Lokales

Quelle: Foto: Bernward Bertram /KVG Worms
Quelle: Foto: Bernward Bertram /KVG Worms

Wormser Weinmesse – Alte Hasen und eine junge, aufstrebende Winzergeneration - 13.11.2016

 

Am zweiten November Wochenende wurden im Wormser Tagungszentrum wieder schwere

Weingeschütze aufgefahren.

Hier lud die Weinstadt Worms nämlich zur zehnten Wormser Weinmesse ein.

Am Samstag den 12. und Sonntag den 13. November konnten sich insgesamt 1600 Besucher in

tollem Ambiente und angenehmer Atmosphäre von 48 Winzern selbst Wein eingießen und sich die Entstehungsgeschichte desselben erzählen lassen.

Das Besondere in diesem Jahr waren die zusätzlich angebotenen, intimen Weinproben mit den Weinmachern, die man im Zusammenhang mit seiner Eintrittskarte und dem im Preis beinhalteten Glas schon automatisch mitgebucht hatte.

So griffen die Veranstalter den Beratungscharakter auf, der sowieso schon die Wormser Weinmesse ausgemacht hatte und intensivierten den Kontakt und die persönliche Beratung noch.

Samstags war der Ansturm so groß, dass sogar ein Einlassstopp verhängt wurde, da die Messe sonst aus allen Nähten geplatzt wäre. Trotzdem ist, dank der architektonischen Baukunst des WORMSER keinem aufgefallen, dass es voll war. Die Akustik und die Einteilung der Stände, machten es familiär, aber keinesfalls zu laut oder bedrückend.

 

Auch unsere Osthofener Winzer waren vertreten, so das Weingut Grittmann und das Weingut Spiess.

An hochprofessionellen Ständen mit viel Eigenwerbung, Dekoration und großer fachlicher Brillanz, präsentierten sie sich inmitten der Kollegen aus der Region.

Der fruchtige Spätburgunder Grittmanns und das Cuveé aus Chardonnay und Weissburgunder vom Weingut Spiess, konnten mit den Weinen aller anderer Stände konkurrieren und schmeckten nicht nur tadellos, sondern für uns auch nach „zu Hause“.

Das macht die Wormser Weinmesse eben aus: Winzer von nebenan stehen hier Rede und Antwort.

Auch anzutreffen war der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler, der nach einem eingehenden Gespräch äußerte, dass „die Wormser Weinmesse mittlerweile nicht nur mit vielen ähnlich organisierten Messen mithalten kann, sondern die ein oder andere sogar aussticht.“

 

Für die Teilnehmer, die sich noch tiefer in die Materie begeben wollten, bot die Sommelière Theresa Stenzel ein Seminar zur Harmonie zwischen Speise und Wein an. Dieses konnte man unter anderem sonntags um 13:00 Uhr besuchen und wurde mit Speisen verwöhnt, die optimal zu den angebotenen Rebsorten passten.

Zusätzlich zum Weinangebot, konnten die Besucher an einem Gewinnspiel teilnehmen. Die Gewinner wurden per Losziehung live auf der Bühne ermittelt.

So wurde zwei Damen der Tag noch versüßt, da sie bei der Ziehung Glück hatten und tolle Preise gewannen.

Das Haus der Küchen in Worms verloste einen gefüllten Wein-Klima-Kühlschrank der Marke Bosch an die Gewinnerin Ines Kranczoch und Adam Kloster Land- und Baumaschinen aus Mörstadt hatten einen Nass- und Trockensauger an Susan King zu verschenken.

 

Besonders erfreulich war die rege Teilnahme jüngeren Publikums, das auch auf eine junge, aufstrebende Winzergeneration traf. So war meist für jedes Alter ein Ansprechpartner vor Ort, da ein erfahrener, alter Hase, unterstützt von seinem Nachwuchs am Stand anzutreffen war.

 

Wenn man das WORMSER verlässt, etwas beschwingt von guten Gesprächen, tollen Gewächsen und um die eine oder andere Information rund um die Rebstöcke der Region reicher, kann man kaum die Wormser Weinmesse 2017 erwarten.

 

Text: Carmen Merkel/ Presseagentur Die Knipser


Verkaufsoffener Sonntag – 06. November 2016

 

Auf der Osthofener „Shoppingmeile“, der Friedrich-Ebert-Straße, tummeln sich auch dieses Jahr wieder Groß und Klein bei strahlendem Sonnenschein und Hagelschauer. Gegen die, trotz des weitestgehend wunderschönen Wetters, eisige Kälte helfen Glühwein, Tee und Bratwürstchen. Wie auch in den vorherigen Jahren gibt es bei dem großen Gewinnspiel, bei dem es unter vier fotografierten Plätzen, den zu finden gilt, der nicht in Osthofen liegt, wieder ein Gänseessen für acht Personen zu gewinnen. Eine Erneuerung in diesem Jahr ist der „Platz der Vereine“, der auf dem bisher noch namenlosen neu gestalteten Platz am alten Rathaus zu finden ist. Hier präsentieren sich, initiiert von Mitorganisatorin Gabriele Naumann, 1. Vorsitzende der TGO Osthofen e.V., in Osthofen ansässige Vereine. Unter anderen der Carneval-Club Osthofen 1998 e.V., der Kinderschminken anbietet, die Sportjugend RLP, bei der Kinder sich in gepolsterten Känguru Kostümen mit Helm boxen dürfen und der Bürgerverein Wonnegau e.V. Letzterer sammelt Namensvorschläge für den Platz, unter anderen dabei der scherzhaft gemeinte „Bud-Spencer-Platz“, in Anlehnung an die „Terence Hill Brücke Worms“, aber auch ernsthafte Vorschläge wie „Platz der Kulturen“ 

oder „Osthofens Mitte“. Das Ziel des Bürgervereins ist es „die Politik, die zu oft hinter verschlossenen Türen stattfindet, transparent werden zu lassen“, so Klaus Walrab, Mitglied des Vereins. Die Namenswünsche der  Bürger und Bürgerinnen werden in den Stadtratssitzungen eingebracht und berücksichtigt. Weitere Veranstalter und Organisatoren sind Günther Köhler, Isabelle Strauch, Hans Bischoff und Karin Weber. Besonders rührend ist der Kuchenverkauf von „GewichtsPartner Osthofen“, für Karin Fuchs, die seit November 2015 an amyotropher Lateralsklerose erkrankt ist. Bei dieser Krankheit wird die Muskulatur nach und nach durch Nichtversorgung gelähmt, da Karin Fuchs jedoch weiterhin mobil und selbstständig bleiben möchte, wünscht sie sich ein rollstuhlgerechtes Auto. Der Erlös des Kuchenverkaufs kommt ihr zugute.                
Der Kirchenmusikverein Osthofen e.V. gibt ein kleines Konzert und errichtet eine „Instrumentenecke“ in der Trommeln und Schlagzeuge selbst ausprobiert werden können. Es lässt sich für jeden etwas finden an diesem verkaufsoffenem Sonntag. Das Landhotel „Zum Schwanen“ und der Weingasthof „Zum Weißen Roß“ haben geöffnet und im Innenhof des Weingut „Spiess“  kann man von Gewürzen aus aller Welt über kunstvoll gefertigte Tonfiguren und eleganten Ledertaschen alles was das Herz begehrt erwerben. Selbst die Bücherwürmer unter den Besuchern kommen mit einem kleinen Bücherflohmarkt mit Preisen von 50 Cent bis zwei Euro auf ihre Kosten. Und während die Kinder sich begeistert dem Kinderkarussell hingeben, lassen sich die etwas Älteren von den Taekwondo Künsten der Black-Box Sports Academy beeindrucken. Nachdem gegen Ende noch eine Steinofen Pizza im Weingut Blümel verspeist oder ein Paar Schuhe im Schuhhaus Assmann gekauft wurden, freuen sich die meisten auf dem Weg nach Hause schon auf den nächsten verkaufsoffenen Sonntag.

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser

Fotos von unserem Fotografen: Jannik Reinecke

Fotos von unserer Fotografin: Katrin Bartmann


Verkaufsoffener Sonntag in Osthofen am 06.11.2016

 

Am kommenden Sonntag findet der schon traditionelle verkaufsoffene Sonntag

in Osthofen statt. Von 13:00 - 18:00 Uhr können Sie gechillt einkaufen, essen und trinken.

Neu ist unter Anderem ein "Stand der Vereine", der sich auf dem alten Schlecker-Gelände befindet.

Hier haben sich CCO, TGO, FSV und MGV

zusammen getan und wollen sich der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Auch für das leibliche Wohl sorgen die Vereine. Es gibt Kinder-Schminken, Spiel-Mobil und vieles mehr.

Wollen Sie mit Ihrer Familie einmal in der "Gutsschänke Holzmühle" zum Gänseessen einkehren?

Dann gehen Sie zum verkaufsoffenen Sonntag, füllen Sie eine Gewinn-Postkarte aus und gewinnen Sie vielleicht ein Gänseessen

für 8 Personen, gesponsert von der Sparkasse Worms-Alzey-Ried. Auch die Osthofener Zeitung hat einen Info-Stand, der vor dem Restaurant "Zum Weißen Roß" aufgebaut sein wird. Dort steht das Team der Osthofener Zeitung und gibt Rede und Antwort.

 

 

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser


Bundesweiter Vorlesetag – Veranstaltungen in der Schul- und Stadtbücherei Osthofen - 02.11.16

 

Das größte Vorlesefest Deutschlands, eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung, geht in diesem Jahr in die 13. Runde und findet am 18. November 2016 statt.

Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und Freude am Lesen wecken. So sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden. Denn Studien zeigen: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit durch Vorlesen ein Bezug zum Lesen vermittelt wurde, haben später selbst mehr Freude daran. Sie lesen häufiger und intensiver und haben in vielen Fächern im Schnitt bessere Schulnoten. Zudem prägt regelmäßiges Vorlesen das soziale Empfinden und Verhalten von Kindern positiv. Im letzten Jahr haben über 110.000 Menschen am Bundesweiten Vorlesetag teilgenommen und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Dieser Rekord soll in diesem Jahr gebrochen werden.

Die Schul- und Stadtbücherei Osthofen unterstützt den Bundesweiten Vorlesetag mit zwei Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Am Freitag, 18. November 2016 erleben kleine und große Zuhörer ab 14.30 Uhr die Geschichte „Milli & Magnus – Der verschwundene Baron“. In dem witzigen Kinderkrimi geht es um die freche Diebin Milli, die in die Sternenburg einbrechen soll. Aber sie hat nicht mit dem kleinen Baron Magnus gerechnet... Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde und ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet.

Um  16 Uhr wartet dann auf die Zuhörer ein spannendes Abenteuer. In „Lang lebe der Zuckerkönig!“ machen sich die Waschbärenbrüder Bingo und J’miah auf den gefährlichen Weg durch den Sumpf, um den sagenumwobenen Zuckerkönig zu wecken und ihr zu Hause zu retten. Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde und ist für Kinder und Jugendliche ab sieben Jahren geeignet.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos und finden in der Schul- und Stadtbücherei Osthofen, Heinrich-Heine-Str. 9-11, 67574 Osthofen, statt. Anmeldungen sind ab sofort  unter Tel.: 06242/91324217 oder E-Mail: bibliothek@igs-osthofen.de möglich. Die Bücherei freut sich auf möglichst viele Zuhörer!

 

Text: Schul- und Stadtbücherei Osthofen


Einbruchschutzberatung der Polizei beim verkaufsoffenen Sonntag der Stadt Osthofen - 02.11.2016

 

Da Einbrecher erfahrungsgemäß in der dunkleren Jahreszeit häufiger zuschlagen, möchte die Polizei kostenlos über das Thema "Wie kann ich meine Wohnung vor Einbrechern schützen" informieren. Sie wird daher mit dem Sicherheitsmobil der Polizei am verkaufsoffenen Sonntag, 06.11.2016, von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Ludwig-Schwamb-Straße in Osthofen vor Ort sein. Die fachkundigen Polizeibeamten der Kriminalinspektion Worms und des Polizeilichen Beratungszentrums Mainz werden hierbei unterstützt durch die ehrenamtlichen Sicherheitsberater für Senioren. Am Sicherheitsmobil können interessierte Bürgerinnen und Bürger neben Informationen zur technischen Sicherung von Fenstern und Türen auch einfache Verhaltenstipps erhalten, die Einbrüche verhindern oder zumindest erschweren können. Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite www.k-einbruch.de.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Worms

Telefon: 06241-852-120

 

 


Halloween beim Weingut Steinmühle - 31.10.16

 

Am Montagabend drängen sich in einem holzvertäfelten Raum Gestalten unterschiedlichster Art, umgeben von Spinnenweben, Skeletten und Kürbissen. Wir befinden uns im Weingut Steinmühle an Halloween. Ein DJ sorgt für Stimmung und tanzend bewegen sich Hexen, Gespenster und allerlei Gruselgestalten zu der Musik. Auch sind natürlich Bänke bereitgestellt für die erschöpften Tänzer, um dann in gemütlichem Beisammensein Wein und Brezeln zu genießen.

Bereits zum zweiten Mal ist das Weingut Steinmühle nun schon Veranstaltungsort einer kostenlosen Halloweenparty und begeistert damit Groß und Klein. Im letzten Jahr besuchten etwa 150 düstere Gestalten die Feier und auch dieses Jahr genießen viele Gäste die gemütliche Atmosphäre. Süßes oder Saures gibt es hier vielleicht nicht, aber dafür gute Stimmung ab 20 Uhr bis tief in die Nacht.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser


Osthofener Engelsgässchen abends nicht mehr stockdunkel - 31.10.2016

 

Wer abends und nachts durchs Engelsgässchen wollte, musste sich bisher überwinden, denn eine Beleuchtung gab es nur am Gasseneingang  und dann wieder im Dorfgraben. Dazwischen war es schummrig oder total dunkel. 

Auf Wunsch von Anliegern und Passanten hat die Stadt Osthofen nunmehr rechtzeitig zur Zeitumstellung für  Beleuchtung gesorgt. Im Auftrag des Stadtvorstandes kümmerte sich Beigeordneter Günter Sum seit einigen Monaten um das jetzt abgeschlossene Projekt.

Mitgeholfen bei der Realisierung haben die Mitarbeiter des  EWR und des Elektrobetriebes Strupp. Vom Anschluss Strupp aus ist es der Stadt kostengünstig ermöglicht worden, die neue LED-Leuchte der Wormser Firma Schuch anzubringen, die von EWR vorgeschlagen worden war. Die Stadt Osthofen bedankt sich  beim EWR und bei der Familie Strupp für ihre konstruktive Hilfe.

 

Text: Stadt Osthofen


Wendelin Weißheimers Kompositionen kehren mit CANTAMORE zurück in sein Geburtshaus – 30.Oktober 2016

 

Die Musik, die Sie heute hören werden, ist ein bisschen besonders. Während dieser Zeit im 19. Jahrhundert begannen die Musiker zu experimentieren, um besondere Farben und neuartige Klänge zu erzeugen“, eröffnet Anja Stroh, Mitglied von joy2you und Leiterin des Studios für Gesang in Oppenheim „Voice Design“, sowie des Frauenvokalensembles CANTAMORE, das Konzert. Anlass des Abends ist das 200 jährige Bestehen Rheinhessens, was, so die Mezzosopranistin: „von meinen Mädels, meinem Mann und mir mit Konzerten überall zwischen Mainz und Worms gebührend gefeiert wird.“

Eines davon in Osthofen im Weingut Steinmühle und Geburtshaus Wendelin Weißheimers, Osthofener Komponist und Musikschriftsteller. Zusammen mit ihren Schülerinnen aus dem Frauenvokalensemble CANTAMORE und dem Gast Wolfgang Baumann, singt sie Lieder von Johanna Senfter, Peter Cornelius, Rudi Stephan oder eben Wendelin Weißheimer, auf dem Klavier begleitet von Peter Przystaniak. Schon bevor die ersten Töne erklingen, herrscht eine angenehme Atmosphäre in dem alten, geschichtstragenden Weingut.

Der Raum ist gut gefüllt, Stadtbürgermeister Thomas Goller höchstpersönlich schenkt Wein aus und als die Sängerinnen durch die alte Holztür eintreten, erstirbt auch langsam das Stimmengewirr. Drei Ehrengäste sind an diesem Abend anwesend: „Einmal ist da meine Oma“, witzelt Goller, „und dann noch Irmgard Weißheimer und Hans-Dieter Ebert.“ Hans-Dieter Ebert hat die Autobiographie Wendelin Weißheimers neu aufgelegt, kommentiert und illustriert. Dadurch bekommt man, so Thomas Goller weiter: „einen sehr lebensnahen Eindruck von Herrschaften, die man sonst nur aus irgendwelchen Opern kennt.“ Weißheimer stand unter anderen auch mit Richard Wagner in Korrespondenz. Besonders schön ist, dass der größte Teil der Einnahmen dem Kulturnetzwerk Osthofen gespendet und der Raum für die Veranstaltung von Weingutsbesitzer Axel May kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Zum Auftakt des Konzertes gibt die Lehrerin selbst ein Solo von Johanna Senfter zum Besten, welches es: „nicht gedruckt, sondern nur handschriftlich gibt.“

Ganz elegant in schwarz gekleidet mit grün-blauem Halstuch, singen die insgesamt zehn Damen gekonnt in den höchsten Tonlagen. Immer wieder wagen die Schülerinnen Martina Krenzer, Stefanie Menger, Brigitte Cöster, Birgit Menger, Silvia Bungert, Donata Müller-Tillich, Daniela Gundermann, Sabine Hess und Claudia Klinkenberg auch Soli. Zwar haben ihre Stimmen nicht die professionelle Reife Anja Strohs, als Chor ergänzen sie sich jedoch insgesamt perfekt zu einem Gesamtkunstwerk, das einander die Schwächen ausgleicht und die Stärken unterstreicht. Zwischen den einzelnen Liedern gibt es immer wieder kurze Biografien, die verlesen werden und Einblick in das Leben der oftmals schon längst verstorbenen Künstler gewähren. Pianist Peter Przystaniak ist auch als Komponist tätig und gibt sein schwungvolles „down town cat“ so enthusiastisch zum Besten, dass seine Finger nahezu über die Tasten fliegen und der Applaus groß ist.

Das „kleine Liebeslied“, ebenfallls von Przystaniak nach einem Gedicht von Mascha Kaléko, erlebt an diesem Abend seine Uraufführung. Komponiert wurde es anlässlich der Beerdigung einer Musiker Kollegin. Beeindruckend auch die Vertonungen von Joachim Schreiber und die bisher unveröffentlichte Kantate: „der Poet und die Grillen“ von Wendelin Weißheimer. Und so endet der lehr- und inspirationsreiche Abend in tosendem Applaus und mit einem beglückten Publikum.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser 


Gelebte Inklusion“ - Ball der Lebenshilfe am 29.10.2016

 

Am Samstag war in der Carl-Schill Halle Osthofen, von 19:30 Uhr bis 0:30 Uhr, feiern angesagt. Die Lebenshilfe veranstaltete einen Ball für die Bewohner der zugehörigen Wohnheime, deren Familien, Betreuer und natürlich alle, die gerne kommen mochten. Ein Mitglied des Vereins der Lebenshilfe freut sich, dass auch von letzterer Gruppe, zahlreich Gäste erschienen sind.

Begonnen wurde der Abend mit einer Ansprache und einer anschließenden Tanzeinlage der Behinderten. Zusammen mit der Tanzschule Schmitt-Seehaus üben diese etwa alle vier Wochen, mit Stefan Ungefehr und Fabienne Vogt, Standardtänze ein. Vertieft wird das erlernte Wissen dann nochmals in der Turnhalle, über der zur Lebenshilfe gehörigen Werkstatt.

Auch gaben eine Tanzformation des TV 1848 Gimbsheim, sowie die Boogie-Woggie- Formation der Tanzschule Schmitt-Seehaus ihr Können zum Besten. Begleitet wurd der Tanz von begeistertem Applaus, sowie im Laufe des Abends wechselnden Bands. Mit roten Kerzen, dekorativen Elementen und Holztischen war eine heimelige Atmosphäre geschaffen.

Es ist bereits das zweite Mal, dass die Lebenshilfe einen solchen Ball veranstaltet. Das erste Mal fand dieser aufgrund des 50-jährigen Jubiläums statt, nun auf Vorschlag der Behinderten selbst. Eine Betreuerin, Frau Klehr, fasst diese augenscheinlichen Emotionen der Behinderten mit den Worten: „Es ist eine unvorstellbare Freude für sie“, zusammen.

Natürlich wurde auch für Verpflegung gesorgt, in Form von belegten Brötchen, Bockwurst und Brezeln und allerlei alkoholischen und alkoholfreien Getränken.

Dass die Wahl des ersten Vorsitzenden Ulrich Grauseger, gerade auf die Carl-Schill Halle Osthofen fällt, ist natürlich kein Zufall. Die Lebenshilfe Alzey-Worms plant gerade einen neuen Standort für eine Tagesförderstätte in Osthofen.

Brigitte Hartmann, ein Mitglied des Vereins der Lebenshilfe, zieht ein passendes Resümee des Abends: „Das, was sie hier sehen, ist gelebte Inklusion.“

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser


Vollzogen den symbolischen Spatenstich: Armin Bork, Volksbank Alzey-Worms, Stefan Henrich, Firma Heberger, Tilo Weisbrod, Geschäftsführer fwp Projekt-GmbH, Stadtbürgermeister Thomas Goller, Architekt Jörg Deibert, Maurizio Gaiotto Architekt (FH) und Jennifer Bessai, Architektin und Vertrieb.

Wer ankommen will, muss losgehen“ 29.10.16

Spatenstich für Wohnanlage „In den Weingärten” wurde vollzogen / Positive Entwicklung setzt sich fort

 

Das knapp 10 Millionen Euro teure Projekt „In den Weingärten“ verspricht eine absolute Aufwertung für das Gebiet der ehemaligen Bahngärten in Osthofen. Bereits Ende 2017 sollen in den Immobilien die ersten Bewohner einziehen. Grund genug für Thilo Weißbrod, Geschäftsführer der zuständigen Baufirma fwp, der die Idee für das Projekt gemeinsam mit Architekt Deibert entwickelte, am Samstag beim Spatenstich auf ein Gutes gelingen anzustoßen. „Wer ankommen will muss losgehen“, so das Credo der Initiatoren. Nach dem die Baugenehmigung erteilt wurde und das Lärmschutzproblem geklärt war, ging alles seinen Weg. Vertreter von Politik und Wirtschaft begrüßten das schlüssige Konzept für die knapp 8.500 Quadratmeter. Auch potentielle Käufer für die 21 Wohneinheiten waren vor Ort. Die Anlage bietet den zukünftigen Anwohnern eine noch direktere Verbindung zu den Gleisen. „Ein Zentrum, das man vorzeigen kann”, freute sich Stadtbürgermeister Thomas Goller über die positive Entwicklung in der Wonnegaumetropole. Und die könnte mit der Folgenutzung des Schillgeländes eine Fortsetzung erfahren, sofern sich Investoren finden.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser / NK Redaktion 


Foto: Nibelungen Kurier
Foto: Nibelungen Kurier

Mini-Preis als Hauptgewinn - 28.10.16

Kundin der Sparkasse Worms-Alzey-Ried gewinnt neuen MINI ONE

 

Jennifer Lopéz-Zaguhn aus Osthofen hat bei der Monatsauslosung Oktober des PS-Sparen der Auslosungsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Sparkassen den ersten Preis gewonnen: Einen neuen MINI ONE. Mit der ganzen Familie kam sie am vergangenen Freitag, Weltspartag der Sparkassen, zur Preisübergabe in die Filiale der Sparkasse in Osthofen. Als sie das Auto sieht, strahlt sie:“Ich kann es immer noch nicht glauben, vielleicht ist irgendwo die versteckte Kamera – und dann auch noch ein Auto in meiner Lieblingsfarbe rot.“ Das Auto kommt gerade recht, Frau Lopéz-Zaguhn hat erst seit zwei Jahren den Führerschein und noch kein eigenes Fahrzeug. Die Kinder freuen sich: „Dann kann Mama uns auch mal zur Schule fahren.“

 

Steffen Kunze, Geschäftsstellenleiter der Filiale in Osthofen: „Ich bin seit zwei Jahren hier in Osthofen. Das ist der zweite große Preis für Kunden aus Osthofen, den ich überreichen darf.“ „Und dann auch noch so ein schickes Auto. Es freut mich, dass dieser Preis nach Osthofen gegangen ist.“, stimmt Michael Bayerer, Gebietsdirektor Privatkunden Wonnegau der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, mit zu.

 

Jennifer Lopéz-Zaguhn zeigt, dass sich Sparen auch in Zeiten von Niedrigzinsen lohnen kann. Durch den Einsatz von 1 Euro für ihr PS-Los bei der Sparkasse Worms-Alzey-Ried erhält sie nun ein echtes Kultauto.

 

Sparen, Gewinnen und Gutes tun – das ist das Motto von PS-Sparen. Ein PS-Los kostet 5 Euro im Monat. 4 Euro werden gespart, 1 Euro ist der Loseinsatz. Vom Loseinsatz kommen 25 Cent je Los gemeinnützigen Projekten in der Region zugute. Bei den 12 Monats-auslosungen werden Geldpreise von insgesamt 900.000 Euro und je ein MINI ONE verlost. Bei der jährlichen Zusatzauslosung gibt es weitere Autos, Reisegutscheine und Geldbeträge bis zu 500.000 Euro zu gewinnen.

 

Bei der Preisübergabe mit dabei:

Gewinnerin Jennifer Lopéz-Zaguhn

Michael Bayerer, Gebietsdirektor Privatkunden Wonnegau der Sparkasse Worms-Alzey-Ried

Steffen Kunze, Geschäftsstellenleiter der Geschäftsstelle Osthofen der Sparkasse Worms-Alzey-Ried

 

Text: Sparkasse Worms-Alzey-Ried

 

 


fesselnd und spannend – 1. Lesung historischer Krimis – 27.10.2016

 

Ich finde „LiMO“ super!“, freut sich eine Besucherin. Gemeint ist natürlich kein kühles Getränk - denn „LiMO“ steht für: Literatur und Musik in Osthofen. Bei der Initiative steht das Programm schon im Namen, denn um dem

literarischen Ziel gerecht zu werden, fand in Osthofen nun eine erste Lesung historischer Krimis statt. 3 Texte aus der Anatologie: „1000 Hügel 1000 Schatten“ wurden für die Besucher authentisch und live vertont.

Als Erstes entführte Monika Deutsch die Zuhörer ins Hamm des frühen 19. Jahrhunderts. Sie beschreibt in ihrem Krimi, wie der Schinderhannes über den Rhein flüchten wollte. Für die begeisterten Gäste gab es aber nicht nur die überaus mitreisende Geschichte zu hören, denn die Autorin trat verkleidet als die Erzählerin ihres Krimis, einer Magd, auf.

 

Nicht nur Amtsgerichtspräsident und legendärer Drummer der „Guitar Tigers“

ist Jean Frank; er ist auch ein exzellenter Vorleser. Er las einen Krimifall vor, welcher im 18. Jahrhundert in Alsheim spielt. Aber auch Worms

bleibt als Tatort nicht unbefleckt, so beschrieb Antje Fries, was die Nibelungen alles erleben würden, wenn sie sich heute auf das Backfischfest

oder in das Wormser Westend trauen.

Die Kuhkappelle“ im Schwanen war in schweigen gehüllt, denn die große

Anzahl an Zuschauern lauschte gespannt den Krimis aus der Region. „Die Auftaktveranstaltung war sehr gelungen“, freute sich ein älterer Krimibegeisterter. Wer nun Lust bekommen hat auf Krimis und Geschichten, der muss nicht traurig sein, denn bereits am 24.11.2016 geht es weiter. Die "Beatles in Osthofen" wird dann das zentrale Thema sein, wenn Christian Pfarr, Musikredakteur bei SWR 1, seine Beatles-Krimis zum Besten gibt.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Eine etwas andere Spendenübergabe – Blutspende beim DRK – 25.10.2016

 

Ob Krebskranke, die regelmäßig Blut verlieren, oder Patienten die bei einer Operation starke Blutungen haben; all diesen Menschen könnte nicht geholfen werden, würde niemand Blut spenden gehen. Unser roter Lebenssaft“ ist nämlich bis heute nicht künstlich herstellbar. Umso besser, dass sich in Osthofen viele Menschen auf den Weg machen zur „Spendenübergabe“ der anderen Art.

Es gibt allerdings einige Dinge die Sie beachten sollten, wenn Sie sich nun auch entschlossen haben die ca. 500ml zu spenden. So steht im Vorfeld erst einmal eine ärztliche Kontrolle an. Darüber hinaus müssen Sie beachten, dass Sie nach der Einreise in bestimmte Regionen, wie zum Beispiel der Karibik, ein halbes Jahr gesperrt sind. Spenden darf jeder mit ärztlicher Erlaubnis, der mindestens 18 Jahre alt ist.

Und das Spenden zahlt sich aus; wird man zum „ Mehrfachtäter“ und lässt sich 10 Mal das Blut abnehmen, so erhält man im Rahmen einer Verleihung die „ Blutspendernadel“ . Sie sehen Blutspenden ist gar nicht kompliziert, sollten Sie sich entschieden haben sich ca. 70-80 Osthofenern anzuschließen und Spender zu werden, so haben Sie 5 Mal im Jahr die Möglichkeit dazu. Nicht aus den Augen verlieren sollte man auch, dass ohne das soziale Engagement der freiwilligen Helfer, Vieles und auch die Blutspenden, nicht funktionieren würden. So sucht auch der DRK noch weitere helfende Hände.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


v.l. Mit einem neuen Ehrenring Klaus Mehring, Bürgermeister Thomas Goller in der Mitte  und der neue Ehrenbürger Klaus Hagemann.
v.l. Mit einem neuen Ehrenring Klaus Mehring, Bürgermeister Thomas Goller in der Mitte und der neue Ehrenbürger Klaus Hagemann.

Jahresempfang der Stadt Osthofen – 

24.10.2016


 

Da übermannen einen die Gefühle schon“, sagt Klaus Hagemann, nachdem ihm von Stadtbürgermeister Thomas Goller, im Rahmen des Jahresempfanges der Stadt Osthofen 2016, das Ehrenbürgerrecht verliehen und er zum Ehrenbürger ernannt worden war. „Danke möchte ich sagen. Heimat ist da wo man sich verstanden fühlt und das tue ich hier in Osthofen“, sprach er gerührt weiter“. 1987 bis 1994 war Hagemann Bürgermeister der Stadt Osthofen und kannte nach eigenen Angaben zu dieser Zeit „90 Prozent der Bewohner persönlich“. Während dieser Zeit wurden unter anderem die Goldbergschule und die Seebachschule erweitert und die Wonnegauhalle errichtet. Er hat sich außerdem sehr um die deutsch-französische Freundschaft bemüht und intensiven Kontakt mit Mirbeau, der französischen Partnergemeinde von Osthofen, gehalten. „Ich und meine Frau möchten gerne, so wie auch Klaus Mehring, eine Stiftung ins Leben rufen für Menschen, die sich für Nachbarschaft im weitesten Sinne einsetzen. Zum Beispiel auch für Freundschaft mit anderen europäischen Ländern. Ich möchte Menschen unterstützen, die sich für eine europäische Gemeinschaft stark machen und gegen ansteigenden Nationalsozialismus“, sagte er dazu. Klaus Hagemann ist zudem in zahlreichen ehrenamtlichen Organisationen,

wie der KZ-Gedenkstätte Osthofen oder dem Verein „Mit Jugend gegen Drogen e.V.“ engagiert. Es ist das dritte Ehrenbürgerrecht, das die Stadt Osthofen vergibt. Und das an einen Mann, der, so Thomas Goller: „Immer da war wenn es um Menschen ging, sich um jeden auf der Straße bemüht hat“ und „die Ehrenbürgerschaft wirklich verdient hat.“ Der einzige Ehrenring des Abends wird an Klaus Mehring verliehen, der neben viel weiterem Engagement, eine Stiftung zur Jugendförderung Osthofener Vereine gegründet hat. Der Liedbeitrag des Männergesangsvereins 1845 Osthofen e.V. musste leider entfallen, da ein Mitglied auf der Bühne kollabierte. Dies meisterte Stadtbürgermeister Thomas Goller jedoch souverän und nach einem kurzen Schreckmoment wurde der Vorhang rücksichtsvoll zugezogen und die Verleihung konnte beginnen.
Mit der goldenen Ehrennadel der Stadt Osthofen, wurden Armin Eller, Mathias Loris, Hans-Peter Knierim, Rainer Petry, Johannes Kohl, Eleonore Ferino, Rolf Kommer, sowie Dr. Joachim Müller geehrt. 

Bei der Verleihung der Sportplaketten sei besonders zu erwähnen: Die Verleihung der Plakette in Gold für die zehnjährige Leni Bartmann, die sich beim Westernreiten mit dem Pferd „Smart Little Theo“ gegen sämtliche erwachsenen Teilnehmer durchsetzte. Sie wurde im September 2016 in Augsburg Europameisterin im Reining & Rind. 

 

Die Sportplakette in Bronze erhielten:

Die Damen der 1. Handballmannschaft der TG Osthofen Handball e.V. für die Meisterschaft in der Rheinhessenliga, die Damen der 2. Handballmannschaft der TG Osthofen Handballmannschaft  e.V. für die Meisterschaft in der Kreisklasse, sowie die 1. Herren Handballmannschaft der TG Osthofen Handball e.V. für die Meisterschaft in der Rheinhessenliga. Außerdem wurde Bronze an die Herren Tennismannschaft der Turngemeinde 1848 Osthofen Korporation e.V. für die Meisterschaft in der Rheinhessen- Liga Tennis Herren 60 und an die Herren Tischtennismannschaft der Turngemeinde 1848 Osthofen Korporation e.V. für die Meisterschaft in der Bezirksliga verliehen. Mit der silbernen Sportplakette geehrt wurde die A-Jugend männlich Handballmannschaft der TG Osthofen Handball e.V., für die Meisterschaft in der überregionalen Oberliga Rheinland-Pfalz / Saar. 

Stadtbürgermeister Thomas Goller referierte zu Beginn der Veranstaltung über bereits verwirklichte und noch ausstehende Pläne und Vorhaben. Darunter fallen unter anderem die erfolgreiche Fertigstellung des Gesundheitszentrums, was ein zentrales Projekt darstellte und die Entwicklung der Bahngärten, sowie die gelungene Eröffnung der Weinmeile und die Etablierung der Gästeführungen. Sehr schön war auch, dass eine Summe von 11.111,11 Euro im Rahmen der „Vor-Tour der Hoffnung“ an krebskranke und hilfsbedürftige Kinder gespendet werden konnte und die Osthofener IT Firma „Stauffer Medien & IT“ den German Design Award 2016 und den German Brand Award 2016 gewann. Herausforderungen, die im nächsten Jahr zu bewältigen bleiben, sind vor allem Straßenbaumaßnahmen: „Ich weiß, dass ungefähr ein Drittel der Straßen sanierungsbedürftig sind“, so Goller. Außerdem der Bau von sieben neuer Kitagruppen und die Integration von Flüchtlingen. Der Veranstaltung wohnten, unter anderen Besuchern, die Bundestagsabgeordneten Jan Metzler und Marcus Held, Kathrin Anklam-Trapp aus dem Landtag Rheinland-Pfalz, Verbandsbürgermeister Walter Wagner, sowie der erste und zweite Beigeordnete der Stadt Osthofen Uwe Kern und Günter Sum bei. Es ließ sich nur mit den Worten Klaus Hagemanns schließen: „Als ich vor 54 Jahren nach Osthofen kommen musste, wollte ich nicht hierher, aber heute bekommt mich hier keiner mehr weg.“



 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser


TGO Theater präsentiert: Club der Pantoffelhelden - 23.10.16

 

Vom 04. bis zum 06. November 2016, führt das TGO Theater das Stück "Club der

Pantoffelhelden" in der Carl Schill Halle auf. Ab 18.30 Uhr öffnet die Halle für die Besucher ihre Pforten; angefangen wird eine Stunde später. Nur am 06.11. startet das Stück schon um 18.30 Uhr.

 

Die Komödie von Hans Schimmel erzählt von Willi und seinen Freunden

Friedrich und Peter.

Sie sind zwar im Berufsleben gestandene Männer, haben ihren Frauen aber wenig entgegenzusetzen. In drei Akten erfährt man mehr über die Männer und ihre Frauen; richtig in Fahrt kommt das Ganze dann auch

noch als Carmen, eine „Mitarbeiterin“ eines Nachtclubs, und Richie, ein Freund der drei, sich einmischen.

 

Wer nun neugierig geworden ist und Lust auf einen Theaterabend voller Witz und Humor hat, kann sich seine Karten beim Optiker Mehrblick, sowie an der TGO Geschäftsstelle besorgen. Der Eintritt kostet 10 €.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Sie gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge - 21.10.2016

 

Es fällt mir nicht leicht von Osthofen weg zu gehen“, sagt Ramona Hartwig, derzeit noch Pächterin der Gaststätte „Zur Brille“, die sie gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Ingo Strasser seit einem Jahr führt.

Es wurden Freundschaften geschlossen; die „Brille“ hatte viele Stammgäste und die Osthofener Bürgerinnen und Bürger waren immer tolle Gäste“.

Frau Hartwig und Herrn Strasser ist es sehr wichtig, sich bei ihren Gästen für die freundliche Aufnahme in Osthofen, das entgegengebrachte Vertrauen und die Treue zu bedanken.

 

Dies wollen sie am 28.10.2016 bei einem „Austrinkabend“ machen. „Das Bier wird an diesem Abend günstiger verkauft“. Und dann schließen sich die Türen der gemütlichen Gaststätte unter der Führung der beiden sympathischen Gastleute. Wie und ob es mit dem Gasthaus „Zur Brille“ weitergeht, ist noch nicht raus.

 

Aber die Beiden werden weiter machen. In Worms, in der Carl-Villinger-Straße 47, werden sie das Gasthaus „Zum Poseidon“ übernehmen. Auch wenn der Name so anmutet, als gäbe es dort griechische Küche,

werden Ramona Hartwig und Ingo Strasser ihrem Stil treu bleiben und „Rustikale Deutsche Küche“ anbieten.

Ihr legendärer Hackbraten wird genauso angeboten werden, wie die leckeren Hähnchen.

 

Das „Zum Poseidon“ ist angegliedert an das Schwimmbad des 1. Schwimmclubs Worms. Im Inneren der Gaststätte finden bis zu 160 Personen Platz und auf der Terrasse können im Sommer 100 Gäste das schöne

Wetter genießen. Auch einen Kiosk gibt es, an dem die Schwimmbadgäste sich im Sommer mit Eis, Getränken, Pommes und vielem mehr versorgen können. In einem Saal können Firmenfeste, Hochzeiten und andere Events gefeiert werden und 2 Kegelbahnen sind auch vorhanden. Hartwig und Strasser freuen sich schon darauf, die früheren Stammgäste, Vereine und Stammtische im „Zum Poseidon“ begrüßen zu dürfen.

 

Als Event ist unter anderem geplant, dass es einmal monatlich „Pferdehackes“ gibt und einmal im Monat soll ein Schlachtfest stattfinden. Weitere Events, wie zum Beispiel ein Neujahrsgebabbel-Brunch“, sind noch in Planung. Auch der dort etablierte „Sonntags-Tanz“ soll wieder stattfinden.

 

Die beiden Gastwirte, die auch durch ihre herzliche und ehrliche Art in Osthofen so beliebt sind, werden ihrer alten Wirkungsstätte aber auf die eine oder andere Weise treu bleiben. Edeka-Bruder soll weiterhin das

Zum Poseidon“ beliefern und dort wird es neben Wormser Weinen auch Weine von den Osthofener Weingütern Dieter Kratz, Axel May, Karl May und Sekt von der Sektmanufaktur Strauch geben.

 

Ganz wichtig ist es Ramona Hartwig und Ingo Strasser, dass die Gutscheine, die noch für das Gasthaus „Zur Brille“ im Umlauf sind, ihre Gültigkeit behalten und im „Zum Poseidon“ eingelöst werden können.

 

Voraussichtlich in den ersten Dezember-Wochen werden sich die Türen der neuen Heimat von Hartwig und Strasser öffnen. Mit Sicherheit werden die beiden „Gastwirte mit Herz und Verstand“ ihre neue Wirkungsstätte

genauso liebevoll und professionell weiterführen, wie in Osthofen.

 

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser


Wenn der Reißverschluss klemmt – 21.10.2016

 

Fragen Sie doch mal Oma was Sie machen sollen wenn der Reißverschluss klemmt. Die meistens Omis geben folgende Tipps: Bleistift nehmen und

Reißverschluss anmalen (hier hilft das Graphit) oder das klemmende Dingelchen mit Bienenwachs einreiben.

Ich habe es ausprobiert, beides hilft.

 

ABER: was macht man dann im Straßenverkehr? Lt. § 7, Abs. 4 STVO ist das

Reißverschlussverfahren vorgeschrieben, wenn ein Fahrstreifen nicht durchgehend befahren werden kann und/oder ein Fahrstreifen endet. Dies ist z.B. der Fall, wenn sich auf einer Fahrbahn eine Baustelle befindet oder eine zweispurige Fahrbahn einspurig wird. Bei Beschleunigungsspuren ist es keine Pflicht. Aber wenn ich morgens auf der Autobahn im Stau stehe und auf dem Beschleunigungsstreifen befinden sich mehrere Fahrzeuge, fällt mir doch kein Zacken aus der Krone, wenn ich das Reißverschlussverfahren anwende.

 

Das Gleiche gilt auch, wenn die Friedrich-Ebert-Straße in Osthofen mal wieder hoffnungslos verstopft ist und die Fahrzeuge, die kein Hindernis auf ihrer Seite haben, mit einer solchen Sturheit auf ihr Recht bestehen, dass sie zuerst fahren dürfen, dass einem glatt die Idee kommen kann, das Auto zu verlassen und mitten auf der Straße stehen zu bleiben. Oder freiwillig auf seine Vorfahrt verzichten und ein Fahrzeug, welches beispielsweise aus der Ludwig-Schwamb-Straße in die Friedrich-Ebert-Straße einbiegen möchte, durchwinken? Das würde doch schon fast an ein Wunder grenzen.

 

Doch nochmals zum Reißverschlussverfahren.

Auch wenn es vorgeschrieben ist, funktioniert es in den seltensten Fällen. Natürlich habe ich mir auch da meine Gedanken gemacht. Man könnte Streufahrzeuge mit Graphit oder Bienenwachs bestücken und diese an

neuralgischen Punkten zum Einsatz bringen. Da dies aber eine gehörige Schweinerei verursachen würde und nicht unbedingt zur Verkehrssicherheit beitrüge, appellieren wir von der Redaktion mal wieder an den gesunden

Menschenverstand der Autofahrer. Einfach ein bisschen mehr Rücksicht, Voraussicht und Übersicht. Dazu eine Prise „Kavalier sein“ und schon klappt es stressfreier im Straßenverkehr. Vorab schon mal Danke.

 

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser 


Liebe Osthofener und Osthofenerinnen,

 

wir freuen uns euch mitzuteilen, dass wir uns am diesjährigen verkaufsoffenen Sonntag, dem 06.11.2016, an unserem „Osthofener Zeitung“- Informationsstand auf euren Besuch freuen. Der Herausgeber Mirco Metzler wird zusammen mit seinem Team Fragen beantworten, Themenvorschläge für weitere Artikel entgegennehmen, Anzeigenkunden beraten und vieles mehr.

Ihr findet unseren Stand vor dem Gasthof „Zum Weißen Roß“.

Man sieht sich!

 

Presseagentur Die Knipser


Archivfoto
Archivfoto

Nachbericht Oktoberfest Worms - 19.10.16

 

Das Oktoberfest hat am Sonntag seine Pforten mit einem erfolgreichen Familiensonntag geschlossen. In 10 Tagen konnten alle Gäste restlos begeistert werden.

In Sachen Programm und Stimmung haben die Veranstalter nochmal eine Schippe zugelegt. „Es gab viel Positives in diesem Jahr, der Auftritt von Mickie Krause, der erneute Stimmungskracher Würzbaum und vieles mehr, aber mein persönliches Highlight war zum einen der Auftritt der Midnight Ladies, die mit Ihrem Bühnenprogramm absolut überzeugt haben, sowie die große Resonanz am Familiensonntag. Besonders die Panikstaffel hat mich erneut beeindruckt „ so Löwer einer der Oktoberfestveranstalter.

 

Für seinen Kollegen Florian Peschel sah es ganz ähnlich aus: „Die junge Band Partyräuber, sowie die Bayernmän haben das Publikum im Griff gehabt. Auch die ausgelassene Stimmung an allen Tagen. Wir waren an fast allen Tagen ausverkauft. Dies spricht für unsere Arbeit. Und für das nächste Jahr haben wir bereits viele Ideen und Überraschungen in Arbeit. Jedes Jahr etwas besser und neu machen. Das ist unsere Devise.“

 

So dürfen sich alle Wormser also schon auf das Oktoberfest Worms 2017 freuen, wenn es wieder heißt "O zapft is". Der Kartenvorverkauf beginnt am 1.2.2017.

 

Die Veranstalter bieten allen Gästen die Möglichkeit Ihr Feedback für das Oktoberfest Worms 2016 abzugeben. Unter www.oktoberfestworms.de/umfrage steht ein Formular zur Verfügung. Hier kann Kritik und Anregung geübt werden und als Dankeschön werden 2 Tische für das Oktoberfest Worms 2017 verlost.


CCO und TGO - Der Beginn einer konstruktiven Freundschaft – 10.10.2016

Wenn zwei Osthofener Vereine sich zusammentun und gemeinsam eine Veranstaltung planen, dann kann dabei eigentlich nur etwas Gutes rauskommen.

Andreas Pinger-Steigner (1. Vorsitzender des Carneval Club Osthofen) hatte sich im letzten Jahr etwas darüber geärgert, dass sich manche Termine überschneiden. „Dadurch nehmen wir uns gegenseitig die Besucher weg, was eigentlich schade ist“, so Pinger-Steigner gegenüber der OZ.
Gabriele Naumann
(1. Vorsitzende der Turngemeinschaft Osthofen) ist der gleichen Ansicht und so kam man auf die Idee, sich an einen „Runden Tisch“ zu setzen und sich abzusprechen, bzw. gemeinsame Veranstaltungen zu planen.

„Bei einem solchen Treffen wurde dann die Idee geboren, eine gemeinsame Silvesterparty zu machen“, so Gabi Naumann. „Als Location für diesen Event hat der TGO die Carl-Schill-Halle und CCO und TGO haben gemeinsam die Manpower und das Knowhow eine solche Veranstaltung zu planen und zu stemmen“, so die beiden 1. Vorsitzenden unisono.

Beide Vereinsvorsitzenden holten sich natürlich das OK bei ihren Vorständen und ab ging es in die Planung.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Am 31.12.2016, was genau der richtige Termin für eine Silvesterparty ist, geht es in der Carl-Schill-Halle zu 70er und 80er Jahre Musik ab 20.11 Uhr (Einlass ist ab 19.11 Uhr) in Richtung 2017. Für 25 € kann man sich am kalten Buffet satt essen und bekommt auch einen Begrüßungstrunk. Für Unterhaltung sorgt ein DJ, das Friedrich-Ebert-Straßen-Ballett und die Osthofener Loriot Gruppe. Moderiert wird der Abend von Anja Thomas und Dr. Volker Naumann.
 „Mit heutigem Stand sind bereits 2/3 der Karten verkauft“, so Pinger-Steigner.
Karten können bei der Geschäftsstelle der TG Osthofen (Carlo-Mierendorff-Str. 10, Tel.: 06242-9905390) erworben werden.

Ein 70er, 80er-Jahre- Outfit der Silvesterparty-Gäste ist erwünscht. Das beste Kostüm bekommt als Preis freien Eintritt zu allen, auf den Eintrittskarten aufgedruckten Veranstaltungen.

„Das ist jedoch nicht das Einzige, was bei unserem „Runden Tisch“ herauskam“, so Gabi Naumann. „Am 06.11.2016 findet der verkaufsoffene Sonntag in Osthofen statt. Hier werden wir gemeinsam mit dem CCO, FSV
einen Stand am „Alten Schleckerplatz haben“. Es soll Hot Dogs, Maiskolben und Getränke geben. Der CCO wird Kinderschminken anbieten, die TGO eine Schnitzeljagd veranstalten und es wird ein Spielmobil geben, welches vom Verkehrsverein gesponsert wird. Außerdem werden verschiedene TGO-Abteilungen etwas vorführen, wenn die Witterung es erlaubt.

„Unser Ziel ist es, irgendwann vielleicht einen Vereinsring zu gründen“ so Naumann. „ Man könnte Ressourcen und Knowhow bündeln, gemeinsame Anschaffungen machen, Veranstaltungen gemeinsam planen und durchführen“, erzählt Pinger-Steigner.

Das Alles ist zwar noch Zukunftsmusik, aber ein Anfang ist gemacht. Der Silvesterball mit CCO und TGO und der „Stand der Vereine“, am 06.11. in Osthofen mit CCO, FSV, MGV, TGO und Unterstützung des Verkehrsvereins, sind ein guter Anfang.

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser

In gemütlicher Runde konnte man entspannt anstoßen und sein Maß Bier trinken.
In gemütlicher Runde konnte man entspannt anstoßen und sein Maß Bier trinken.

Nicht ganz wie das Münchner Vorbild- Oktoberfest im Weingut Blümel - 15.10.2016

 

Bayrische Musik, Bier, Brezeln; all das gab es am Samstagabend beim Oktoberfest im Weingut Blümel. Getreu dem Original in München, wurde wieder zu so manchem Traditionsschlager mitgeschunkelt, und auch das Bier war natürlich nicht wegzudenken. Auch „Dirndell und Ledder Hos“ zeigten sich

nicht selten an diesem Abend. „Ich muss leider eine Jacke drüber ziehen, aber ich hab es wenigstens an“, verriet eine Besucherin im Bezug auf die Traditions Tracht. Viele Gäste lobten die Atmosphäre, doch so mancher brachte auch ein, dass es auf dem Oktoberfest in München immer viel zu überfüllt und laut sei. Im Hof des Weingutes, herrscht hingegen eine

familiäre Atmosphäre, die dem Ganzen einen eigenen Stil verleiht. Ein schöner Abend den man gerne im nächsten Jahr wiederholen darf.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Einige Stände waren über den Hof verteilt.
Einige Stände waren über den Hof verteilt.

Zwischen Kürbiskunst und Kartoffelsuppe-Herbstmarkt der Landfrauen - 15.10.2016

 

Überall gibt er sich jetzt zu erkennen. Er breitet seine bunten Farben über

den Rasen, beglückt uns mit Kastanien und Nüssen und er lässt uns im kühlen

Wind zittern. Ja, endlich ist er da, der Herbst. Die Osthofener Landfrauen haben ihn durch ihren Herbstmarkt endlich eingeläutet und das mit großem Erfolg.

 

Mit viel Liebe war der Hof des „ Zum Weißen Roß“ dekoriert, als es um 11:00 Uhr los ging. Die ersten Besucher bummelten gemütlich an den Ständen vorbei, die neben Honig und Äpfeln aus der Region auch so manches Kunstwerk aus und mit den Früchten des Herbstes zu bieten hatten. Kleine Gestecke gespickt mit Kastanien und Nüssen brachten zusammen mit bemalten Kürbissen die richtige Stimmung in diese Jahreszeit.

 

Seit über zehn Jahren lockt der Markt aber vor allem mit seinen Traditionsspeisen. Kartoffelsuppe und Kartoffelpuffer mit Apfelmus füllten die leeren Bäuche der Besucher nur zu gut. Doch die Landfrauen boten nicht

nur Lebensmittel an; am Bastelstand konnte man auch so einiges selbstgemachtes finden. Die Landfrauen stricken das ganze Jahr durch Babyschuhe, Socken, Topflappen und vieles mehr, dass die Besucher begeistert.

 

Und so wurde auch der diesjährige Herbstmarkt wieder zu einem großen Erfolg. Jetzt bleibt es uns nur noch auf den Frühling zu warten wenn die Landfrauen wieder zu ihrem Ostermarkt laden.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Unter dem wachsamen Auge des Gartenzwergs – 14.10.2016

 

In Osthofen tut sich was. Es ist an allen Ecken zu bemerken, Neubauten entstehen und ältere Gebäude werden saniert. Hier und da ragt auch ein Kran zwischen den Häuserdächern hervor. Neben dem neuen Gesundheitszentrum, welches nun fast vollendet ist, entsteht genau gegenüber auf der anderen Bahnseite der Neubaukomplex „In den Weingärten“. Der Wohnanlage wären fast die bisher dort angesiedelten Kleingärten zum Opfer gefallen, jedoch konnten, dank dem Engagement des Investors Tilo Weisbrod, alle 24 Schrebergärten umziehen. Ein Wenig weiter nördlich, hinter der Gedenkstätte, haben sie ihr neues Zuhause gefunden. Doch was sagen diea Hobbygärtner zu ihrem Umzug?

Es ist einfach klasse“, verriet uns eine Dame. „Mein neuer Garten grünt und blüht und eine neue Hütte habe ich auch bauen können, das wäre ohne die Abfindung die uns gezahlt wurde nie möglich gewesen“. Ein älterer Herr schließt sich ihrer Meinung an und fügt hinzu, dass auch die neuen Gartennachbarn sehr nett seien. Viele der Gartennutzer die man dort täglich antrifft, sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der Gärten, denn Tilo Weißbrod hätte das neue Gelände nicht von der Bahnlandschaft Frankfurt kaufen müssen um es den Gärtnern zur Verfügung zu stellen. „Sogar Zäune haben wir bekommen“, freut sich Christina S. und fügt lachend hinzu, dass ihr Gartenzwerg den Umzug gut überstanden hätte, der Zwerg wollte sich dazu jedoch nicht äußern.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Die Stele – Der OZ Geschichtsblick zu den Söhnen und Töchtern Osthofens - 13.10.2016

 

Wo kommen ein Physiker, ein Uhrenfabrikant, ein Komponist und ein Oberbaudirektor zusammen?“, fragte mich einmal ein Bekannter, als wir uns zufällig an der Eisdiele am Bahnhof trafen. Ich grübelte und dachte darüber nach, doch ich kam einfach nicht darauf. Mein Eis schmolz dahin und er grinste mich an. „Du siehst ihre `Verbindung` jeden Tag und würdest du dir die Zeit nehmen mal genauer hin zu schauen, wäre dir die Antwort klar“. Das wollte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und so beschloss ich einfach mal die Augen zu öffnen und hin zu schauen, was ich im Übrigen nur empfehlen kann, denn siehe da; schon sprang mir die Antwort entgegen.

Er musste die Stele am Bahnhof gemeint haben. Das 2009 vom Bildhauer Georg Viktor geschaffene Denkmal, prägt das Bild des Bahnhofsvorplatzes. In den Sandstein sind Formen und Bilder eingemeißelt ,die allesamt die Osthofener Geschichte repräsentieren.

Befolgt man nun den Tipp meines Bekannten und schaut genauer hin, kann auf der Säule schnell ein Bahngleis, eine Tür, Zahnräder, Noten und ein Metronom gefunden werden. Gar nicht zu übersehen ist die Abbildung des Schillturms, der an der Spitze der 5 Meter hohen Skulptur thront. Dem geschulten Auge fällt natürlich auf, dass das Malzsilo spiegelverkehrt ist. Schwieriger zu finden sind hingegen die Sternbilder des Großen- und Kleinen Bären die sich durch Löcher im Stein zeigen.

Doch für was stehen diese Symbole nun? Das Gleis steht natürlich für den Bau der Bahnstrecke zwischen Mainz und Worms, welcher einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung für Osthofen zu bedeuten hatte. Die Tür repräsentiert das dunkle Kapitel der Osthofener Geschichte. Sie zeigt den Freiheitsentzug im Konzentrationslager Osthofen. Die Zahnräder verweisen auf den Uhrenfabrikant und Gründer der Gruen Watch Company Dietrich Grün (geboren 1847 in Osthofen). Doch er ist nicht der einzige technische Entwickler der Stadt. August von Pauli, ein im Jahre 1803 in Osthofen geborener Ingenieur, ist mit seiner wichtigsten Erfindung auf der Stele vertreten. Durch den Fischbauchträger, oder auch Pauliträger, wurde der Bau von größeren Brücken aus Eisen erst möglich.

Doch Osthofen war auch die Heimat berühmter Musiker. Das Metronom erinnert somit an Wendelin Weißheimer (geboren 1838 in Osthofen) einen bekannten Komponisten und Kapellmeister. Dessen Vertrauter war kein geringerer als Richard Wagner selbst, welcher sich von Weißheimers Vater, Bürgermeister Johann Weißheimer, einen Kredit geben ließ. Als Pfand hinterließ er die handschriftliche Originalpartitur seiner Oper „Walküre“.

Auch die Wissenschaft wurde durch Osthofener gefördert, so erforschte der Physiker, Geodät und Astronom, Friedrich Schwerd, ein spezielles Vermessungsverfahren für Sterne.

Ich war nun sehr erfreut darüber, dass ich die Frage meines Bekannten beantworten konnte und als ich ihn mal wieder traf verriet ich ihm meine Lösung: „ Die Stele am Bahnhof! Die hast du gemeint als du mich gefragt hast wo ein Physiker, ein Uhrenfabrikant, ein Komponist und ein Oberbaudirektor zusammen kommen!“ Verwundert schaute er mich an und begann zu lachen. „ Aber nein. Die Antwort liegt viel näher als du denkst. Ich meinte doch Osthofen selbst. All diese Personen sind in Osthofenn geboren, oder haben in Osthofen gelebt“. Ich schlug mir vor den Kopf. Daran hätte ich ja auch gleich denken können.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Parkplätze in Osthofen- Eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen - 11.10.2016

Einen Termin in Osthofen wahrzunehmen und pünktlich zu erscheinen, fällt
dank der heiklen Parkplatzsituation im Stadtkern sehr schwer.

Im Rahmen unserer journalistischen Tätigkeit für die OZ wurde uns
 nahegelegt, das Thema „Parken“ mittels einer Umfrage aufzugreifen.
Das Problem betrifft nicht nur Anwohner, Pendler und Kunden, sondern auch
die Gewerbetreibenden. Der Geschäftsführer des „Früchtebeckers“ wusste zu sagen, dass es generell zu wenig Parkmöglichkeiten für seine Kunden gäbe, dies höre er oft in seinem Laden. Schon immer waren die Plätze begrenzt und da nun zusätzlich welche auf dem Dr. Wander-Gelände durch den Bau des GO weggefallen sind, hat sich die Situation noch weiter verschlimmert. „Alleine die Mitarbeiter des Gesundheitszentrums und dessen Besucher werden bestimmt die entstehenden Parkplätze belegen, sodass noch weniger für unsere Kunden in Osthofen zur Verfügung stehen.“
 
Am Osthofener Bahnhof parken jeden Tag Dutzende von Pendlern und Anliegern. Teilweise sind dies Kurzzeitparker, die zum Beispiel zur Post müssen, aber auch Langzeitparker, die mit dem Zug ihre Reise fortsetzen.

Sabrina B. aus Westhofen nutzt die „Park and Ride“ - Möglichkeiten täglich auf ihrem Weg nach Mainz. „Momentan gibt es genügend Pendlerplätze“, sie befürchtet jedoch, dass sich mit der Eröffnung des neuen Gesundheitszentrums der Zustand verschlechtern wird.

Die Folge daraus ist, dass die Autofahrer in ihrer Not auf die andere Bahnseite ausweichen. Um auf den Bahnhofsplatz zu gelangen, muss somit zusätzlich die Fußgänger-Unterführung passiert werden. Dies stellt mangels ausreichender Beleuchtung zu gewissen Tageszeiten gerade für Frauen ein Problem dar, so Cassandra und Birgit M.
Diese Situation ist für die Anwohner genauso ärgerlich, wie für die betroffenen Anlieger. „Das ist eine Katastrophe“, findet auch Sieglinde G.
Um die „Suche nach der Nadel im Heuhaufen“ (Esra R.) zu umgehen, trotzdem pünktlich zu ihren Terminen zu erscheinen und weiterhin am Stadtleben teilhaben zu können, müssen viele Anwohner mittlerweile auf das Fahrrad zurückgreifen. So auch Melanie B.
Trotz dieser Ausweichmöglichkeit gibt es auch hier zu wenige Abstellgelegenheiten für die Zweiräder. Falls also noch mehr Osthofener auf diese Idee kommen, verschiebt sich die Problematik nur und ist immer noch ungelöst.

Text: Florian T. Bonath, Carmen Merkel/ Presseagentur Die Knipser


Der Hauptakt des Abends war natürlich Micki Grause der für gute Stimmung Sorgte!
Der Hauptakt des Abends war natürlich Micki Grause der für gute Stimmung Sorgte!

Oktoberfest Worms – 06.10.2016

 

Kaum ist das „Ahoi“ des Backfischfestes auf dem Wormser Festplatz verklungen, werden am sechsten Oktober nun schon zum dritten Mal die Lederhosen und Dirndl aus dem Schrank geholt und Bierkrüge aneinander gestoßen. Ganz in Oktoberfest-Tradition ist die Decke des Festzeltes blau-weiß gestreift und Bierbank reiht sich an Bierbank. Ungefähr 1200 Menschen passen in das große Oktoberfestzelt und die meisten Plätze wurden im Vorverkauf für 15 Euro pro Karte vergeben. Bereits vor der Eröffnung durch den klassischen Bierfassanstich ist die Stimmung blendend und Moderator Benny Müller, der auch letztes Jahr schon der Herr der Bühne war, schreit: „Reißt die Bühne ab“, woraufhin ihm aus dem Publikum das Echo entgegenschallt. Nur das mit dem Fassanstich und dem Oberbürgermeister Michael Kissel funktioniert nicht so ganz und obwohl das Paulaner Wiesnbier in Strömen aus dem Fass fließt, muss er schließlich aufgeben, weil der Hahn nicht reinzuschlagen ist. Nichts desto trotz sagt er stolz: „Wir Fischerwääder können nicht nur Backfischfest, sondern auch Oktoberfest“, und der ebenfalls anwesende Marcus Held sagt: „Das hier ist viel geiler als in München und im Vergleich zum letzten Jahr habt ihr euch um dreihundert Prozent gesteigert.“ Zum Missgeschick des Oberbürgermeisters sagt Meik Löwer, Mitveranstalter, nur versöhnlich: „Das ist natürlich live, das passiert, aber zum Glück haben

Wie gewohnt wurde der Fassbier Anstich von OB-Kissel vorgenommen.
Wie gewohnt wurde der Fassbier Anstich von OB-Kissel vorgenommen.

wir noch viel leckeres Bier da. Prost!“. Für das typisch bayrische Essen sorgt wie auch in den letzten Jahren die Catering Firma Speeter, Globus stellt eine Fotobox, die eifrig genutzt wird und Heizöfen treiben die kühlen Herbsttemperaturen aus dem Zelt. Nur Münchner Tradition ist auf dem Wormser Festplatz natürlich unmöglich und so gibt Mirjam Faber, die diesjährige „singende Backfischbraut“, wie Moderator Müller sie ankündigt, noch ein paar Lieder zum Besten. Veranstalter des Festes sind Florian Peschel und Meik Löwer: „Mein Vater, Florian Peschel und ich hatten schon länger, unabhängig voneinander, die Idee das Oktoberfest, natürlich original im Zelt, nach Worms zu bringen. Vor drei Jahren haben wir uns dann alle zusammengesetzt und das Projekt realisiert“, sagt Löwer. Der Höhepunkt des Abends ist der Auftritt des Schlagersängers Micky Krause, dem alle entgegenfiebern und als er dann endlich „Schatzi schenk mir ein Foto“ singt, ist die Menge nicht mehr zu halten. Aber auch schon die Vorband „Würzbuam“ bringt den ganzen Saal zur Ekstase und jedes Alter singt, stampft und trinkt in blendender Feierlaune bis sich die Bänke zum zerbersten biegen. Schon kippt die erste zur Seite und kurz darauf die Zweite, aber keiner ist verletzt und es wird fröhlich weitergegrölt zu „Highway to hell“ von AC/DC oder „Das geht ab“ von Die Atzen. „Wir machen die absolute Party“, ruft Moderator Benny Müller ins Mikrofon und das ganze Zelt vibriert vor springenden Füßen und hochfliegenden Dirndln. Bis zum 16. Oktober wird noch gefeiert, bis das Fest am Sonntag dann mit einem Familientag mit traditionellem Frühschoppen beendet wird.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser


70. Seniorentreff bei der Turngemeinde Osthofen

 

Am Mittwoch den 5.10.16 war es wieder soweit.

Die TGO lud ihre Senioren zum alljährlichen Herbst-Treff bei Zwiebelkuchen und Neuem Wein in den Jahnsaal der Carl-Schill Turnhalle ein.

Empfangen und bewirtet wurden Sie von der TGO Vorsitzenden Gabi Naumann und der Übungsleiterin Kirsten Scriba.

Der Beigeordnete der Stadt Osthofen, Volker Naumann sorgte bei den Herrschaften immer für gefüllte Gläser und führte die Damen und Herren durch das nachmittägliche Programm.

Die Seniorinnen und Senioren durften beim kurzweiligen Spiel „Die Montagsmaler“ ihre kreativen Talente unter Beweis stellen und die übrigen Teammitglieder mussten die gemalten, bzw. schnell auf Papier gekritzelten Begriffe in kürzester Zeit erraten.

Die Anwesenden hatten offensichtlich viel Freude an der Aufgabe und letztendlich ging es dann doch unentschieden aus.

Die musikalische Unterhaltung übernahmen wie in jedem Jahr Heini Lott und Hermann Köhler, die es wie gewohnt schafften, die Besucher zu animieren, laut mit einzustimmen und kräftig zu schunkeln.

Die TGO freute sich über das Engagement der Musiker, die ihre Zeit ehrenamtlich den Damen und Herren den ganzen Nachmittag zur Verfügung stellten.

 

Text: TGO 


Die Zeichen beim Gesundheitszentrum Osthofen stehen auf GO – 03.10.2016

 

Zwei Stadträte, drei Stadtbürgermeister und ein VG-Bürgermeister haben uns auf dem Weg begleitet“. Investor und Architekt Jörg Deibert begrüßt mit einer kurzen Ansprache die Anwesenden, darunter die zwei früheren Bürgermeister der Stadt Osthofen, Wolfgang Itzerodt und Bernd Müller, der amtierende Stadtbürgermeister Thomas Goller, der OB von Worms, Michael Kissel, die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp,  zahlreiche Mitglieder des Osthofener Stadtrates und viele weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger. Deibert bedankt sich bei allen Unterstützern des GO, aus Politik oder Handwerk, aber auch bei den Menschen, die sich kritisch gegenüber dem GO geäußert haben. Zusammen mit seinen Inverstoren-Kollegen, Steuerberater Jörg Seibert, Sport- und Allgemeinmediziner Carl Priester-Lasch und Apotheker Martin Fähndrich ist er stolz und freut sich auf den 04.10.2016, an dem ein Großteil des GO in Betrieb gehen wird.

Jetzt hat sich Jörg Deibert bei allen bedankt, aber keiner bisher bei ihm“, so Thomas Goller. „Er war immer da, stand zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Fragen zur Verfügung“.

Nach der symbolischen Schlüssel- bzw. Elektro-Chip Übergabe, können die Besucher sich im Gesundheitszentrum Osthofen umsehen und Fragen stellen.

Wir haben keine einzige Minute die Apotheke in der Friedrich-Ebert-Straße in Osthofen wegen des Umzuges schließen müssen“, erzählt der Apotheker Martin Fähndrich gegenüber der Zeitung. „Wenn dann am Dienstag die Amtsapothekerin und ein ehrenamtlicher Pharmazierat das OK gegeben haben, können wir die

Pforten endgültig öffnen“. Herzstück seiner neuen, hochmodernen Apotheke ist das vollautomatische Medikamentenlager. Medikamentenlieferungen werden in einen Schacht gelegt, gescannt, auf Haltbarkeit geprüft und in das Lager einsortiert. „Es handelt sich um eine sogenannte chaotische Lagerhaltung. Das Lager kann 19.000 verschiedene Packungen fassen und hat auch einen Kühlschrank, in dem Medikamente gelagert werden können, die gekühlt aufbewahrt werden müssen.“, erklärt Fähndrich.

 

Der Apotheker, der auch in Guntersblum eine hochmoderne Filiale betreibt, hat mittlerweile 34 Mitarbeiter.

 

Auch am 04.10.2016 eröffnet das Sanitätshaus Frohnhäuser. Martin Quetscher, Geschäftsführer der Karl Frohnhäuser GmbH, steht schon lange in Kontakt mit Dr. Priester-Lasch und als vor zwei Jahren die Anfrage kam, ob er Interesse hat in Osthofen die 5. Frohnhäuser-Filiale zu eröffnen, hat er sofort zugegriffen. Das Ambiente im Geschäft ist „Clean, aber nicht kalt“. Das Hauptaugenmerk des Sanitätshauses liegt auf „Kompetenz, Erfahrung und persönlicher Beratung“. Die Räume sollen kein Verkaufsraum sein. Die „Ware“ befindet sich im hinteren Bereich der Räume. Ausgebildete Orthopädietechniker, Schuhtechniker und Sanitätshausmitarbeiter kümmern sich um die Kunden. Insgesamt 106 Mitarbeiter beschäftigt das Familienunternehmen, welches in zwei Jahren sein 150. Jubiläum feiert.

 

Weiterhin wird im Erdgeschoss des GO ein Bistro eröffnet werden, hier sind die Räume aber eher noch in der Rohbauphase.

 

Der 1. Stock des GO beherbergt das Therapiezentrum von Michael Klören. „Wir haben hier ein interdisziplinäres Therapiezentrum und können somit eine ganzheitliche Betreuung bieten“. Ergotherapie, Logopädie, Podologie, Physiotherapie und medizinischer, von Fachleuten betreuter und überwachter Gerätesport sind im Angebot. Beim Gerätesport wird der Trainingsplan auf eine „Scheckkarte“ gespeichert. „Dadurch kann der Nutzer nichts machen, was seiner Gesundheit schadet und er kann auch nicht schummeln“, so Klören mit einem Augenzwinkern. „Es wird auch keine Zehnerkarten für den Gerätesport geben, sondern nur Jahresverträge. Wir vertreten die Ansicht, dass man ganzjährlich etwas für seine Gesundheit tun sollte“, erklärt er gegenüber der Zeitung. Der Mitgliedsbeitrag liegt bei 58,00 € / Monat.

Ebenfalls im ersten Stock befindet sich die Praxis von Sport- und Allgemeinmediziner Carl Priester-Lasch. Ein freundlicher Empfangsbereich mit Kinderspielecke, helle, freundliche Behandlungsräume und ein abgetrennter Bereich für den Telefondienst erwarten die Mitarbeiter und Patienten der Praxis, die ebenfalls am 4. Oktober einziehen werden.

 

Der zweite Stock beherbergt einmal die Verwaltung des Therapiezentrums und der Therapieschulen von Michel Klören. Der Bereich Ergotherapie und Logopädie wurde bewusst von den anderen Bereichen des Therapiezentrums getrennt. „Es ist sehr wichtig für die Patienten, dass sie ihre Ruhe haben und außerdem haben wir eine ganz andere Zeittaktung als die Physiotherapeuten“, erklärt eine Mitarbeiterin des Zentrums.

Noch nicht ganz fertig sind die Praxisräume von Dr. med. Markus Wallraven und Dr. med. Claudia Hesse. Das MVZ wir am 21.November die Praxisräume im 2. Stock beziehen. Das MVZ beherbergt dann mehrere Hausärzte und einen Internisten.

Ebenfalls noch nicht ganz fertig ist das Kosmetikstudio von Andrea Ledderhos. Neben Permanent-Make-Up ist die Kosmetikerin auch Spezialistin in der Anti-Aging Behandlung und der Behandlung von Problemhaut. Genauso wie ihre direkte Nachbarin, Christina Halle, wird sie um den 14. November einziehen können. Christina Halle ist seit neun Jahren in Osthofen mit ihrem Nagel- und Make-Up Studio ansässig. „Ich habe erste vor 5 Tagen erfahren, dass ich die Räume neben Andrea Ledderhos bekomme“, so Halle. Christina Halle bietet unter anderem das Rundum-Wohlfühlpaket für die Braut an. Von der Maniküre, über die Brautfrisur, bis hin zum perfekten Make-Up für den schönsten Tag des Lebens.

Die beiden Studios von Andrea Ledderhos und Christina Halle sind eine perfekte Symbiose. Von der Pflege der Haut und Permanent Make-Up bei Andrea Ledderhos bis zu den perfekten Nägeln und einem tollen Make-Up für die abendliche Party, alles kann man hier bekommen.

 

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser


Egal ob jung oder alt, jeder hatte seinen Spaß und gute Laune!
Egal ob jung oder alt, jeder hatte seinen Spaß und gute Laune!

Dirndl, Bier und Lederhosen- Oktoberfest in Osthofen am 01.10.2016

 

Zum zweiten Mal nun schon findet in Osthofen ein Oktoberfest statt, ganz im Stil des Vorbildes in München. So wird an Tischen und Bänken aus Holz, überdeckt mit blau-weiß karierten Tischdecken, munter Bier getrunken. Auch die traditionelle Kleidung in Form von Dirndl und Lederhosen, darf natürlich nicht fehlen.

Um 19:30 Uhr beginnt das Fest mit dem Fassanstich des Osthofener Bügermeisters Goller. Dieses Jahr gelingt dieser dann auch nach vier bis fünf Schlägen, und endet nicht wie letztes Jahr mit einem abgeschlagenen Hahn. Der Veranstalter, der TGO Förderkreis Handball e.V., gestaltet ein Rahmenprogramm mit zunächst dem Kirchenmusikverein Osthofen (KMV) und anschließend der bayrischen Partyband „Die Kasplattnrocker“. Bis 1:00 Uhr nachts tanzen und singen die Gäste begeistert zu Schlagern und eine ausgelassene Stimmung herrscht vor. Einige lassen sich sogar dazu mitreißen, sich auf die Bänke zu stellen.

Für den Genuss des Gaumens wird mit Hähnchen, Grillhaxen und Brezeln gesorgt. Neben Bier gibt es Sekt und Schnaps und natürlich auch nichtalkoholische Getränke werden angeboten. Dabei sind die Alterklassen sehr gemischt, Jung und Alt feiert zusammen. Und im nächsten Jahr ist laut dem 1.Vorsitzenden des Handballförderkreises Osthofen, Carsten Eckelmann, sogar vegetarisches Essen geplant. Die durchweg positive Resonanz zeigte sich bereits an dem Ansturm am 16.Juli beim Kartenvorverkauf, der um 8 Uhr begann. 22 Minuten später waren die 460 Karten bereits verkauft und die Osthofener freuen sich schon auf das nächste Jahr mit bayrischem Flair.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur „Die Knipser“


Mit oder ohne Atemschutgerät konnte man  Stufe für Stufe des Carl-Schill-Turms erklimmen.
Mit oder ohne Atemschutgerät konnte man Stufe für Stufe des Carl-Schill-Turms erklimmen.

Feuerwehrtreppenlauf im Schill-Turm - 02.10.2016

 

In voller Montur stehen die Feuerwehrmänner und -frauen vor dem Schill Turm in Osthofen und warten darauf, dass sie in drei Sekunden Abständen den Turm hinaufgeschickt werden. Schwer atmend kämpfen sie sich die 260 Stufen der engen Wendeltreppe hoch, manche sogar mit Atemschutzgeräten auf dem Rücken. Erfolgreich oben angekommen dürfen sie sich erstmal erholen und die Aussicht über Osthofen von dem fast 60 Meter hohen Turm genießen. Von überall aus Osthofen und Umgebung kommen einmal jährlich ungefähr 40 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr angereist, um in einem sportlichen Wettbewerb den Turm zu erklimmen. Sowohl die Jugendfeuerwehr, als auch bereits Aktive sind dabei und trainieren ihre Kondition und Schnelligkeit. Besonders für Feuerwehrmänner ist die körperliche Konstitution bei Einsätzen in brennenden Gebäuden elementar. Zudem wird durch die Übung trainiert die eigenen Grenzen kennen zu lernen und die eigene Kraft einschätzen und einteilen zu können, damit man bei einem Einsatz nicht zur zusätzlichen Last für Kolleginnen und Kollegen wird.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur „Die Knipser“


Es kamen viele Kinder und Erwachsene; jeder hoffte auf ein gutes Schnäppchen.
Es kamen viele Kinder und Erwachsene; jeder hoffte auf ein gutes Schnäppchen.

Flohmarkt in der Seebach Grundschule – 01.10.2016

 

Zweimal jährlich werden in Osthofen alte Kinderspiele aus den Truhen geräumt, unbenutzte  Kinderwägen abgestaubt und Kleider aussortiert denen die Kleinen entwachsen sind. Traditionell veranstaltet der Förderverein der Seebach Grundschule Osthofen unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Richard Herrmann auch dieses Jahr wieder einen Flohmarkt auf dem alles rund ums Kind erworben werden kann. „Der Flohmarkt war von Anfang an gut besucht und hat sich mit der Zeit einen guten Ruf erarbeitet“, sagt Heike Appel, Mitorganisatorin des Flohmarktes und Teil des Fördervereins der Grundschule, und ruft auf sich für das nächste Jahr als Helfer zu melden: „Wir brauchen dringend Unterstützer, um die Organisation und Durchführung weiter stemmen zu können. Ansonsten kann der Flohmarkt nicht mehr stattfinden, was sehr schade wäre. Wir freuen uns über jede helfende Hand.“ Der Basar basiert auf einem Abgabeprinzip. Das bedeutet, dass die zu verkaufenden Objekte bereits zuvor eingereicht und mit einem Preisschild versehen werden. Verkauft werden sie von dem Organisations-Team, das aufgrund des Ansturmes sogar noch eine dritte Kasse eröffnen muss. Von Umstandsmode für Schwangere, über Faschingskostüme und Kinderwägen, gibt es sowohl für die ganz Kleinen, als auch für die schon etwas Älteren alles was das Herz begehrt; in guter Qualität und zu günstigen Preisen. Versorgt werden die Schnäppchenjäger mit Kuchen und Kaffee von unterstützenden Eltern.

 

Text: Anna Mielke/ Presseagentur „Die Knipser“


Mit einem Überfall fing alles an ...
Mit einem Überfall fing alles an ...

Theaterstück „Das Schlafzimmer von Alice“ - 30.09.2016

 

Ein roter Samtvorhang, gedämpfte Lichter und vorfreudige Erwartung bestimmen die Atmosphäre am Freitagabend im Weingasthof und Restaurant „Zum Weißen Roß“. Hineingeführt in diese gemütlich-entspannte Atmosphäre wird der Besucher mit bunten Lampions und einer Lichterkette, die entlang verstaubter Weinflaschen, den Weg weist.

Zum ersten Mal tritt das Theaterensemble der Büchermaus Mettenheim im Kellertheater „La Cave“ auf. Wie Steffen Gräf, einer der Hauptdarsteller, erklärt, handelt es sich somit in doppelter Hinsicht um eine Premiere an diesem Freitag. Das Ensemble, welches seit etwa 5 Jahren besteht, spielt normalerweise in der Grundschule Mettenheim. Diese befindet sich jedoch momentan im Umbau, weswegen nach Osthofen ausgewichen wurde.

Das Stück handelt von einer Silvesterparty, welche im Hause des Bürgermeisters Eduard stattfindet. Dessen Frau Alice, gespielt von Uli Rottenwallner, streitet sich mit ihrem Mann in deren Schlafzimmer wegen angeblicher Affären desselben. Zu allem Überdruß steigt in diesem Moment auch noch ein Einbrecher in das Zimmer ein. Die Szene endet damit, dass Alice Eduard ohnmächtig schlägt, weil dieser ihr seine Liebe zu der

Journalistin Daphne, verkörpert durch Andrea Köhn, gesteht. Das gesamte Stück spielt sich in dem gemeinsamen Schlafzimmer von Alice und Eduard ab und wird Schauplatz immer skurrilerer Szenerien und Verwicklungen der Akteure. So gesellen sich noch Herr Paulmann, in der Funktion des PR-Managers des Bürgermeisters, und der Polizeipräsident Relling hinzu. Auch die Mutter Eduards, Edith, ist beteiligt und kritisiert ununterbrochen ihre Schwiegertochter.

Im Laufe des Stückes werden immer korruptere Machenschaften des Bürgermeisters bekannt, was schließlich in einer simulierten Entführung desselben mündet. Dies soll die Verachtung des korrupten Bürgermeisters, von Seiten der Bürger, in Mitleid umwandeln. Zu guter Letzt jedoch wird der Plan umgeworfen und stattdessen ein Selbstmord Eduards simuliert. Alice und Eduard beginnen daraufhin ein neues Leben in Mexiko.

Begleitet wird das Schauspiel von zahlreichen Gesangseinlagen. Die 90 Zuschauer sind hellauf begeistert und bringen dies mit frenetischem Beifall zum Ausdruck. Auch die SPD-Politikerin Kathrin Anklam Trapp ist unter den Gästen, welche in der Pause mit Speise und Trunk versorgt werden.

Das Konzept des Stückes erklärt Steffen Gräf mit den Worten: „Es soll Alltagskomik sein, aber nicht zu platt“. Dies wird auch an einigen Stellen deutlich, die Anspielungen auf die momentane politische Situation darstellen. So ist es ein Bürgermeisterversprechen Eduards, den Jägern zur Übung Flüchtlinge im Hasenkostüm vorzusetzen.

Wer die Gelegenheit verpasst hat, kann die kritisch angehaucht und zugleich sehr humorvolle Inszenierung erneut am Samstag und Sonntag, dem 1.10. und 8.10.16 besuchen.

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur „Die Knipser“


In kleinen Gruppen erarbeiteten die Konfis aus Westhofen und später auch die Osthofener Pläne wem  sie Asyl geben würden.
In kleinen Gruppen erarbeiteten die Konfis aus Westhofen und später auch die Osthofener Pläne wem sie Asyl geben würden.

Von Fluchtgründen bis in den Paragraphen-Dschungel – 29.09.2016

 

Es ist schon fast zur Selbstverständigkeit geworden, dass wir von Menschen hören

die alles zurück lassen, sich auf den Weg machen und fliehen. Die Medien sind voll von Bombenangriffen, Gewalt, Anschlägen und Terror. Jedoch sind auch die zahlreichen anderen Fluchtgründe nicht zu verharmlosen. Die Wanderausstellung "Nichts wie weg" greift neben diesem Aspekt auch die "Binnenflucht", Fluchtwege und den Weg zum Asylantrag auf.

 

Seit dem 24.09.2016 ist die Ausstellung in der Kleinen Kirche zu Gast und zieht viele Besucher und Gruppen an. Pfarrer Arndt sah die Ausstellung auf dem Jugendkirchentag 2016 in Offenbach und konnte sie nach Osthofen holen.

In die Örtlichkeit passt sie sehr gut, denn in der Kirche selbst ist auch der Eine Welt Laden der evangelischen Kirchengemeinde untergebracht. Herr Arndt wusste wie er beides miteinander verknüpft und so konnte das Thema nochmals unter einem anderem Gesichtspunkt gesehen werden.

Wir arbeiten im Laden, um den Menschen auch die Möglichkeit zu geben dort zu bleiben. Wo die Leute nicht vor Terror flüchten, zerstören extreme Dürren oder Hochwasser das Land.

Diesen Leuten wird mit den Projekten, die durch das verdiente Geld mitfinanziert werden, geholfen. So arbeitet unser Eine Welt Laden für Wasser-Zisternen in trockenen Gebieten.

 

Neben Naturkatastrophen, flüchten Menschen auch vor religiöser, ethnischer und politischer Verfolgung und natürlich vor Bürgerkriegen. In vielen Schaukästen wurde näher auf die einzelnen Themen verwiesen.

 

Besonders gut geeignet sind die Angebote für Gruppen. Die Konfirmandengruppen aus Osthofen und Westhofen, aber auch Schulklassen, besuchten bisher die Ausstellung. Sebastian Pöschl, ein ,,Konfihelfer“, und Pfarrer Arndt leiteten die Jugendlichen dazu an, die verschiedenen Gebiete vorzubereiten

und zu präsentieren. Angefangen wurde allerdings erst mal mit einer Situation in die viele sich niemals begeben wollten: In einem Flüchtlingsboot sind noch 3 Plätze frei, doch 7 weitere Personen wollen mitfahren; wen nehmen Sie mit? 

Zuerst erfuhren die Teilnehmer nur etwas zum Alter, Geschlecht und Familienstand der Personen, anschließend wurden weitere Informationen zur Persönlichkeit der Menschen bekannt gegeben. Interessant ist zu sehen, dass jede Gruppe andere Menschen mitnehmen würde“, wusste der Konfihelfer zu erwähnen.

 

Seine Nächste Frage an die Konfirmanden hatte es in sich: Was ist hier die richtige Antwort? "Jeder hat ein Recht auf Freiheit“, „Wir sitzen alle im selben Boot“ oder „das sind alles Menschen"...

Natürlich gibt es hier keine Richtige Lösung, so das Fazit der Teilnehmer.

 

Ich finde das Zelt sehr interessant“ erzählte einer der Jugendlichen. Das Zelt stellt eine Flüchtlingsunterkunft dar, doch unter der Plane verbirgt sich eigentlich ein Paragraphen-Dschungel. So wurde verständlich gezeigt welche Anträge, Forderungen und Voraussetzungen ein Flüchtling zu erfüllen hat.

 

Mir haben die Fluchtgeschichten am besten gefallen, sie haben mich bewegt“, schloss ein anderer Gast daraufhin an. Über Kopfhörer waren diese hörbar gemacht worden.

 

Eine große Landkarte zeigte wiederum wohin viele Menschen flüchten.

Erschreckend ist hierbei die beachtlich große Zahl von sogenannten "Binnenflüchtlingen". Diese flüchten innerhalb eines Landes.

 

Die interaktive Ausstellung ist sehr interessant und verständlich gestaltet. Was besonders für einen Besuch spricht ist, dass sehr viele Eindrücke bleiben; so werden sich viele Besucher die vielen Bilder, Texte und Modelle ins Gedächtnis rufen, wenn sie das nächste mal von Fluchten und deren Gründen hören. Traurigerweiße lässt das sicherlich nicht allzu lange auf sich warten.

 

Text: Florian T. Bonath/ Presseagentur „die Knipser“


Flohmarkt ‚Rund ums Kind‘ in der Seebachschule Osthofen am 26.09.16

 

Am Samstag, dem 01. Oktober 2016 veranstaltet der Förderverein der Seebachschule in Osthofen, Memelstraße 2, von 13:30 bis 16:00 einen Abgabebasar. Einlass für Schwangere mit einer Begleitperson ist um 13:00 Uhr.

 

Zum Kauf angeboten werden Kinderherbst- und Winterbekleidung in den Größen 50 bis 176, Umstandsmode, Spielsachen, Kinderwagen, Autositze, Fahrräder und Sonstiges „rund ums Kind“.

 

Für eine Tasse Kaffee und Kuchen zum Entspannen ist wie immer gesorgt.

20 % des Verkaufserlöses kommen den Kindern der Seebachschule zu Gute.

Bitte nutzen Sie für Ihren Einkauf einsehbare Tüten, keine großen Taschen.

 

Text: Seebachschule Osthofen


Blitzer gegen Lärm und Raserei – verschiedene Meinungen stehen im Raum - 21.09.2016

 

„Macht doch mal eine Umfrage zum Thema Blitzer in Osthofen...“, baten uns unsere Leserinnen und Leser nicht nur einmal. Mit Freude haben wir uns dem wohl umstrittensten Thema der letzten Wochen und Monate angenommen und haben Autofahrer darauf angesprochen. Gerne standen Sie uns Rede und Antwort.

Hintergrund für das Installieren der Blitzer waren die Bitten der Anwohner den Rasern und dem daraus folgenden Lärm Einhalt zu gebieten. Schon früher wurde mit mobilen Anlagen und viel personellem Aufwand versucht der Lage Herr zu werden. Doch hat sich durch den großen Aufwand, auch mit stationären Anlagen, wirklich etwas verändert?


Ingrid B. aus Bechtheim stellte fest, dass andere Verkehrsteilnehmer durchaus achtsamer sind, seit die Blitzer installiert wurden. Dies erlebt Sie einmal wöchentlich bei Ihrem Besuch in Osthofen.

Auch ein anderer Teilnehmer unserer Umfrage schloss sich ihrer Meinung an, so wusste er zu erzählen, dass die stationären Blitzersäulen mittlerweile sinnvoll sind, da „die Menschen einfach zu schnell fahren“. Allerdings würde seiner Meinung nach die Ampelanlage mit der automatischen Rotschaltung (Ortsausgang Richtung Westhofen) an dieser Stelle ausreichen.

Auch die Anlage im Gewerbegebiet wird von zwei weiteren Befragten als unnötig erachtet. So finden Birgit und Cassandra M., von denen selbst schon die „teuren Bilder“ gemacht wurden, dass man nach dem Tempodrosseln sofort wieder auf das Gas tritt. Dass man das punktuelle mobile Blitzen trotzdem weiterführt, finden beide „absolut unmöglich“.

Völlig ungehalten reagierte dagegen eine zu diesem Thema diskutierfreudige Dame, die ihre Besucher von außerhalb immer mit den Worten vorwarnt: „In Osthofen muss man aufpassen und langsam fahren!“. Darüber hinaus fühlt Sie sich von den drei fest installierten Säulen eingekesselt und wie im „Ghetto“. Dieser Ausdruck kam uns unabhängig davon öfter zu Ohren.

Nach langen Gesprächen und vielen verschiedenen Meinungen, konnten wir relativ klar feststellen, dass sich die bestehende Situation nicht verbessert hat. Stattdessen verlagert sich die Problematik auf die Streckenabschnitte vor und nach den bekannten Entschleunigern. In verschiedenen digitalen Netzwerken findet man etliche, weitere Kommentare und Vorschläge zur Verbesserung der Lage, aber keine Lösung.

 

Text: Florian T. Bonath, Carmen Merkel / Presseagentur „Die Knipser“


Viele Leute waren da um den Chören zu horchen.
Viele Leute waren da um den Chören zu horchen.

But we just really care for Music – Pop-und Gospelfestival Osthofen - 25.09.2016

 

But you don't really care for music, do you?“ Oder auf deutsch „Aber du scherst dich nicht um Musik, oder?“ So lautet eine Zeile in Leonard Cohen's Lied „Hallelujah“. Beim Pop- und Gospelfestival in der Bergkirche wurde aber spätestens gegen Ende der Veranstaltung „But we just really care for Music“ daraus. Denn die drei Chöre aus Eich, Westhofen und Osthofen selbst, sorgten durch beeindruckende Pop- und Gospel Rhythmen für eine geniale Stimmung im Publikum. Da passt es doch auch gut, dass eben dieses Lied aus den 1980ern die begeisterten Zuschauer zum Denken anregte. Gedanken über die Musik leiteten den Abend ohnehin, denn in vielen der wirklich sehr anspruchsvollen Lieder wurde das Thema aufgegriffen.

Dieses Mal war es leider nicht ganz so leicht alle Chöre zu diesem Abend zusammen zu bringen“, wusste Pfarrer Arndt am Anfang zu erzählen, denn auf Grund eines Unfalls von Chorleiter Volker Güthermann konnte der Chor aus Dannstadt-Assenheim leider nicht bei dem Event dabei sein. „Wir wünschen ihm aber gute Besserung“, fügte der Pfarrer noch hinzu. Trotz dieses ärgerlichen Ausfalls war es dennoch ein schöner Abend mit Wiederholungsbedarf. Das bestätigte sich vor allem durch die Reaktionen der Zuhörer, welche es sich nicht nehmen ließen bei dem ein oder anderem Lied mit zu Schnipsen oder zu Klatschen.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Viele Menschen waren gekommen um am Gottesdienst teilzunehmen.
Viele Menschen waren gekommen um am Gottesdienst teilzunehmen.

20 Jahre Christusgemeinde Osthofen - 25.September 2016

 

Komm wir gehen, komm wir gehen, komm wir gehen in das Abenteuerland“, singen ungefähr 20 Kinder begeistert mehr oder weniger den Ton und das Mikrofon treffend. Noch proben sie, damit sie gleich anlässlich der Jubiläumsfeier 20 Jahre Christusgemeinde Osthofen bereit sind und wissen wann sie ihre Schilder oder Hände hochhalten müssen und wann sie als Chor einsetzen. Beim Betreten des weißen Hauses mit dem Symbol der Christusgemeinde an der Außenfassade, wird man einladend und herzlich begrüßt. Der Raum ist gefüllt bis hinauf zur Empore und ganz still wird es aufgrund der vielen anwesenden und mitfeiernden Familien nie. Die Lebensfreude und Begeisterung mit der die Gemeindemitglieder und Beteiligten bei der Sache sind,spürt man deutlich und Ulrich Wuttke, Gemeindeleiter der Christusgemeinde Osthofen, sagt in seiner Ansprache: „Wir wollen Gott in Lobpreis feiern.“ Das ist es was sie heute machen, sie feiern, lachen, singen und musizieren für Gott und mit Gott. Mit Akkordeon, Klavier, Gitarre, Klarinette und vielen weiteren Instrumenten werden Lieder wie „So groß ist mein Herr begleitet“ und auch die ältesten, die nicht mehr aufstehen können singen im Sitzen mit. Damit auch jeder sich an den Text

erinnert, wird er mithilfe eines Beamers auf einen Bildschirm projeziert. Es ist eine Generationenübergreifende Feier, die hier anlässlich des Jubiläums stattfindet und lässt sich am besten mit den Worten des ebenfalls anwesenden Stadtbürgermeisters Thomas Goller zusammenfassen: „Sehr schön wie ihr es schafft über Generationen, die Begeisterung für eine Sache zu wecken“. Woher das Wort Jubiläum ursprünglich kommt, weiß Ulrich Wuttke zu erklären: „Aus der Bibel, es leitet sich von ´Jubeljahr`“ ab. Sogar ein neuer Trailer über das was die Gemeinde ausmacht wurde zur Feier des Tages erstellt und vorgespielt. Darin zu sehen sind viele singende und musizierende Erwachsene und Kinder, die Taufe, sowie einzelne Gemeindemitglieder mit ihren Familien. Anschließend folgt ein kleiner zeitlicher Abriss über die Gründung bis zum heutigen Zeitpunkt. Offiziell wurde die Gemeinde am 22. September 1996 in der Aula der Realschule Osthofen gegründet und durchlief dann mehrere Unterkünfte und ganze fünf Namen bis sie mit dem Namen „Christusgemeinde“ in der Neißestraße in Osthofen in ihrem jetzigen Gemeindezentrum eine Bleibe finden konnte. Unter anderem in einem ehemaligen Möbelhaus, in dem es im Winter keine Heizung gab und im Andreasstift in Worms hielt die Gemeinde ihre Gottesdienste und Feiern ab, wie Ulrich Wuttke mit Fotos und drei kleinen Filmen erinnert. Selbstironisch sagt er: „Als wir in das Andreasstift umgezogen sind haben viele gewitzelt: `das ist das Beste was passieren kann. Wo gehören die Christen hin? Ins Museum´.“ Besonders schön wäre dort gewesen, dass auch viele Besucher des Museums zu den Gottesdiensten geblieben wären und diese belebt hätten. Erst im Oktober 1999 zog die Gemeinde wieder zurück an ihren Gründungsort und konnte 2000 das heutige Gebäude käuflich erwerben. Bevor die Predigt beginnt, singen sie noch einmal alle zusammen und geben sich mit zur Segnung erhobenen Händen Gott hin. Anschließend an den Gottesdienst gibt es gutes Essen zu dem alle eingeladen sind. Es lässt sich nur mit den Worten Thomas Goller`s schließen: „Ich bin beeindruckt wie die Christusgemeinde Osthofen das Wort `Gemeinde` lebt und ich bin stolz auf diese aktive Gemeinschaft in unserer Stadt.“

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser


Als Erstes ein Bitzler, dann ein normaler Wein in gemütlicher Runde.
Als Erstes ein Bitzler, dann ein normaler Wein in gemütlicher Runde.

Neues Fest für neuen Wein – 23.09.2016

 

Wo kommen das Bellen von Hunden, das Klingen der Fahrradklingeln, das Lachen von Kindern und vor allem der Genuss vom echten Bitzler zusammen? Natürlich beim Bitzler-Treff im Borntaler Hof. Am Freitagabend verwandelten bunte Lichterketten und gemütliche Sitzgelegenheiten das Weingut in einen „Hof der guten Stimmung“, wie viele Besucher begeistert feststellen konnten. Viele nutzten den sonnigen Freitagmittag für eine Fahrradtour und schlossen diese an dem Aussiedlerhof ab. Entsprechenden Hunger brachten die meisten auch mit, doch Zwiebelkuchen und Brezeln konnten die leeren Mägen gut füllen.

Viele Liter Bitzler, also neuer Wein, wurden an diesem Abend ausgeschenkt. Wegen der bei der Gärung entstehenden Kohlensäure, schmeckt neuer Wein recht spritzig und süß, ein einzigartiger Genuss auf der Zunge. „Unser Bitzler ist zwar noch recht trüb doch wir schenken Ihnen nur reinen Wein ein, oder Schorle wenn sie möchten“, erklärte der Herr des Abends, Benno Lang, mit einem Lächeln. Die Dame des Hauses, Ingrid Deynet-Lang, verriet wie es überhaupt zu dem Hoffest gekommen ist: „Im letzten Jahr entstand die Idee ein Bitzler- Treffen zu veranstalten. Das ist sonst eher in der Pfalz üblich, doch was die können, können wir schon lange.“ 

Das der Abend ein voller Erfolg war bestätigten die herzlichen Besucher nur zu gerne und auch an so manchem Kommentar über den Abend lässt sich erkennen, dass die Stimmung ausgelassen und entspannt war. So hieß es an einem Tisch, auf die Frage woher denn die Motivation kam auf das Fest zu gehen, nur „ Weil wir lieber feiern als zu arbeiten“ aber das natürlich mit einem Augenzwinkern. Die gefragten wollten nämlich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen wie viel Arbeit hinter so einem Abend steckt. „Denn beim Benno ist es immer super!“ freuten sie sich weiter. 

Ingrid Deynet-Lang erklärte im weiteren Verlauf des Abends: ,,Wir wurden dank dem sonnigen Wetter überrannt aber es hat uns und den Gästen sehr viel Spaß gemacht. Und so schreit das Fest für die ganze Familie nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr." 

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur „Die Knipser“


Ein selbst gegossenes Hufeisen aus  Blei  das natürlich auch selbst graviert wurde.
Ein selbst gegossenes Hufeisen aus Blei das natürlich auch selbst graviert wurde.

Zurück in die Vergangenheit? – 

Geschichtsblick zum Heimatmuseum - 22.09.16

 

Früher war alles besser“ das bekommt man des Öfteren gesagt wenn man mit, meist älteren Menschen, über die längst vergangenen Epochen spricht. „Heut' zu Tage geht alles zu schnell, wir machen kaum noch etwas selbst und sind voll im Element unserer Wegwerfgesellschaft. Früher war das nicht so!“ Ob diese Aussage wirklich stimmt kann man im Heimatmuseum von Osthofen herausfinden. Dort wird unsere Lokalgeschichte lebendig und greifbar gezeigt.

Man betritt das alte Spritzenhaus der Feuerwehr und ist sofort in einer anderen Welt. Die Ausstellungsstücke sind meist Maschinen oder Werkzeuge, welche von Handwerkern aller Art genutzt wurden. Und so ist die Ausstellung dort auch aufgebaut. Vom Schuster über den Wagner bis hin zum Winzer sind die unterschiedlichsten Berufe dort vertreten. Andreas Ruppert (selbst Spengler) kann zu jedem der Stücke viel erzählen und weiß genau wozu sie verwendet wurden.

In der Ausstellung fallen einem Bezeichnung auf, die aus Sprichwörtern oder Redewendungen wohl bekannt sind.

So wird bei den Werkzeugen des Bäckers klar, warum es „da beißt die Maus kein Faden ab“ heißt. Dieser Spruch kommt höchst wahrscheinlich von einer Mausefalle, welche die kleinen Tiere, mit dem Kopf in eine Drahtschleife lockt. Beißt die Maus den Faden durch, der sie von dem Köder trennt und welcher die Schlaufe hält, schnappt die Falle zu. Oder haben Sie sich schonmal gefragt warum es Hackfleisch heißt und nicht „Mahlfleisch“ - wird das Fleisch doch von einem Fleischwolf zermahlen? Dieses Mysterium wird beim Inventar des Metzgers gelöst: Die ,,Fleischwiege“ ist eine Ansammlung von parallel zueinander liegenden Klingen, mit denen das Fleisch, lange vor der Erfindung des Fleischwolfes, zerhackt und eben nicht zermahlen wurde. 

Darüber hinaus machen viele historische Fotografien deutlich wie Osthofen früher aussah. So wird neben einer großen Flut auch das alltägliche Leben im Ort gut dokumentiert. Lebendige Geschichte ist das Konzept des Museums und das wird, neben den vielen anderen Stücken, vor allem durch die große, noch voll einsatzfähige Schmiede klar. 

Was bei allen Stücken im Museum auffällt: Nichts wurde verschwendet, wirklich alles wurde verwendet. Ob es Roßhaarpinsel sind, die aus Resten der Roßhaar-Matratzen Produktion stammen, oder Weckmehl das aus alten Brötchen hergestellt wurde - nichts wird vergeudet. Davon könnten wir, die „Generation Weg-Werfen“, uns doch eine Scheibe abschneiden, oder? Es stimmt, wir machen kaum noch etwas selbst, wir sind oft zu schnell und vor allem werfen wir viel zu viel weg. Doch wir können aus unserer Geschichte lernen, es unseren Ahnen gleich tun und so die Welt ein bisschen besser machen. 

Wer sich noch weiter mit unserer Geschichte beschäftigen will kann das von März bis einschließlich Oktober an jedem ersten Samstag im Monat von 9.00-12.00 Uhr, oder nach Absprache tun. Das seit 1999 bestehende Heimatmuseum bietet eine interessante, spannende und detaillreiche Führung durch die Ausstellung. 

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Foto: Privat
Foto: Privat

Hoffnungsträger“ aus Metall 21.09.16

Ferienworkshop für Jugendliche vom 10.-12. Oktober 2016 im NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz/Gedenkstätte KZ Osthofen

 

Unter dem Motto: Wir schmieden und schweißen ‚Hoffnungsträger’, bieten die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und der Förderverein Projekt Osthofen e.V. in der Gedenkstätte KZ Osthofen einen Ferienworkshop für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren an.

Vom 10. bis 12. Oktober 2016, jeweils 10.00 - 15.00 Uhr, zeigt und lehrt der Metallkünstler und Schmied Joachim Harbut aus Armsheim wie die Jugendlichen aus benutzen Dingen und der eigenen Schaffenskraft neue, eigene Kunstwerke schaffen können. Die Techniken des Schmiedens und Schweißens können mit Kraft und Ausdauer, aber auch mit viel Gefühl und Konzentration ausgeführt werden. Am Ende ist es immer der eigens erschaffene Selbstwert, der das Leben bereichert und somit neue Energien ermöglicht. Die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Osthofen soll die Jugendlichen bei ihrer Arbeit inspirieren.

Der dreitägige Workshop ist kostenlos. Die Anmeldung ist per E-Mail oder telefonisch möglich: info@ns-dokuzentrum-rlp.de oder Tel. 06242-910810.

Joachim Harbut,1965 in Offenbach geboren, war von 1982-1985 in der Kunstschmiedelehre. 1989 legte er die Meisterprüfung im Schmiedehandwerk ab, und machte sich mit der Anfertigung von Unikaten selbständig. Seit 2012 Mitglied im BBK (Berufsverband bildender Künstlerinnen und Künstler). Hauptabsicht in seinen Workshops und Projekten ist es, die Kreativität zu locken und zu fördern. Die Gestaltung am Objekt ermöglicht Verdichtung und Darstellung von Gefühlen, Wünschen, Träumen, Erfahrungen, Empfindungen und Erlebnissen. „Ich möchte dazu animieren, sich über Differenzen jeglicher Art: sozial, intellektuell, geschlechtlich, religiös – hinweg zu bewegen(…). Dies fördert über das künstlerische Tun konkret gelebte Toleranz, verändert die Vorurteilshaltung und Stereotypen.“

Aus den Gesprächen und Vorstellungen der teilnehmenden Jugendlichen entstehen nach und nach Ideen für die Objekte, sie entwickeln sich mal langsam oder auch rasant schnell. Harbut begleitet diese Prozesse und führt die Jugendlichen in den Umgang mit Eisen, Schmiedefeuer und Schweißgerät und sonstige Metallbearbeitungen ein.

Ansprechpartnerin in der Gedenkstätte ist Martina Ruppert-Kelly: martina.ruppert@ns-dokuzentrum-rlp.de, Tel. 06242-910817.

 

Text: Gedenkstätte Osthofen


Weinfest bei „Zum weissen Roß“ –  17.September 2016

 

Der Besitzer Herr Schneider des Weingasthofes „Zum weissen Roß“ gibt höchstpersönlich den Herrn des Grills und versorgt die trotz Regenwetter zahlreich erschienen Gäste mit Bratwurst und Saumagen. Wie jedes Jahr öffnet der Hof nach den am Vormittag stattgefundenen Weinwanderungen seine Tore und verabschiedet den Sommer mit Musik, viel Wein und gutem Essen. Auch Flammkuchen oder Räucherlachsscheiben mit Ofenkartoffeln stehen auf der Speisekarte und werden ergänzt durch zahlreiche schmackhafte Weinsorten sowie Fassbier. Zwischen Lichterketten, Zeltdächern und Regenschirmen rennen Kinder herum, ziehen Hunde an der Leine Richtung Fleischgeruch und es tanzt schon nach dem zweiten Lied das erste Paar barfuß.

 

Stück für Stück erschließt sich einem beim Durchlaufen der verwinkelte Innenhof und der prasselnde Regen unterstützt nur die urige Atmosphäre, aus Stimmengewirr und gut gelaunten Menschen. Die Partyband CityJam, ganz in Jackett gekleidet spielt Klassiker  wie „Aber bitte mit Sahne“  von Udo Jürgens oder  „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg. Von Anfang an wippen und klatschen die Gäste begeistert im Takt mit und spätestens bei „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer reißt es die meisten von ihren Bänken. Wer sich etwas abseits von der Musik ruhig unterhalten und etwas essen möchte, der sitzt gemütlich unter dem Gewölbegang und schaut dem fröhlichen Treiben unter einem trockenen Dach zu. „Feucht-fröhlich trifft es“, antwortet Simone Giegerich auf die Frage wie ihr der Abend gefalle und fasst damit die Stimmung zusammen. Der Wein fließt in Mengen, der Regen tropft von den Dächern und die Menschen lachen und tanzen ausgelassen. „Das Fest ist etwas Besonderes“, sagt Herr Hanna und Herr Schmidt kann nur antworten: „wunderbar“, bevor er in den Gesang seiner Frau mit einstimmt. Mit „Es geht mir gut“ von Marius Müller-Westernhagen startet CityJam treffend und fasst damit das Gefühl des Abends zusammen.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser


Viele Menschen wanderten mit ihren mini Gläsern,Freunden, der Familie und guter Laune durch die Weinberge Osthofen.
Viele Menschen wanderten mit ihren mini Gläsern,Freunden, der Familie und guter Laune durch die Weinberge Osthofen.

Weinbergswanderung in der Osthofener Hügellandschaft – 17.09.16

 

Bei strahlendem Sonnenschein finden sich am Samstagvormittag die ersten Wanderer gegen 11 Uhr beim Weingut Helenenhof von Michael und Silke Wechsler ein, um dann in Gruppen die Südroute zu beschreiten, welche eine Erkundung der Umgebung Osthofens ermöglicht. Nächstes Jahr, zum 30.Jubiläum, ist dann wieder die Nordroute auf dem Programm und natürlich laufen auch jetzt schon fleißig die Planungen für dieses besondere Jahr.

Jedes Jahr stehen die Wanderungen im Zeichen einer bestimmten Rebe, in diesem Jahr ist es die Huxelrebe, welche eine sehr alte, liebliche Rebsorte darstellt. Entlang der Weinberge mit Blick auf die wunderschöne Hügellandschaft passieren die Weinfreunde neun verschiedene Stationen, an denen natürlich auch für das leibliche Wohl  mit Wein, sowie Käse-Trauben-Spießen, Schmalzbroten, Spundenkäse und Laugenstangen gesorgt wird. Ebenfalls werden die Kinder mit Traubensaft und Mineralwasser versorgt, und auch die Vierbeiner kommen nicht zu kurz und dürfen an der Wanderung teilnehmen. 

Beim Weingut Helenenhof selbst, der den Startpunkt der Wanderungen

bildet, werden die Gäste vom Gewerbe-und Verkehrsverein Osthofen, dem Veranstalter, mit Weingläsern und dazu passendem Glashalter empfangen. Christiane Kukla, die Frau des 1.Vorsitzenden, erläutert eine Neuerung im Vergleich zu den letzten Jahren. So gibt es dieses Jahr am Endpunkt echte Thüringer Bratwürste zu genießen. Ebenfalls ist natürlich auch am Samstag selbst noch der Erwerb von Buttons möglich. 

Des Weiteren versorgte die Landmetzgerei Kratz mit Fleischwurst und Brötchen, wie schon seit etlichen Jahren. Und für alle Fälle ist noch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vor Ort, welches dafür sorgt, dass alle Wanderer die Strecke gut überstehen und heil den Endpunkt erreichen. 

Jede Viertelstunde von 11 Uhr bis 14:30 Uhr versammelt sich eine Gruppe von ca. 80 Personen auf Aufforderung von Moderatorin Eugenie Platt, um sich zusammen mit ihrem Führer auf den Weg zu begeben. Zunächst jedoch muss eine Person der Gruppe, stellvertretend für alle, im Duell mit dem Führer eine Quizfrage beantworten, bei der es um Zitate geht, natürlich über Wein, was sonst, und von wem diese wohl stammen. Die seit einigen Jahren ehrenamtlich engagierte Frau Platt sagt über die unterschiedlichen Gruppen nur, dass „ jeder Weinbergführer hier so seine Art hat“. So ist diesmal sogar regionale Prominenz vertreten mit Verbandsbürgermeister Walter Wagner, Osthofens Bürgermeister Thomas Goller und Ex-Bürgermeister Wolfgang Itzerodt als Weinbergsführer. Bei der Wanderung selbst wird die Geschichte Osthofens bezüglich des Weinanbaus erläutert und Matthias Blümel informiert beispielsweise über die gelungene Bekämpfung der Reblaus dank amerikanischem Wurzelwerk. Auch an Spaß darf es selbstverständlich nicht fehlen und so gibt es an jeder Station Spiele rund um den Wein. Der Bornthaler Hof beispielsweise sicherte viel Spaß mit dem Werfen von Tennisbällen in eine Traubenbütte und sogar ein Spiel namens „Huxélmon“ existierte, welches eine Anspielung auf das unter Jugendlichen so geläufige „Pokémon Go“ darstellt. 

Insgesamt zeigt sich der Gewerbe-und Verkehrsverein mit der Anzahl der verkauften Buttons von etwa 1000 recht zufrieden und kann grundsätzlich eine positive Bilanz der diesjährigen Veranstaltung ziehen. 

 

Text: Sara-Lina Mielke/ Presseagentur Die Knipser

Fotos: Jannik Reinecke /Die Knipser

Fotos: Mirco Metzler /Die Knipser


Das Bild ist entstanden bei der Kampagneneröffnung 2015. Archivfoto: Mirco Metzler /Die Knipser
Das Bild ist entstanden bei der Kampagneneröffnung 2015. Archivfoto: Mirco Metzler /Die Knipser

Der Carneval Club Osthofen eröffnet am 11.11.2016 die Kampagne 2016/2017-18.09.2016

 

Am 11.11.2016 ist es endlich wieder soweit. Für die Fastnachter beginnt die schönste Jahreszeit. Aus diesem Anlass lädt der Veranstalter, der Carneval Club Osthofen, am 11.11.2016 ab 19.11 Uhr eine etwas andere Kampagneneröffnung.

Gefeiert wird in der Halle des „Weißen Ross“. Der Eintritt ist frei.

Nicht nur für das Auge wird etwas geboten, auch die Lachmuskeln werden wieder strapaziert und der Orden der Kampagne 2016/2017 wird vorgestellt.

Nach dem offiziellen Teil darf so richtig gefeiert werden. Die Gruppe „Froschkonzert“, bekannt vom Rheinradeln in Osthofen, spielt auf und bittet zum Tanz. 

Der Carneval Club Osthofen freut sich auf zahlreiche Besucher. Der Sitzungspräsident Rolf Allrich, der am 11.11. wieder das Zepter übernimmt, ist schon im Fastnachtfieber und kann es kaum erwarten, dass die 5. Jahreszeit endlich losgeht. 

Kommt vorbei und lasst uns das erste „HELAU“ der Kampagne 2016/2017 gemeinsam rufen. 

 

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser

Interessiert hören die Zuhörer Anwältin Sabrina Diel zu.
Interessiert hören die Zuhörer Anwältin Sabrina Diel zu.

Vorsorgen im Ernstfall – 13.09.2016

 

Es ist besonders wichtig, sich eine individuell zugeschnittene Patientenverfügung zu erstellen, in der auch persönliche Vorstellungen und Werte berücksichtigt werden“, sagt Sabrina Diel, selbstständige Rechtsanwältin mit Fokus auf Erbrecht. Sie referiert in Kooperation mit dem Haus Jakobus Osthofen über „Vorsorgevollmachten und Patientenverfügung“. Immer wieder betont die junge Anwältin wie wichtig es ist, dass Raum für ethische Vorstellungen und für Wünsche bleibt, sowie dass diese Wünsche eindeutig und am besten schriftlich festgehalten werden, denn für Ärzte ist die Grenze zwischen Erfüllung des Patienwillen und Begehen einer Straftat schmal. Es ist eine Gratwanderung, die nur optimal funktioniert, wenn vorher alles formal festgelegt wurde. Deshalb ist Diehl hier um Aufzuklären, damit Arbeit erleichtert wird, damit die Würde und der Wille des Betroffenen erhalten werden kann. Das Thema ist sehr persönlich und mit vielen Ängsten verbunden, nahezu ein jeder fürchtet die Unmündigkeit und Unfähigkeit die Entscheidungen zu treffen, durch Alter, Krankheit oder Unfälle. Nahezu ein jeder strebt danach seine Würde zu erhalten und gleichzeitig seinen Angehörigen und Vertrauten die Verantwortung und schweren Entscheidungen zu erleichtern oder abzunehmen. Intensiv geht Sabrina Diehl auf das ungefähr dreißig-köpfige Publikum ein, tritt mit ihnen in Kontakt, beantwortet geduldig zahlreiche Rückfragen und gibt Empfehlungen zu persönlichen Fällen. Die Vorsorgevollmacht ist, wie sie erläutert, eine Ergänzung zur Patientenverfügung, die es dem Bevollmächtigten ermöglicht zum Beispiel ein Konto zu eröffnen, Geld abzuheben oder in Erbschaftsangelegenheiten zu vertreten. Obwohl natürlich Ehepartner oder Partnerin oder auch Familienangehörige die naheliegende Wahl des Vertrauens sind, ist es oftmals sinnvoll noch eine weitere Person als Bevollmächtigten auszuwählen, der die Situation mit etwas mehr Abstand betrachten kann. Es ist eine angeregte und informative Diskussion, die an diesem Nachmittag im Haus Jakobus stattfinden darf und die wichtigsten Informationen werden nochmals, in einem Flyer zusammengefasst, ausgegeben zum Nachlesen und weiter informieren zu diesem so relevanten und die meisten irgendwann betreffenden Thema. Ganz vorne auf dem Flyer steht: „Vorsorgemöglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben und Sterben“, und das ist es auch was Sabrina Diehl vermitteln und aufzeigen möchte. Selbstbestimmtheit auch dann, wenn man zum selbst bestimmen nicht mehr in der Lage ist.

 

Text: Anna Mielke/ Presseagentur Die Knipser