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Zwei junge Neumitglieder der SPD Rheindürkheim bekommen Parteibuch überreicht in Rheindürkheim.
Zwei junge Neumitglieder der SPD Rheindürkheim bekommen Parteibuch überreicht in Rheindürkheim.

Neujahrsempfang der Rheindürkheimer SPD - 15.01.2017

Beim ihrem diesjährigen Neujahrsempfang konnte die Rheindürkheimer SPD mit Bundestagabgeordnten Marcus Held, Landtagsabgeordneten und Unterbezirksvorsitzenden Jens Guth sowie dem Vorsitzenden der SPD Stadtratsfraktion Timo Horst viel politische Prominenz begrüßen. In ihren Grußworten informierten sie auch mit Blick auf die die im Herbst stattfindende Bundestagswahl auf aktuelle politischen Themen aus Bundes-, Landes und Kommunalpolitik . Zuvor war der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Gunter Fischer auf das zurückliegende Jahr, in dem der Ortsverein den viel zu frühen Tod seines Vorsitzenden Manfred Sippel zu verkraften hatte, eingegangen und gab einen Ausblick auf 2017, in dem sich der Ortsverein, schon im Hinblick auf die Kommunalwahlen in zwei Jahren, neu aufstellen möchte. Insoweit freute er sich, dass er mit Sheyenne Dörlam, Felix Berbner, Karl-Peter Hartmann und Tabea Sippel vier neue SPD Mitglieder begrüßen konnte.
Bevor sich die zahlreichen Gäste bei traditionellen Heringsessen stärker konnten, wurden Marlie Dlugosch und Erika Hartmann für 45 Jahre, Gerlinde Götz und Klaus Reis für 40 Jahre, Majo Fischer, Hans-Rudolf Meloth und Gunter Fischer für 30 Jahre, Jochen Gradwohl für 25 Jahre, Liane und Rakesh Bhatia für 20 Jahre sowie Manuela Dörlam, Petra Seilheimer, Irmgard und Waldemar Hecht für 10 Jahre treue Mitgliedschaft geehrt. Darüber hinaus gratulierte der Otrsverein seine Mitgliedern Anne Marie und Alfons Henn sowie Dieter Scriba zur Auszeichnung mit der Verdienstmedaille der Stadt Worms in der letzten Woche bevor der Abend beim gemeinsamen Essen und gemütlichem Beisammensein ausklang.

 

Text: SPD Rheindürkheim


Jan Metzler Informiert - 17.01.2017

Arbeiten im internationalen Umfeld? Karrieremesse Internationale Organisationen am 28. Januar in Berlin

 

BERLIN. Am 28. Januar 2017 findet zum 12. Mal die Karrieremesse Internationale Organisationen im Auswärtigen Amt in Berlin statt. Dort können Interessierte mit vielen internationalen Organisationen in Kontakt kommen und sich zu Bewerbungsverfahren und Berufseinstiegen für eine weltweite Karriere beraten lassen. „Eine großartige Chance, auch für junge Menschen aus Rheinhessen, um internationale Berufsfelder kennenzulernen", findet Jan Metzler.

 

Über 35 internationale Organisationen und europäische Institutionen von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) über die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) bis hin zur Europäischen Weltraumagentur (ESA) beantworten an diesem Tag Fragen zu diversen Karrieremöglichkeiten. Zudem präsentieren sich zahlreiche Nachwuchsprogramme, die den Weg für eine „IO-Karriere" ebnen können.

 

So unterschiedlich wie die Arbeitsfelder der internationalen Organisationen sind auch die Stellenausschreibungen und die Menschen, die dort arbeiten. Egal ob Studierende, Graduierte oder Berufstätige – gesucht werden Expertinnen und Experten aus diversen Bereichen, beispielsweise Politik- und Wirtschaftswissenschaften, aber vor allem auch Rechts-, Ingenieurs- und Kulturwissenschaften sowie Architektur, Informatik, Chemie, Meteorologie, Physik und Medizin.

 

In persönlichen Gesprächen, an Messeständen, bei Präsentationen und durch Erfahrungsberichte kann sich über Berufsbilder und den Arbeitsalltag in internationalen Organisationen informiert werden.

 

Die Karrieremesse findet statt am Samstag, 28. Januar 2017 von 10:00 bis 17:00 Uhr (Einlass ab 9:00 Uhr). Der Veranstaltungsort ist im Auswärtigen Amt (Eingang Unterwasserstr. 10) in Berlin-Mitte. Ein Ganztagesticket kostet 8,- Euro, ein Nachmittagsticket 5,- Euro.

 

Weitere Informationen und Tickets unter:

www.diplo.de/io-karrieremesse

 

Text: CDU Jan Metzler


Die Perle von Worms – Neujahrsempfang Rheindürkheim – 04.01.2017

Adolf Kessel, Ortsvorsteher des Wormser Vorortes Rheindürkheim, begrüßte am Mittwoch, den 04.01.2017, viele Besucher zum Neujahrsempfang im „Hessischen Hof“.
Ein Abend der das vergangene Jahr Revue passieren ließ und zum Höhepunkt die Verleihung des historischen Gerichtssiegels hatte.
Doch der Abend begann erst einmal mit einigen andächtigen Momenten.
2016 sind leider nicht nur viele der großen Weltstars von uns gegangen, auch Personen die für das Leben in Rheindürkheim einen enormen Wert hatten.
So wurde an Manfred Sippel und an Bärbel Hensel, die im Dezember mit gerade einmal 53 verstarb, erinnert.
Nach einer Schweigeminute sprach Adolf Kessel wichtige Projekte für das Jahr 2017 an.
Ganz wichtig sei die Sanierung der Kita, für die im städtischen Haushalt 850.000 Euro eingeplant wurden. Auch die Renovierung der Grundschule war ein angesprochenes Thema.
Ebenfalls ein zentrales Thema, das sowohl Deutschland im Großen, als auch Rheindürkheim im Kleinen betroffen hat – die Integration der Flüchtlinge.

Ohne ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer, die sich für rund 80 Flüchtlinge engagierten, hätte das im vergangenen Jahr nicht so gut funktioniert. Rund die Hälfte der Asylbewerber sei inzwischen anerkannt, jetzt gelte es für sie günstige Wohnungen zu finden, erwähnte der Ortsvorsteher.

Nun stand die Verleihung des historischen Rheindürkheimer Gerichtssiegels aus. Zwei verdienten Mitbürgern, Petra Deibert und Waldmar Hecht, wurde diese Ehre zuteil. Ihr großes Engagement bei den Landfrauen und sein Orgelspiel in der Simultankirche, ließ die Entscheidung beide dafür zu würdigen, nicht schwer werden.
Zum Abschluss des Abends sprach auch Oberbürgermeister Kissel noch einige Worte an seine politischen Kollegen und den gesamten Vorort. Rheindürkheim sei nicht nur die Perle von Worms, sondern auch ein enormer Wirtschaftsstandort für die Stadt. Nirgendwo sei man so „down to the River“, so eines der Lieder der Band Blue Lizzard, welche die Veranstaltung musikalisch Umrahmte, wie hier.

Text: Florian T. Bonath/ Presseagentur Die Knipser


WkB geht in die erste Runde – Bessere Straßen für Osthofen – 29.12.2016

Jetzt wird es langsam ernst. Die im September 2016 beschlossenen wiederkehrenden Beiträge (WkB) zum Straßenausbau in Osthofen werden bald erhoben. Wie in der OZ Ausgabe 10/16 berichtet, einigte sich der Stadtrat nach langem Hin und Her auf dieses Finanzierungssystem. Hierbei werden nicht nur die Bewohner der aktuell restaurierten Straße aufgefordert Beiträge zu zahlen, sondern die Beträge werden gleichmäßig auf alle Anwohner sanierungsbedürftiger Straßen verteilt.
Der Vorteil hierbei: Die Beträge werden jährlich erhoben und sind niedriger- wenn auch innerhalb eines längeren Zeitraums- also mehrerer Jahre gezahlt werden muss. Eine Art Ratenzahlung zum Wohl der Allgemeinheit.
160 Straßen wurden inspiziert und eine Reihenfolge nach Dringlichkeit der Sanierung festgesetzt. Die ersten „Glücklichen“ werden Anfang 2017 die Anwohner der Thomas-Mann- und der Spreestraße sein. Hier ist es besonders nötig, wie in der OZ Ausgabe 12/16 wiederum eingehend berichtet wurde. Grundsätzlich soll wenn möglich immer gleichzeitig eine Straße im Westteil und im Ostteil verbessert werden, um sowohl was die Zahlung, als auch was den augenscheinlichen Fortschritt betrifft, fair zu sein.

Text: Carmen Merkel / Presseagentur Die Knipser


Begehrte Stadt- Wohnraum in Osthofen wird wegen immenser Nachfrage

erweitert - 17.12.16

 

Öffentlich zugänglich ist ab sofort der vom Osthofener Stadtrat einstimmig beschlossene Bebauungsplanentwurf für das Wohngebiet „In den Wiesen“.

Die 1,5 Hektar große Fläche im Ziegelhüttenweg / Isarstraße, wo vor einiger Zeit noch die Goldbergkellerei zu finden war, bietet zukünftig Raum für zwölf Einfamilienhäuser und sechs Mehrfamilienhäuser mit Miet- und Eigentumswohnungen. Um Platz dafür zu schaffen, sollen im Frühjahr 2017 die noch stehenden Gebäude abgerissen werden.

Die Infrastruktur, mit zusätzlichen Straßen und Bushaltestellen, wird vom Ziegelhüttenweg aus geschaffen. Die neue Querstraße soll, in Anlehnung an den bisherigen Gemarkungsnamen, „In den Wiesen“ heißen, so Wolfgang Strey vom Planungsbüro WSW & Partner aus Kaiserslautern. Diese soll allerdings nur für die Anlieger zur Verfügung stehen.

Der Bau soll im zweiten Quartal 2017 beginnen und im Jahre 2019 abgeschlossen sein. Investiert in das „Goldberg Gelände“, wird von mehreren Privatpersonen und Baugesellschaften. Viele davon aus Osthofen, aber auch aus den Städten Worms und Ludwigshafen.

 

Erfreulich für die Antragsteller auf Förderung für private Modernisierungs- und Instandsetzungsvorhaben, ist außerdem der einstimmige Beschluss des Stadtrates über „Modernisierungsrichtlinien“. Diese müssen einmalig von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) beschlossen werden, sodass die Stadt später selbst entscheiden kann wem sie die Förderungen bewilligt. So muss nicht jeder Antrag separat der ADD vorgelegt werden, was „den Antragstellern lange Wartezeiten auf Bescheide erspart“, so Bürgermeister Goller.

Dies ermöglicht einen Zuschuss von bis zu 50.000 Euro. Alle Beträge darüber hinaus müssen wieder von der ADD geprüft und genehmigt werden.

 

 

Text: Carmen Merkel/Presseagentur Die Knipser


Endlich: Thomas-Mann-Straße wird in Angriff genommen- Stadtratssitzung in Osthofen am 14.12.2016

 

Die Stadtratssitzung beginnt mit der Präsentation der Schul- und Stadtbücherei Osthofen, durch die Leiterin derselben, Sabrina Ritter. Die Bücherei verfügt über ein großflächiges Angebot für Familien, Senioren, Flüchtlinge, Schulen, Kindergärten und natürlich Leseinteressierte aus der Umgebung.

Im Zuge der Stadtsanierung im Bereich „Stadtkern“, wird eine Modernisierungsrichtlinie ausgearbeitet, in deren Folge private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen nicht der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) zur förderrechtlichen Zustimmung vorgelegt werden müssen. Dies wurde von den Ratsmitgliedern beschlossen.

Auch wurde der Ausbau der Thomas-Mann-Straße thematisiert. Hierbei kam es zu einigen Komplikationen, da

der Fahrbahnuntergrund problematisches Material beinhaltet. Zudem musste erst entschieden werden, dass in Osthofen nun wiederkehrende Beträge beim Straßenbau eingeführt werden.

Auf die Ausschreibung der Baumaßnahme hin, gingen sechs Angebote ein. Das Angebot der Firma Hebau aus Mainz stellte hierbei mit 725.000 Euro das günstigste dar. Die Ermächtigung des Stadtbürgermeisters Goller den Auftrag zu vergeben, wurde einstimmig erteilt.

Aufgrund der hohen Ausgaben für die Thomas-Mann-Straße, entschloss man sich nach einer Diskussion dazu, im Jahr 2017 zusätzlich lediglich noch die Spreestraße auszubauen. Ursprünglich war ein Ausbau von Spree- und Weichselstraße im kommenden Jahr geplant gewesen. Nur so kann jedoch die festgelegte Obergrenze von 700 000 Euro eingehalten werden, da der Ausbau der Spreestraße 116.000Euro und derjenige der Weichselstraße 419.000 Euro kostet. Die Weichselstraße sowie eine weitere Straße im Westteil der Stadt, sollen dann erst im Jahr 2018 ausgebaut werden. Dadurch werden West- und Ostteil der Stadt gleichermaßen belastet.

Unabhängig davon wurden Reparaturarbeiten an der Heinrich-Heine-Straße, im Zuge der dort geplanten Kanalbaumaßnahmen, einstimmtig beschlossen.

Ebenfalls entschloss sich der Rat zur Bildung eines Gremiums, um die Wahl eines Architekten treffen zu können. Dieser soll sich um die Erweiterung der vorhandenen Kindertagesstätten, bzw. um einen Neubau von Kitas kümmern.

Außerdem erhielt die Stadt Osthofen durch die Nestlé Deutschland AG eine Spende in Höhe von 1500 Euro. Das Geld dient, auf Wunsch des Spenders, der „Osthofener Weinmeile“.

 

Text: Sara-LIna Mielke/ Presseagentur Die Knipser


Ein erfolgreiches Jahr für den Bürgerverein Wonnegau e.V. - 09.12.2016

 

Er ist in den letzten Jahren mehr als präsent; der Bürgerverein Wonnegau.

Am Freitag, den 09. Dezember 2016, fand die Jahreshauptversammlung im Weingut Holzmühle in Osthofen statt.

 

Die Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Alexandra Sickenius gab einen kurzen Einblick in die zahlreichen Aktivitäten des Bürgervereins. Die Teilnahme am Bürgerpicknick, ein Kuchenstand beim Rheinradeln, die Säuberung Osthofens  am Dreck-weg-Tag, ein Besuch des Hauses Jacobus in Osthofen, sowie ein Besuch der neuen Gaststätte auf dem Sommerried, gehörten genauso wie monatliche Stammtische an verschiedenen Orten in der Verbandsgemeinde, ein Waffelstand beim verkaufsoffenen Sonntag, oder ein spannender Themenabend zum Thema "braucht Osthofen eine neue Sporthalle", zum aktiven Vereinsleben dazu. „Der Bürgerverein zeigte durchaus Präsenz dieses Jahr“, sagte die 1. Vorsitzende.

 

Es folgte die Zusammenfassung der Themen des Stadtrates und der Verbandsgemeinde durch Nina Macher und Dr. Volker Naumann. Der Vorstand hat Bernhard Furch als neuen Kassenwart und Klaus Walrab als neuen Kassenprüfer für ein Jahr berufen.

Der Abend näherte sich mit den Aussichten für 2017 langsam dem Ende.

Der Bürgerverein wird sich wieder bei vielen Themen des aktuellen Stadtlebens aktiv beteiligen. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen werden wir anwesend sein und unseren Ort tatkräftig unterstützen."

 

Die Mitglieder des Bürgervereins ließen den Abend beim leckeren Glühwein von und im Weingut Holzmühle ausklingen. Für 2017 bleibt dem Verein nur viel Erfolg zu wünschen und viele tatkräftige Ehrenamtliche damit die

bisher gezeigte, sehr beeindruckende Präsenz des Vereins bestehen bleiben kann.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Fusion von Osthofen und Westhofen trägt erste Früchte – Stadtratssitzung vom 12.12.2016

 

Ich kam zu dem Entschluss, dass mal was Junges ´ran muss“, begründet Doris Jung lachend ihren Entschluss ihr Amt als Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Wonnegau niederzulegen. Sie schildert kurz was sie innerhalb von neun Jahren Amtszeit, zuerst in der Verbandsgemeinde Westhofen und dann der Verbandsgemeinde Wonnegau initiiert und erlebt hat. In ihr Aufgabengebiet fällt zum Beispiel die Hilfe bei häuslicher Gewalt, Behörden- und Ämtergänge, aber auch das Organisieren zahlreicher Veranstaltungen, wie das zweimal jährlich stattfindende Themenfrühstück. „Das zu hören beweist, dass das Amt der Gleichstellungsbeauftragten eben kein Unsinn, sondern sehr sinnvoll und nötig ist“, so Verbandsbürgermeister Walter Wagner. Bewiesen hat sich an diesem Abend laut Wagner auch, dass der Zusammenschluss der Verbandsgemeinde Westhofen mit der Stadt Osthofen „positiv ist für beide Gemeinden. Sie passen sehr gut zusammen.“ Das zeigt die Jahresschlussbilanz 2014 mit einem Überschuss von 5,6 Millionen Euro, die, so einstimmig beschlossen, der Kapitalgrundlage zugeführt werden. Weiterhin wird beschlossen, die ungefähr 20 über 40 Jahre alten Hausanschlüsse in der Thomas-Mann-Straße erneuern und sanieren zu lassen, sowie zwei neue Mannschaftstransportfahrzeuge für die freiwillige Feuerwehr der Einheiten Gundersheim und Hochborn zu beschaffen. „Eine tolle Initiative“, beschreibt Walter Wagner den Spendenlauf der Otto-Hahn-Schule in Westhofen für ein Klassenzimmer im Grünen. Die Spende wird einstimmig angenommen. Informiert wird weiterhin über den fortgeschrittenen Abbruch der ehemaligen Kläranlage in Osthofen, der nach einer Zuzahlung von 29 750 Euro nahezu beendet ist.

 

Von der SPD kommen zwei Anträge, die sowohl Jung, als auch Alt beschäftigen und positiv aufgenommen wurden. Es geht um die Erweiterung des Ruftaxiangebotes, insbesondere im Rahmen regionaler Feste, wie das Backfischfest oder das Traubenblütenfest, sowie die Einführung eines Bürgertaxis, das Senioren und Seniorinnen zugute kommen würde. Beide Anträge werden weiter verfolgt und auf Umsetzungsmöglichkeiten geprüft. Künstlerisch aufgewertet wird Osthofen in Zukunft durch zwei Plastiken in der Nähe des Rathauses, sie stellen einen Drachen und „Frau Wonnegau“ dar. Man darf also gespannt sein auf zukünftige Veränderungen und Verbesserungen in der Verbandsgemeinde Wonnegau.

 

Text: Anna Mielke / Presseagentur Die Knipser


Einheitliche Regelung der Parkzeiten kommt auch Anwohnern entgegen - 27.11.16

 

Das Thema „Parken in Osthofen“ wurde hier in der OZ bereits mehrfach aufgegriffen. Nun

diskutierte der Arbeitskreis Verkehr in Osthofen bei der jüngsten Sitzung im November wieder ein

Thema das mit diesem großen Problem zu tun hat. Nach einer Ortsbegehung, wo die entsprechenden

Plätze begutachtet wurden, sprach man diesmal über eine einheitliche Regelung der Parkdauer an

verschiedenen Stellen.

Am Fischmarkt kann man beispielsweise mit Parkscheibe eine Stunde sein Auto abstellen. In den

übrigen innerörtlichen Straßen darf zwar auch in den entsprechend gekennzeichneten Flächen zu bestimmten Zeiten stündlich geparkt werden, allerdings montags bis freitags von 08:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 08:00 bis 14:00 Uhr.

Außerhalb dieser festgesetzten Zeiten, können die Fahrer ihren PKW stehen lassen. Das ist besonders für die Anwohner ein Vorteil, die nach Feierabend und am Wochenende sonst Parkplätze

suchen und eventuell weit von ihrem Haus entfernt parken müssen.

Wenn dies nun auch auf dem Fischmarkt durchgesetzt werden könnte, würde so auch den dortigen Anwohnern einiges leichter gemacht werden. Zwar stehen jetzt schon über Nacht häufig Autos auf dem Fischmarkt, diese müssten streng genommen aber Strafzettel bekommen.

Wegen dieses Umstandes hatte sich bereits jemand bemüht einen Anwohnerparkausweis zu beantragen, was allerdings nicht funktionierte, aber eine Grundsatzdiskussion über die generelle Situation auslöste.

Die Konsequenz der Parker ist natürlich hemmungsloses Abstellen von Autos. Höhepunkte sind zugeparkte Straßen wie die Sackgasse „Im Eck“, wo häufig der Mindestabstand von 3,50m für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge nicht eingehalten wird.

Deshalb wird hier seit zwei Jahren von Angela Schad-Allrich regelmäßig kontrolliert und vor allem  abends stellt sie hier Strafzettel aus. Durch diese konsequente Handhabung konnte zwar „Im Eck“ für Besserung gesorgt werden, jedoch kann das Parken in Osthofen durch Angleichung der Parkzeiten an allen Orten erleichtert werden.

 

Text: Carmen Merkel/ Presseagentur Die Knipser


Geschwindigkeitsregulierung durch angehobenes Straßenstück in der Ludwig-

Schwamb-Str. führt zu Beschwerden - 26.11.2016

 

Um die Geschwindigkeit des Verkehrs am neu entstandenen Platz am Rathaus in Osthofen zu

reduzieren, wurde vor kurzem in der Ludwig-Schwamd-Str. ein Stück der Straße angehoben. Über

diese kleine Rampe muss das Auto gesteuert werden, hierzu reduziert der Fahrer automatisch die

Geschwindigkeit.

Jedoch wurde beim Bau dieses Streckenabschnittes der Asphalt zu dick aufgetragen, weshalb sich

nun mehrere Autofahrer beklagt haben. Falls man ein tiefer gelegtes Auto fährt, kann es zu Schäden

am Fahrzeug kommen. Besonders aus Fahrtrichtung Bechtheim ist die Straßenerhebung deutlich zu

hoch.

Nun muss geklärt werden welche Maßnahmen vonnöten sind, um das Problem zu beheben.

Christian Scheuermann, der Fachbereichsleiter bei der Bauverwaltung der VG Wonnegau, traf sich deswegen mit dem LBM (Landesbetrieb Mobilität). Eine mögliche Lösung sei das Abfräsen der oberen Asphaltschicht, dies wird allerdings erst in Erwägung gezogen, wenn der Streckenabschnitt nochmals genau ausgemessen wurde.

Grundsätzlich sei die Geschwindigkeitsregulierung geglückt, so Scheuermann. Zusätzlich könne man als Autofahrer nun auch den Platz am Rathaus inspizieren, da man langsamer an selbigem vorbeifährt. Falls das Problem behoben werden kann, wird anschließend über andere Stellen in Osthofen gesprochen, wo ähnliches installiert werden soll.

Außerdem soll in der Ludwig-Schwamb-Str. generell eine Geschwindigkeitsregulierung mit Hilfe einer ausgewiesenen 30er Zone stattfinden. Zu dem Tempo 30 Schild, müssten dann noch zwei weitere Schilder angebracht werden, was wegen des schmalen Bürgersteiges schwierig wird. Hierzu müsse mit den Anwohnern Kontakt aufgenommen werden, um diese Hinweise gegebenenfalls an den Hauswänden anzubringen, so Scheuermann.

 

Text: Carmen Merkel/ Presseagentur Die Knipser


Einladung zur Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Wonnegau e.V.

Wir treffen wir uns am 09.12.2016 um 19 Uhr zur Jahreshauptversammlung im Weingut Holzmühle in der Schwerdstr. 20 in Osthofen. Unsere Themen werden sein:

- Bericht Vorstand

- Jahresrückblick Aktivitäten des Bürgervereins

- Jahresrückblick Fraktion

- Interessantes aus Osthofen und der VG

- Bericht Kassenwart

- Wahl Stellvertreter für Barbara Stöhr (aktuell kommissarisch Bernhard Furch)

- Ausblick in 2017

- Verschiedenes/Anfragen

 

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!


Kölner Teller am alten Herrnsheimer Weg – 03.11.2016

 

Was sich anhört wie gute deutsche Hausmannskost oder ein leckerer Grillteller, ist eigentlich eine Möglichkeit den Verkehr in gewissen Bereichen zu verlangsamen.

 

Auch in Osthofen sind seit einigen Wochen die neu geschaffenen „Huppel“, vor und nach dem Gelände der Igs am alten Herrnsheimer Weg, im Gebrauch. Das knapp 2000 Euro teure Projekt wurde durch eine Bürgerinitiative ins rollen gebracht, damit der Verkehr in Nussdorf eben nicht mehr so schnell rollt. Denn mit den Rasern geht nicht nur ein erhebliches Risiko für Fußgänger, Fahrradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer einher, auch der Lärmschutz war vielen Anwohnern wichtig. Doch gerade hier sehen viele das erste Problem: Der durch die viel zu schnellen Auto- und Motoradfahrer verursachte Lärm, weicht nun dem Krach den beispielsweise die Schulbusse verursachen, wenn sie fast im Stundentakt über die „Verkehrsentschleuniger brettern“.

 

Auf eine Anfrage der OZ warum man sich an dieser Stelle für die „lauten“ Kölner Teller als verkehrsberuhigende Maßnahme entschieden habe und nicht für die allseits beliebten Blitzer (welche an dieser Stelle aber wenigstens keinen Lärm verursacht hätten) wurde uns mitgeteilt, dass weder der AK Verkehr noch die Firma German Radar die Notwendigkeit hierfür gesehen habe. Darüber hinaus konnte man in anderen Gemeinden wie Mettenheim oder Westhofen positive Bilanzen daraus ziehen.

 

Meiner Meinung nach müssen hier weitere Maßnahmen ausgedehnt auf das gesamte „Nussdorf“ stattfinden, da hier vielerorts zu schnell gefahren wird, was auch die Geschwindigkeitsmessungen belegen“, so die Überlegungen von Uwe Kern dem ersten Beigeordneten der Stadt Osthofen.

 

Es wird sich zeigen wie sich Anwohner und Anlieger mit der neuen Verkehrssituation arrangieren. Wenigstens die Autofahrer mit tiefergelegten Modellen können aufatmen, denn in Rücksichtnahme auf sie habe man sich für die niedrigere Variante der Teller mit nur 3,5 Zentimetern entschieden.

 

Text: Florian T. Bonath / Presseagentur Die Knipser


Vollgepackte Tagesordnung im Osthofener Stadtrat – 02.11.2016

Zum 31. Mal tagte am 02.11.2016 der Stadtrat Osthofens. Der Sitzungssaal im historischen Rathaus war sehr gut gefüllt.

 

Durch das Ausscheiden (wegen Umzug) von Barbara Stöhr und Inga May, aus dem

 

Ausschuss für Kultur, Feste, remdenverkehr und Wirtschaft des Stadtrates Osthofen, wurde die Wahl eines stellvertretenden Mitglieds und eines Mitgliedes dieses Ausschusses notwendig.

 

Der Vorschlag für das stellvertretende Mitglied kam vom Bürgerverein Wonnegau, der Alexandra Sickenius vorschlug. Als Mitglied wurde von der SPD Patricia Seelig vorgeschlagen. Beide Vorschläge wurden einstimmig angenommen.

 

Der Schaden, der durch die im Sommer eingestürzte Mauer in der Altbachanlage entstanden war, ist von der Stadt als Eigentümer wieder herzustellen.

Die Versicherung ist vorerst nur bereit 10 % der Kosten von 40.000 Euro für die Wiederherstellung der Mauer zu übernehmen. Für die Anböschung des Geländes wird nach einstimmigem Beschluss die Fa.

 

WÖBAU aus Wörrstadt beauftragt, die ein Angebot in Höhe von 19.906,32 Euro abgegeben hat.

Erst nach der Beauftragung einer Firma kann mit der Versicherung und der Verbandsgemeinde über eine weitere Kostenübernahme verhandelt werden.

 

Die Änderung der Geschäftsordnung für Gemeinderäte bringt insbesondere Neuerungen im Bereich „Öffentlichkeit von Sitzungen“ mit sich.Klaus Mehring (FWG) stellte den Antrag, in die neue Geschäftsordnung die zeitliche Begrenzung von Stadtrats- und Ausschusssitzungen, die seinerzeit auf max. drei Stunden festgelegt wurde, mit aufzunehmen.

Nachdem diesem Antrag mit 14 JA-Stimmen, 4 NEIN-Stimmen und 1 Enthaltung stattgegeben wurde, wurde der Antrag, die neue Mustergeschäftsordnung für Gemeinderäte (MGeschO) gem. § 37 Abs. 1 GemO als Geschäftsordnung für den Stadtrat zu beschließen, einstimmig angenommen.

 

Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, dass eine Ausschreibung der Strom- und Gaslieferung vorgenommen wird und der Stadtbürgermeister dazu ermächtigt wird, auf Grundlage der Submissionsergebnisse den Auftrag an den jeweilig günstigsten Anbieter zu vergeben. Dies wurde notwendig, da die bestehenden Verträge für die Strom- und Gaslieferung an die Stadt zum 31.12.2016 enden.

 

Der nächste Tagesordnungspunkt behandelte die Neuregelung der

 

Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand ab 2017. Hier besteht jedoch die Möglichkeit, noch bis Ende 2020 nach dem bisherigen Recht behandelt zu werden. Anke Knorpp (SPD) und Klaus Mehring (FWG) gaben beide zu Bedenken, dass in Bezug auf die Neuregelung noch viel Beratungsbedarf herrsche. Somit wurde der Antrag auf Ausübung des Wahlrechts bei einer Enthaltung angenommen.

 

Die entsprechende Erklärung wird die Verwaltung bei der Finanzverwaltung frist- und formgerecht abgeben und somit bleibt es bis einschl. 2020 bei der bisherigen Umsatzbesteuerung.

 

Der Premiere der Weinmeile 2016 wurde ein voller Erfolg. Über Zahlen wurde bereits mehrfach berichtet. Zur Kostendeckung sollen künftig neben den Einnahmen aus Spenden und dem Wasserverkauf auch eine Standmiete und eine Umsatzbeteiligung an Speisen und Getränken beitragen.

 

Der Stadtrat genehmigte bei einer Nein-Stimme, die Weinmeile in den Jahren 2017 und 2018 mit einem Betrag von jeweils 10.000 Euro zu unterstützen und die entsprechenden Haushaltsmittel bereitzustellen.

 

Außerdem wurde einstimmig beschlossen, in der Broschüre Rheinhessen e.V. für die nächsten zwei Jahre eine Präsenz zu schalten. Die Kosten der halbseitigen Anzeige betragen 480 Euro.

 

Es waren viele Beschlüsse, die an diesem Abend gefasst werden mussten und am Anfang der Sitzung stand zudem noch eine Einwohnerfragestunde. Hier wurden Fragen über die Luftqualität in Osthofen, die evtl.

 

Installation eines Bürgerausschusses und die Kontrolle des Fahrverbotes für den Schwerlastverkehr gestellt, die vom Rat und dem Bürgermeister entweder beantwortet, oder als Aufgabe aufgenommen wurden.

 

Ein straffes Programm, welches aber dank der guten Vorbereitung und Zusammenarbeit der Fraktionen unter- und miteinander schnell und ergebnisorientiert abgehandelt werden konnte. An dieser Stelle sei ein Lob an die Ratsmitglieder, den Bürgermeister, den VG-Bürgermeister und die Protokollführung erlaubt, die für ihre Stadt viel Zeit aufwenden und nach bestem Wissen und Gewissen im Wohle Osthofens handeln, auch wenn das vielleicht nicht überall ankommt.

 

Text: Anette Bodderas-Schwarz/ Presseagentur Die Knipser


Archivbild von der Weinmeile 2016.
Archivbild von der Weinmeile 2016.

+++ Osthofener Weinmeile geht in die Verlängerung +++

 

Nachdem der Stadtrat gestern bei nur einer Nein-Stimme eine Unterstützung von jeweils 10.000 Euro für die Osthofener Weinmeile 2017 und 2018 genehmigt hat, findet diese vom 23.06.2017 - 25.06.2017 erneut statt. Dies wird nicht nur die Osthofener Bürgerinnen und Bürger freuen. Das Fest war bei seiner Premiere in diesem Jahr ein voller Erfolg.