Aus der Rettungswelt


THW Worms-Mehr als Katastrophenschutz - 06.08.2017

 

Ganz ehrlich – als die Redaktionsleitung auf mich zukam und mir mitteilte, ich sollte einen Bericht über das Technische Hilfswerk in Worms schreiben, war ich nicht gerade begeistert. „Darüber wurde schon so viel geschrieben, was soll ich da noch schreiben?“ fragte ich mich. Aber als brave Redakteurin habe ich natürlich einen Termin gemacht und bin donnerstags abends nach Worms gefahren, da dann in Worms der Dienst für die ehrenamtlichen Helfer ansteht. Und? -Was soll ich sagen: Es war überraschend, informativ und ich war begeistert!
Ich wurde überaus freundlich empfangen und Karl Bärsch, der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des THW-Ortsverbandes Worms, beantwortete mir alle Fragen, die ich im Laufe der Führung hatte.
Es gab so viel zu sehen und zu bestaunen. Das THW Worms verfügt zur Zeit über 13 Einsatzfahrzeuge, wobei ein Großteil davon gebraucht ist (egal ob gekauft oder gesponsert) und von den ausschließlich ehrenamtlichen THWlern repariert, aufgebaut und modifiziert werden. Ein Großprojekt ist im Moment unter anderem ein Küchenfahrzeug, welches das THW günstig von der Polizei erstanden hat. Dieses wird fachgerecht auf den neusten Stand gebracht und kann dann zur Unterstützung mit der bereits vorhandenen Feldküche bei Großeinsätzen genutzt werden. In Worms ist der Logistik Trupp Führung (FTr Log F) und der Trupp Verpflegung (FTr Log V) stationiert. Gleichzeitig stellt die FGr Log für die Stadt Worms auch die SEG-V (Schnelle Einsatz Gruppe Verpflegung) zur Verfügung. Diese Truppe war z.B. im Elb-Hochwasser und bei der Fußball WM in Kaiserslautern im Einsatz, wo die Einsatzkräfte bekocht wurden.

„Im Einsatzfall können ganz schnell 300 Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr verpflegt werden“, erklärt mir Herbert Rupp, der 74-jährige „Chefkoch“ des THW Worms. Er gehört seit 1973 dem Ortsverband Worms an und hatte bereits 14 Auslandseinsätze. Für sein überdurchschnittliches Engagement wurde er sogar mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. „Mit unserem Equipment können wir ca. 2.000 Einsatzkräfte verpflegen“, erklärt Rupp stolz und man merkt ihm an, dass er mit Leib und Seele THWler ist.
Aber nicht, dass man jetzt denkt, der Ortsverband Worms wäre nur für die Verpflegung zuständig. Weit gefehlt. Die Männer verfügen z.B. auch über einen Teleskoplader, der erst vor kurzem in Dexheim zum Einsatz kam, als dort eine große Menge Strohballen brannte. Dann gibt es noch zwei Bergungsgruppen (B1 u. B2) und eine Fachgruppe Elektroversorgung (FGr E) Die Fachgruppe Elektroversorgung verfügt über drei Notstromaggregate von 60 KVA bis 200 KVA.
Dier meisten Einsätze hat aber die Gruppe des THW Worms, die für den Eigentumsschutz zuständig ist und in Worms im Rahmen der örtlichen Gefahrenabwehr aufgestellt wurde. Ca. 70 Mal im Jahr rückt sie aus, um z.B. bei Einbrüchen an den Tatort kommen und/oder um Fenster und Türen wieder zu sichern.
„Besonders froh sind wir über die gute Zusammenarbeit und Kameradschaft mit der Wormser Feuerwehr und den Feuerwehren der Umgebung“, so Herr Bärsch zur OZ. In Planung ist eine Zusammenlegung von THW und Feuerwehr Worms auf dem Salamander Gelände am Kirschgartenweg.
138 ehrenamtliche Mitglieder hat der Ortsverband Worms derzeit davon 29 Jugendliche und 73 Aktive mit Einsatzbefähigung. Die Jugendlichen können mit 17 Jahren in die 90 Ausbildungsstunden umfassende Grundausbildung gehen und erhalten danach Ihre Fachausbildung, z.B. als Notstromaggregatführer.
Alles in Allem hatte ich einen sehr interessanten Abend und bin jetzt noch beruhigter als zuvor, weil es so viele Menschen gibt, die sich uneigennützig solchen Institutionen wie dem THW anschließen, um im Bedarfsfall zur Stelle zu sein. DANKE!!

 

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser


Erste Hilfe am Hund - 15.08.2017

Die richtigen Maßnahmen durchführen – auch beim Vierbeiner / Spezieller Kurs beim Arbeiter-Samariter-Bund

 

Viele Hundebesitzer fragen sich: „Was tun im Notfall?“

Die meisten haben in ihrem Leben bereits einen Erste Hilfe Kurs absolviert, um Menschen helfen zu können. Was aber wenn der eigene Vierbeiner sich verletzt oder verunglückt?

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) bietet einen Kurs an, um für Notfälle der tierischen Freunde gerüstet zu sein. Die richtige Versorgung von Schnittwunden, Maßnahmen bei Vergiftungen oder die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Viele praktische Maßnahmen werden gezeigt. Aber auch die Anatomie, Physiologie und Verhaltensweisen des Hundes werden vermittelt. Besonders zum Umgang und zu den Vorsichtsmaßnahmen bei verletzten Tieren gibt es wichtige Tipps.

 

Das Training der praktischen Maßnahmen an einem speziellen Hunde-Dummy rundet diesen Kurs ab. Im Fall der Fälle können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem treuesten Freund des Menschen helfen und ihm das Leben retten.

 

Der Kurs findet statt am Sonntag, 24.09.2017 von 10.00 bis ca. 15.00 Uhr im Dienstleistungszentrum des ASB, Dr. Illert Str. 51 in Worms-Leiselheim. Die Kursgebühren betragen 40,- Euro.

Infos und Anmeldung unter www.asb-worms.de oder Telefon 06241/ 97 87 9-0.

 

Text: Dirk Beyer / ASB Worms 


Einweihung der neuen Polizeiwache in Worms – 16.05.2017

 

Nach über einem Jahr Umbauarbeiten ist die neue Wache der Polizeidirektion Worms nun endlich fertiggestellt. Zu diesem Anlass veranstaltete die Polizei Worms einen Tag der offenen Tür, bei dem das renovierte Gebäude begutachtet werden konnte und viel weiteres Programm geboten wurde.

 

Eingeleitet wurde der Tag von der Brass Band „Men in Blue“ unter der Leitung von Joachim Lösch, die mit gehöriger Lautstärke „Celebration“ von Kool & The Gang und weitere Klassiker aus ihren Rohren blasen ließ. Nach ein paar Grußworten von Frank Dieter Schuster, der an diesem Tag die Moderation auf der Bühne übernahm, gab es eine Ansprache durch Staatssekretär Günther Kern zu hören. Dabei betonte er die Notwendigkeit einer modernisierten Wache, um vernünftige Arbeitsverhältnisse zu schaffen, nicht nur in Worms, sondern in allen Bundesländern.

Mit der Modernisierung gibt es für die im Wechselschichtdienst arbeitenden Polizisten nun getrennte Toiletten für Männer und Frauen, einen barrierefreien Zugang und Lift für Rollstuhlfahrer und ein ansprechenderes Ambiente für die Bürger. Im Namen der Landesregierung übergab Kern das neue Polizeipräsidium seiner Bestimmung. Auch Oberbürgermeister Michael Kissel gratulierte zur Inbetriebnahme der neuen Wache und wünschte der Polizei alles Gute.

 

Nach der Einführung konnten sich dann die Besucher auf das breitgefächerte Programm stürzen. Die Polizeidirektion selbst erinnerte fast an ein kleines Museum: auf jedem Stockwerk gab es Infoplakate und Ausstellungen zu der Arbeit der Kriminalinspektion zu begutachten. Im Innenhof beeindruckten die vom Kampfmittelräumdienst geborgenen und entschärften Überbleibsel aus den Weltkriegen. Auch auf dem Marktplatz waren die Polizei und die Feuerwehr unübersehbar mit ihren Einsatz- und Sondereinsatzwägen aufgefahren. Mit weiteren Vorträgen und Vorführungen, unter anderem mit der Diensthundestaffel, waren die zahlreichen Besucher einen ganzen Nachmittag lang vielfältig versorgt.

 

Text: Marco Schewtschenko / Presseagentur Die Knipser


Mehr als Blaulicht und Sirene – 01.05.2017
Die Osthofener Zeitung besucht die Freiwillige Feuerwehr Osthofen  

Retter in der Not und brenzligen Situationen – Feuerwehrmänner sind Helden des Alltags. Einer von ihnen ist Klaus Anders, welcher der Osthofener Zeitung einen Einblick in die Wache Osthofens und die Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr gewährte. Als Wehrführer leitet Herr Anders die Feuerwehr Osthofen, darüber hinaus bekleidet er das Amt des stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteurs für den Landkreis Alzey-Worms. Seit fast 44 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich, ebenso wie die anderen 39 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Osthofen und die 21 Jugendlichen, die die Jugendfeuerwehr ausmachen.

 

Für 92 der insgesamt 187 Einsätze, wovon tatsächliche Brandfälle etwa ein Drittel ausmachten, in der Verbandsgemeinde Wonnegau rückte die Feuerwehr Osthofen aus. Mit aktuell 9.315 Einwohnern stellt die Stadt Osthofen nämlich den größten Ort der Verbandsgemeinde dar und besitzt demnach die am besten ausgestattete und größte Wache. Zehn Fahrzeuge stehen, individuell ausgestattet mit Geräten für unterschiedliche Einsätze, in ihrer Garage. Auch deren Wartung fällt in den Aufgabenbereich der ehrenamtlichen Feuerwehrleute.

Doch wie wird man eigentlich Feuerwehrmann?

Mit zehn Jahren besteht die Möglichkeit, der Jugendfeuerwehr beizutreten und dort die feuerwehrtechnische Ausbildung zu durchlaufen. Das Lernen von Knoten und dem Auswerfen von Schläuchen gehört genauso dazu wie die möglichst realitätsnahen Einsatzübungen. Ferner wird soziales Engagement groß geschrieben und so tun die Jugendlichen gemeinsam viel für das Gemeinwohl der Stadt. Ab einem Alter von 16 Jahren kann der aktive Feuerwehrdienst dann in Angriff genommen werden. Zwei Jahre dauert die Grundausbildung, solange dauert es bis zum ersten richtigen Einsatz. Die vom Landkreis durchgeführten Lehrgänge umfassen 54 Stunden Feuerwehrtechnik, 24 Stunden zu Sprechfunk, weitere 25 zu Atemschutz und 35 Stunden widmen sich der Maschinistenausbildung, im Laufe derer die Fahrzeugbedienung gelehrt wird. Am Ende sollte jedes Mitglied in der Lage sein, Kettensägen zur Beseitigung umgefallener Bäume, hydraulische Scheren und Spreizer zu bedienen, sich vor Absturz zu sichern und vieles mehr; kurzum, technische Hilfe zu leisten und effektiv zu einer Brandlöschung beizutragen. Für diejenigen, die sich in spezialisierteren Bereichen wie die Gefahrstoffbekämpfung, den Wasser- und Strahlenschutz einbringen möchten gilt es entsprechende Weiterbildungen zu belegen. Dasselbe lässt sich jenen sagen, die eine Stelle in Führungsposition anstreben. Auf Kreisebene ist das höchste Amt das des Truppführers. Bis dieses Ziel erreicht ist, können jedoch gut drei bis vier Jahre ins Land gehen. So lange lassen die ersten Einsätze ja aber, wie erwähnt, nicht auf sich warten.

 

In kürzester Zeit an Ort und Stelle -

Was geschieht in Osthofen, wenn Not am Mann ist?

Die Zentralen der Feuerwehr sind europaweit unter der Notrufnummer 112 zu erreichen. Klingelt bei der Berufsfeuerwehr in Mainz das Telefon, erfolgt zuallererst die Abfrage der fünf „W-Fragen“, mithilfe derer die wichtigsten Informationen ermittelt werden können. Daraufhin werden die digitalen Meldeempfänger aktiviert, welche auch die Freiwilligen aus Osthofen stets bei sich tragen. Die Richtlinie lautet, dass sich innerhalb der nächsten acht Minuten an der Einsatzstelle eingefunden werden muss – in Anbetracht der Berufstätigkeit der Männer und Frauen im Dienst ein mitunter schwierig einzuhaltender Wert, vor allem tagsüber. Um schnelle Hilfe dennoch zu gewährleisten, werden sogenannte Ausrückgemeinschaften gebildet; die Wache in Bechtheim wird zusammen mit der Osthofens benachrichtigt. Einmal angelangt wird augenblicklich Hilfe eingeleitet, ob das nun eine Brandlöschung, das Öffnen einer verschlossenen Haustür oder die Rettung von Mensch und Tier bedeutet. Klaus Anders weiß: „Es gibt nichts, was es nichts gibt“, und es gibt vieles, was noch die dagewesen ist, wenn die Pflicht ruft.

Nach dem Einsatz ist dann vor dem Einsatz. Auf die Rückkehr in die Wache folgt die Wartung der Fahrzeuge, die Ergänzung oder der Austausch verbrauchten Materials, das Auffüllen leerer Wassertanks und die Instandsetzung der Atemschutzgeräte. Selbstverständlich kommt auch die Bürokratie nicht zu kurz: zuletzt kommt dem Einsatzleiter die Pflicht zuteil, einen ausführlichen Bericht aufzusetzen.

 

Es muss nicht jeder alles können“ -

Bei der Feuerwehr tut jeder, was und wie viel er kann

Selbstverständlich muss einem bei Eintritt in der Feuerwehr bewusst sein, welche Verpflichtung man eingeht.. Es wird sich verlassen auf Verfügbarkeit bei Einsätzen und den guten Willen jedes Einzelnen. Nichtsdestotrotz sollte sich niemand von dem Arbeitsaufwand verunsichern lassen. Wie viel man letztendlich einbringt, ist bis zu einem gewissen Grade individuell steuerbar. Schließlich hat jeder seine Spezialitäten und die wenigsten sind wirkliche Multitalente. Wem es, wie Herr Anders sagte, „Spaß macht, anderen Menschen zu helfen“ und wer gerne „unter Menschen ist, die das gleiche Ziel verfolgen“, ist genau richtig bei der freiwilligen Feuerwehr.

 

Auch Sie möchten zu der Arbeit der Feuerwehr Osthofen etwas beitragen?

Die aktiven Mitglieder treffen sich jeden Dienstagabend von 19:00 bis 21:00 Uhr auf der Wache in der Goldbergstraße 30A. Interessierte Jugendliche bis 16 Jahre können zu dem Treffen der Jugendgruppe von 17:30 bis 19:00 Uhr dazustoßen, ebenfalls dienstags.

Die Feuerwehr Osthofen freut sich über jeden Neuzugang, den sie in ihren Reihen begrüßen kann und etwas Gutes für das Gemeinwohl tun möchte.

 

Text: Danielle Bunk / Presseagentur Die Knipser


„Wer Hilfe bekommen möchte, der muss auch bereit sein zu helfen“ – 13.01.2017

 

Seit Jahren stagnieren die Zahlen Jugendlicher die sich ehrenamtlich in gemeinnützigen Vereinen engagieren. Darunter leiden lokale Instanzen wie zum Beispiel die freiwillige Feuerwehr, Gesangsvereine oder auch das Deutsche Rote Kreuz. „Früher ist man beim DRK Mitglied geworden, weil Familie und Freude auch dort waren und eine allgemeine Kameradschaft herrschte. Heute haben Jugendliche viel mehr Möglichkeiten. Das ist auch gut so, aber es ist schade wenn sich dadurch das Interesse am Gemeinwohl verliert“, so Thomas Partik, Gemeinschaftsleiter des DRK Osthofen. Denn: „Wer möchte, dass ihm geholfen wird, der muss auch bereit sein zu helfen“, sagt Wilfried Schneider, 1. Vorsitz des DRK Osthofen. Ungefähr 800 Mitglieder hat das Deutsche Rote Kreuz Osthofen momentan, davon zählen sich jedoch nur 10 bis 20 zu den Aktiven. Auch der Nachwuchs, der früher durch Zivildienstler gestellt wurde, ist nach Abschaffung der Wehrpflicht weggebrochen. Es fehlt an jungen Leuten für die Zukunft, die sicherstellen, dass das DRK auch weiterhin auf Veranstaltungen präsent sein und erste Hilfe leisten kann. Unter anderem auf der Weinmeile, zahlreichen Reitturnieren, dem Hüttenzauber in Osthofen und dem Rheinland-Pfalz Tag in Alzey, war das Deutsche Rote Kreuz Osthofen anwesend und sorgte für die Sicherheit der Besucher. Aber auch die Unterstützung bei Blutspenden, erste Hilfe Kurse für Führerscheinprüfungen,  Ausbildungen von Schulsanitätsdienst und Ersthelfern in Firmen und bei der Feuerwehr, zählen zu seinen Aufgabengebieten. Die Grundvoraussetzung um im Notfall eingesetzt werden zu können, ist das Absolvieren einer mehrwöchigen Sanitätsausbildung, die das DRK übernimmt. Immerhin ein Schulsanitätsdienst von ungefähr 16 Schülerinnen und Schülern konnte sich an der Integrierten Gesamtschule Osthofen mittlerweile etablieren. Eine eigene Jugendgruppe die mit neuen Ideen das rege Vereinsleben bereichert, ist jedoch nach wie vor nur Wunschdenken. Jugendrotkreuzler hätten, wie in größeren Städten üblich, durchaus die Möglichkeit sich selbst mit der Organisation von Wettbewerben, Wettkämpfen und Feiern einzubringen und das Zusammentreffen mitzugestalten. „Wir sind ein sehr kameradschaftlicher Verein, wir treffen uns jeden Mittwoch in unserem Vereinsheim am Ringofen und essen und sitzen zusammen. Das verbindet uns für unsere Einsätze“, betont der 1. Vorsitzende. Das Deutsche Rote Kreuz finanziert sich eigenständig und unabhängig über Mitgliederbeiträge und Spenden. Würde diese Institution in den kleineren Orten verloren gehen, würde auch die Allgemeinheit an Allgemeinwohl, Sicherheit und Vereinstradition verlieren. Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die die Gesellschaft in ihrem Grundaufbau unterstützen und einen Teil ihrer Freizeit dafür opfern denen zu helfen, die Hilfe benötigen. Unabhängig, unmittelbar und ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Wenn solch ein wichtiger Teil der Gesellschaft aus Nachwuchsmangel Stück für Stück wegbricht, dann ist das nicht nur Schade, sondern es zeichnet auch ein Bild von mangelndem Zusammenhalt und mangelndem Willen für andere einzutreten. Dieses Bild einer wenig engagierten und unpolitischen Generation sollte die Jugend nicht auf sich sitzen lassen. Das Deutsche Rote Kreuz jedenfalls empfängt herzlich jeden der bereit ist das zu verändern und ein Stück weit zu einer funktionierenden Gesellschaft beizutragen.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser