatischen Bildern, die Böttcher zeigte. Kinder spielen im zerbombten Mainz, die Mütter machen sich Sorgen und die Väter kehren nicht mehr zurück.

 

Krieg betrifft jeden von uns, er ist ein ständiger Begleiter durch das ganze Leben. Wir alle sind Kriegskinder oder Kriegsenkel. Und gerade in unserer Zeit der ständigen Informationen durch das Internet, ist auch der Krieg in den weitesten Winkeln der Welt präsent bei uns.

 

Diese Gedanken nahmen viele der Besucher mit nach Hause, um auch dort noch darüber zu sprechen und weiterzudenken.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Auch in der Stadtbücherei gab es anlässlich des bundesweiten Vorlesetags mehrere Lesungen.
Auch in der Stadtbücherei gab es anlässlich des bundesweiten Vorlesetags mehrere Lesungen.

Vorlesen macht glücklich – 18.11.2016

 

Ob ein spannender Kinderkrimi oder eine fantasievolle Abenteuerreise, beim bundesweiten Vorlesetag war in der Osthofener Schul-und Stadt-Bücherei für alle jungen Zuhörer etwas dabei.

 

Das Buch „Milli und Magnus - der verschwundene Baron“ von Jürgen Banscherus begeisterte die Kleinen geradezu. Die Geschichte um die flinke Diebin mit den großen Füßen, den kleinen Baron mit den vielen Namen und Max, ein Hund der als Chauffeur arbeitet, lud zum Lachen und mitfiebern ein. Besonders gut gefiel den Kindern hierbei das Kamishiba, ein traditionelles japanisches Erzähltheater. In den Holzrahmen wurden immer wieder neue Bilder geschoben die das veranschaulichten, was in der Geschichte gerade passierte.


Nachdem die Vorleserin des Tages, die Bibliothekarin Frau Ritter, das Kamishiba erklärt hatte wurde erstmal geklärt was denn überhaupt ein Krimi sei. Viele Kinder erzählten begeistert, was sie bereits über Krimis gehört hatten, das Fazit: Ein Krimi ist in jedem Falle sehr, sehr spannend. Und wie sie es vorausgesagt hatten, die Geschichte war unheimlich interessant. Noch intensiver wurde es am Nachmittag als einen das Buch „Lang lebe der Zuckerkönig“ in die Welt von zwei Waschbären entführte, und damit in die Sümpfe Amerikas. Die Kinder hatten sichtlich Spaß und die Bibliothekarin war begeistert von den vielen Zuhörern und dem Vorlesetag.

 

Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Der Aktionstag für das Vorlesen findet seit 2004 statt.

Er setzt ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Und das ist in Osthofen auf jeden Fall gelungen. Und wer weiß, vielleicht finden sich in den nächsten Jahren noch mehr freiwillige Vorleser, die Geschichten an ungewöhnlichen Orten präsentieren. Denn wie man nun weiß: Vorlesen und vorgelesen bekommen macht glücklich.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


v.l. Hinten: Steffen Kunze, Günther Köhler , Ruth Hahn und Johannes Hahn. Im Vordergrund übergibt Steffen Kunze der Gewinnerin Ilona Kern den Gutschein für das große Schlemmen.
v.l. Hinten: Steffen Kunze, Günther Köhler , Ruth Hahn und Johannes Hahn. Im Vordergrund übergibt Steffen Kunze der Gewinnerin Ilona Kern den Gutschein für das große Schlemmen.

Glückliche Gewinnerin freut sich auf das Gänseessen in der Gutsschänke

Holzmühle-18.11.2016

 

Am 18.11.16 konnte die glückliche Gewinnerin ihren Preis offiziell in Empfang nehmen. Die am 11.11.2016 von den Osthofener Wingertshexen gezogene Gewinnerkarte trägt den Name von Ilona Kern, die jetzt mit 7 weiteren Personen ein Gänseessen in der „Gutsschänke Holzmühle“ genießen darf. Die Postkarten konnten am verkaufsoffenen Sonntag in Osthofen ausgefüllt werden. Das kulinarische Erlebnis wurde gesponsert von der Sparkasse-Worms-Alzey-Ried.

 

Text: Presseagentur die Knipser



Was ist die beste Ernährung für unsere vierbeinigen Lieblinge - 17. November 2016

 

Im Eine-Welt-Café Osthofen fanden sich am Donnerstag interessierte Haustierbesitzer aus der Region ein, um sich über Hunde-und Katzenernährung zu informieren.

Petra Schwarz gestaltete nun schon zum wiederholten Male einen solchen Vortrag, da sie seit eineinhalb Jahren in der Ernährungsberatung von Tieren tätig ist.

Daneben ist die Tierheilpraktikerin aus Rheinhessen, im Bereich der klassischen Homöopathie und der Bioresonanz aktiv. Auch arbeitet sie mit Blutegeln und Bachblüten, und bietet Beratungen bezüglich Impfungen und Tiergesundheit im Allgemeinen an.


Mit ihrer mobilen Praxis erfüllt sie bereits seit zehn Jahren ihren Herzenswunsch, was durch ihren Ausspruch: „Das Thema liegt mir sehr am Herzen.“ deutlich wird. Angemessene Ernährung bei Haustieren?

Viele Haustierbesitzer werden an dieser Stelle vermutlich nicht die Schwierigkeit sehen, schließlich gibt es doch genug Auswahl an Futter für alte und junge Tiere, unterschiedliche Rassen etc..

Jedoch sind es scheinbar gerade diese Arten von Spezialfutter, die selten artgerecht sind.

So wies Frau Schwarz in ihrem Vortrag auf die Unterschiede bezüglich der Anatomie von Fleisch-und Pflanzenfressern hin und daraus resultierenden benötigten Nährstoffen. Hierbei sollte zum Beispiel beachtet werden, dass Katzen Carnivore, also Fleischfresser, sind.

Deshalb ist es wichtig, dass der Fleischanteil des Futters hoch genug ist.

So führte Frau Schwarz durch den Abend in gemütlicher Atmosphäre bei Tee und Kaffee und erklärt Wissenswertes über die Ernährung von Hund und Katze.

Wer es noch nicht geschafft hat, vorbeizukommen, hat am 8. Dezember erneut die Möglichkeit, an 

einem Vortrag teilzunehmen. Unter dem Titel „Impfungen bei Hunden – was kann, was soll, was muss?“ wird erneut im Eine-Welt-Café eine nützliche Beratung stattfinden.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

 

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Blaupause für weitere Projekte – 16.11.2016

 

Die Stifte wurden gezückt, das Schreiben lag vor, jetzt musste nur noch unterzeichnet werden.

 

Die feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Gedenkstätte KZ Osthofen und der Integrierten Gesamtschule Osthofen galt auf beiden Seiten als „Höhepunkt“ in der engen Zusammenarbeit beider Vertragspartner.

Der Schulleiter der IGS, Thomas Maar, betonte zu Anfang immer wieder, wie stolz er doch sei, dass es an der Schule engagierte Lehrkräfte gäbe, die sich zweifellos für Bildungspartnerschaften einsetzen.

In diesem Falle ging der Dank vor allem an Herrn Müller, welcher sich sehr für die Zusammenarbeit und die Weiterbildung der Schüler über das „Dunkle Kapitel“ Deutschlands, stark machte. Denn vor allem die bald wahlberechtigten Schüler und Schülerinnen sollten die Eckpfeiler unserer Demokratie kennen. Auch das Thema Fremdenhass blieb in diesem Zusammenhang nicht aus.


Klaus Hagemann, 1. Vorsitzender des Fördervereins Projekt Osthofen, erinnerte sich zurück als Max Mannheimer, Präsident und ehemaliger Insasse der Lagergemeinschaft Dachau, die Gedenkstätte besuchte. Dieser erzählte damals von einer Begegnung mit einer Schülerin, die nach seinem Vortrag zu den schrecklichen Verbrechen der NS Zeit, zu ihm kam und sich schuldig fühlte. Mannheimer habe ihr gesagt sie trüge keine Schuld, doch wenn sie es zulassen würde, dass sich so etwas wiederhole, dann wäre sie mit verantwortlich. Max Mannheimer verstab am 23.September 2016 in München.

 

Und eben damit sich diese grauenhaften Verbrechen nicht wiederholen gibt es die Bildungspartnerschaft mit der Schule, als „Heranführer“ an das Thema und der Gedenkstätte um das Ganze zu vertiefen und authentisch zu machen.

 

Im Kooperationsvertrag selbst ist unter anderem geregelt, dass die 9. Klassen die Gedenkstätte besuchen, dass es Projekttage geben wird und dass der Kontakt beider Parteien regelmäßig gehalten wird.

 

Martina Ruppert-Kelly verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass es der erste Kooperationsvertrag der Gedenkstätte sei, aber hoffentlich nicht der Letzte, denn man wolle das Projekt als „Blaupause“ für weitere nutzen.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir… – November 2016

 

So schallt es bereits seit Jahrzehnten durch die Gassen vieler Dörfer. Auch in Osthofen ist der Brauch des Martinsumzugs längst zur Tradition geworden. Auch im Jahr 2016 hat das bunte Laternenfest noch einen festen Platz in unserer Gesellschaft.

 

 

- Dort oben leuchten die Sterne, dort unten leuchten wir –

 

So „ leuchteten“ wieder die Laternen der Kinder von fünf Osthofener Kindergärten bei ihren Umzügen. Dabei stand aber natürlich nicht nur das bunte Treiben im Vordergrund, auch Sankt Martin selbst wurde natürlich nicht vergessen.

 

Die Geschichte um den französischen Heiligen ist alt, doch die Handlung aktuell wie nie. Ein stolzer Soldat, teilt seinen Mantel mit einem Bettler, eine Szene, deren Symbolkraft nicht stärker sein könnte. Wünschen wir uns nicht alle jemanden, der seine Hoffnung, seine Zuversicht oder seine Stärke mit uns teilt? Grade dort wo Menschen vor Terror und Gewalt flüchten müssen ist es nötig, dass es einen „Sankt Martin“, in Form von Hilfsorganisationen, gibt.

 

- Mein Licht geht aus, ich geh nach Haus, rabimmel, rabammel rabumm-

 

Und nach dem auch die letzten Laternen erloschen, die letzten Weckmänner verteilt, und die letzten Wunderkerzen gezündet waren, blieb ein Dank als Schlusslicht stehen. Ein besonderes Dankeschön ging wie immer an alle Helfer, die Musiker und die Freiwillige Feuerwehr.

 

Der Tag des heiligen Sankt Martin mag vorüber gehen, aber der Gedanke an den selbstlosen Helfer bleibt weiter bestehen.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser

 

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Volkstrauertag gegen das Vergessen – 13. November 2016

 

Mit dem Zitat des französischen Philosophen Gabriel Marcel: „Wenn die Toten schweigen, beginnt immer alles wieder von vorn“, beginnt Thomas Goller, Stadtbürgermeister des Stadt Osthofen, seine Ansprache in der Trauerhalle des Bergfriedhofs, anlässlich des Volkstrauertages 2016. Er erinnert an Krieg und Terror vergangener Zeiten, weist jedoch auch Parallelen zu unserem Jahrhundert auf und warnt trotz inzwischen 71 jähriger europäischer oder westlicher Friedensphase, eindringlich vor dem Vergessen, denn der Volkstrauertag ist „2016 leider aktueller denn je.“ Als ein Beispiel dafür nennt Goller die Erkenntnis „dass wir in einer Ära leben, die in erschreckendem Maße zur Radikalisierung und zum Populismus neigt. In der die „starken Männer“ sehr erfolgreich mit plumpen Parolen auf den Tisch hauen und mit vermeintlich einfachen, radikalen Lösungen eine bessere Welt versprechen.“ Damit spielt er auf aktuelle Geschehnisse, wie den Zugewinn der Stimmen für AfD, Marie Le Pen oder Donald Trump an. Weiterhin trägt Selina Rahaus, Schülerin der 12. Klasse der Integrierten Gesamtschule Osthofen ein Gedicht für den Frieden vor und Präses Alexander Ebert, evangelische Kirchengemeinde Osthofen, betont ebenfalls den friedensstiftenden Auftrag eines jeden Menschen und einer jeden politischen Institution. Ebenso Thomas Hassemer, katholische Kirchengemeinde Osthofen, der mit den Anwesenden Fürbitten spricht und im speziellen für Flüchtlinge und zahlreiche Helfer in der momentanen Situation betet. Bevor die freiwillige Feuerwehr anschließend den Kranz zum Mahnmal trägt, wo er von einem Beigeordneten und Stadtbürgermeister Thomas Goller mit den Worten: „Auf dass der Volkstrauertag ein Signal sein möge für eine bessere Welt“, niedergelegt wird, singt der Gesangsverein „Eintracht“ 1912 Osthofen noch das Lied „Abendfrieden“ von Franz Schubert. Feierlich spielt daraufhin das Wonnegauer Blasorchester Osthofen „Ich hatte einen Kameraden“ und „Largo“, von Georg Friedrich Händel.


Der Chor der evangelischen Freikirchlichen Gemeinde unterstützt ebenfalls mit einem Musikbeitrag. Nach Beendigung der Veranstaltung ruft Goller zu einer kurzen Schweigeminute auf, um Raum zu geben für eigene Gedanken und in Gedenken an all jene, die dem Krieg zum Opfer fielen. Es lässt sich nur mit den Worten Gollers schließen: „Begreifen wir also den Volkstrauertag als großen Appell für den Frieden, (…) damit unserer Kinder nie wieder einen Krieg erleben müssen.“

 

Begreifen wir ihn als einen Tag der Einheit, einen Tag der Menschlichkeit, der daran erinnert, dass immer Zeit ist aufzustehen gegen Rechtspopulismus und Unrecht, gegen Verfolgung und Terror. Einen Tag der uns ins Gedächtnis ruft, wie viele ihr Leben gelassen haben und momentan lassen. Ein Tag der es verlangt nicht zu vergessen, sondern jeden Tag aufs Neue "Menschenwürde" zu achten.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser

 

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